Noch 30 Sekunden bis zur Sendung. Bist du bereit? Ja, kein Problem. In 15 Sekunden Bildschirmtaugli. Okay. Wird ein bisschen knapp mit der Haartransplantation, oder? Der mächtigste Mann der Welt wird abgewählt. Und der männlichste Mann der Welt moderiert. 10 Stunden Wahlsendung live ohne Wahlergebnis. Schaffst du das? Kein Problem. Das fülle ich mit meiner Kompetenz. Sie nennen ihn Lückenfüller. Und denk an das generische Feminilum. Klar, mach ich. Aber was? Noch 10 Sekunden. Was war das mit dem genetischen Feminismus? Weibliche Formen. Mach's einfach wie immer. Lies, was im Teleprompter steht. Alles klar. Jetzt steht in meinem Vorgarten ein beiden Parrots. I ask you to give them suburban women's clothings. I give you my word. Hier ist die Anstalt Spezial zur US-Abwahl 2020. Moderatorin im Studio Max Klebomkar. Herzlich willkommen zur Abwahl 2020. Die ganze Welt schaut in diesen Stunden gebannt in die USA, wo heute eine neue Präsidentin abgewählt wird. Die Bürgerinnen haben die Auswahl zwischen zwei Kandidatinnen, Trump oder Biden. Wer wird Präsidentin? Christine Préon, unsere Datenexpertin, weiß sicher mehr. Max, noch sind die Wahllokale geöffnet. Wer sitzt da im Teleprompter? Ich denke, wir können damit frühestens gegen 3 Uhr rechnen. Gibt es denn schon erste Zahlen zur Abwahl in der ältesten Demokratie der Welt? Ja, bis jetzt haben wir die 74 und die 77. Interessant, das sind ja doch sehr hohe Zahlen. Von was? Das sind die Lebensjahre der Kandidatinnen. Gut, die USA sind ja eine sehr alte Demokratie. Besonders interessant auch die Veränderung gegenüber der letzten Wahl. Im Vergleich zu 2016 hat Trump 4 Jahre dazugewonnen. Wie sieht es bei Joe Biden aus? Schauen wir mal. Ja, ganz genauso. Es zeichnet sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Ich wage eine Prognose, diesen Rückstand wird Trump heute nicht wettmachen. Haben Sie noch aktuellere Zahlen? Nein. Sehr interessant. Warum schalte ich zu Ihnen? Die Wahllokale sind noch nicht geschlossen, aber der Touchscreen ist schon geöffnet. Wenn wir schon nichts zu sagen haben, sollten wir das auf einer soliden Datenbasis tun. Solide Datenbasis. An dieser Stelle geben wir kurz nach Frankfurt an die Börse und sind gleich zurück bei der US-Präsidenten-Abwahl. Was ist denn hier heute los? Das ist der wichtigste Tag des Jahres für mich. Wo ist der Redakteur? Keine Ahnung, hier ist leider nur die Redakteurin. Lisa, komm noch mal raus bitte. Wir müssen das klären. Wie kannst du Joe Biden zur Kandidatin machen? Das ist ganz einfach. Du machst nur eine Silbe dran. Keine Angst, abgeschnitten wird da nix. Aber der US-Präsidentin Donald Trump, der soll das verstehen. Der Redaktionsleiter. Du kannst die Leute doch nicht mit dem falschen Geschlecht ansprechen. Aber ihr könnt das. Seit Jahrhunderten redet ihr vom weiblichen Arbeiter. Ich verliere aber meine Glaubwürdigkeit als Moderatorin. Man kann nur was verlieren, was man hat. Ich weiß, du hast die Hosen an. Aber du weigerst dich seit Jahrzehnten, die Röcke zu tragen. Ich verstehe mich nicht falsch. Du weißt, wie ich dich schätze, gerade als Frau. Wie du schaffst, eine Weiblichkeit in deine Führung zu bringen, sodass weder das eine noch das andere leidet. Wenn ich dich mit der männlichen Form anspreche, ist das keine Herabwürdigung, sondern ein Gegenteil. Ein Kompliment oder eine Beförderung? Du als Frau ... Ich als Frau, er hat recht. Ab morgen versuche ich es als Mann. Als Frau habe ich zu viel mitgemacht. Du konntest früher ab und zu einen Vergewaltiger verprügeln. Da konntest du nichts falsch machen. Aber dass die Schwarzer Frauen in der Bundeswehr gefordert hat, noch vor der Revolution? Feminismus ohne Sozialismus ist nur der halbe Spaß. Diese Femen, Frauen reißen sie auch nicht raus. Mit diesen Blümchen im Haar und ihren Piepsstimmchen. Die können doch nicht mal ihren eigenen Mann zusammen scheißen. Frauen. Hat doch neulich eine Untersuchung bei der Bundeswehr ergeben. Das ist mittlerweile völlig normal. In Führungspositionen aber immer noch selten. Ich verstehe das nicht. Da haben die schon Waffen. 