So, die Demokratie, das ist ja heute unsere 2412. Sitzung. Wie geht es Ihnen denn nach den Landtagswahlen? Oh, gut. Es sind ja doch einige Leute hingegangen. Ich finde, ich bin in top Staatsform. Aber Ihre Umfragewerte, die verdrängen Sie konsequent. Die Hälfte der Leute vertraut Ihnen nicht mehr. Ja, aber die andere Hälfte findet mich noch dufte. Der Finanzminister möchte ja nächstes Jahr Ihrer Bundeszentrale für politische Bildung die Mittel kürzen. Was macht das mit Ihnen? Was will er? Ach so. Naja, Geld alleine macht auch nicht glücklich. Sie wissen, was Winston Churchill über Sie gesagt hat, dass Sie die schlechteste aller Staatsformen seien. Aber ausgenommen alle anderen. Es gibt ja nicht wenige, die wünschen sich eine Monarchie. Ich kann es verstehen. Ehrlich. Ich gucke das auch gerne. Dieser Prunk und diese Hüte. Und was kommt von mir? Sechsstündige Phoenix-Debatten und Reden, mit denen Sie einen Hamster sedieren können. 30 Prozent der Deutschen stehen einer Diktatur wohlwollend bis neutral gegenüber. Wie steht man denn einer Diktatur neutral gegenüber? Indem einem egal ist, wer verhaftet wird. Sagen Sie mal, was wollen Sie eigentlich von mir? Ich will, dass Sie mal lernen, sich zu wehren. Ich muss Sie ein bisschen provozieren. Einen konfrontativen Ansatz. Wissen Sie, seit wie vielen Sitzungen Sie immer wieder diesen selben Satz sagen, ich fühle mich bedroht? Ja, es gibt immer jemanden, der einen nicht mag. Aber ich meine, das muss so eine Demokratie auch mal aushalten, oder? Wir finden es heraus. Darf ich Ihnen vorstellen? Das ist Dr. Maximilian Krah, Europaspitzenkandidat der AfD. Herr Krah, die Demokratie. Demokratie, Herr Dr. Krah. Angenehm. Und? Vielleicht hat er mich verwechselt. Nein. Ja, ist doch gut. Nein. Heute wird es bei Mami nicht so spät, versprochen. Das letzte Verfahren ist nur so eine Bagatelle. Kommen wir zum AfD-Verbotsverfahren. Sie wissen, ein Parteiverbot ist in Deutschland an strenge Bedingungen geknüpft. Erstens verfassungsfeindliche Ziele. Zweitens ein planvolles Vorgehen gegen die Demokratie. Und drittens eine realistische Chance, das Programm umsetzen zu können. Und ich denke, das ist ja bereits gegeben. Sie sind ja auf dem rechten Auge blau. Ich sehe also gute Chancen für ein Verbot. Fehlt jetzt nur noch der Antrag der Demokratie. Euer Ehren, verehrtes Volk. Peinlicher, peiniger. Ich habe nach langem Zureden, meine Therapeuten, mich dazu entschlossen, einen Antrag auf Verbot der AfD dann zu stellen, wenn ich absolut 100 Prozent sicher bin, dass ich gewinne. Vielen Dank. War das jetzt ein Antrag oder nicht? Schauen Sie, ich muss einfach sicher sein. Denn wenn die AfD am Ende dieses Verfahrens nicht als gesichert rechtsextrem verboten wird, dann gilt sie als gesichert demokratisch. Start gegeben. Dann würde ich sagen, dann sind wir hier fertig. Sagen Sie, haben Sie heute Abend noch was vor? Noch bin ich die Herrin des Verfahrens. Was? Ja, so heißt die Mami auf der Arbeit. Kinder, ich muss die Demokratie retten. Essen steht im Rewe, ihr müsst es nur noch einkaufen. Wo waren wir? Sie wollten das Verfahren einstellen, weil wir haben es jetzt auch schon kurz vor 1933. Was? Ist es schon wieder so weit? Oh, da muss ich noch Koffer packen. Insetzen! Sie stellen jetzt den Verbotsantrag. Alleine kann ich den Nazi ja hier nicht verbiegen. Ah, ist das süß. Diese Nazi-Sache zieht nicht mehr. Leute haben sich längst an uns gewöhnt. Verstehen Sie, ich bin das neue Normal. Normal? Die Positionen der AfD sind selbst für die Rechtsradikalen im Europaparlament so radikal. Sehen Sie, unsere Radikalität ist unsere Attraktivität. Der gibt das sogar zu, wenn das mal kein Grund für ein AfD-Verbot ist. Ah, ich finde es schwierig. Du findest es auch schwierig, unterm Schrank zu saugen. Das ist nicht schwierig. Das ist unnötig. Aber er ist ja demokratisch gewählt. Das war die NSDAP auch, das macht die doch noch lange nicht zu Demokraten. Stimmt. Nur weil du verheiratet bist, bist du ja trotzdem nicht gleich automatisch treu. Was? Geht weiter, glaube ich. So, liebe Demokratie, wo war das? Wo war das? Tut mir leid, mein Griechisch ist etwas eingerostet. Was meinen Sie? Wenn Sie sich nicht zu einem Antrag durchringen können, was wäre dann Ihre Alternative? Vielleicht die wäre es, wenn wir ihn ignorieren. Das, das ist es. Ich glaube, das ist es. Ja. Ja, das ist gut. Ist er noch da? Nein. Toll. Das war gelogen. Dann würde ich sagen, vielleicht verschwindet er, wenn wir die Leute aufklären. Sehr gut. Wunderbare Taktik. Je mehr die Leute mit unseren Positionen vertraut werden, desto besser finden sie uns. Und sie finden uns immer besser, die radikaler wir werden. Ja, dann lassen wir das natürlich mit der Aufklärung. Sagen Sie nur so für mich. Was verstehen Sie unter radikal? Wie finden Sie denn das hier? Das schnellste deutsche Asylverfahren lehnt bis zu 1400 Anträge in der Minute ab. Gepostet von Bundestagsabgeordneten Stefan Keuter. Ja, das ist natürlich schon ganz schön radikal. Was finden Sie radikal? Für WhatsApp ist das geradezu gemäßigt. Also gut, da hat er auch wieder recht. Das spricht ganz klar für eine rechtsextreme Gesinnung. Verfassungsfeindlicher geht es ja wohl kaum. Ja gut, aber er hat es ja nur gepostet, nicht wahr? Dann wissen wir ja noch nicht, wer es geschrieben hat. Und wenn wir wüssten, wer es geschrieben hat, wäre es wahrscheinlich der Bruder. Wenn ich das mal aufklären darf. Stefan Keuter hat das lediglich an seinen Mitarbeiter übersandt. Zu Archivierungszwecken. Was ist denn das für ein