Die Anstalt, ZDF, Max Uthoff, Claus von Wagner. Herzlich willkommen, meine Damen und Herren und nichts dazwischen. Endlich sagt's mal jemand! Mein Name ist nicht Claus von Wagner, ich bin nicht Max Uthoff. Und das ist nicht mehr die Anstalt. Zum Glück! Ich bin Severi Grübner und ich esse Fleisch. Fleisch, Fleisch, Fleisch! Heute ist endlich der Moment gekommen, wo sich die schweigende Mehrheit dieses Landes ihr Fernsehen zurückholt. Herzlich willkommen zu TV Norma! Und ich hab die Nosen voll, wenn man da früher aufsteht, die Zeitung aufschlägt oder das Radio einschaltet. Und es kommt nur links, grüner, gender Gagga auf uns zu, meine Damen und Herren. Ja, gestern war er noch der Einheitser in Erding, heute ihr ganz normaler Stargast. Hier ist er, der Ivana Hubsi! Hubsi, Hubsi, Hubsi, Hubsi, wie gefällt's dir bei uns im TV-Normalgarten? Wir haben alles aufgefahren, was deutsche Kultur so normal macht. Ist ja alles da, ich fühl mich wieder warm, ihr Gasgrill, Holzofen. Und was ist das hier? Ein Obacht, hoffentlich keine Wärmepumpe. Nein, das ist ein Obacht. Und was ist das hier? Ein Obacht, hoffentlich keine Wärmepumpe. Nein, das ist eine Peniskanone von Rammstein, das jüngste Opfer der Wogen-Cancel-Culture. Rammstein traut sich nicht mehr mit ihr auf die Bühne, aber wir holen sie nicht runter. Gut, so bleiben Sie standhaft. Ja, wir wollen mit dieser Sendung ein Zeichen setzen. Zehn Jahre ging es in dieser Anstalt nur um Randgruppen, um Arme, um Alte, um Ausländer, um Andy Scheuer. Und keiner fragt sich, was macht das eigentlich mit der Mitte? Und was macht das mit der Mitte, Hubsi? Schauen Sie, wenn wir nur noch über die Probleme der Unnormalen sprechen, da müssen ja die Normalen das Gefühl bekommen, dass es ihnen vergleichsweise gut geht. Und das kann nicht sein, denn es geht ihnen schlecht. Schauen Sie mich an, oder die Wahlergebnisse der AfD. Das ist ein Aufschrei der Normalen, die sich fremd fühlen im eigenen Land und im eigenen Fernsehen. Aber jetzt gibt es eben mit TV normal endlich wieder einen Ort, wo es normal zugeht, wo sich die Menschen wohlfühlen, die nur mit einem Geschlecht und einer normalen Hautfarbe über die Runden kommen müssen. Wir vom Öffentlich-Rechtlichen wollen Sie mit seriösen Populismus zurückgewinnen. Fangen wir also gleich an, blicken wir auf den Kulturkampf im Heizungskeller. Ja, packen wir's. Die Regierung will den Bürgern Grüne teure Energien aufzwingen und treibt sie so in die Arme der AfD. Warum? Wir haben als Experten den ältesten weißen Mann verpflichtet, den wir finden konnten. Herzlich willkommen, Scheiße der Nefton, Sir Isaac Newton. Hallo, seit wann diskutieren hier Drag Queens im Fernsehen? Das ist doch nicht normal. Auch ich bin überrascht. Ich dachte, es sei normal, hier wenigstens das deutsche Idiom beherrschen zu können. Deswegen frage ich mich, warum Sie hier sind. Weil das heißt Idiot und nicht Idiom. Herr Eilwanger, Sie sind bundesweit bekannt geworden als Kämpfer gegen die Heizungspolitik der Ampel. Sehen wir mal. Wenn den Minger die Gasheizungen ausgeschmeißen sollen und Wärmepumpen einbauen, das wird nicht funktionieren. Wir werden im Winter erfrieren mit dieser Politik, meine Damen und Herren. Ist zufällig ein Dolmetscher anwesend? Zugegeben, ich habe kaum ein Wort verstanden. Aber ich bin mir sicher, es war Klartext. Wir müssen die Dinge beim Normen nennen. Ich sage es gern für alle Unnormalen. Habex-Heizungsgesetz führt dazu, dass die Münchner erfrieren. Ein Horrorszenario. Andererseits sind die Großstädter nicht gerade ihre Stammwähler. Warum sollten die Grünen ihre Wähler umbringen? Ich habe es doch schon in Erding gesagt. Das stimmt. Schauen wir mal. Sie wollen Deutschland kaputt machen. Sie fangen mit den eigenen Wählern an. Sie töten uns mit dem Heizhammer. Diese Wärmetechnik ist mir unbekannt. Der ist eine Atombombe für dieses Land, sagt die BILD. Putin droht in der Ukraine mit dem Einsatz einer Wärmepumpe. Das ist eine Massenvernichtungswaffe. Stimmt. Unsere Mieten werden explodieren. Der Heizhammer sprengt den Sozialstaat. In Norwegen heizen bereits 60% damit. Das muss ja ein furchtbares Musaka gegeben haben. Musaka gibt es beim Griechen. Wollen Sie damit sagen, dass die BILD-Zeitung übertreibt? Die BILD-Chefredakteurin hat doch erklärt, warum die BILD-Zeitung so über die Wärmepumpe berichtet hat. Wir haben hier niemanden, der weiß, wie so eine Wärmepumpe funktioniert. Das sagt sie nach monatelanger Hetze über eine angebliche Atombombe. Faktenfreie Debatten sind eine Gefahr für die Demokratie. Aber wäre eine