4, 3, 2, 1, bitte. Zurück zur USA-Wahl. Wir haben noch 9 Stunden. Und wir kennen schon das Alter der Kandidatinnen. Und das von vor 4 Jahren. Christine, was haben Sie noch Interessantes? Hoppla. Da hat jemand Tomatensaft über Ihre Grafik gekippt. Könnte man meinen, Max. Sieht aus wie ein früher Jackson Pollock. Oder ist es ein Rohrschachtest? Was sehen Sie? Ich sehe einen Moderator, der auf eine Grafik startet, die Wahlkreise zeigt. Das sind Wahlkreise. Der 12. von North Carolina. Der 5. in Florida. Der 3. von Maryland. Sind das Wahlkreise oder nicht vielmehr Wahlkleckse? Wieso machen wir in einer Wahlsendung Erdkunde? Max, einfach mal zuhören. Sie fragen sich sicher, warum wir Erdkunde in einer Wahlsendung machen? Nein, ich höre Ihnen einfach nur zu. In den USA ist es nicht entscheidend, wer was wählt. Sondern wer wo wählt. Die Bürger in den USA. Nein, die Bundesstaaten bestimmen, in welchen Bezirken die Bürger wählen. Alle 10 Jahre werden diese Wahlbezirke neu aufgeteilt. Das hat in einer Demokratie keine Auswirkung aufs Wahlergebnis. In einer Demokratie nicht, aber in North Carolina zum Beispiel. Hier haben Demokratinnen und Republikanerinnen fast gleich viel Stimmen bekommen. Das ergab dann folgende Sitzverteilung. Warum bekommen bei einem Unentschieden die Republikaner 10 Abgeordnete und die Demokraten nur 3? Weil es nicht möglich war, die Wahlkreise so zu legen, dass die Republikaner 11 und die Demokraten nur 2 Sitze bekommen. Das hat ein Republikaner tatsächlich so gesagt. In den USA ist es nicht entscheidend, wer was wählt. Sondern wer wo wählt. Die Qualität der Demokratie in North Carolina steht auf einer Stufe mit Iran und Kuba, sagt ein Forschungsprojekt aus Harvard. Aber das würde ja bedeuten, dass wir beide hier mit großem technischen Aufwand und bislang ohne aktuelle Zahlen über die Wahl in einer Scheindemokratie berichten. Richtig. In den USA herrscht oft die Minderheit über die Mehrheit. 59 Mio. leben in Bundesstaaten, wo die Minderheit regiert. Aber wer sollte denn an einem solchen System ein Interesse haben? Vielleicht die Minderheit? Richtig. Und das waren 2008 die Republikanerinnen. Sie hatten alles verloren, die Präsidentschaft an Obama und die Mehrheit im Kongress. Sie hatten nur noch die Macht in vielen Bundesstaaten. Und die legen die Wahlbezirksgrenzen fest. Und die legen die Wahlbezirksgrenzen fest. Also starteten Sie Red Map. Red Map. Die Republikaner begannen also eine kommunistische Verschwörung. Red Map heißt Redistricting Majority Project. Also Projekt Mehrheit durch neue Grenzen. Ziel dieser koordinierten Aktion war es, in umkämpften Bundesstaaten, die Wahlkreise so zuzuschneiden, dass man sicher gewinnt. Und deshalb sehen manche Wahlkreise aus wie Blutspritzer. Ja, hier zum Beispiel gab es ursprünglich vier umkämpfte Wahlkreise. Dann hat man die Grenzen verändert. Jawohl. Und versucht, möglichst viele demokratische Wähler in einen Wahlkreis zu stopfen. Aber warum sollten die Republikaner eine demokratische Hochburg basteln, die mich doch irgendwie an die Frisur von Donald Trump erinnert? Na ja, weil dann alle anderen Wahlkreise mangels demokratischer Wähler an die Republikaner fallen. Das nennt man Packing. Oder hier. Ein demokratischer Großstadtbezirk wird aufgeteilt und mit Vororten zusammengelegt. Und schon gibt es republikanische Mehrheiten. Das heißt dann Cracking. Das würde ja bedeuten, dass man das Ergebnis beliebig manipulieren könnte. Das wäre ja dann ... Packing. Nein. Wenn die Wahlkreise gerecht aufgeteilt werden, dann bekommt man im Verhältnis genauso viele Abgeordnete wie Stimmen. Aber je nachdem, wie sie die Wahlbezirke verändern, gehen die Verlierer entweder komplett leer aus oder sie gewinnen sogar die Mehrheit der Abgeordneten. Und wer gewinnt dann insgesamt in Amerika? Auf jeden Fall nicht die Demokratie. Und was hat diese Grenzverschiebung den Republikanern nun gebracht? Siege. Fast unabhängig vom Ergebnis. 