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Demokratie

Demokratie in Gefahr durch Populismus , Kritik an der parlamentarischen Demokratie, Chancen durch Volksabstimmungen , Hype um Martin Schulz , Politik in der Türkei , „ Nafris “, Integration , Privatisierung der deutschen Autobahnen mittels öffentlich-privater Partnerschaften , Lobbyismus bei den Energieeffizienzlabels für PKWs mit der Folge, dass schwere PKW bevorzugt werden, Gesprächskultur im Internet (Hass), Aushöhlung der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland , private Altersvorsorge ( Riester-Rente , Betriebliche Altersversorgung , vorgeschlagener Entwurf des Betriebsrentenstärkungsgesetzes), Vergleich mit dem Rentensystem in Österreich

Zusammenfassung KI, aus dem Transkript

Die Episode 'Demokratie' von 'Die Anstalt' analysiert die Krise der deutschen Demokratie durch die kritische Auseinandersetzung mit politischen und wirtschaftlichen Prozessen. Sie thematisiert die Instrumentalisierung des Bürgervoltes, die Rolle von Lobbygruppen und die Privatisierung öffentlicher Güter wie Autobahnen und Rentensysteme. Die Satire zeigt die Diskrepanz zwischen politischen Versprechungen und tatsächlichen Entscheidungen, insbesondere im Hinblick auf Renten und soziale Sicherheit. Die Episode verdeutlicht die Komplexität des politischen Systems und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Bürgerbeteiligung und die Bewahrung demokratischer Werte. Schließlich wird die Frage nach der Legitimität und Funktionsfähigkeit der Demokratie selbst in Frage gestellt.

Transkript 7.202 Wörter

Herr Rheinspaziert, Herr Rheinspaziert, nicht lang geziert, egal ob Mutter oder Vater, erleben Sie unser Mitmachtheater. Denn, sagen wir mal so, was gespielt wird bestimmt am Ende Sie hier im Theater der Demokratie. Nur Kinder dürfen das nicht sehen, denn das Stück ist ab 18. So, jetzt, die Handys aus, die Köpfe an, es beginnt das Melodramen. Eine Geschichte, fesselnd und doch wahr, nennt sich Die Demokratie ist in Gefahr. Eine Blume, zart und fein, wie ich, das schöne Burgfräulein. Demokratie werde ich genannt, eine bessere Staatsform niemand fand. Demokratie, dass ich nicht lache, alles maske, alles mache, keine Liebe, keine Minne für die Imitatblondine.

Und was wollt Ihr, grüne Schuppentier? Euch, dem System die Stirn ich biete, Ihr dient ja doch bloß der Elite, der Lügenpresse trotz ich, ich bin das Volk, das Volk bin ich. Jetzt weiß ich endlich wer er ist, er ist ein schnöder Populist. Was mir ein Ehrentitel ist, er starrt und zittert, wenn Ihr seht, das Volk, das hinter mir nun steht. Fake News, ihm aus den Augen blitzt, das Volk, es steht nicht, ja er sitzt. Scheiße. Normalerweise sitzt doch da eine Suflöse unter den Blumen. Ah, Brexit, Trump und AfD, Geschichte fegt ich fort nun. Ich gehe nicht, wenn ich nicht muss, so helft mir, ich stehe unter Beschuss, ruft den, den man den Schnöden nennt, unseren Bundespräsident.

Liebe Wählerinnen und Wähler, ja ich weiß, Demokratie ist anstrengend. Vorsicht Bundesuhu. Aber eine kluge Frau aus Indien gab mir einmal den tröstenden Rat, Frank Walter sagte sie, in der Rechtschreibung der Politik gibt es keinen Punkt, sondern immer nur das Komma. Das habe ich bis heute nicht verstanden. Aber das ist doch die Stärke von Demokratie, dass sie eingestehen kann, dass Fehler gemacht worden sind und deswegen sage ich ihr in aller Ansthaftigkeit, wir müssen über die Demokratie nicht nur reden, wir müssen wieder lernen für sie zu streiten. Gute Nacht. Mehltau liegt auf der Nation, kein Wunder, große Koalition.

Ich schleich mich an auf leisen Zehen, gleich habe ich dich, du wirst vernascht, ab deinem Grabstein wird eins stehen, wo je im Schlafe überrascht. Hey, hallo böser Echsenmann, jetzt steht dann bald der Wechsel an, bevor die Welt ihr Bett nässt, dass Fröllein sich noch retten lässt, ich bringe zurück der Holdenpuls. Scheiß mich an, der Martin Schulz. Ja, ich bin es, der Martin von nebenan, einer von euch, ein jedermann, kein Adliger auf teurem Ross, ein armer SPD-Genoss. Arm sollte er sein, der Bonzen-Ober, fett gemästet in Europa und jetzt macht er auf Armer Ritter was für ein Verlogener, Zwitter. Eines bitte nicht vergessen, arme Ritter sind ein Resteessel.