Pflicht zur Fakten-Treue nicht eine Gefahr für die Pressefreiheit? Stimmt. Der Heizhammer muss gestoppt werden. Die Wärmepumpe zerstört den Traum vom Eigenheim und kostet bis zu 300.000 Euro. Man bekommt eine Wärmepumpe schon ab 15.000 Euro. Sie wollen behaupten, der Ministerpräsident lügt. Wieso? Die Zahl 300.000 existiert. Halt nicht in diesem Zusammenhang. Die Wärmepumpen-Hersteller meinen, da ist eine Null zu viel. Die CSU will jede Null kommen. Schauen Sie. Bitte. Außerdem muss man das ganze Haus isolieren. Da läppern sich die Nullen. Die Wärmepumpe funktioniert wie jede andere Heizung. Nur schmeißt Sie das Geld zum Fenster raus. Jetzt sagen Sie es ja selbst. Warten Sie. Ich muss mich kurz isolieren. Wir lassen uns nicht von der gründominanten Ampel vorschreiben, wie wir zu Heizen haben. Aber nun gibt es ja Wissenschaftler, die meinen, wir müssten die CO2-Emissionen auch bei den Heizungen drastisch reduzieren. Reagiert Habeck womöglich auf die Klimakrise? Ich habe manchmal das Gefühl, die Natur steckt mit den Grünen unter einer Decke. Finden Sie es nicht auffällig, wie sich die Forderungen der beiden ähneln? Herr Newton, würden Sie sagen, die Natur neigt mit Ihren Gesetzen dazu, die Menschen zu gängeln? Natürlich. Natur setzt nie auf Freiwilligkeit und Einsicht. Denn diese Ressourcen sind knapp, gerade in Bayern. Die Natur, solange sie unsere Heimat ist und uns mit Ack-Schnitzeln von bayerischen Vieh und Holz Ack-Schnitzeln von bayerischen Wäldern beliefert. Kann es sein, dass Sie Ihre Heimat am liebsten auffressen und verfeuern? Das ist wahr, Herr Heimatliebe. Sie haben aber schon mitbekommen, dass sich der Zustand der bayerischen Waldbäume stark verschlechtert. Finden Sie das eine vertrauenswürdige Quelle? Das sind auf jeden Fall gute Nachrichten. Das bedeutet, dass wir genügend Brennholz haben. Wir verheizen nur das, was von selbst umfällt. In ganz Europa werden Wälder für Pellets abgeholt. Die Hälfte der EU-Holzernte wird verbrannt. Die EU ist nicht meine Heimat. Außer den Wäldern, die sich für die Wälder verbrannt haben. Außerdem produziert Holz bei der Verbrennung mehr CO2-Emissionen als Kohle und Gas. Du bist ja nachhaltig, wachst da wieder nach. In 80 Jahren. Das ist doch für Sie kein Alter. Herr Aiwanger, Sie sagen in Erding, Sie wollen die Demokratie zurückholen. Das hieße ja, wir leben jetzt in einer Heizdiktatur. Das wäre ja furchtbar. In Bayern herrscht Demokratie, weil da noch die Normalen an der Regierung sind. Ich lasse mich von Ihnen nicht in die rechte Ecke drängen. Ich vertrete die Mehrheit der Mitte. Die Mitte kann nicht gerecht sein, aber sie ist gegen das Heizgesetz. Das stimmt. 80 % der Bundesbürger lehnt das Verbot von Gas- und Ölheizungen ab. Aber gleichzeitig war eine deutliche Mehrheit von weit über 50 % für Habecks Heizgesetz. Was stimmt denn nun? Ihre Mehrheit ist gespalten. Sie will, dass wir mit erneuerbaren Energien heizen, aber gleichzeitig an Öl und Gas festhalten. Das ist genau meine Linie. Wie wollen Sie daraus Politik machen? Das will er gar nicht. Er will einen Kulturkampf führen. Dagegen möchte ich mich aufs Schärfste verwahren. Mit Kunst und Literatur habe ich nichts am Hut. Das geht um Ihr Fleisch und Ihr Auto. Sie sagen, das lassen wir uns doch nicht wegnehmen. Auch wenn Ihnen das gar niemand wegnehmen will? Genau das ist die kulturelle Leistung. Wir wollen doch einfach das schützen, was die Mehrheit will. Die Mehrheit will auch ein Tempolimit und eine Vermögenssteuer. Wir vertreten ja nur die normale Mehrheit. Und woran erkennt man die? Die leben auf dem Land und wählen mich. Die Freien Wähler haben doch nur 10 %. Dann sehen Sie mal, wie die Normalen unterdrückt werden. Ein sehr schönes Schlusswort. Schön? Mit O. Das war Heiz-Aberfett. Sie haben doch noch gar nicht gesagt, dass es da keine klimaneutrale Alternative zur Wärmepumpe gibt. Dieser ganze Zinnober wurde doch nur veranstaltet, damit Gasheizungen möglichst lange in Betrieb sind. Wer hat das Gebäude Energiegesetz jetzt mit einer Klage beim Verfassungsgericht gestoppt? Der CDU-Abgeordnete Heilmann, der ein Vermögen mit Gas gemacht hat. Genau, und das alles können Sie morgen in unserem Faktencheck nicht nachlesen. Denn hier bei TVNormal geht es nicht um die Fakten der anderen, sondern um unsere Gefühle. Wir haben das Ohr am Puls der Mitte des Nabels. Vom Bauch des Gefühls, also wo es heute zwickt. Deshalb haben wir ein Bürgertelefon eingerichtet. Dort wartet unsere Normian auf Ihre Nöte und Sorgen. Ich höre die ersten Sorgen. Wir sind schon in der