Archiv? Sehen Sie, er wollte von seinem Mitarbeiter lediglich Hilfe dabei, wie man diese Aussage politisch einordnet. Ach so. Ja, das war das. Ja, das war das. Ja, das war das. Er war dabei, wie man diese Aussage politisch einordnet. Ach so. Er hatte Schwierigkeiten, das einzuordnen. Ich dachte am Anfang gleich, er sei einfach nur ein rechtes Arschloch. Sagt man nicht, auch nicht wenn ein Bruder solche Dinge sagt. Wo waren wir? Wir waren dabei, festzustellen, dass die AfD nicht verfassungsfeindlich ist. Ganz im Gegenteil, sie erfüllt die Verfassung mit Leben. Weil wir eine der wenigen Parteien sind, dass wir uns nicht ausnutzen. Ist das Meinungsfreiheit, wenn der AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich sagt, er sei das freundliche Gesicht des Nationalsozialismus? Bitte Sie, er sagt doch ganz klar, er sieht sich als demokratische Variante von Roland Freisler. So eine Art sensibler Scharfrichter. Meuthen, unser Parteichef damals, hat ganz klar gesagt, das sind Aussage, einzelne Aussagen von Leuten, das sei überhaupt nicht. Dann ist er gegangen? Der Meuthen, ja. Und diese sensiblen Nazis, der Keuter und der Helferich, sitzen die immer noch im Bundestag? Die ganze AfD ist längst ein rechtsextremer Verdachtsfall. Ein Spruch, das stimmt so überhaupt nicht. Sehen Sie, lediglich ein Drittel der AfD-Fraktion ist rechtsextrem. Was? Ein weiteres Drittel steht unter Rechtsextremismus-Verdacht. Kartoffeln für Thüringer Klöße. Apropos, hatten wir den Höcke schon? Nee, aber Zeit wird es. Der geht inzwischen als Parteichef der AfD. Und das als Faschist? Hören Sie, mit dem Begriff Faschist muss man in unserem Land schon vorsichtig umgehen. Eine Untersuchung von 2017 zeigt schon ganz klar, dass auch Höcke sich am Nationalsozialismus orientiert und an Adolf Hitler. An Hitler? Nein, nicht du, ich hab dich lieb. Also gut, Hitler ist natürlich schon ein Argument. Dann stelle ich jetzt hiermit den Antrag auf... Ein Spruch, die Untersuchung basiert auf etwas, was Sie nicht vertrauen dürfen. Wieso? Wer hat die Untersuchung denn verfasst? Die AfD. Ach, Mist. Wieso denn Mist? Die AfD selbst hält ihren Führer für nationalsozialistisch. Ja, aber wir können das als Demokraten bei einer solchen wichtigen Frage doch nicht mit der AfD gemein machen. Also ihm fand die Untersuchung statt, damals unter einer instabilen Frauke Petri. Die wollte einfach nur unseren besten Mann rauskegeln. Das nur, weil er unter dem Pseudonym Landeuf Ladig für ein MPD-Blatt geschrieben hat. Sehen Sie, Kurt Tucholsky hat ja auch unter Pseudonym geschrieben. Es kommt auch ein bisschen darauf an, was man schreibt. Sehen Sie, Höcke hat lediglich geschrieben, Deutschland war nicht schuld am Zweiten Weltkrieg zur Ort. Ja, war nur so eine kleine Jugendsünde mit 38. Macht man schon mal Unsinn. Sehen Sie, andere in dem Alter versuchen, demokratisch gewählte Parteien zu verbieten. Ich bin 44. Donnerwetter. Wissen Sie, alles vor 45 zieht mich magisch an. Alles über 45 stößt mich magisch ab. Na, wie Sie wollen. Aber vielleicht haben Sie ja später Lust auf was Verbotenes. Dafür müsste ich erst mal einen Antrag stellen, damit ich Sie überhaupt verbieten kann. Ach so läuft das bei Ihnen. Gut, dann machen wir das doch so. Dann zeige ich Ihnen mal, wie verboten die AfD inzwischen ist. Sehen Sie, unser Menschenbild sagt, wenn Sie nicht zur deutschen Ethnie dazugehören, dann sind Sie kein wahrer Deutscher. Das widerspricht ganz klar Artikel 1 Grundgesetz hier, was das Menschen würde. Wenn Sie noch wollen, haben wir noch ein paar Zitate für Sie. Hier zum Beispiel Bernd Höcke sagt, wir werden leider Volksteile verlieren, die zu schwach sind, sich der Orientalisierung zu übersetzen. Jens Mayer findet die Herstellung von Mischvölkern, die die nationalen Identitäten auslöscht, unerträglich. Peter Böhringer schreibt, unser Volkskörper wird gewaltsam penetriert. Es handele sich um einen Genozid. Oder ich zitiere Dr. Maximilian Krah. Oh, das bin ich. Der hat in Freital so wunderschön gesagt, wenn ich hier in den Raum blicke, dann ist es nicht bunt und vielfältig. Und das ist das Schöne. Sie sind alle deutsch, sächsisch, weiß. Was? Die wollen ein ethnisch homogenes Volk. Was soll das heißen, ethnisch homogen? Ja, so nennen die doch im Völkischen Föjetor Rassismus. Ich dachte, du liest nur die Landlust. Weißt du, die wollen ein Volk wie Haarmilch. Länger haltbar. Weiß und homogenisiert. Ja, das ist jetzt schon rassistisch und grundgesetzwidrig. Na ja. Na ja, jetzt auch nicht rassistischer als die Einbürgerung in Deutschland bis in die 90er Jahre. Die offiziellen Richtlinien verlangten damals ein Bekenntnis für den deutschen Volk. Die zuständigen Beamten sollten die Substanz des deutschen Volkskörpers schützen und prüfen, ob sich eine fremdstämmige Minderheit dem deutschen Volkstum zuordnet. Gastarbeiter oder Männer aus Entwicklungsländern galten als unerwünschter Zuwachs und konnten praktisch keine Deutsche werden. Das heißt, es ist heute nicht so schlimm, rassistisch zu sein, weil wir es ja damals auch schon waren. Nein, es heißt, wir können die AfD nur erfolgreich bekämpfen, wenn wir uns auch dem Rassismus der Demokraten stehen. Der Rassismus der Demokraten ist wunderschön. Da kann man wunderbar drauf aufbauen. Aber jetzt hören Sie mal zu, wir sind doch längst viel weiter. Wir von der AfD fordern Remigration. Hört uns keiner zu, das ist ein Kotwort. Für die millionenfache Vertreibung und Deportation von gesamten Bevölkerungsgruppen. Ohne rechtsstaatliche Kontrolle, verstehen