Alleine kann ich es nicht schaffen, wir müssen uns zusammenraffen, sie retten vor der Fremdphobie, Gerechtigkeit, Demokratie, denn schaut doch, sie ist wunderschön. Zumindest im Vergleich mit dem, setzt euer Kreuz, gebt euer Votum und weg ists Populisten-Skrotum. Und die Moral von der Geschichte folgt dem Populisten nicht. Wenn euch die Wut mal wieder bis zum Hals steht, denkt nur dran, wie gut es euch ja mit ihr geht. Martin! Martin! Martin! Wo wollen Sie denn hin? Ich will mich 100% hinter den Martin stellen. Martin! Martin! Das ist ein bisschen schlecht jetzt, dem Martin gehts nicht so gut. Der hat der Saarland.

Sie haben doch gesagt, dass hier die Leute sollen aufstehen und da bin ich aufgestanden, bereit und willig die Demokratie wiederzubeleben. 100%! Es ist ja toll, dass unser Theater so eine Begeisterung auslösen kann bei Jungen, bei Menschen. Aber sehen Sie, eine direkte Beteiligung der Zuschauer hieran ist nicht vorgesehen. Sie haben doch gesagt, das ist ein Mitmachtheater. Alle vier Jahre bietet Ihnen die Demokratie die Möglichkeit, von ihrem Königsrecht Gebrauch zu machen, ihrem Wahlrecht. Ach, da wollt ich später noch mal die Pfannflaschen reinstecken. Sehen Sie, durch dieses heilige Loch können Sie den Bürgerwillen in den demokratischen Prozess einspeisen.

Der wird dann vom parlamentarischen Betrieb angesaugt, von Experten verarbeitet und hier in den Mühlen der Politik. Was? Er wird zerrieben? Sehen Sie, der Wille des Souveränen ist ein sehr wertvoller Rohstoff. Nicht der ist ab und zu ein bisschen unraffiniert und der wird von uns deswegen raffiniert veredelt. Und am Ende des demokratischen Verarbeitungsprozesses kommt Ihr Bürgerwille hier wieder als ehrenes Gesetz heraus. Da steht Auswurf. Gucken wir doch mal gleich. So, schauen wir mal, was Sie bekommen haben. Das ist toll eingepackt. Herzlichen Glückwunsch, Sie haben eine Maut. Die wollte ich doch gar nicht. Ja, war ja nur ein Beispiel.

Soll das heißen, wenn mein Bürgerwille erst mal da drüben drin ist, dann kann ich nur noch zuschauen, oder? Sehen Sie, wir lassen da nicht mehr die Leiden ran, sondern eben nur noch die Profis. Das ist doch toll. Das ist doch toll. Das ist doch toll. Das ist doch toll. Das ist doch toll. Sehen Sie, wir lassen da nicht mehr die Leiden ran, sondern eben nur noch die Profis. Also, weil eben war ich noch souverän, jetzt bin ich Leie. Sehen Sie, das ist eine fein geölte Maschine. Alles ist aufeinander abgestimmt. Das ist wie ein Schweizer Uhrwerk. Warum machen wir das denn nicht wieder in der Schweiz?

Da stimmt ja die komplette Bevölkerung alle drei Monate über alle wichtigen gesellschaftlichen Fragen in Volksabstimmungen ab. Das mag für die kleine Schweiz funktionieren, aber sehen Sie, bei uns sind die Bürger doch gar nicht in der Lage so etwas Komplexes. Sehen Sie, die Demokratie braucht mehr ihre Begeisterung, denn ihren mangelnden Sachverstand. Außerdem sehen Sie, Volksbeteiligungen sind im Grunde, also Volksbefragungen und sowas, undemokratisch. Ach, es gibt Studien, die sagen, Volksentscheide oder sowas oder Volksbeteiligungen gehören ernst. Da nehmen hauptsächlich privilegierte Gruppen dran teil.

Wollen Sie damit sagen, in unserer parlamentarischen Demokratie haben die Reichen keinen Einfluss? Lesen Sie dazu vielleicht den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Die Wahrscheinlichkeit für eine Politikänderung ist wesentlich höher, wenn sie von einer großen Anzahl von Menschen mit höherem Einkommen unterstützt wird. Personen mit geringerem Einkommen verzichten auf politische Partizipation. Es besteht eine klare Schieflage in politischen Entscheidungen zulasten der Armen. Sehen Sie, dieser Bericht war ja noch gar nicht in der Ressortabstimmung. In der was? Er wurde noch nicht von unserem demokratischen Prozess veredelt.