Leitung. Bitte, Normian. Hallo, hier ist Normian. Ihre Sorgen möchte ich haben. Hallo? Hallo, wer spricht denn da? Hier spricht die schweigende Mehrheit. Wie oft denn noch? Könnten Sie bitte ein bisschen leiser schweigen? Das hätten Sie wohl gern, dass ich den Mund halte. Nein, hier dürfen und sollen Sie sagen, was Sie denken. Was wollen Sie denn sagen? Dass man nichts mehr sagen darf. Aber das stimmt doch nicht. Genau das meine ich. Aber Sie haben ja noch gar nichts gesagt. Ja, aber ich habe das Gefühl ... Dass Sie was gesagt haben? Dass ich nichts mehr sagen darf. Und ich verlange, dass meine Gefühle ernst genommen werden. Ich habe keine Ahnung. Wir sprechen doch jetzt. Das nennen Sie ein Gespräch. So, mehr sage ich nicht. Okay, dann bedanke ich mich für Ihren Anruf. Ich lege dann jetzt wieder auf. Ah klar, typisch Cancel Culture. Hallo? Dann nicht. Ich lege noch mehr an. Später weiter mit mehr Sorgen. Warum, werden Sie sich jetzt fragen, muss das hier eigentlich wieder ein Österreicher moderieren? Na ja, weil wir das gut können. Also nicht das Moderieren, aber das Rechte. Weil für uns sind die Rechten schon lange ganz normal. Wir in Österreich sind Ihnen auf der Reise in die Vergangenheit mindestens 20 Jahre voraus. Ich weiß, ich weiß, ich weiß. Der erste rechtsextreme Landrat, der tut noch weh. Aber glauben Sie mir, wenn in 20 Jahren Außenminister Björn Höcke im Kabinett Andi Scheuer mit dem kreisenden Wladimir Putin auf dem Oktoberfest Walzer tanzt, dann wird Ihnen das ganz normal vorkommen. Vielleicht kommt es aber auch anders. Scheuer ist Außenminister und Höcke der Bundeskanzler. Aus Versehen. Weil der Scheuer die eigenen Leute mal wieder mit der AfD verwechselt hat. Also, regen Sie sich nicht auf, es bringt ja nichts. Erinnern Sie sich zum Beispiel an das Jahr 2000. Aufregung in Europa. Jörg Heil, das FPÖ, tritt in die österreichische Regierung ein. Da gab es Sanktionen. Man ist mit den Vertretern der schwarz-blauen Regierung nach dem diplomatischen Abendessen nichts mehr trinken gegangen. Das war hart. Man kann den Österreicher doch nicht alleine saufen lassen. Das ist doch unmenschlich. Noch schlimmer, ungemütlich. Noch ein Jahr später, Berlusconi zum zweiten Mal Ministerpräsident in Italien. Und nichts, keine Reaktion. Und wie jetzt die Giulia Melanzani, na, Georgia Meloni, Ministerpräsidentin geworden ist, da hat ihr sogar die Kommissionspräsidentin von der Leyen persönlich gratuliert. Natürlich nur ihr als Frau, nicht ihr als Faschistin. Das wird das neue Normal. Wir in Österreich kennen das schon. Die nationale Normalität. Im schönen Niederösterreich zum Beispiel haben wir eine schwarz-blaue rechtsrechte Koalition. Und da sagt jetzt die Frau Landeshauptmann oder der Herr Landeshauptfrau, so genau weiß man das nicht, sie repräsentiere die normal denkende Mehrheit. Und wenn der Vizekanzler von den Grünen das nicht nennt, ist man böse in Niederösterreich. Ob es ein Faschistuit liegt oder ein Pré, weiß man nicht. Oder weil es ein Fremdwort ist. In Niederösterreich ist eigentlich alles so normal, dass einem braun vor Augen wird. Denn dort will man Deutsch als Schulhofsprache durchsetzen. Deutsch. In Niederösterreich. Da müssen die erste Mal die ganze Schule in Hannover machen. Aber nicht nur das. Wirtshäuser, die traditionelle Speisen wie Schweinsbrateln, Schweinsschnitzeln, Schweinsaugerl und Schweinsschweindal anbieten, sollen gefördert werden. Und wenn wir noch so viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben, Herzverfettungen, Cholesterinwerte gehen durch die Decke, ist egal, die Sau muss hinein in uns, denn der FPÖ-Chef Kickl will nicht nur der nächste Kanzler werden, sondern Volkskanzler. Und als Volkskanzler sagt er zu seinem Volk, folgt. Und so bauen wir dann an der Festung Österreich. Die Festung Österreich Da kommen dann nur noch Ausländer hinein, die in den Bergen Urlaub machen. Oder die Ausländer, die die anderen Ausländer auf den Bergen bewirten, damit dann alle im Ausland sehen, was für ein kulturell hochstehendes Land wir sind. Und dann vielleicht verscherbelt die rechtsrechte Regierung das ganze Land an dritte Ausländer. Russen zum Beispiel. Aber so, dass diesmal keiner ein Video davon macht. Wir reden lieber über das Essen. Herzlich willkommen, meine Damen und Herren, zu meiner Kochshow Söder Siedet im CDF oder in der Wiederholung in Ihrem Schwatten-Sender Zwei Saat. Ich habe mir heute einen Gast eingeladen, der beweist, dass ich einen total tolleren und total toleranten Typen bin, denn sie ist Moslem. Die Kybra. Seekin. Kybra Seekin. Das