Sie? Wir wollen, dass die Startbahnen glühen, dass die Leute außer Landes, verstehen Sie nicht? Verbieten Sie uns endlich. Ich möchte Sie ja verbieten. Da werde ich nämlich noch attraktiver. Dann machen wir es auf keinen Fall. Entschuldigung. Das ist meins. Ich habe noch eine Schalt. Herr Krah, hier ist der PR-Berater. Können Sie mich schon hören? Läuft. Dann schalte ich auch mal Alice Weidel dazu. Frau Weidel? Alles für Deutschland. Das fängt ja super an. Das war doch der Wahlspruch der SA im 3. Reich. Muss man sich jetzt neuerdings entschuldigen? Grundsätzlich gilt die Meinungsfreiheit. Ja, nur die endet bei Nazi-Parolen. Da gibt es auch nur eine Handvoll, die verboten sind. Ein paar Symbole gehören auch dazu. Diese Regenbogen-Fahnen. Die stehen ja fürs genaue Gegenteil. Was hat das eigentlich alles für einen Sinn? Da geht es einfach um ein Verbot des Nationalsozialismus. Das sehe ich sehr kritisch. Er ist ja auch nicht nur schlecht. Doch, und wo wir gerade beim Nationalsozialismus sind, Herr Höcke, ihr sprecht gerade mit Herrn Krah und Frau Weidel. Herr Höcke, sind Sie einfach nur ein bisschen übermüdet oder haben Sie irgendwelche Medikamente genommen? Stoff. Stoff, ehrlich? Das ist bekannt. Ach ja? Ihnen auch, Frau Weidel? Egal, ich wollte eigentlich über was ganz anderes mit Ihnen reden. Es ist auch nicht meine Aufgabe, alles zu verteidigen aus meiner Partei. Klar, und bestimmt hat Herr Höcke auch nur ganz wenig genommen. Das ist nicht wenig, sondern das ist völlig normal und völlig in Ordnung. Ja, es ist ja Ihre Verantwortung. Voll. Okay, können wir denn jetzt mal über das AfD-Verbot sprechen? Dazu besteht kein Anlass. Wieso nicht? Weil es die Menschen überhaupt nicht interessiert. Dieser Prozess hat noch nicht begonnen und ich möchte mich auch noch nicht über ungelegte Haieihe uersetzen. Na ja, kennen Sie die Anstalt, diese Sendung im ZDF? Was den Leuten auch extrem auf den Wecker geht. Das sind keine guten, das sind böse Menschen. Genauso wie ich. Na, nicht ganz wie Sie, Herr Höcke. Die Leute in der Anstalt machen nur Satire. Der tut ja das Gegenteil. Ja, aber Sie alle. Also der gesamten AfD geht es nicht um Satire, sondern darum zu spalten. Sich zu beschweren. Dominieren. Und das, was schon erreicht ist, zu zerstören. Aktiv. Genau. Und deshalb spielt die Anstalt gerade durch, ob und wie ein AfD-Verbot machbar ist. Das machen wir nicht mit. Doch. Herr Krah spielt sogar selbst mit in der Sendung. Hochprofitabel. Ja? Was verdienen Sie denn da, wenn ich fragen darf? 25 Prozent. Vom Gesamtbudget. Das ist krass. Alle anderen kriegen viel weniger. Das ist tatsächlich Betrug. Arbeiten lohnt sich nicht. Ja, ich finde das auch ein bisschen unfair. Was haben Sie denn da ausgehandelt, Herr Höcke? Eine Schutzgeldzahlung. Schutzgeld? Für einen Beitrag über die AfD. Denen es gar nicht hätte geben müssen. Indem Sie aber selbst mitspielen. Was uns ja selbst bereichert. Also, dass das antidemokratisch ist, das sehen Sie ja wohl alle ein, oder? Nein. Sie, Frau Weidel? Nein, das würde ich nicht sagen. Was verstehen Sie denn unter Demokratie? Es ist ein Konstrukt, was völlig aus der Zeit gefallen ist. Ein Irrtum. Da müssen wir raus. Und was wollen Sie stattdessen? Weltherrschaft. Ja, aber dagegen müssen doch eigentlich alle anderen Parteien gemeinsam was unternehmen. Da wird sich vor allem der AfD-Mitglieder verabschieden. Da wird sich vor allem der AfD-Mitglieder verabschieden. Da wird sich vor allem die CDU fragen müssen, wie nachhaltig ihre Brandmauer ist, nicht wahr? Ah, ja, die CDU. Die uns unsere Identität klaut. Gut, langsam verstehe ich, warum Sie so sicher sind, dass das Verbot überhaupt keine Chance hat. Trotzdem, viel Glück und Erfolg dabei. Danke. Also, unsere letzte Sitzung ist ja nicht ganz ideal verlaufen. Deswegen durften Sie heute nicht in die Haustür gehen und das Mal bei der Xiaomi-Main-Sitzung auf das nächste震, das ist ein ganz zu langer Sitz. Also unsere letzte Sitzung ist ja nicht ganz ideal verlaufen und deswegen durften Sie heute jemanden mitbringen und Sie haben sich entschieden für den Herrn Habeck und zwar weil Sie glauben, dass der Herr Habeck mitschuldig ist am Erstarken der AfD. Das ist interessant. Was sagen Sie denn dazu, Herr Habeck? Herr Habeck! Sorry, ich bin nur kurz eingenickt. Ich habe wirklich nicht geschlafen seit 2021. Da sehen Sie es. Ich bin in Lebensgefahr und er pennt. Entschuldigung, wer wuppt denn hier multiple Krisen, also Krieg, Energie, Klima und wird gleichzeitig von der AfD zum Staatsfeind Nummer 1 hochgejesst? Das ist spannend. Sie fühlen sich also beide bedroht von der AfD. Ich mache mal einen Vorschlag. Wie wäre es denn dann mit einem gemeinsamen Verbotsantrag? Gut, also Verbot, da bin ich vorsichtig. Ich sehe nach dem letzten angeblichen Heizungsverbot von mir. Da sind meine Umfragewerte in dem Keller, in dem ich angeblich jeder Nacht steige, um den Deutschen mit meinem Heizungshammer höchstpersönlich die Ölheizung rauszuschweißen. Man kann mit einem Hammer nicht... Ich habe hier ein Zitat. Ein kluger Mann hat mal gesagt, Verbote sind Bedingungen für Freiheit. Ja gut, das kann nur jemand gesagt haben, der keine politische Verantwortung hat. Das Zitat ist von Ihnen, Herr Habeck, und zwar von 2019. Ja gut, damals war ich ja auch noch wach. Sehen Sie, heute setzten wir z.B. beim Klimaschutz nicht so sehr auf Verbote, mehr so auf den steigenden CO2-Preis. Vielleicht ist genau das das Problem. Was hast du jetzt gegen den steigenden CO2-Preis? Das ist gut fürs Klima. Ja, gar