Herr Fraktionsvorsitzender, wir sind offenbar Fachmann für alles. Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, ich bitte um Aufmerksamkeit für das Ergebnis. Na, sagen Sie mal, die 16 fehlen ja. Ja, ist viel leserlicher jetzt, ne? Aber, lasst ihn haben. Das ist schön. Das ist schön. Da stand drin, dass die Ärmeren sich immer weniger an der Demokratie beteiligen. Sehen Sie, politische Beteiligung hängt auch vom Bildungsniveau ab. Was sollen Sie denn damit sagen? Ja, ist es nicht vielleicht ein Segen, dass informationsarme Menschen vom demokratischen Prozess ausgeschlossen sind? Das gibt doch bessere Ergebnisse. Ach, Sie meinen für die oberen zwei Drittel? Ich würde sogar sagen, für die oberen 1%.

Na, ich heiße ja schließlich Reichstag und nicht Armenhaus. Volksentscheide, die passen auch nicht zu unserem Wesen. Schon der große Joachim Gauck hat gesagt, dass er es problematisch finde, wenn man komplexe Entscheidungen auf die einfache Frage Ja oder Nein reduziert und in sie hineinpresst. Ach, Sie meinen, es ist also viel besser, komplexe Fragen in die Entscheidung Merkel oder Schulz zu pressen? Ja, jetzt geben wir dem Affen richtig Zucker. Heysel Brugger. Moment mal. Martin! Martin! Martin! Ja, danke. Danke schön. Vielen Dank für den schönen Begrüßungsapplaus. Ich bin mir das gar nicht gewohnt aus der Schweiz. Da klatschen die Leute schriftlich.

Kriegt dann so drei Wochen später Bescheid. Oh, ich glaube, es hat Ihnen gefallen. Aber vielleicht wollen Sie auch gar nicht klatschen. Vielleicht hassen Sie das, was ich mache. Das kann auch sein, dass Sie einfach freundlich wirken wollen auf dem Screen zu Hause. Ich glaube, das schlimmste Wort in der deutschen Sprache ist Hinterfotzig. Hinterfotzig, erstens anatomisch mega verwirrend. Und zweitens bedeutet Hinterfotzig ja, dass man eine Person kennenlernt. Dann kennt man die so eine Weile. Und dann nach einer Zeit findet man hintenrum so lauter negative Eigenschaften über diese Person raus. Und an diese negativen Eigenschaften erinnert man sich ja dann.

Und deswegen bin ich für mehr Vorderfotzigkeit. Also ich wünsche mir, dass die Leute ihre Fotzigkeit so auf einem Silbertablett vor sich her tragen. Und dann kann man da so durchblättern und schaut sich das an. Und hinten dran ist dann nur noch eine gute Person. Dann kann man sich das anschauen und sagen, ah, das ist jetzt Ihre Fotzigkeit. Klingt ein bisschen wie so ein alter König. Ihre Fotzigkeit. Und es wird auch zunehmend ein größeres Problem, dass wir sowieso nicht verstecken können, dass wir negative Seiten haben. Das Internet kennt uns alle. Also ich habe riesige Angst vor dem Internet. Ich habe Angst davor, dass mich das Internet irgendwann besser kennt, als ich mich kenne.

Dass der Online-Shop mir Sachen vorschlägt, wo ich dann erst beim Vorschlag merke, dass ich das unbedingt brauche, weil ich bestelle die ganze Zeit Sachen online. Ich will jetzt diesen Algorithmus ein bisschen überlisten. Ich bestelle jetzt immer was und dann bestelle ich noch das Gegenteil davon. Also das ist extrem viel Aufwand, weil in der Schule lernt man ja nur das Gegenteil von Adjektiven zu bilden. Und ich bestelle keine Adjektive im Internet. Ich bin kein Psycho. Und ich bin jetzt die ganze Zeit damit beschäftigt, mir irgendwelche Gegenteile von irgendwelchen Sachen auszudenken, die ich gar nicht will.

Also damit dann der Online-Shop sich meine Sachen anschaut und sagt, Kunden, die das kauften, kauften auch... Moment. Die Bitch ist crazy. Also ich habe jetzt die vierwändige Sonderedition von der Biografie von Stalin bestellt. Ein Bluetooth-gesteuerter Katzendildo. Also für eine Katze, nicht aus einer Katze hergestellt. Ich bin nicht pervers, aber ich bin eigentlich viel netter als ich aussehe. Ich glaube, ich stecke im falschen Körper. Also besser als wenn der falsche Körper in mir stecken würde. Aber ich meine nicht so. Ich meine nicht auf einer sexuellen Gender-Ebene, sondern moralisch.