2012 zum Beispiel bei den Kongresswahlen. Obwohl die Republikanerinnen 1,5 Mio. Stimmen weniger bekamen als die Demokratinnen, gewannen sie die Mehrheit der Sitze. Gut, aber heute wird ja vor allem der Präsident gewählt. Und da gilt ja, the winner takes it all. The winner fakes it all. Obwohl Trump die Wahl 2016 nach Stimmen klar verloren hat, gewann er die Präsidentschaft. Wie ist das möglich? Na ja, weil Clinton für haushohe Siege in einem Bundesstaat auch nicht mehr Wahlmänner bekommen hat als Trump für hauchdünne. Aber bei den Wahlen zum Senat der 2. Kammer gewinnt da wenigstens der Gewinner? Schauen wir mal. Die Republikanerinnen haben bei den Senatswahlen 14 Mio. Stimmen weniger bekommen als die Demokratinnen. Das ergab dann eine klare Mehrheit. Das wirkt ungerecht. Aber dafür ist jeder Bundesstaat im Senat mit 2 Sitzen vertreten. Und das ist ja wiederum gerecht. Wirklich? Kalifornien mit knapp 40 Mio. Einwohnerinnen hat genauso viel Vertreterinnen wie Wyoming mit 570.000. Eine Kalifornierin ist politisch viel weniger wert als eine Wyomingerin. Man könnte es auch positiver formulieren. Eine Stimme aus Wyoming hat... Jetzt bin ich gespannt. Versuch zu rechnen. Komm, Newton, du Schatzes. Ach, vergiss es. 70. 70 mal mehr Gewicht als eine aus Kalifornien. Richtig. Das ist eine Art demokratische Buschprämie für die Republikanerinnen. Dann sind die USA vielleicht keine Demokratie, aber auf jeden Fall eine wundervolle Geokratie. Wir sind gleich wieder für Sie da. Max, wir ziehen den Kommentar vor. Ich höre gerade. Wir haben schon einen Kommentar zur US-Wahl reinbekommen, obwohl noch kein Ergebnis vorliegt. Das ist improvisierbar. Früh. Jetzt exklusiv der Kommentar zur US-Wahl. Es spricht Sarah Bosetti. Amerika hat gewählt und es ist tatsächlich passiert. Die neue amerikanische Präsidentin ist ein weißer Mann über 70. Donald Trump. Hurra. Sogar eine Mehrheit der weißen Frauen hat ihn gewählt und es ist eine gute Idee. Wir haben seit gut 100 Jahren das Frauenwahlrecht. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, ob das wirklich so eine gute Idee war. Meine Damen und Herren, Sie haben es gemerkt. Das war der falsche Kommentar. Legt denn der Kommentar zum richtigen Ergebnis auch schon vor? Nun folgt der richtige Kommentar zur US-Wahl. Es spricht Sarah Bosetti. Amerika hat gewählt und es ist tatsächlich passiert. Die neue amerikanische Präsidentin ist ein weißer Mann über 70. Und es ist nicht Donald Trump. Hurra. Kommt da noch was? Nee, ist doch alles drin. Joe Biden ist nicht Donald Trump. Das ist alles? Okay, er ist auch keine Abtreibungsgegnerin. Und was noch? Und er ist nicht Donald Trump. Sie hörten einen Kommentar von Sarah Bosetti. Wir sind gleich wieder für Sie da. Was ist besser, ein langer Schwanz oder ein dicker? Kommt drauf an. Nur zum Rumvögeln oder als Messlatte für beruflichen Erfolg? Messlatte. Verstehst du, wegen Latte habe ich extra gesagt. Ich habe noch einen. Welche Stellung finden Männer am dürfsten? Jetzt sind wir Frauen unter uns und reden über das Ficken? Nee, als Format. Stell dir doch mal vor, ich schlage das vor. Einfach tabullose Frauen. Das finde ich total mutig, so ein Format. Mutig? Ja, über das Ficken reden, ohne Rot zu werden. Das sind starke Frauen. Das ist ein hochgradig emanzipativer Vorgang. Als Frau mit weiblichem Humor oder weiblicher Sprache so ein männlich besetztes Thema wie Sex zu kapern. Und sich dann auch noch einer männlichen Ausdrucksweise zu bedienen. Fast wie einen chauvinistischen Standpunkt einzunehmen. Aber als Frau. Das ist nicht nur politisch, das ist sogar richtig frech. Und witzig obendrein. Und feministisch. Und du findest das nicht ein bisschen wenig? Der Ficken sagt, hat Eier. So einfach ist das. Und ganz nebenbei hören die Männer dann auch mal zu. Die finden es nämlich geil, wenn