ist falsch, das heisst die Seekin Kybra. Bei uns immer den Nachnamen zuerst, da weiß man gleich. Man ist in der mentalen Provinz? In Bayern. Wieso haben Sie mich in Ihre Sendung eingeladen? Weil wir beide ein ähnliches Schicksal teilen. Jetzt bin ich aber mal gespannt. Wir beide teilen denselben Schmerz. Schauen Sie unter den Hipstern in Berlin Mitte. Befühle ich mich als ganz normaler, konservativer, fränkischer Fleischesser ein bisschen wie ... Wie eine queerer behinderte Migrantin im Rollstuhl. Es ist so schön, jemanden zu treffen, der den Schmerz nachvollziehen kann. Wer weiß, wie sich das anfühlt in Ihrer Gesellschaft als Außenseiterin. Sie sind ein fleischessender, weißer Hetero-Zisman. Sie sind die Mehrheit. Das ist richtig, aber ich bin ja auch Ministerpräsident. Gut, das ist eine Minderheit. Was wollen Sie denn kochen? Ich zeichne Ihnen heute mein Rezept für einen Volksauflauf. Also, wie man den Volkszorn aufkocht und dann den Schaum der Empörung abschöpft. Na ja, und dann präsentieren Sie sich als gütiger Landesvater auf dessen Speisekarte für jeden Geschmack etwas dabei ist. Frau Segin, wenn meine Mitarbeiter halbwegs so pfiffig werden wie Sie, dann sehe ich sie längst da, wo ich immer schon sitzen wollte. Vor einem Schweinebraten. Nein, im Kanzlerabend. Aber, gute Stichworte. Ich hätte schon mal einen kleinen Gruß aus der Küche für Sie. Das ist ein leckeres Schweinebraten-Karpaccio. Tut mir leid. So etwas esse ich nie. Aber Frau Segin, ich bitte Sie. Ein Leben ohne Schweinebraten mag möglich sein, aber nicht sinnvoll. Sie meinen, das Leben von 6 Millionen Musliminnen in Deutschland ist sinnlos? Richtig, aber möglich. Gut. Das Leben ohne Gift ist auch möglich, aber schmerzlos. Welche Zutaten brauchen Sie denn für Ihr Gericht? Natürlich brauchen Sie die Basis für jede gute braune Sauce. Und das ist ein Fond. Zunächst mal müssen Sie eine furchtbare Bedrohung behaupten. So was wie das hier. Jeder soll essen, was er will. Aber eine zwangshafte Veganisierung Deutschlands und Bayerns macht keinen Sinn. Großartig. Die Elide. Gehören Sie als bayerischer Ministerpräsident nicht auch zur Elide? Das kommt aus dem lateinischen Eligere. Das bedeutet, eine Gruppe mächtiger, überdurchschnittlich qualifizierter Person. Ich ziehe meine Frage zurück. Gemeint sind die rot-grüne Elide in Berlin, die Dofuk-Terroristen, die uns alle zwangsweise zu Veganern umerziehen wollen. So, der erste Gang für Sie. Einen leckeren bayerischen Wurstsalat. Sieht lecker aus. Wer will denn eigentlich Fleisch verdienen? Er hier. Er will eigentlich Fleisch verdienen. Er will doch nur bei Veranstaltungen seines Ministeriums kein Fleisch mehr servieren. Aber das ist ja der Anfang. Und dann geht es immer so weiter. Die Grünen sagen, wir sollen nur noch 10 g Fleisch am Tag essen. Ich bitte Sie, so viel Fleisch bekommen Sie gerade mal, wenn Sie einem Schwein ein Ohrloch stechen. Da sind Sie ja am Nachmittag schon auf Cold Turkey. Sie sagen es. Deswegen sage ich während den Anfängen, für mich ist jedes Kotelett gelebter Antifaschismus. Diese 10 g kommen nicht von den Grünen. Das war eine Beispielrechnung für Nachhaltigkeit von der deutschen Gesellschaft für Ernährung. Es gab nie eine offizielle Empfehlung. Frau Segin, das hier ist eine Gerüchteküche. Wir kochen hier eine Bedrohung auf. Dafür reicht manchmal nur ein winziges Körnchen Wahrheit. Dann rühren Sie da mächtig heiße Luft unter. Dann geht das Ganze auf wie ein Soufflé. Außerdem hat der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes gesagt, esst Fleisch fürs Klima und trinkt Milch. Die ist nämlich CO2-neutral, das wissen die wenigsten. Die Kuh stößt ja nur das CO2 aus, was in dem Gras war, was sie gefressen hat. Wo haben Sie denn diese Milchmädchenrechnungen? Von meinem Lieferanten. Aber keine solche, der ist regional. Das bedeutet, den kennt irgendjemand persönlich. Der Edgar Häuser vom Verband der Milchwirtschaft Milchindustrie trinkt seine Milch sogar zur Currywurst. Das ist ja pervers. Und was trinkt er zu seinem zarten Filet? Düngemittel? Schön, dass Sie langsam Appetit bekommen. Da wird es Zeit für das nächste Gericht. Aber Kühe fressen ja nicht nur Gras, sondern auch sehr viel Soja, für das in Lateinamerika Regenwälder gerodet werden. Außerdem stoßen sie auch sehr viel Methan aus, das klimaschädlich ist. Deswegen bedeutet konsequenter Klimaschutz, die Dinger möglichst schnell aufzuessen. Sie meinen also, der Deutsche hat ein natürliches Recht auf Darmkrebs? Jetzt brauchen wir noch etwas mehr Schärfe. Das ist die Behauptung, dass