Also ich glaube, ich bin eine wahnsinnig nette Person, gefangen im Körper von jemandem, der überhaupt nicht nett ist. Der Fachausdruck dafür ist trans-sympathisch. Und ich versuche das immer so ein bisschen zu kompensieren, dass die Leute mich eh unsympathisch finden. Ich versuche das mit Höflichkeit zu kompensieren. Ich bin viel zu höflich, auch wenn ich das gar nicht will. Meine größte Angst ist, dass ich mal aus Höflichkeit heroinabhängig werde. So wenn ich am Bahnhof jemandem begegne, so einer dünnen, ausgemergelten, desillusionierten, aber trotzdem motiviert aussehenden Crack-Nutte, die mir dann Heroin anbietet.

Ich weiß nicht, warum eine Crack-Nutte mir Heroin anbieten würde, aber vielleicht hat sie so einen Volkshochschulkurs besucht. Du musst da einen Markt erweitern, Abpass und Downers anbieten. Und dann bietet die mir Heroin an, dann sage ich nicht nein. Das ist so, wie wenn man bei der Oma ist an Ostern und sie bietet einem das dritte Stück Kuchen an und man will keinen Kuchen mehr. Aber es sind ihre letzten Ostern. Tun Sie jetzt bitte nicht so entsetzt, Sie haben diese Gedanken alle auf. Es ist einfach einfacher so entsetzt zu reagieren, als ich hier vorne ins Live-Fernsehen zu stellen und es laut zu sagen.

Aber wenn Sie ehrlich reagieren wollen, können Sie mir das ja nachher noch schriftlich zukommen lassen. Vielen Dank. Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, ich bitte um Aufmerksamkeit für das Ergebnis. Was ist das denn? Gesetzespaket zur Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen. Direktor? Hier steht für dieses Gesetz. Wird jetzt 13 mal das Grundgesetz geändert. Ich kann mich nicht erinnern, das jemals gewollt zu haben. Na ja, vielleicht nicht direkt. Aber Sie haben ja durch Ihre Stimmabgabe vor vier Jahren das Legitimationsdepot der Demokratie angefüllt. Daraus wurde eine große Koalition geschmiedet. Die hat jetzt offensichtlich hier wieder etwas veredelt.

Hier steht, da soll die Autobahnverwaltung beim Bund zentralisiert werden. Das ist doch toll. Dann wird diese Autobahn endlich mal wieder ein bisschen effizienter. Moment, Moment, Moment. Effizienter ja, aber nicht privatisiert. Die Autobahn gehört ja schließlich dem deutschen Bürgern. Das bin ja letztlich auch ich. Und deswegen wird die auch nicht verkauft. Nein, nein, niemals. Wohl an, verehrte Wählerschaft. Sehen Sie nun zu, wie man es schafft, zu klauen, die deutsche Autobahn dem ahnungslosen Untertagen. Haben Sie was gesagt? Nein, nein. Eine schöne Autobahn haben Sie hier. Kann man wohl sagen. Das komplette Netz wird ja auf 200 Milliarden Euro geschätzt werden.

Jahrzehnte lang habe ich da dran gebaut. So was gibt man ja nicht her. Nein, nein. Und wer würde das auch haben wollen in diesem Zustand? Ach so, dann haben Sie recht. Das müsste dringend mal saniert werden. Ja, dringend, dringend. Oh. Wollen Sie da Geld ausgeben? Ich möchte nur in Infrastruktur investieren. Das ist ganz wichtig, hat der Martin auch gesagt. Sie wollen Schulden machen? Nein, nein, nur um zu investieren. Das geht nicht. Wir haben eine Schuldenbremse im Grundgesetz. Richtig, stimmt. Was kann man denn da machen? Ich habe eine Idee. Wir gründen eine Bundesfernstraßengesellschaft. Ach, und die kann man schulden machen? Selbstverständlich. Die hat ja keine Schuldenbremse.

Die ist organisiert wie ein Unternehmen. Moment, aber das gehört schon noch mir. Ja, zu 100 Prozent. 100 Prozent. 100 Prozent. 100 Prozent. Martin, Martin. Das ist natürlich nicht alles. Diese Gesellschaft kann natürlich Tochterfirmen ausbilden, an denen sich dann Investoren still beteiligen können. Sie müssen wissen, da draußen wartet privates Kapital. Sehnsüchtig darauf. Meine Autobahn zu reparieren. So ungefähr. Das ist ja toll von diesem Kapital. Ja. Das ist aber keine Privatisierung? Nein. Der Bund verkauft lediglich seine Rechte, die Autobahn zu betreiben. Das klingt aber verdächtig nach Privatisierung. Nein. Das ist eine öffentlich-private Partnerschaft ÖPP. Moment, Moment.