eine Frau so dreckiges Zeug sagt. Wenn sie selber was spüren. Das ganze Pseudogelabe von Gleichstellung. Das kannst du dir doch sparen. Wir nehmen nur so einen staubtrocknen Hirnfeminismus. Es geht doch gar nicht darum, um diesen ganzen abstrakten Kram. Wie die kapitalistische Logik, die zwangsläufig patriarchale Strukturen generiert. Bullshit. Findest du echt? Es geht darum, dass ich als Frau einfach auch mal Ficken sagen darf. Wir haben hier eine wirkliche, gelebte Emanzipation. Ficken! Ficken! Hallo, Max. US-Präsidentinnenwahl. Da kandidieren zwei Männer über 70. Und wir sprechen über Abtreibung. Und über, wie war das nochmal, Christine? Macht jetzt hier jeder seine privaten Vorlieben zum Thema? Wir sind Journalisten. Achtung, Kolleginnen. Habt ihr das gemerkt? Ein Wunder ist geschehen. Vergesst mal, die Wandelung von Wasser zu Wein. Soeben hat der einzigartige Engkommene, Max Klebomka, durch seine bloße Anwesenheit diese Gruppe von Journalistinnen in eine Gruppe von Journalisten verwandelt. Ich merke dir schon was von eurer Mannwerbung. Ja. Ich habe so eine Leere im Kopf. Und bei dir? Gehaltsprung. Aber ist das nicht phänomenal? Ein Mann kommt in eine Gruppe von Frauen und schon kommt es zu einer Geschlechtsumwandlung? Sprachlich? Das bedeutet doch nicht, dass ihr unsichtbar seid. Au! Stell dir mal vor, ein einziger SPDler kommt auf den Parteitag von der CDU. Ab da muss sich jeder als Genosse titulieren lassen. Aber der Parteitag findet ja erst Mitte Januar statt. Wegen Corona. Offiziell. In Wirklichkeit, um mich zu verhindern. Du hast also das Gefühl, du bist ausgebotet? Ich bin kein Verschwörungstheoretiker. Aber ich bin überzeugt, dass mächtige Figuren des Establishments die Fäden gegen mich ziehen. Gute Idee. Wie? Was jetzt? Du bist halt ein Auslaufmodell. Jeder weiß, du hast ein Problem mit Frauen. Schaut mal. Ihr wisst doch, dass ich meine Männlichkeit nicht so meine. Wenn ich die männliche Form benutze, dann seid ihr immer auch mit gemeint. Kennst du den? Treffen sich zwei Bauarbeiter in der Mittagspause. Sagt der eine, willst du auch ein Bier? Nee, ich bin schwanger. Sehr gut. Würde man Bauarbeiterinnen sagen, dann würde der Witz ja auch nicht funktionieren. Was übrigens mal wieder beweist, wie humorlos der Feminismus ist. Die männliche Form schließt Frauen aus. Es gibt Dutzende Studien darüber, dass zum Beispiel Stellenausschreibungen in der männlichen Form Frauen abschrecken. Wir sagen ja auch schon Kolleginnen und Kollegen. Wenn die Zeit ist. Also nie. Irgendwann bestehen die Nachrichten nur noch aus Anreden und Sternchen. Aber zu Advent findest du die Sternchen doch immer so schön. Einmal im Jahr, das kann doch keiner aussprechen. Das musst du doch auch gar nicht. Es heißt ja nicht Präsident Sterncheninnen, sondern Präsidentinnen. Das ist unmöglich. Diese Pause mit einem Knacklaut, ich kann das nicht. Millisekunde den Mund zu halten, ist für die Krone der Schöpfung unzumutbar. Was machst du denn da jetzt? Ich lösche jetzt die Leerstellen im Moderationstext. Das ist aber schade. Die stellst du immer so glaubwürdig da. Spürt ihr denn nicht, was ihr macht, wenn ihr Wörter auseinanderreißt? Habt ihr denn kein Sprachgefühl? In der DDR sagten die Frauen, ich bin Traktorist. Nach der Wiedervereinigung sagten sie dann in der BRD, ich war Traktoristin. Lieber einen Job als eine Endung. Durch die ganze Sprachkosmetik werden doch die sozialen Missstände nur weggeredet. Wir verbessern die Sprache. Unbezahlte Entwicklungshilfe, das kann mal sein. Texte eigentlich nur helfen. Aber die Sprache prägt die Wirklichkeit auch. Nur eine patriarchale Sprache hält das Bewusstsein wach für die Missstände einer patriarchalen Gesellschaft. Du meinst, ohne eine sprachliche Diskriminierung wüssten wir Frauen gar nicht, wogegen wir uns auflehnen sollen? Herr Klibonka, nichts gegen Sprachkosmetik. Aber ab einem gewissen Alter hilft nur noch echtes Make-up. Und was ist das da