nichts. Aber immer wenn du einen auf Öko machst, werde am Schluss ich verprügelt. Na das ist schon interessant. Was sagen Sie zu diesem Vorwurf? Ich sage ja auch immer, man muss dem Unmut der Bevölkerung, also möglichst schnell den Wasserhahn abdrehen, also den blauen und auch den roten. Es sei denn, Sie haben natürlich eine Mischbatterie zu Hause, was natürlich ökologisch nicht so sinnvoll ist, weil Sie dann heißes Wasser mit kaltem Wasser mischen. Und natürlich wegen der Legionellen ist es vernünftig, einmal am Tag auf 60 Grad zu erhitzen. Wie war nochmal die Frage? Da sehen Sie es. Da sehen Sie es. Da sehen Sie es. Da sehen Sie es. Ich bin in Lebensgefahr und er ist beim Duschen. Ich sehe mich ja selber eher als Team Waschlappen. Waschlappen. Ich würde mal versuchen, das, was ich gehört habe, zusammenzufassen. Man darf bei den Maßnahmen das Soziale nicht vergessen. Na so wäre es auch gegangen. Aber fragen Sie ihn doch mal, ob er die Vermögensteuer wieder einführen will. Herr Habeck, wollen Sie die Vermögensteuer wieder einführen? Ja, das, das, nö, nö, weil da macht der Christian nicht mit. Erbschaftsteuer. Reden Sie gerne miteinander. Planst du vielleicht eine Erhöhung der Erbschaftsteuer? Nein, also da ist der Christian kein Fan von. Wie sieht es denn bei deiner Vermögensabgabe aus? Du kennst doch den Christian. Also ich muss sagen, ich höre jetzt hier vermehrt diesen Namen Christian. Ja, für den macht er alles und für mich nichts. Nicht mal eine klitzekleine Umverteilung. Ach, das ist ja überhaupt nicht wahr. Also es kommt ja zum Beispiel das Klimageld. Das ist ja so ein sozialer Ausgleichsmechanismus für höhere CO2-Preise. Das steht sogar im Koalitionsvertrag. Das kommt, das ist klar, wie Kloßbrühe. Obwohl ich jetzt mir zugehen muss, persönlich keine klare Kloßbrühe kenne. Weil, na ja, allein schon durch den Kloß durchzuschauen, das ist ja auch schwer möglich. Hm, ja ja, aber das ist doch ein toller Vorschlag. Ja, hm. Klimageld. Er kann Ihnen auch ganz toll erklären, warum das kommen muss. Vielleicht mit einer Metapher, Robert? Ja, gerne, wenn ich soll. Also sehen Sie, wenn kein Ausgleich erfolgt sozial, dann haben Sie quasi Menschen, die am Rad drehen, die sind halt frustrierter als Ochsen in der Ochsenbraterei, haben Sie quasi ein Volksfest der Demokratiefeindlichkeit, der faschistischen Ideologie, am Ende sogar, wenn es hochkommt, Habeck-Feindlichkeit. Und ich sage, deswegen ist da ein Klimageld natürlich die entscheidende Maßnahme, um da rauszukommen. Hören Sie, hören Sie, die entscheidende Maßnahme, habe ich gehört, ja. Ich habe dann die entscheidende Frage, Herr Habeck, wann soll es denn kommen? Was? Na, das Klimageld. Achso, achso, ja klar, ähm, Logi, ähm, ja, das Finanzministerium ist eben gerade dabei, ähm, sagen wir mal, den Auszahlungsmechanismus zu programmieren. Ah, da ist er wieder, der Christian. Es ist halt nun mal so, der Christian hat ganz klar gesagt, und denke ich das mit den Überweisungen an, die Bürgerin, äh, es gestaltet sich, ähm, schwierig. In die andere Richtung funktioniert es seit Jahrhunderten aber ziemlich reibungslos, oder? In Österreich hat man gerade mal acht Monate gebraucht für einen Klimabonus, und bei uns zwei Jahre? Es ist halt so, der Christian sagt... Wenn du noch einmal Christian sagst, vergesse ich mich. Hm, atmen. Also, der... dessen Name nicht genannt werden darf... Der sagt ganz klar, es ist für Deutschland nicht möglich, mehr als 100.000 Überweisungen am Tag zu wuppen. Entschuldigung, ich dachte, das wäre ein Witz. Na gut, vielleicht kann der Christian dann wirklich nicht anders. Ach, er darf Christian sagen. Der hat doch schon Möglichkeiten. Wir haben eine Behörde heutzutage schon, die könnte das machen. Das ist so die Bundesagentur für Arbeit, die Familienkassen, die können jetzt schon 65 Millionen Überweisungen täglich tätigen. Das ist eine Behörde, die ist ausgezeichnet worden, auch quasi als Organisation mit überdurchschnittlichem Reifegrad. Das ist also Beamtendeutsch für saugeil. Moment, Moment, Moment. Wenn wir dem Klimageld also Priorität eingeräumt hätten, dann hätten wir es schon? Ja, klar, also der... Christian? Genau, der. Der wollte das eben selber machen und deswegen läuft das jetzt übers Bundeszentralamt. Und das Bundeszentralamt für Steuern schafft also jetzt quasi für das Klimageld extra eine neue IT. Und das dauert eben bis 2025. Moment mal, aber dann wäre die erste Auszahlung über das FDP-geführte Finanzministerium von Klimageld also kurz vor der nächsten Bundestagswahl 2025. Ich frage mich, wem das wohl in die Hände spielen könnte. Doch, dem Christian, oder nicht? Also, wenn wir da noch Klimageld haben. Was? Aber da ist doch Milliarden in den Klimafonds gesteckt. Ja, gut, also es ist mit dem Klima- und Transformationsfonds, das ist natürlich, das muss man, das ist nicht einfach zu erklären. Brauchen Sie vielleicht irgendwas zum Darstellen? Ja, so wie hätten Sie eine Tafel? Das wäre hilfreich. Vielleicht schon in der Größe. Tafel, Tafel hätte ich nicht. Könnten Sie es hier mit? Na gut, das muss dann wohl. So, also dann stellen wir uns mal vor, der Klima- und Transformationsfonds, also das liegt, das ist die Finanzplanung jetzt von 2024. Also da ist natürlich Geld drin in dem Fonds, also da haben wir natürlich also die nicht abgerufenen Corona-Hilfen, dann sind da vom nationalen und internationalen Emissionshandel Geld da drin und natürlich also einiges an Rücklagen. Das sind ja Summa summarum Pi mala aus 100 Milliarden. 