Hat der Bundesrechnungshof nicht darauf hingewiesen, dass Autobahnen, die in ÖPPs betrieben werden, 28 Prozent teurer sind als andere Autobahnen? Wirklich? Nein. Da muss ich gleich mal nachsehen. Finger weg. Hören Sie mal. Ich werde doch auf die Autobahn. Finger weg. Ich werde doch wohl in meinem Unternehmen nach dem Rechten sehen dürfen. Da ist leider zu spät. Wieso? Ich bin doch noch der Eigentümer. Ja, ja, ja. Aber das ist jetzt ein Betriebsgeheimnis. Warum das denn? Oh, wir haben die Gesellschaft gerade in eine AG verwandelt. Gucken Sie mal, steht auch da. Was? Und diese AG, da dürfen Sie leider nicht mehr in die Bücher reinschauen und auch nicht bei den Tochterfirmen.

Sehen Sie aber welcher Vater will schon unbedingt wissen, was seine Töchter den ganzen Tag über so treiben. Sie wissen nicht, was wenn die Gören sich für zu viel Geld ihre Straßen straffen lassen, um mehr Verkehr. Sie wissen, was ich meine. Martin, Martin. 100 Prozent. Sehen Sie, beruhigen Sie sich doch ein bisschen. Sie merken früh genug, wenn Ihre Töchter pleite gegangen sind, weil Sie müssen ja die Schulden übernehmen, wie jeder gute Vater. Machen Sie Witze. Ich soll als Steuerzahler für die Schulden der privaten Tochtergesellschaften einstehen. Ja, natürlich. Aber sehen Sie es doch positiv. Schauen Sie, die Schulden gelten dann nicht als Neuverschuldung und damit halten Sie was ein?

Ah, den Schulzenzug. Den Bummelschulz. Die Schuldenbremse. Martin, das ist ja toll. Nee, ist es nicht. Ich zahle, darf aber nicht mitreden. Oh, Jesus. Die Länder waren genauso störrisch wie Sie. Die wollten die Rechte dem Bund einfach nicht übertragen. Die Rechte an den Autobahnen. Na ja, sich aber ihr Wohlwollen erworben. Mit Argumenten. Mit 10 Milliarden. Die Länder verkaufen also für 10 Milliarden ihre Rechte an den Autobahnen und den Bund, der die an Tochterfirmen, an Private weitergeht, die damit machen, was sie wollen. Und wenn die dann pleite gehen, dann stehe ich für die Schulden gerade. Das stand nicht auf meinem Wahlzettel. Da haben Sie tatsächlich recht.

Das stand nicht auf Ihrem Wahlzettel. Was war denn da? Ah, ein Kreuz. Ich wollte Ihnen sagen, was Sie wollten. Ich wollte ... Das ist nicht so einfach. Ein Kreuz. Ja. Wieso? Was wollten Sie denn? Ich wollte die SPD. Ja, und die SPD, die hat dann die Deutsche Bank, die Erge und die Allianz gefragt, was sie will. Und dann haben die ihr gesagt, was sie wollen. Und das war eben sichere Anlagemöglichkeiten in ... ÖPPs. So, ich muss mal los. Wo wollen Sie denn hin? Ich fahre mal zu Martin. Ich glaube, der soll mir das mal erklären. Von hier nach Würselen, ja? Ja. Wunderbar, alles klar. Das macht 60 Euro. Sagen Sie mal, drückt Ihr Hut. Bitte? Die Maut ist doch nur für Ausländer.

Das ist die Dobrindt-Maut. Die Maut, die die privaten Autobahnbetreiber eintreiben, die müssen Sie schon bezahlen. Allein die privaten Autobahnbetreiber in Frankreich machen jeweils so bis zu 20 Prozent Rehete. Aber nicht mit meiner Autobahn. Was heißt denn mit Ihrer Autobahn? Ich bin immer noch der Eigentümer. Formal, aber Sie haben keinerlei Rechte mehr daran. Das ist Straßenraub. Was ich Ihnen, verehrte Wählerschaft, von Anfang an versprochen habe. Aber wie soll ich denn jetzt fahren? Na, Sie können ja einen Schulzzug nehmen. Sagen Sie mal. Sagen Sie mal. Was? Was ist denn das für eine... Was ist passiert?