bitte? Aber Frauen interessiert doch nicht, wie sie hinten aufhören. Sondern dass sie immer wieder von vorne anfangen müssen. Du z.B. Du wirst doch bei dieser Produktionsfirma hier zu unterirdischen Bedingungen beschäftigt. Zeitarbeiten, unter Tarifbezahlung. Das ist auch Wahnsinn. Und jetzt frag sie mal, was sie lieber will. Mehr Stundenlohn oder mehr Sternchen? Was die wollen. Das ist gleiche Rente, gleiche Chance, gleiche Bezahlung. Gleiche Bemalung. Ja, Lisa, wo sind denn die Frauen in Führungspositionen? Durch die Sternchen wird doch nichts besser. Also, ich finde die hübsch. Wir können natürlich auch beides austauschen, Schnucki. Die Endung und die Männer. Was? Na hör mal, Lisa, so habe ich das doch nicht gemeint. Das mit den Sternchen ist armselig genug. Ich ändere doch die Verhältnisse nicht dadurch, dass ich in Worte mitten drin Sternchen reinpappe als Belohnung dafür, dass alles so bleibt, wie es ist. Aber solange ich nur Sternchen kriege und nichts anderes, da freue ich mich darüber. Das macht jeder General. So, fertig. Für den Anlass perfekt. So, Achtung, Max, noch 5 Sekunden. 4, 3, 2, 1. Und bitte. Hier sind wir wieder mit Abwahlspezial 2020. Die Spannung steigt. In wenigen Stunden haben die USA nicht nur einen neuen Präsidenten, sondern womöglich auch seinen ersten Vizepräsidenten. Frauen in Führungspositionen, das ist für uns hierzulande natürlich eine Selbstverständlichkeit. Schön, dass Sie das auch so sehen, Max. Die Führung für eine Vizepräsidentin of color steht Ihnen ja förmlich ins Gesicht geschrieben. Ach ja? Warum steht die Datenmaus jetzt an meinem Moderationspult? Weil Frauen in Führungspositionen für uns eine Selbstverständlichkeit sind. Aber nicht hier und nicht bei mir und nicht jetzt. Apropos hier und bei mir und jetzt. Du bist dran, Max. Was? Was meinen Sie dazu? Was? Wer landete 1620 in den USA? Lindberg. Nein, die Russen. Quatsch, die Pilgrims. Wie hieß Ihr Schiff? Die Mayflower. Wer war der Kapitän? Das war ein Schickungstest. Bin ich durchgefallen? Nein. Oder sind Sie schwarz? Schauen wir mal. Sie können das tragen, Max. Mit solchen Tests wurden bis in die 60er-Jahre Schwarze in den USA vom Wellen abgehalten. Aber seit dem Voting Act von 1965 sind diese Diskriminierungen glücklicherweise Geschichte. Mit der Begründung, Minderheiten in den Südstaaten würden ja jetzt nicht mehr rassistisch benachteiligt. Mit der Folge, Minderheiten in den Südstaaten wurden ab jetzt wieder rassistisch benachteiligt. Ich höre unsere Leitung. Sarah? Wegen der Pandemie konnten wir nicht in den USA drehen. Deshalb haben wir das Gespräch in Deutschland nachgestellt. Hallo, Sarah. Hallo, Christine. Ich sehe hinter dir eine Schlange. Ich nehme nicht an, dass die Menschen dort für das neue iPhone anstehen. Nein, hier gibt es heute Demokratie. Alle vier Jahre der Höhepunkt der Wahlsaison, die Presidential Paralympics. Was bedeutet das? Eine Wahl von Präsidenten mit Behinderung? Nein, die Behinderung von Präsidentenwahl. Als Kontrahentinnen stehen sich wie immer gegenüber diese Wahlbehindererinnen. Eine von ihnen steht neben mir, Max Lockroom. Wie gedenken Sie heute, Ihren Kasten sauber zu halten? Wir haben uns gut auf das Spiel vorbereitet. Wir haben den Gegner genau studiert und in den letzten Jahren einige Gesetze erlassen, die es ihm schwer machen werden, seine Stimme in unserem Kasten unterzubringen. Hier steht eine Kontrahentin. Das geht heute nur mit Kampf, aber wir haben das Stehvermögen. Und wir sind heiß. Weil wir auch so heiß sind, haben wir viel mehr und besseren Nachwuchs. Wir stellen einfach die Überzahl an der Urne her. Und sobald sich eine Lücke auftut, machen wir die Stimme rein. Na dann, gute Wahl. Ayshe Gonzalez möchte sich heute Zugang zur Demokratie verschaffen. Und los geht's. So, Sie sehen, die Wahl läuft bzw. steht. Im Moment kommen Sie der Stimmabgabe nicht wirklich näher. Woran liegt, sind Sie nicht etwas zu kompliziert im Spielaufbau? Was? Ich finde, wir stellen uns hier sehr intelligent an. Aber dauert das nicht alles viel zu lange? In Vierteln mit vorwiegend Schwarzen und Latinas 10-mal so lange wie bei Weißen? Es muss doch Gründe geben. Wie soll man da wählen? Da ist viel zu wenig Platz. Ah, jetzt ist also der Platz schuld. Machen Sie es sich da nicht etwas zu einfach? Christine, du bist doch unsere Datenexpertin. Warum kommen die Wählerinnen nicht ins Wahllokal? Ja, Sarah, die Wahlraumanalyse zeigt, die Wahlverhindererinnen haben in der Tat sehr geschickt die Räume eng gemacht. 