100 Milliarden? Ja. Aber ein Strohwert bei 80 Millionen EinwohnerInnen in diesem Land, das wäre ja dann ein stolzes Klimageld von 1250 Euro pro Bürgerin. Ja, jetzt mal langsam mit den jungen Waschbären, das muss natürlich zurück in die Rücklagen, dann bekommt ihr dadurch einiges Geld aus dem Klima voraus, das ist für die Umgestaltung die Klimagerechte der Wirtschaft. Und dann haben wir natürlich auch noch den Heizungsaustausch im Gebäudesektor, das ist die Energie, dann die energieintensiven Unternehmen. So, jetzt schauen Sie sich das mal an. Wo ist denn da jetzt das Bauklötzchen fürs Klimageld? Tja gut, das muss... Oh, es ist hoffnungslos. Er hat Geld für energieintensive Unternehmen, aber nicht für ärmere Bürger. Das ist jetzt populistisch ausgedrückt, das steht da noch gar nicht fest, was wir aus dem Klima- und Transformationsfonds heraus alles bezahlen. Was steht denn fest? Es steht fest, dass wir das Klimageld darin nicht fest eingeplant haben. Augenblick haben Sie nicht vorhin gesagt, doch das ist die entscheidende Maßnahme. Ja, das ist ja auch. Und wenn nicht alle Subventionen, die wir daraus zahlen wollen, abgerufen werden aus dem Klima- und Transformationsfonds, dann bleibt vielleicht sogar Geld übrig am Ende und dann können wir den Bürgerinnen also tatsächlich Geld auszahlen. 2025, wir haben das mal runtergerechnet, also wenn wir da in Summa summarum, also gibt es spezielle, also dann sind das etwa, dann sind das also 3,70 Euro. Wenn wir Glück haben. Gut, dass wir kein Pech haben. Hab ich gesagt im Jahr? Hm, Herr Habeck, ich lade Sie mal ein, sich hinein zu versetzen in die Bürgerinnen. Ich versuche das mal. Können Sie das vielleicht nachempfinden, dass 3,70 Euro im Jahr sich nicht wirklich wie eine Entlastung anfühlen? Ja, klar, deswegen will ich das Klimageld ja jetzt auch noch nicht auszahlen. Deswegen, ich dachte wegen Christian. Nein, weil es zu wenig ist. Also, langsam kann ich verstehen, warum Sie immer verprügelt werden. Sehen Sie? Sehen Sie? Selbst unser Therapeut meint, du bist schuld an der AfD. Ja, guter steile These. Da muss ich ja schon mal eine Rückfrage stellen dürfen, wenn das so ist, wenn natürlich wieder der kleine Robi die Schuld ist. Warum ist das dann so, dass die Menschen, die die AfD wählen, warum sind dann die nicht sauer wegen zu wenig Klimageld, sondern wegen zu viel Migranten? Was? Ich fürchte, Ihre Zeit ist um. Was? Mein Zahn. Zahn? Ja. Hast du nicht gerade beim Zahnarzt? Zahnärztin. Zahnärztin? Aha. Seit wann heißt denn du eine Zahnärztin? Schon länger. Du hast doch bis vor kurz noch diesen alten, tattrigen Zahnarzt. Ja, deswegen habe ich ja jetzt eine Zahnärztin. Sieht die gut aus? Ja, deswegen habe ich doch gewechselt. Und weil bei den Alten immer das Wartezimmer voll war. Ja? Mit besorgten CDU-Wählern, die sich schnell noch mal die Zähne machen lassen vor der nächsten Migrationswelle. Die sogenannten Mertz-Patienten. Ich auch. Warum hast du das nicht dazu gesagt, als du von der Behandlung gekommen bist, dass du jetzt eine attraktive Zahnärztin hast? Weil meine Unterlippe noch betäubt war. Apropos Zahnärztin. Die hat neulich auf ihrem Telegram-Kanal. Deine Zahnärztin hat einen Telegram-Kanal? Ja. Und was postet die da so? Keine Ahnung, so alternative Berichterstattungen. Wieso? Rechte Fake News. Das habe ich nicht gesagt. Das heißt, du lässt jetzt die Zähne von so einer kleinen Nazi-Ärztin machen. Wegen der Springerstiefel. Warte mal, sie ist ja nicht gleich ein Nazi. Du bist ja auch keine Umweltaktimistin, nur weil du das Greenpeace-Magazin abonniert hast. Bin ich wohl. Ja, dann liess es einmal. Wie ist du denn, was deine Zahnärztin da alles so postet? Manchmal aus Versehen. Da sind manchmal ganz interessante Artikel dazwischen. Ja, aber so läuft das doch. Bei ein paar Themen posten sie was zum Konsens und dann jubelt sie dir immer mehr ihre Positionen. Sie jubelt gar nichts, sie ist nur meine Zahnärztin. Und selbst wenn sie vielleicht in bestimmten Dingen eine andere Ansicht hat als jeder ... Als jeder? Befürworter einer weltoffenen demokratischen Gesellschaft, dann heißt das ja erst recht, dass ich mit ihr im Dialog bleiben muss. Ach, so nennt man das also, ja? Du musst doch auch mit Leuten reden, deren Ansichten du nicht teilst. Auch wenn diese Ansichten die freiheitlich-demokratische Grundordnung gefährden? Warst du nicht letzte Woche beim Elternamt? Ja, war ich. Du glaubst immer noch an eine freiheitlich-demokratische Grundordnung? Es ist richtig, dass du nicht mehr zu der in diese Praxis gehst. Es ist ja nicht so, als wenn da die junge Freiheit im Wartezimmer ausliegt. Ach nee? Ja, also sie liegt da, aber ich muss sie ja nicht lesen. Findest du das nicht so ein bisschen manipulativ? Ach, würdest du das auch fragen, wenn es die Taz wäre? Nee, weil die Taz ist ja auch kein Sprachrohr der neuen Rechten. Na ja, aber vielleicht weiß sie ja gar nicht, dass sie da liegt. Ja wie meinst du, der Lesezirkelverteiler hat sich nur im Wartezimmer geirrt. Die junge Freiheit ist ja nicht im Lesezirkel. Auf jeden Fall kannst du sowas nicht verbieten. Das habe ich ja nicht gesagt. Ich halte nichts von verboten. Na, das würden unsere Kinder jetzt anders sehen. Unseren Kindern verbiete ich nichts. Ach so was mit Fernsehen? Das habe ich ihnen nicht verboten. Sondern? Da gehe ich ihnen mit gutem Beispiel voran. Aber du guckst doch selber stundenlang Serien. Ja nachts, da schlafen die doch längst. Ja, aber das hören die doch, du bist total unglaubwürdig. Nö, ich sag ja immer, das warst du. Lügen ist natürlich