Was hatte das für Demokratie zu tun, wenn meine Abgeordneten sich in Hinterzimmern selbst entmachten, um eine Privatisierung voranzutreiben, die 80 Prozent der Bundesbürger gar nicht wollen? Liebe Bürger, seht gut hin. Da ist er, Abdelkarim. Danke. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich kann diesen Martin Schulz halb verstehen. Der Mensch gewordene Glückskeks. Egal, ob man ihn mag oder nicht. Fakt ist, der hat einen neuen Schwung in den Wahlkampf gebracht. So yes, we can-mäßig. Er ist so eine Art Obama auf 400-Euro-Basis. Muss man wirklich... Anders kann man das nicht sagen. Und es tut sich was.

Ein Freund von mir hat einen Flüchtling kennengelernt, der erst drei Monate in Deutschland lebt und dafür schon sehr gut Deutsch lernt. Und der hat ihm gesagt, hör mal zu, wenn du weiter so gut Deutsch lernst, kannst du in Deutschland bald sogar arbeiten. Und der Flüchtling hatte mir der Antwort sehr überrascht. Er sagte, ich mache alle arbeiten, aber ich arbeite nicht mit Türken. Das ist der Hammer. Man kann das wirklich... Man kann mit Integration auch übertreiben. Das steht fest. Das kriselt ja ein bisschen im Moment. Im Deutsch-Türkischen nebeneinander kann man sagen, Erdogan übertreibt maßlos mit seinen Hitler-Vergleichen. Einer nach dem anderen haut der raus.

Ich muss sagen, so viele Hitlers gab es gar nicht. Wer bleibt cool? Merkel. Merkel bleibt wirklich richtig cool, ganz besonnen. Ich finde, Merkel ist eh so eine Art Mafia-Boss. Man hört nichts von ihr, sie sagt nichts, sie sagt nichts. Das ist einfach. Und das Schöne, man muss ja immer das Positive sehen, und das Positive ist ganz klar, die Deutschen machen sich endlich mal nach zigtausend Jahren Sorgen um die Türken. Die machen sich wirklich Sorgen. Ich habe gestern mit einem Deutschen darüber geredet, über diese ganze Wahlgeschichten, und der hat mich ganz tragisch gefragt, was ist denn mit dir, willst du jetzt pro Erdogan oder dagegen? Ich kann dir sagen, ich bin Nafri.

Wer Nafris nicht kennt, das ist eine Abkürzung, das bedeutet Araber ohne Erdöl. Und generell gibt es bei dieser Türkei-Debatte sehr viele Fragen, die man sich stellen muss. Eine Frage zum Beispiel ist, nach wie vielen Jahren EU-Beitrittsverhandlungen darf sich ein Land eigentlich verarscht fühlen? Die Frage muss man sich stellen. Türkei ist immer noch nicht in der EU, als Trostpreis gab es den Flüchtlingsdeal. In der Parallelwelt in der Biederfelder Bronx. Man versucht sein Leben lang in die Clubs reinzukommen, klappt nicht, sagt man, scheißegal, werde ich halt Türsteher. Das kennt man. Das ist ein ganz normaler Ablauf, das ist wirklich ganz normal. Und wir beruhigen uns.

Ich kann die Politiker verstehen, wenn sie auch sauer sind, weil wie kann man hier in Deutschland in der Demokratie leben, aber für ein System wählen, das in der Türkei diese Freiheiten einschränken will? Dazu gab es leider noch keine Antwort, aber Widersprüche sind normal. Die kennen wir auch von der Bundesregierung, die wirklich in jeder Rede von der Demokratie schwärmt, dass die Demokratie nicht nur gegen Menschenrechte, aber gleichzeitig kräftig mithilft, andere Länder Platz zu bomben. Das ist kein Geheimnis, das wissen wir alle nach dem Motto, im Ausland hat Demokratie Pause. Nein, schwierig, Demokratie ist nämlich kein Label. Demokratie ist eine Haltung, zu der man immer steht.

Ein Demokrat sagt auch nicht, wir sind zwar Gegentodestrafer, aber ihr habt ja Erdöl. Nein, Demokratie ist nicht käuflich. Das muss man wissen. Und ich bin dafür, klare Kante gegen Erdogan unterschreibe ich, aber viel wichtiger als eine klare Kante, ist eine klare Linie. Und ich bin eher der Meinung, die die Demokratie bewahren können, sind wir Bürger. Weil wir Demokratie ohne Hintergedanken haben. Deswegen dürfen wir uns nicht aufhetzen lassen. Wir sollten besonnen bleiben und vor allem optimistisch. Optimismus ist das A und O, das merkt man auch heute bei der Anstalt. Bei einer Live-Sendung lassen die Moslem auftreten. Mehr Optimismus geht nicht. Das muss man einfach ... Ein Zeichen.