1200 wurden in den USA dicht gemacht. In Arizona jedes fünfte. In Texas jedes zehnte. Die allermeisten in schwarzen Gegenden. In Atlanta mussten sich zuletzt 16.000 Wähler ein einziges Wahllokal teilen. Danke, Christine. Es gibt also Platzprobleme. Aber ist das nicht auch von Ihrer Seite etwas zu einfallslos? Ich bin immer wieder durch die Mitte. Weil da die Tür ist. Aber es ist doch klar, dass es eng wird, wenn alle gleichzeitig kommen zum Feierabend. Ich habe es schon am Sonntag probiert. Es gab noch weniger Wahllokale. Warum sind Sie nicht heute Morgen schon hier hergekommen? Arbeit? Kennst du? Man hat die Wahlen aus Respekt vor den Werkstätigen an einen Werktag gelegt. Sieben Tage Urlaub im Jahr. Die gebe ich doch nicht für zwei alte weiße Säcke her. Wie wäre es mit Briefwahl? Niemals. Das ist wie Abseitsfalle. Ein kleiner Fehler. Einmal mit der falschen Farbe angekreuzt. Unterschrift vergessen. Schon ist die Stimme unmütig. Es ist 18.55 Uhr. Aisha Gonzalez dringt in diesem Moment in den gegnerischen Wahlraum ein. Das sieht nach einer echten Wahlchance aus. Will sie ihre Stimme versenken? Name? Aisha Gonzalez. Ich kann Ihren Namen leider in den Wählerlisten nicht finden. Dann würde ich ihn aber mal ganz fix suchen. Sind Sie überhaupt registriert? Rund 30% der Wahlberechtigten, fast 70 Mio. potenzielle Wählerinnen, sind in den Wählerlisten gar nicht erfasst. Wer sich nicht vorher anmeldet, kann auch nicht wählen. Vielleicht sind Sie auch gelöscht. Wir müssen die Listen ja aktualisieren. Ich lösche dich gleich. Das ging nicht. Nein, das geht automatisch. 17 Mio. haben wir in den letzten zwei Jahren verstorben, verhaftet. Viele dieser Streichungen erfolgen nachweislich fehlerhaft. Die meisten in den Südstaaten. Vielleicht gehen Sie aber auch zu selten zur Wahl. Wer in Ohio an zwei aufeinanderfolgenden Wahlen nicht teilnimmt, fliegt automatisch aus der Liste. Wenn ich zweimal keinen Bock auf die Bonzen habe, die da zur Wahl stehen, dann bin ich gleich raus, oder was? Nur wenn Sie Ihre Adresse nicht bestätigen. Diesen Brief nicht bekommen? Das ist doch kein Mensch, dass man sein Wahlrecht verliert, wenn man den Brief nicht beantwortet. Wenn man wählen will, sollte man schon lesen können. Wie kann ich lesen? Du kannst nicht schreiben. Eiche schreibt man mit Y, nicht mit I. In dem Fall ... Ausweis, bitte. Oh, der tödliche Pass. 10 % der US-Bürgerinnen haben keinen Ausweis. V.a. viele junge, arme und über 25 % der Schwarzen. Und Sie? Das kostet mich 150 Dollar. Und die Fahrerei? Das ist mir zu teuer. Dann eben Führerschein. Wenn ich mit dem Auto da wäre, wärst du schon überfahren. Kein Ausweis, kein Führerschein, kein Auto. Haben Sie wenigstens eine Waffe. Um Ihr Auto zu leihen? Mit einem Waffenschein könnte Sie in Texas fehlen. Ich hab nur einen Studentenausweis. Wie wollen Sie damit jemanden umbringen? Studentenausweis reicht nicht. Aber Waffenschein, klar. Die mit Waffe wählen ja auch die Republikaner. Dann müssen Sie einen Extra-Wahlausweis beantragen. Den bekommen Sie unter Vorlage ganz bestimmter Formalitäten. Ich habe kein Auto. Für Fuß ist es ein Tagesmarsch. Ist das Chicane? Nein. Wir müssen doch verhindern, dass die Leute mehrmals wählen. Bei einer Milliarde stehen wir nur 31-mal vorgekommen. Das sind 0,0000031 %. Dann sind die Wahlausweise überflüssig. Nur mit Hilfe dieser Dokumente haben wir es geschafft, Millionen