viel besser als verbieten. Nein, das ist natürlich nicht besser. Aber gut, Gedanken spielen. Was passiert, wenn du Kinder an Fernsehen demonstrativ verbietest? Sie nutzen die medienfreie Zeit dankbar und produktiv. Zum Beispiel bei sportlichen Aktivitäten in der Natur oder der kontemplativen Lektüre eines guten Bruches. Meinen Sie gucken bei den Nachbarn? Ganz genau, deswegen macht es Verbieten auch keinen Sinn. Selbst wenn alle Nachbarn auch den Fernseher aus dem Fenster schmeißen, dann hacken die das WLAN und streamen Paw Patrol auf der Mikrowelle. Ja ganz genau. Deshalb müssen wir Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und ein attraktives Alternativprogramm bieten, damit das Fernsehen für die Kinder uninteressant wird. Das klingt ziemlich anstrengend. Voll. Reden wir eigentlich nur über Kinder? Natürlich nicht. Was heißt das jetzt für deine Zahnärztin? Für meine Zahnärztin. Sie hieß das jetzt, dass ich ihr Toleranz, Konsensfähigkeit, soziale Verantwortung und Universalismus vorlebe. Wenn sie an deiner Zahnwurzel rumbohrt? Ja, aber sie bohrt mich sehr zärtlich, wenn sie mich bohrt. Ja, sie lächelt mich an mit ihrem perfekten Gebiss. Und während sie mich behandelt, legt sie ihre Brüste auf meinem Oberarm ab. Das heißt, sie belästigt dich auch noch. Redet was vom Belästigen gesagt. Ach, das gefällt dir also? Nein, und wo soll sie mit ihren riesigen Brüsten auch hin? Soll sie sich jetzt arbeitsunfähig melden oder was? Aufgrund körperlicher Merkmale. Das fände ich jetzt diskriminierend. Nee, ist klar. So als Rechtspopulistin muss sie natürlich auch immer die Interessen des kleinen Mannes im Blick behalten. Die Klöße sind nicht warm, aber deine Stirn? Wo ist denn der Papa? Der Fieberthermometer liegt wie immer unten links im Schrank. Ich muss jetzt hier weitermachen. Warum werden eigentlich immer nur die Mütter angerufen? Weil die Väter arbeiten. Ihr Kind ist krank. Aber die Selbstverwirklichung geht eben vor, oder? Jetzt pass mal auf, Schampus-Max. Wenn die Austausch spricht, hat die Perle Pause verstanden? Nein, den Spruch merkst du dir nicht. So, hinsetzen. Dass Sie ein Verfassungsfeind sind, ist ja jetzt klar geworden. Die Demokratie hat gerade noch einen Arzttermin. Bis sie da ist, prüfen wir noch schnell die zweite Voraussetzung für ein erfolgreiches AfD-Verbot. Die Potentialität. Sehr gerne. Wollen Sie es persönlich prüfen? Nicht in 1.000 Jahren. Sie müssen ja nicht. Ich habe 8 Kinder bekommen. Sie haben 8 Kinder bekommen. Nicht persönlich. Potentialität bedeutet, hat die AfD eine realistische Chance, an die Macht zu kommen. Das NPD-Verbot ist ja nur daran gescheitert, weil man sie für zu unbedeutend gehalten hat, um eine wirkliche Gefahr darzustellen. Wissen Sie, was meiner Potentialität am meisten helfen würde? Wenn jemand mit mir koaliert. Genau das. Wissen Sie, was wir jetzt machen? Ich kann es mir sehr gut vorstellen. Wir rufen Friedrich Merz in den Zeugenstand. Das habe ich mir anders vorgestellt. Vielen Dank. Tach, mein lieber Fritze. Herr Merz. Sie duzen sich also mit der AfD. Warnt sich deine Zusammenarbeit an? Nein, das kam ausschließlich von ihm. Hör sofort auf damit. Gerne, wie du willst, Fritze. Ich bin nicht ihr Fritze. Was ziehst du dich denn noch so? In Thüringen hast du es dir doch auch besorgen lassen. Die Mehrheit, meine ich. Frau Richter in Thüringen. Haben Sie da gerade gejendert? Nein. Ich habe gesagt Frau Richter in Thüringen. Schon wieder. Was soll ich sagen, Frau Richter auf Thüringen? Gut, kurz hatte ich gedacht, ich habe dich verloren. Niemals. Also was ich meine ist, es gibt keine Zusammenarbeit zwischen der AfD und der CDU. Nein heißt nein. Ja, da darf ich mal den deutschen Schlagerpoeten Gigi Andersen zitieren, der gesagt hat, nein heißt ja, wenn man lächelt, so wie du. Da möchte ich mit Matthias Reim antworten. Und ich liebe dich? Ich liebe dich nicht. Die Grunderwerbssteuersenkung in Thüringen war unsere Idee. Sie haben dem Antrag nur zugestimmt. Weil es ein Antrag von uns war, von 2018. Da haben Sie damals abgelehnt auf staatspolitische Verantwortung. Kommen Sie einmal jetzt, Copy und Paste. Einspruch, euer Ehren. Wir haben ja extra noch einen Familienbonus hinzugefügt, damit das nicht so auffällt. Warum muss eigentlich immer ich mich rechtfertigen? In Thüringen ging es um eine Steuersenkung, das ist ja nicht gleich rechtsextrem. Aber in Gütersloh, da musste eine NS-Gedenkstätte geschlossen werden, weil CDU, Freie Wähler und AfD die Ausbaukosten nicht tragen wollten. Die CDU ist ja nicht per se dagegen, die wollen nur weniger Geld dafür ausgeben. Das ist ja auch sparsam zu sein, nicht gleich rechtsextrem. Die CDU hat auch gesagt, sie haben das nur gemacht, damit die Bürger nicht AfD wählen. Dann ist das Schließen von NS-Gedenkstätten Darauf trinken wir. Die AfD wirkt. Herr Fritze, dass du auch mal wieder was Hochprozentiges siehst. Da sage ich nicht... Nein, ich sage nein, von der AfD nehme ich nichts an. Pfui. Das ist aber schade. Das hat euer sächsischer CDU-Gemeinderat bei uns dagelassen, als er im Bundestag zu Besuch war auf Einladung der AfD-Fraktion. Ach so, dann kommt ja eigentlich auch von uns. In dem Fall... Warum ist das ein kleiner Feigling? Prost. Sie sehen, Frau Richterin, wir haben nicht zusammen getrunken. Fritze, was ziehst du dich denn so? Komm, wir sind zwei Schnitzel vom selben Schwein. Weißt du noch? Kleinen Paschas. Deutsche Zahnarzttermine, nur für Deutsche. Zu der Zahn-Thematik. Die ganze Republik muss nicht in Schnappatmung verfallen, nur