Das ist wirklich ein Zeichen. Und beim Nachrichten gucken, auch mal nach guten Nachrichten suchen. Es gibt so wenig gute Nachrichten heutzutage. Ich weiß noch, als ich noch ein Kind war, gab es immer wieder mal eine gute Nachricht. Zum Beispiel, 90-Jährige verjagt einen Brecher mit Pfanne. Das ist süß. Das konnte man mit der ganzen Familie lesen. Da wusste man, am Ende stirbt keiner. Wenn heute eine schöne Nachricht kommt, was steht da? Marokkaner findet 50 Euro und gibt sie zurück. Davon gibt es sogar eine andere Variante. Ehrlicher Marokkaner findet 50 Euro und gibt sie zurück. Mocht kein Mensch. Das ist genauso, als würde man schreiben, das ist nicht Anna. Das braucht man nicht.

Ich habe meinem Vater die Nachricht vorgelesen. Sehr stolz. Papa, guck mal, hier Marokkaner findet 50 Euro, gibt sie zurück. Mein Vater schaut mich an. Das war kein Marokkaner. Ich verstehe das nicht. Ich verstehe das nicht. Herr Direktor, ich verstehe das nicht. Seit Jahren engagiere ich mich für Umweltschutz. Ich will frische Luft. Passen Sie mal auf, was passiert, wenn ich das da reinstecke. Herr Fraktionsvorsitzender, machen wir für alles. Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, ich bitte um Aufmerksamkeit für das Ergebnis. Wir haben die CO2-Klimaziele schon wieder nicht erreicht. Da ist mein Bürgerwille schon wieder ganz stark. Veredelt worden.

Die Demokratie hat ihren Wunsch nach frischer Luft längst vernommen. Deswegen hat sie schon vor Jahren eine Art Label entwickelt, um Autos, die wenig CO2 ausstoßen, zu belohnen. Eine Art Effizienz-Label wie beim Kühlschrank. Ach, das Effizienz-Label gibt es schon seit langer Zeit? Warum sind die CO2-Werte immer noch so hoch? Die Demokratie muss den gesamten Bürgerwillen abbilden. Ja? Und Sie wollen ja eine ganze Menge. Will ich? Sie haben ja noch ein anderes Interesse als nur frische Luft. Hab ich? Und das mussten wir eben sehr berücksichtigen bei der Kreierung dieses Effizienz-Labels. Ach, das ist ja toll. Sehen Sie nun, wie man mit viel List die Energieeffizienz bemisst? Nichts, nichts.

Ich kann Ihnen das ungefähr mal schildern, wie das war. Stellen Sie sich mal vor, ich bin die Automobilindustrie. Was ich, der Herr Karrenbauer. Kleiner, gut, so. Und jetzt stellen wir uns mal vor, wie lief das mit dem Effizienz-Label? Ich glaube, es begann mit einem Anruf. Matthias Wissmann, Verband der deutschen Automobilindustrie. Wissmann, Karrenbauer hier. Ja, Chef, hallo. Wir haben eine Sache, und zwar folgendes. Die Politik möchte unbedingt ein Label für Spritsparer. Ja? Aber Deutschland produziert doch nur Spritfresser. Premium-Segment heißt das. Premium-Segment. Wissmann, was waren Sie früher? Verkehrsminister. Und heute? Verkehreich beim Minister. Als unser Cheflobbyist.

Schauen wir mal, wie lange noch. Eine Stunde. Umweltministerium. Wissmann, es geht um das geplante Effizienz-Label. Ich möchte sichergestellt haben, dass sich unsere Top-Produkte in den vordersten Rängen befinden. Dann seien Sie effizient, und pusten Sie nicht so viel CO2 in die Luft. Ich bin effizient, deshalb rufe ich Sie direkt an. Sie sollen das Gesetz so anpassen, dass die deutsche Automobilindustrie die großen Autos verbrauchen mehr Energie als die kleinen. Das ist ein Naturgesetz. Dann muss dieses Gesetz eben überarbeitet werden. Ich soll das Gesetz der Schwerkraft überarbeiten? Ja, im Interesse des Automobilindustrie-Standorts Deutschland. Ja.

Halten Sie sich an die Naturgesetze wie alle anderen auch. Oh, Entschuldigung. Ja, Karrenbauer? Ja, Chef, die Umweltante bremst. Wissmann, was soll ich dann rufen? Jemanden an, der was zu sagen hat im Umweltministerium. Wen? Den Wirtschaftsminister. Ich kann doch dem Wirtschaftsminister nichts vorschreiben. Dann schreiben Sie ihm mal was vor. Wissmann, immer muss man alles selber machen. Bleiben Sie mal kurz dran. Ja, ich habe hier unsere ganze effiziente Formel für das Effizienz-Label. Oh, nein, falsch. Hier, die ist viel besser. Reichen Sie die mal rein ins System. Wird gemacht. Wirtschaftsministerium, ich war gerade draußen. Was gibt's? Wissmann hier, wir haben ein Problem.