am Wählen zu hindern. Sie wollen nicht so gerne Publikumsverkehr. Je weniger wir unsere Demokratie benutzen, um sie besser funktioniert sie. Sie sind zu spät dran für gültige Wahlunterlagen. Aber nicht mit mir, Freundchen. Ich habe Freunde. Das ist eine faustdicke Überraschung. Das muss es jetzt sein. Stimmabgabe. Die Identitätskarte ist nicht identisch. Wie nicht identisch? Ich bin ich. Aber die gespeicherten Daten müssen ja identisch sein. Mit denen auf der Karte. Soweit ich weiß, schreibt man Eiche mit Y. Und nicht mit I. Oder? Jetzt reicht es. Der Treffer wird wohl leider nicht zählen. Das wird einen Platzverweis geben. Ich denke, Eiche wird auch für die nächsten Begegnungen gesperrt sein. Das war es live von der Wahlbehinderung 2020. In den USA. Vielen Dank, Sarah, für diesen Beitrag aus München-Grünwald. Von den US-Wahlen. Jetzt moderiere ich nicht mal mehr ab. Wirklich? Was war das für ein Rührstück? Das ist nicht unser Publikum. Das heißt nicht Fragebige, das heißt People of Color. Jetzt reicht es aber. Man kann von den Leuten nicht dauernd erwarten, immer neue Begriffe zu lernen. Chillen, chatten, surfen. Liegen, posten, alles kein Problem. Nein, weil diese Begriffe natürlich gewachsen sind. Natürlich gewachsen? In jedem iPhone oder was? Diese Gender-Sprache, die modernen Ausdrücke, das wird den Leuten von oben auf auktoriert. Seit wann sind People of Color denn oben? Seitdem du nicht mehr auf sie herabschauen darfst? Ich lasse mir nicht von Minderheiten sagen, dass sie sich von mir beleidigt fühlen dürfen. Wer soll es dir denn sagen? Ich! Heutzutage darf man niemanden mehr beleidigen, ohne dass er sich gleich beleidigt fühlt. Wir starten in 15 Sekunden. Und Achtung! Max, meinst du wirklich, du bist in der richtigen Stimmung? Sollte ich das vielleicht nicht lieber selber? Und das könnte sehr gut sein. Ich bin wieder zurück. Zu meiner Abwahl zur US-Abwahl 2020. Noch wenige Stunden bis zum Ende der Präsidentschaft Donald Trumps. Was ist die Lehre aus dieser Ära? Wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass dieser Mann von der Mehrheit der US-Bürger gewählt wurde? Es war die Minderheit. Nein, funktioniert meine Erklärung nicht. Hat die Politik die weiße Männermehrheit vernachlässigt und sich zu viel gekümmert um schwarze Frauen und andere Minderheiten? Max, wir sind die Mehrheit. Danke, Christine. Führt nicht diese übertriebene Korrektheit dazu, dass immer mehr Menschen das Gefühl haben, dass ihre Meinungsfreiheit eingeschränkt wird? Und durch übertriebene Rücksichtnahme auf die Gefühle von Minderheiten. Die Männermehrheit fühlt sich gegängelt und wehrt sich in der Wahlkabine. Trump wurde also gewählt, weil die Schwarzen zu wenig unterdrückt wurden. Und womöglich machen wir hier denselben Fehler. Ein Beispiel kann man traditionsreiche Bezeichnungen wie ... Nein, was? Nein! Wir haben gedacht, vielleicht gehst du einfach vor die Tafel. Dann bist du endlich mal wieder allein im Bild. Ich bin der Anchorman und die Leute vertrauen mir. Ja, und das ist ein Problem. Was? Wieso? Deine Moderationen, die sind ein bisschen ... Vielleicht könnte denen ein gewisser Datenhintergrund ganz gut tun. Herr von Wagner, würden Sie bitte mitkommen? Ich bin der Anchorman. Noch 5 Sekunden. Okay. Was? Aber ich weiß doch gar nicht, wie man hier drückt. Wir sind zurück bei der Abwahl 2020. Thema Wahlbehinderung. Ein Riesenproblem in Amerika. Und vor allem natürlich ein Problem von Ayshe Gonzalez. Nein, denn sie ist jetzt eine von 5,2 Mio. Straftäterinnen, die nicht mehr wählen dürfen. Wie hat sich deren Zahl in den letzten Jahrzehnten entwickelt, Max? Soll ich denn das ... Ah, die Zahl hat sich vervierfacht. Ja, wer im Gefängnis sitzt, darf nicht wählen. Logisch, wie soll er auch ins Wahllokal kommen? Richtig, zumindest in welchen Bundesstaaten, Max? Aber in allen anderen Staaten, da dürfen Sie schon. Nein, nein. In diesen anderen Staaten darf man nicht mal wählen, wenn