wir uns sofort wehren müssen. Deswegen diese grottesten Schilder auf den Demos? Stoppt den Wahnsinn! Wacht auf! Wenn Sie so einen Quatsch auf Pro-Press-Plakaten lesen, wissen Sie, dass Ihre Soße die richtige Würze hat. Aber die wird irgendwann kalt, das schmeckt dann nicht mehr. In der Volkszorn wird ja immer wieder aufgekocht. Und zwar immer mit saisonalen Zutaten verfeinert. Saisonal? Verstehe. Und pünktlich zu Weihnachten behaupten Sie, die politisch korrekten Weihnachtsmärkte abschaffen zu wollen. Genau. Und durch Wintermärkte ersetzen. Was war denn noch mal der Unterschied zwischen Weihnachten und Winter? Jesus. Und dann will uns die Vogue-Elite in Berlin wieder Spölern verbieten, damit ihre laktoseintoleranten Hunde die Finger zerspringen. Ganz genau, ich merke, Sie kommen langsam in den Flow. Und irgendwann fordert jemand, dass der Osterhase abgeschafft wird, weil der erst mal nachschauen soll, ob er überhaupt noch Eier hat. Und dann wird die grün versiffte Blase ihn durch die Osterweinberg-Schnecke ersetzen, weil die zweigeschlechtlich ist. Das ist ja absolut brillant. Ich sehe meine Küche. Und irgendwann behauptet jemand, dass er eigentlich kein Weißer war, sondern Piosi. Und deswegen alle Krutzefixe in den bayerischen Amtsstuben geändert werden müssen. So Frau Säckin, jetzt ist mir der Appetit vergangen. Ja, aber zur deutschen Kultur gehört natürlich nicht nur deutsche Küche, sondern auch die wunderschöne deutsche Sprache. Und davon erzählt uns jetzt ein fesches deutsches Marl. Die Kühlmerke. Potsblitz. Lasst uns nicht knastern und schiefmäulig sein, wenn wir mit folgender pudelnärischer Schnurre lauschen. Der Ohrhalben stehe ich hier, die Schuhe zwiefach gewichst und nun glimmlich bereit für die Hanswurstdiade. Ja, das klingt heute, wie sagt man auf gut Deutsch, weird. Aber Sprache verändert sich. Zum Glück. Und Sprache entwickelt sich weiter. Das hat sie übrigens schon immer durch den Einfluss anderer Sprachen getan. Wäre unsere Sprache nicht vom Griechischen geprägt worden, wäre sie nicht vom Arabischen und Jädischen geprägt worden, hätte die FDP keine so schönen Wörter wie Benzin und Zopf. Es ist doch spannend, dass sich die Sprache in ständigem Wandel befindet. Und sie hat nie an Macht verloren. Da werden kleine Satzzeichen wie der Doppelpunkt, das Sternchen oder der Unterstrich plötzlich zum Politikum, sogar zur ultimativen Bedrohung. Und die Union schwingt sich seit an seit mit der AfD zu Verteidigerin der deutschen Sprache auf. Klar, denn die Union hat dieser Sprache nicht so was Schlimmes hinzugefügt wie den Genderstern, sondern so wunderschöne Begriffe wie Asyltourismus oder Gender Gaga. Und wie peinlich ist das eigentlich, dass Leute wie Hubert Aiwanger die Sprache der Dichter und Denker verteidigen. Ein Mann, den man, wenn er auf einer bayerischen Wiese steht, schwingt tief melken möchte. Und immer wieder heißt es aus der Union und der AfD, wir werden alle gezwungen zu gendern. Das ist ein Befehl. Nein, das ist eine Lüge. Es gibt keinen Genderbefehl. Das ist freiwillig. Ob einer wie Markus Söder zu Hause gendert oder nicht, das ist seine Entscheidung. Wenn der will, kann der für alles die männliche Form verwenden. Wenn der will, kann der seine Frau Herr Söder nennen oder seine Töchter mit Hallo Jungs ansprechen. Wird ihnen keiner daran hindern. Außer wahrscheinlich seine Frau und seine Töchter. Das ist doch eigentlich ganz einfach. Ich kann durch Sprache integrieren und ich kann durch Sprache ausschließen. Das sind andere Gerechtigkeitsvorstellungen. Ohne gesellschaftlichen, medizinischen und technischen Wandel hätte ich heute Abend meinen Mann fragen müssen, ob ich arbeiten darf. Und er hätte vermutlich Nein gesagt, weil er aufgrund fehlender Verhütungsmittel zu Hause auf unsere elf Kinder aufpassen müsste. Und das ohne Babyphone, Waschmaschine und Thermomix. Klar, Transformation ist immer auch eine Herausforderung. Das ist erstens ein Gefühl und zeigt zweitens, dass wir gesellschaftliche Ungerechtigkeiten damals besser ignorieren konnten. Heute beanspruchen auch Minderheiten ihre Chance. Heute können Menschen aus dem Süden, die kein Wort verständliches Deutsch sprechen, stellvertretender Ministerpräsident werden. Shit happens. Frisch auf! Lasst uns den Metzgerfinger zeigen, den klüffelwitzigen Erzimpörern, die trunken von der Nostalgie, rückwärtsgewandt gegen Laternen laufen. Das habe ich mir ganz anders vorgestellt. Aber kommen wir wieder zurück zu den Sorgen, zu den ganz normalen Sorgen. Normian, bitte. Hallo, hier ist Normian. Ihre