weil ich auf eine echte Überforderung hingewiesen habe. Es war ja eine Lüge. Wieso? Ich habe ja auf meine Überforderung hingewiesen. Ich kann jetzt auch nicht alles weglassen, was mich zu einem kernigen Typen macht, nur weil er das vorher schon gesagt hat. Wussten Sie, dass Fritze und ich jeweils in der Jungen Union waren? Und in der CDU? Wir wollen exakt dasselbe. Davon träumen Sie. Wir haben ab und an ähnliche Ziele. Fritze, das tut mir jetzt weh. Es tut mir jetzt weh. Ab und an ähnliche Ziele. Laut Wahl-O-Math haben wir in Thüringen und Bayern eine Übereinstimmung von 74%. Bei Themen wie Klima, Energie, Finanzen. Wir liegen bundesweit so nah beieinander. Wir haben sogar einen gemeinsamen Feind. Schlag ein. Da irren Sie sich. Ich habe nur gesagt, dass die Grünen unser Hauptgegner sind. Der Habeck sollte eigentlich hier stehen. Ich habe aber auch gesagt, dass Sie der Feind der Demokratie sind. Nicht mehr lange. Dauert nicht mehr lange. Dann wirst du uns anbetteln um Zusammenarbeit. Wenn wir in Thüringen nächstes Jahr 33,3% kriegen, und irgendwie mag ich die Zahl, dann haben wir eine Sperrminorität. Dann können wir die Besetzung von Richtern blockieren. Dann blockieren wir Gerichtsprozesse. Dann laufen Mörder frei rum, weil ihr nicht mit uns zusammengearbeitet habt. Wenn die Forderungen lauter werden und ihr wollt Zusammenarbeit, dann wird das immer teurer. Komm, Fritze. Trink doch gleich mit uns. Prost, Prost, Kamerad. Wir wollen einen heben. Von der Mitte zum Fritze zum Sack. Ich sehe, wie das alles hier auf Sie wirken muss. Aber Sie müssen verstehen, ich befinde mich in einer Zwickmühle. Ich kann nicht mit ihm und auch nicht ohne ihn. Wir sind wie Tristan und Isolde. Alles gut. Du bist Isolde. Nein, Sie sind Isolde. Echte Männer sind keine Isolde. Tristan stirbt zuerst. Dann bin ich Isolde. Ich fasse Ihre Auseinandersetzung jetzt mal auf Ihrem Niveau zusammen. 1.000 Mal berührt, 1.000 Mal ist nichts passiert. Das sage ich doch die ganze Zeit. 1.001 Nacht und es hat Zoom gemacht. Ah, gefällt mir. Ich glaube, ich brauche jetzt erst mal ein kühles Bier. Fantastische Idee, Fritze. Notieren Sie bitte. Die Idee mit dem Bier war meine. Er hat nur zugestimmt. Nein, nein, nein. Ich komme schon mit. Das ganz alleine. Ich stehe nicht mit ihm. Wir marschieren nur zufällig in eine ähnliche Richtung. Sie sollten sich das... Ich kann da sehr gut auf mich selber aufpassen. Vorher noch anschauen. Von daher setze ich nicht auf die CDU. Ich setze auf die Inklusion der CDU. Also die Zerstörung der CDU. Genau. Was war das jetzt? Das war die Implosion der CDU. Du hast mich jetzt ein bisschen weit hergeholt, dass da so eine konservative Volkspartei einfach so verschwindet. Das hat es ja noch nie gegeben. Nur in Frankreich, Polen, Italien. Echt? Ja. Und was passiert dann jetzt? Neben dem Tauch sieht er sofort aus dem Aquarium aus. Das ist so ein Schicksal. Die Justiz ist gerade ein bisschen überlastet. Aber keine Sorge. Wir haben ganz starke Institutionen in diesem Land. Unsere Demokratie ist wehrhaft. Hat auch mein Therapeut gesagt. Und wir leben in einem Rechtsstaat. Nicht wahr, Frau Richterin? Wenn die Fische tot sind, ermord ich da den Hamster. Weil ich die Richterin bin. Weil ich die Richterin bin. Weil ich die Richterin bin. Weil ich die Richterin bin. Weil ich die Richterin bin. Ja, vielleicht zeige ich Ihnen das besser mal. Nehmen wir an, das Worst-Case-Szenario ist eingetreten. Die CDU ist implodiert und auf eine kümmerliche Größe geschrumpft. Und die AfD ist mit absoluter Mehrheit in den Deutschen Bundestag eingezogen. Vielen, vielen Dank für eure Stimme. Deutschland! Deutschland! So, dann bestücken wir mal das Bundeskanzleramt. So. Sie haben recht, da stimmt was nicht. Moment. So. Jetzt ist gut. Jetzt bräuchte ich noch eine First Lady. Sie überlegt sichs noch. Dann mache ich jetzt erst mal hier eine kleine Wahlrechtsreform. Hat die Ampel ja auch gemacht. Sagen wir mal, Deutsche mit ausländischen Vor- und Nachnamen dürfen nicht mehr wählen. Ne, also dann gehe ich auf die Straße. Aber du heißt Fridulin Müller. Betrifft mich ja gar nicht. Ich bin ja noch da. Der Vorschlag der AfD ist ohnehin verfassungswidrig und wird abgelehnt. Ich dachte, wir haben jetzt die Mehrheit. Können wir nicht dank dieser Mehrheit diese Barbara Salish da drüben mal absetzen? Eben nicht. Nicht wahr? In der Demokratie gibt es ja Gewaltenteilung. Unsere Justiz ist unabhängig. Natürlich auch die beiden Senate des Bundesverfassungsgerichtes. Ich höre immer unabhängig, aber hier sehe ich schon wieder Parteifarben. Diese RichterInnen achten darauf, dass auch die AfD-Mehrheit mit ihrer Politik sich an die Verfassung hält. Ich weiß nicht, worüber ich mich mehr künstlich aufregen sollte. Darüber, dass sie gegenert haben oder dass da zwei Grüne sitzen. Das sind ja keine Grüne, nicht wahr? Die sind von der Partei die Grüne nominiert worden. Die Grünbesetzenden des Bundesverfassungsgericht mit ihren Gefolgsleuten. Das berichtet ihr weder nicht im Staatsfunk. Der Bundestag ernennt nun mal die Hälfte der Verfassungsrichter. Ach so, dann könnte ich die Hälfte rausschmeißen und mit meinen Gefolgsleuten besetzen. Nein, um VerfassungsrichterInnen zu ernennen, bräuchten sie im Parlament eine Zweidrittelmehrheit. Mist, die habe ich nicht. Naja, brauchen Sie ein Grüneum auch gar nicht. Bitte? Naja, die Tatsache, dass man für die Ernennung von VerfassungsrichterInnen eine Zweidrittelmehrheit braucht, die kann ja durch ein Bundesgesetz geändert werden. Ein Bundesgesetz, okay, was