man wieder raus ist aus dem Gefängnis auf Bewährung. Ich meine, ja, gut. Aber irgendwann ist die längste Strafe ja auch mal rum. Und dann darf man in all diesen Staaten auch wieder wählen. Das kriegen ja nicht alle lebenslänglich. Doch. Lebenslänglich Wahlverbot gilt für Straftäter in diesen Staaten, selbst wenn sie ihre Strafe verbüßt haben. Ja, das ist ja mal komplett. Vielleicht aber keine schlechte Alternative bei dem politischen Angebot. Und sollte man Schwerverbrecher wirklich über das Schicksal des Landes entscheiden lassen? Hier geht es schließlich um Delikte wie Mord und Totschlag. Nein, nein, nein. In Florida geht es um Delikte wie Schlägerei und Diebstahl. In Mississippi reicht schon die Ausstellung eines ungedeckten Shacks, um lebenslang das Wahlrecht zu verlieren. Na, in Amerika gilt Armut nun mal als Verbrechen. Dass vor allem von Schwarzen begangen wird. Wie viele Schwarze dürfen denn nicht wählen in Mississippi und Virginia wegen Vorstrafen? Max? Ja, das sind ja immerhin gut und gerne. Sieben. Jeder Siebte. Und in Florida, Max? In Florida. Da sind das rund 20 % der Schwarzen. 20 % der Schwarzen in Florida. Das sind 1,5 Millionen. 1,5 Millionen und damit 1,5 Millionen. Und das sind die Schwarzen. Das sind 1,5 Millionen. 1,5 Millionen und damit sind das ja eine ganze Menge. 88 % sind das. 88 % der ... von was? Schwarzen. 88 % der Schwarzen. 88 % der Schwarzen wählen demokratisch. Aha, also wenn Sie nicht im Gefängnis sitzen. Und da sitzen viele. Meine Damen und Herren, eindeutig mehr. Ja, verehrte Zuschauerinnen, wir sind gleich wieder da nach den Infektionszahlen. Du, Max, Entschuldigung. Ich glaube, das war doch keine so gute Idee. Die Tafel liegt hier nicht so. Ach ja, ich habe es dir gesagt, Lisa. Ich bin Anchorman. Vielleicht liegt deine Stärke auch eher hinter der Kamera. Was war das? Das war es mit Max Klebomka. Vergessen Sie nie, der Vorteil an der Regentschaft von alten weißen Männern, das Ende ist nah. Und das sage ich ganz wertfrei. Guten Abend. Da haben sich die Herren von der Anstalt mal wieder eine schöne Sendung ausgedacht, oder? Das ist ein Ritual, es gibt viele mächtige Männer, die privat in den Puff gehen zu einer Domina. Genau, und in echt bleibt er der Chef der Anstalt. Ja, und wir kriegen gleich wieder die ganzen Hasskommentare. Jürgen, tschüss. Schön, ja, genau. Was hast du? Dir sollte man den Kopf abschneiden und als Blow-Bang-Gerät in Flüchtlingsheimen verscherbeln. Die Huren wie du haben jedes Lebensrecht verwirkt. Und du? Ich habe eine vom Führer. Ich will dir meinen Saft auf deine dicken Titten spritzen. Heil Hitler. Auch schön. Ich habe meine Antwort geschrieben. Ach, Junge, ich finde deine Fetische seltsam. Und dann erst mal deine Geschäftsideen, was für einen Kopfverkauf war, wie wir auf der Welt waren. Vielleicht mal der Renner, doch das musst du gestehen. Heute nur noch ein Geschäft für Halunken, die in Marktwirtschaft wohl die schlechtesten sind. Die Kopfnachfrage pro Kopf ist gesunken. Das weiß doch inzwischen nun echt jedes Kind. Und ich weiß, der Verkauf ist dir gar nicht so wichtig. Du willst nur, dass ich sterbe, bist der Idealist. Das ist als Prämisse zwar schlüssig und richtig, denn schneid mir den Kopf ab und mir wachsen zwei Neue. Du kannst Frauen zwar töten, doch die Frau an sich nie. Und denkst wohl, dass ich den Kampf mit dir scheue, doch die Frage ist nicht, wer gewinnt, sondern wie. Ich bin die Frau, die weibliche Hydra. Und du bist nicht Herakles, wenn du es auch willst. Du schwingst deine Schwärter, wirst jeden Tag müder und fragst dich, wieso du als Held nicht mal willst. Und ich werde stärker. Das war die Anstalt. Heute mit Lisa Pollitt. Edel Baydar und Sarah Bosetti. Christoph Böckner. Und wir haben noch eine Frage. Was ist das für eine Frage? Was ist das für eine Frage? Was ist das für eine Frage? Was ist das für eine Frage? Lisa und Sarah Bosetti. Christine Preon und Max Utterhoff. Copyright MDR 2021