Sorgen möchte ich haben. Mein Penis wurde entwendet. Ganz sicher nicht? Wer spricht denn da? Der Rammstein Till. Sind Sie es oder das lyrische Ich? Ich habe meinen Penis in Ihrer Sendung entdeckt. Ach so, die Peniskanone. Das ist doch nicht normal. Sie zu haben oder Sie zu entwenden? Hände weg von meinem Penis. Sobald meine Anwälte wieder Zeit haben, können Sie sich warm anziehen, Fräulein. Schönes, Fräulein. Lust auf mehr. Blitzkrieg mit dem Fleischgewehr. Hören Sie das? Das muss man mit meiner Stimme sagen. Dann ist das normal. Schnaps, du Holde. Schnaps im Kopf, du Holdebraut. Steckbratwurst in dein Sauerkraut. Hören Sie das? Das ist ironisch. So ironisch wie das, was Sie mit den Frauen nach ihrer Show machen? Ich möchte den Künstler von seinem Werk trennen. Das haben wir uns auch gedacht. Die Angst geht um in Deutschlands Straßen. Damit herzlich willkommen zu Aktenzeichen XY-Chromosom ungelöst. Heute beschäftigt uns ein ganz abscheulicher Fall. Die Täter sind bereits identifiziert. Von den grausamen Verbrechen, die wir Ihnen gerne zur Last legen wollen, fehlt bisher leider jede Spur. Im Studio begrüße ich daher die Leiterin der Sonderkommission Mama bleibt Mama und Papa bleibt Papa. Frau Brechstein, guten Abend. Frau Brechstein, was können Sie uns über die Täter sagen? Das Gefährderprofil nennt sich Gender Gaga. Der Täterkreis umfasst Transpersonen, Drag Queens, Vogue-Ness, sprachliches Gendern. Also eigentlich alles, was nicht der Norm entspricht. Und wie erkenne ich die? Wir haben hier ein Phantom-Bild vorbereitet. Ich sage nur abstoßend. Dummerweise braucht man für eine Verfolgung in diesem Land immer noch eine Tat. Wie könnte diese Tat aussehen, Frau Brechstein? Kinder könnten ja Opfer werden. Einer Lesung einer Drag Queen. Und dann aus dieser Lesung als Marilyn Söder wieder rauskommen. Und dann aus dieser Lesung als Marilyn Söder wieder rauskommen. Und dann aus dieser Lesung als Marilyn Söder wieder rauskommen. Und das ist natürlich erst der Anfang. Ich sage Ihnen, wenn erst mal das Selbstbestimmungsgesetz durchkommt, da wechselt hier jeder sein Geschlecht wie Hertha BSC die Trainer. Stoppen Sie diese Narretei! Scheiße, die Drag Queen! Nein, das ist unser Sachverständiger für Wärmepumpen. Ich bin universal, Gelärter. Und was qualifiziert Sie für Genderthemen? Ich? Ich habe den Regenbogen erforscht. Da sind Sie ja überhaupt nicht neutral. Hören Sie, in diesem Gesetz geht es doch einfach nur darum, dass Menschen, deren Geschlechtsidentität nicht dem eingetragenen Geschlecht entspricht, diesen Eintrag ändern lassen können. Und zwar ohne sich demütigen Fragen stellen zu müssen. Aber es könnte ja sein, dass ein Mann sich als Frau etwas tun kann. Tun könnte, wir haben ja leider immer noch keine Tat. Ja, deswegen brauchen wir Ihre Mithilfe. Gesucht wird eine Tat. Darum schalte ich nun zu meiner Kollegin nach Wien. Petra Verhetzi gibt es Hinweise in Österreich. Guten Abend. Bisher nicht die Spur eines Verbrechens, aber die Angst geht um. Danke. In der Schweiz. Auch hier, wie immer, alles ruhig. Aber auch hier geht die Angst um. Vielen Dank an die Kollegen. Schade, immer noch keine Tat. Aber sollte es zu einer Tat kommen, dann haben wir ja jetzt schon eine Zeugenaussage. Und zwar von der bekannten Fußmatten-Influencerin Monika Gruber. Wir haben hier mal ein Bild aus Ihrem Webshop. Das habe ich mir schon bestellt. Sie beschreibt einen Fall in der Therme Erding in der Zukunft. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die rot-grüne Mischpoke in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den Gesetzesentwurf durchwinken wird, dass du dir einmal im Jahr dein Geschlecht selber aussuchen kannst. Da freue ich mich heute schon, wenn ich in der Therme Erding mit meinen kleinen Nichten in der Damenumkleide stehe und dann kommt irgendein Typ rein mit hängendem Gemächte und erzählt der meine Nichten, dass es jetzt doch gescheiter ist, dass wir uns im Auto umziehen. Das ist eine wunderschöne Tat. Aber sie ist nicht passiert. Noch nicht. Dann müssen wir also weiter auf diese Tat warten. Ich esse übrigens Fleisch. Bei uns gibt es das Geschlecht, das auf den Tisch kommt. Hören Sie sofort auf zu warten! Es gibt genug Taten, allerdings sind die Transpersonen die Opfer. Laut einer Datenerhebung der EU wurde ein Drittel der befragten Transpersonen Opfer von Gewalt oder Gewaltandrohung. Entschuldigung, ist das jetzt nicht eine ganz gefährliche Täter-Opfer-Umkehr? Und warum geht es denn eigentlich schon wieder um die? Was ist mit uns? Hören Sie, nur weil eine Minderheit etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt, kann man ja davon bekommen. Das kenne ich. Das hat mir meine Mama auch gesagt, kurz bevor meine Schwester auf die Welt gekommen ist. Ist doch alles gut. Wir finden schon noch eine Tat. Warum reden hier alle über Gefahren, die es gar nicht gibt? Weil man dafür viel Geld bekommt. Internationale Geldgeber haben in den letzten Jahren über 700 Millionen Dollar für Anti-Gender-Kampagnen ausgegeben. Der europäische Adel. Unter anderem Gestalten wie Beatrix von Storch mischen damit dieser seltsamen Mischung aus beleidigter Leberwurst, Hans-Georg Maaßen und einem verpassten Friseurtermin. Der Adel steckt sein Jahr über Jahrhunderte, er gaunert das Vermögen in Kampagnen. Transfeindlichkeit finanziert vom Adel. Dabei ist es doch vor allem das Adelsgesocks, das sich seit Jahrhunderten fragt, aus welchem Geschlecht es kommt. Eine der schillerndsten Vertreterinnen in dieser nutzlosen Gesellschaftsschicht, Gloria von Turnotaxis, darf ihre dümmlichen Vorurteile über alles, was normale so aufregt, in einer Sendung des Sexisten Julian Reichelt darbieten. Wer vor langen Jahren ein Gespräch zwischen Kermit dem Frosch und Miss Piggy in der Muppet Show erleben durfte und heute Reichelt und Fürstin Gloria sieht, der weiß, dass die Evolution den falschen Weg eingeschlagen hat. Und warum... Warum dürfen die beiden über Gefahren reden, die es gar nicht gibt? Weil es auch da viel Geld gibt für diesen gemeingefährlichen Unfug. Von Frank Gotthard, Milliardär und Ehrenvorsitzender des Wirtschaftsrates der CDU Schwerreiche finanzieren die Hetze gegen Klimaschutz, Transrechte oder gesündere Ernährung. Und nur zu einem Zweck, um die Positionen der AfD zu stärken, die vor allem die ideologische Schlägertruppe der Reichen ist. Abschaffung der Gewerbesteuer, Abschaffung der Erbschaftsteuer, keine Steuererhöhung. Gegen die AfD ist die FDP eine marxistische Splittergruppe. Und nun als Schlusspunkt dieses außergewöhnlich normalen Abends, unser musikalisch durchschnittlicher Stargast. Für uns singt er nun einen ganz normalen deutschen Protestsong. Begrüßen Sie Friedrich Merz mit Laila! Liebe Zuschauer-Iden, lassen Sie mich an dieser Stelle festhalten, ich bin nicht normal. Und dieses Lied ist es schon gleich gar nicht. Herr Merz, vielleicht habe ich mich verhört, aber es klang gerade so, als hätten Sie aus Versehen gegendert. Wollen Sie mir vorschreiben, wie ich zu sprechen habe? Nein, bei uns gibt es keine Sprechverbote wie in Berlin. Sprechverbote gibt es nur in Thüringen. Dort hat die CDU mir vorgeschrieben, dass Gendern im Landtag verboten ist. Wenigstens die Ostdeutschen dürfen jetzt wieder normal sprechen müssen. Oder wollen Sie nicht mehr normal sein? Ich habe keine Lust mehr, hier den Normalapostel zu spielen. Dieses Land steht vor der größten Herausforderung seiner Geschichte. Das sehe ich ganz genau so. Und zwar welche? Meine Kanzlerschaft. Und Kanzlerin wird man nicht mehr normal sein. Kanzlerin wird man nicht, wenn man ständig dieses normalinsaure AfD-Gaga nachplappert. Aber haben Sie nicht einmal gesagt, jedes Mal, wenn im deutschen Fernsehen gegendert wird, gehen Hunderte Stimmen zur AfD? Das war der alte Fritz. Aber lassen Sie sich sagen, wenn man einmal in seinem Leben vor einem Auftritt an einer Peniskanone warten musste, da kommt man schon mal ins Grübeln. Wir müssen uns normal durchschützen. Wir werden ja bedroht von den links-grünen Transsexuellen, die mit der Wärmepumpe in die Sauna gehen und uns Autofahrern verbieten wollen, ganz normal mit Mama und Papa Sex zu... Sie wissen schon, was ich meine. Ja, ich weiß, der Quatsch kommt ja teilweise auch von mir. Das hat mir mein Berater eingeflötet. Andreas Röder, Leiter der CDU-Fachkommission Wertefundament. Ich bin davon überzeugt, Kanzler werden zu müssen. Aber Röder sagt, Vogue Deutschland bedroht unsere Freiheit. Dieses Gerede vom Kulturkampf bedroht zunächst mal meine Kanzlerschaft. Denn alle Studien zum Aufstieg rechter Parteien in Europa belegen ganz klar, jedes Mal, wenn Konservative die Parolen der Rechten nachplappern, wandern Tausende Stimmen zu den Rechtsextremen. Diese angebliche Spaltung lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Diese Gesellschaft ist nicht kulturell gespalten. Diese Gesellschaft ist vielfältig. Und die allermeisten sind sogar damit einverstanden. Wissen Sie, was laut einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung die einzige Gruppe in der Bevölkerung ist, mit der eine absolute Mehrheit nichts zu tun haben möchte? Die