brauche ich dafür? Da reicht theoretisch eine einfache Mehrheit. Die habe ich. Wieso haben Sie ihm denn das jetzt verraten? Ich bin die Demokratie, Transparenz ist auch eine meiner Werte, hat mein Therapeut gesagt. Sehr gut, dann mache ich jetzt mal ein schönes Bundesgesetz mit einfacher Mehrheit. Und zwar sage ich, dass in Zukunft die Besetzung der Verfassungsrichter mit einfacher Mehrheit stattfinden kann. Mich werden Sie so schnell nicht los. Meine KollegInnen und ich sind noch bis 2035 im Amt. Nein, Mami kommt früher heim. Das Bundesverfassungsrecht sieht ein bisschen überlastet aus. Ja, finde ich auch. Man könnte ja auch ein bisschen unter die Arme greifen. Ja, wie? Man könnte zum Beispiel einfach einen dritten Senat einführen. Was? Naja, einen dritten Senat, nicht wahr? An den lagert Sie alle Fragen aus, die sich um das Staatsorganisationsrecht drehen. Und was brauche ich dazu, um das zu machen? Naja, eine einfache Mehrheit. Die habe ich. Da kann ich ja wieder mit der einfachen Mehrheit quasi die Richter wieder hier besetzen, die Hälfte. Theoretisch? Moment, das hilft mir ja nichts. Es gibt ja immer noch diese anderen zwei Senate oben drüber. Ja, schon. Aber schauen Sie, wenn die Bundesländer beim Bundesverfassungsgericht klagen, weil die Gesetze der AfD vielleicht in Länderkompetenzen eingreifen, dann... Dann landet das Ganze vor meinem blauen Senat, weil da ja alle Fragen der Staatsorganisation verhandelt werden. Dankeschön! Dann machen wir doch jetzt gleich mal ein paar AfD-Reformen, und zwar verfassungskonforme. Ich habe da mal eine demokratietheoretische Frage. Ja, gerne. Sind Sie dumm? Ich habe mich in der Sache schlau gemacht. Bei den Juristen vom Verfassungsblock, Spezialisten. Und die haben das alles durchgespielt. Aber wie können Sie denn da so ruhig bleiben? Ja, weil da damit ja nicht durchkommt. Die Hälfte dieses dritten Senats wird ja ernannt vom Bundesrat. Und die achten dann darauf, dass die Gesetze der AfD verfassungsmäßig sind. Und sollten die mal nicht verfassungsmäßig sein, dann wird die Verfassungswidrigkeit ganz einfach festgestellt. Ich war durch fünf der acht Richter. Eins, zwei, drei, vier... Wissen Sie, ich glaube nicht, dass einer meiner Richter meine Reformen für verfassungswidrig halten wird. Haben Sie gerade ganz demokratisch das Verfassungsgericht ausgehebelt? Naja, Moment, es gibt ja noch den Bundespräsidenten. Und dieser Bundespräsident muss in unserem Land alle Gesetze unterzeichnen. Und ich glaube nicht, dass unser Bundespräsident AfD-Politik umsetzt. Ich weiß nicht, dann muss ich den Bundesu irgendwie falsch verstanden haben. Nein, nein, nein, Herr Steinmeier hat sich oft von der AfD distanziert. Ja, ja, ja, das sagt er oft. Aber dann hat er tatsächlich Kerne unseres Parteiprogramms übernommen. Haben Sie ihn gesehen, bei der Miowska? Gucken Sie mal. Aber in den Umfragen erfahren wir auch, dass die Menschen, die die AfD wählen, sagen, ich mache das, weil die benennen diese Probleme. Und deswegen beharre ich auf der Begrenzung. Es ist doch wichtig, das zu benennen und das zu sagen. Ich glaube, wir reden jetzt über eine Politik, die gar nicht belehrt werden muss, darüber, dass wir eine Begrenzung und eine Verringerung der Ankunftszahlen brauchen. Ich übersetze den Steinmeier auf Deutsch, die AfD wirkt. Jetzt schon. Und wenn ich mir dann vorstelle, dass der zukünftige Bundespräsident gewählt wird, zur Hälfte mit den Stimmen aus dem Bundestag, wo wir schon die Mehrheit haben, und den Landesvertretern, wo es ganz gut aussieht für uns, ja, dann kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass der neue Bundespräsident sich gegen unsere Gesetze stellen wird. Frau Richterin, ich würde jetzt doch ganz gerne nochmal auf den Antrag für ein Verbot der AfD zurückkommen. Wo ist sie denn? Ja, sagen wir so, sie hat jetzt ganz, ganz viel Zeit für ihre Kinder. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass, wenn Sie sich weiterhin aufführen wie die Axt im Walde, dass Sie dann in Zukunft noch wiedergewählt werden. Ach, wissen wir, das ist das Gute. Als Rechtsextremer muss man nur eine Wahl gewinnen. Was machen wir jetzt? Also ich unterschreibe jetzt diese Petition. Prüft ein AfD-Verbot. Ja, Petition ist doch jetzt zu spät. Ja, das ist doch eine Satiresendung. Ich meine, das muss ja nicht Wirklichkeit werden, was diese Clowns hier vorgespielt haben. Ja, und wie heißt diese Petition, nur falls ich das auch mal googeln möchte? Prüft ein AfD-Verbot. Wir haben schon 240.000 Leute unterschrieben. Guten Tag, mein Name ist Bela B., ich bin Mitglied der Band Die Ärzte. Mein Name ist Aljosha Mutadi, ich bin Arzt und queer-veganer Aktivist. Ich habe zusammen mit dem Politikblog Volksverpetzer eine Petition gestartet, um die AfD auf ihre Verfassungsfeindlichkeit hin überprüfen zu lassen. Ich habe mich sehr laut und deutlich für eine Prüfung des Verbots der AfD ausgesprochen. Sie geben sich offen, rechtsradikal in Reden und auch in der Verwaltung der AfD. Ich möchte, dass Menschen verstehen, dass ich als queerer Person, als Person, die selber schon Diskriminierung erfahren hat aufgrund der sexuellen Orientierung, aber im Endeffekt alle Menschen, die selber schon Ausgrenzung und Diskriminierung erfahren haben, Angst vor dieser Partei haben. Angst vor den Konsequenzen einer Wahl, die dazu führt, dass diese Partei Entscheidungsmacht in diesem Land hat. Diese Partei gehört, überprüft. Heute mit Judith Richter, Matthias Renger und das Gelblich auf der Fenster bei Paris. Vielen Dank.