AfD-Wähler. Sie wollen den Kurs der CDU radikal erneuern. Das heißt, Sie finden es jetzt okay, wenn Drag Queens Kindern vorlösen? Selbstverständlich, solange es nicht die Kinderbücher von Robert Habeck sind. Jeder geht verdammt noch mal in die Toilette, zu der er oder sie oder they sich zugehörig fühlen. Aber alle benutzen danach die Klobürste. Worüber soll ich mich dann aufregen? Da kann ich Ihnen behilflich sein über Ihren Rauschmiss. Sie sind gefeuert. Na dann, Servus TV. Wir machen hier jetzt nämlich TV Neues normal und zeigen dieses Land so vielfältig wie es ist. Im Gegensatz zum Mittagmagazin Leipzig, dass die beiden Moderaturinnen Nadja Kailuli und Aymen Abdullah Sissaid nicht weiter beschäftigt, weil sie angeblich die ostdeutsche Lebenswirklichkeit nicht abbilden. Vielleicht würden Sie das mit einem blauen Auge moderieren. Und vielleicht, liebe ARD- und ZDF-Verantwortliche, denken Sie mal darüber nach, welch verheerendes Zeichen ein solch vorauseilender Gehorsam gegenüber den Nationalradikalen der AfD ist. Das soll normal sein? Ich habe in meinem Leben schon eine Menge Normalitäten erlebt bzw. überflogen. Für sehr viele ist es nämlich ganz normal, dass es keine Normalität gibt. Hören Sie deswegen. Dazu nun die Schriftstellerin Melikiyak. Paprikastauden, die gerade eben anfingen, Früchte zu bilden. Ruft zum Nachbarn rasch adieu oder gerade nicht, weil alles schnell gehen oder geheim bleiben muss. Schnallt etwas Gepäck auf Schulter oder Rücken, nimmt ein oder zwei Kinder an die Hand, greift vielleicht etwas fester zu als üblich, denn diese Reise wird über Dörfer führen, über Berge oder Flüsse, ein wenig zu Fuß mit dem Bus, dann das Boot, vielleicht eine Überfahrt, vielleicht ein ungünstiger Monat dafür, aber es ging nicht anders. Die Umstände, Verluste, die Angst, Gebäudegrenzen, Verhältnisse stürzten oder es drohte Haft. Und deshalb, ein Mensch ging los, statt zu bleiben. Das gibt es ja auch, die erstarten, die sich nicht bewegen können, verharren, sie haben keine Sicherheit oder hoffen, dass jemand anderes für bessere Bedingungen sorgen wird. Wer sein Haus, seinen Garten, seine Leute verlässt, wer aufsteht und vorangeht, seine Stimme erhebt für Kinder, für Frauen oder für sich selbst, für die eigene Art zu denken, dichten, lieben oder leben, dessen Handeln zeugt von einer zärtlichen Wachheit dem Leben gegenüber. der Welt, der weiß, dass das Leben nicht lang genug ist, um sich wegzuwerfen. So jemand folgt der Hoffnung und hat eine vage Idee von etwas Besserem. Was aber ist eure Idee? Twitter-Stipendiaten, Social Media-Graduierte, die ihr euch eure Meinung von der Welt nicht mehr erlebend erfasst, sondern Maischberger und Lanz braucht, um euch eine Meinung über andere zu bilden. Was ist das Helle, nach dem ihr strebt, wenn ihr euch mit Menschen-Ekel im Gepäck auf den Weg macht? Was winkt am Horizont, wenn ihr fertig damit seid, Juden und Muslime, Frauen, Schwarze, Klimaschützer, ertrinkende Kinder beegelt zu haben? Wenn sie alle diskreditiert sind und ihr euch an allen inner- und außereuropäischen Grenzen in der Menschen-Hierarchie habt nach oben prügeln und pushbacken lassen. Was sind eure Werte, wenn man euch die Schwulen, die Flüchtlinge, die Wärmepumpen als Thema wegnehmen würde? Was wäre das, wovon ihr sagen würdet, das zeichnet mich aus, als Mensch, das beruhigt mich oder beglückt oder gibt Trost? Für was lohnt es sich, eurer Meinung nach, sich in ein Boot zu setzen, Ozeane zu überqueren? Würdet ihr für Nackensteak sterben, für Ölheizung ertrinken? Würdet ihr euch für die Abschaffung des Gender-Sternchens in libyschen oder europäischen Internierungslagern erniedrigen und schlagen lassen? Ihr habt keine Idee von Innovation, keine Idee von einem freundlichen Haus. Bei all diesem Kulturkampfgesabbel, das auf ein nationalistisches, fundamentalchristliches Gesellschaftsbild baut, geht völlig unter, dass ihr keinen Begriff von Sinnlichkeit habt, kein höheres Verständnis davon, was ein Mensch ist, was die Welt bedeutet, wie aufsehenerregend die Meere, die Berge, ein Tier, ein einzelnes Etwas in diesem Universum ist. Ja, sogar ihr seid einzigartig, auf eine sehr interessante, vielleicht auch besorgniserregende Art, aber doch einzigartig. Und, wie war's? Ich fand's klasse, mir hat's sehr gut gefallen, Milly. Vielleicht ein bisschen zu pastoral, oder? Hat mich ein bisschen an Gauk erinnert. Ach, bisschen Gauk, bisschen Käsemann geht immer, oder? Ja, die lieben Käsemann. Ja, vielen Dank dir. Danke dir. Das war Milly Kijak. Und das war die Anstalt. Heute mit CYBRA SAKING.