Die Politik will zum Nachteil der deutschen Automobilindustrie Naturgesetze zur Anwendung bringen. Typisch. Wann begreifen die endlich, dass man von Umwelt nicht leben kann? Ich verstehe das nicht. Aber ich habe da was vorbereitet. Unser Vorschlag für ein Effizienz-Label mit einer innovativen Berechnungsmethode. Ich schau. Ist ja schon alles ausgefüllt. Mich überzeugt das. Wann? Und jetzt? Ja, fein. Dann überzeugen Sie doch bitte mal das Umweltministerium. Kein Problem, okay. Ja, hallo Umweltministerium. Wirtschaftsministerium, sind Sie im Büro? Ja, wieso? Das ist ein Scherz. Ich habe mir das hier zurückgegeben. Aber da habe ich es wieder zurückgegeben. Das ist ein Scherz.

Ich hab hier einen Vorschlag. Ja, ich habe einen Vorschlag. Sie wollen die Umweltfreundlichkeit von Autos bemessen relativ zum Gewicht. Das finde ich eigentlich relativ hinterfotzig. Nein. Nein, das ist ein Scherz. Das ist ein Scherz. Ja, ich habe einen Vorschlag. Wirtschaftsministerium, ja? Ja, Wismar. Könnten Sie der Umweltante unsere Berechnungsformel noch mal erklären? Ja, mache ich. Ja, hallo Umweltministerium. Wirtschaftsministerium, Energieeffizienz-Label. So erklärt, dass Sie es auch verstehen. Arbeitsplätze, auch Ihrer. Jetzt angekommen? Ja, ja, ich verstehe. Geht doch. Chef, das Effizienz-Label ist da. Wunderbar. Wenn es mir noch Probleme gibt. Anruf. Genügt. Danke schön. Wismar.

Toll. Schauen Sie, was ich habe. Ein Effizienz-Label. Das ist gelebte Demokratie. Hören Sie mal alle da. Im Effizienz-Label ist der SUV Audi Q7 umweltfreundlicher als ein kleiner Citroen C1. Ein deutsches Top-Produkt ganz vorne. Toll. Aber der Q7 stößt 195 Gramm CO2 auf einen Kilometer aus. In der Citroen gerade mal die Hälfte. Ja, das sind die absoluten Zahlen, aber relativ zum Gewicht sieht es ganz anders aus. Wo ist denn da bitte mein Interesse an frischer Luft berücksichtigt? Wir mussten auch Ihr sehr starkes Interesse an Arbeitsplätzen mit berücksichtigen. Ich arbeite noch gar nicht in der Automobilindustrie. Er hat eine ganz besondere Aura. Thomas Maurer. Hören Sie mal. Hören Sie mal.

Das können Sie nicht. Danke schön. Ja, ich bin ein bisschen nervös. Natürlich auf einem österreichischen Kabarettisten in einer deutschen Satire-Sendung mit hoher Erwartungsdruck. Nestbeschmutzen. In Österreich alles so furchtbar, so dumpf und so eng und so reaktionär und so katholisch und alles national zu zahlen ist denn außer mir und dem Thomas Bernhard. Aber ich möchte Sie da enttäuschen. Ich möchte eigentlich mal was Positives erzählen. Ich möchte erzählen, wie das Zusammenleben der Kulturen in Österreich funktioniert. Und ich durfte das vor Ort miterleben in diesem historischen Sommer 2015. Und für mich war das tatsächlich ein Stück gelebte Utopie. Zell am See im August.

Zell am See, ein zauberhafter kleiner Tourismusort in Salzburg. Und da prallen wirklich Angehörige sehr, sehr unterschiedlicher, tendenziell fundamentalistischer Kulturen direkt aufeinander. Auf der einen Seite Saudi-Arabische Großfamilien auf Sommerurlaub. Auf der anderen Seite Salzburger. Teilweise im dritten Generation Hoteliers und in sechster Generation christlich-sozial. Also wirklich nicht das Klischeebild weltfremder, verträumter Multikulti-Romantik. Und trotzdem dort, das funktioniert einfach. Zell am See. Und es schaut noch dazu wirklich pittoresk aus. Die ganzen Saudi-Frauen irgendwie ordnungsgemäß in mobile, schwarze Ein-Mann-Zelte eingewickelt.

Und die Saudi-Männer mindestens genauso dick mit Würde ausgepolstert. Und die Saudi-Kinder springen begeistert durch sämtliche Pfützen. Das ist der Hauptgrund auch, warum die Saudis, speziell im Salzburg, schon so gern den Sommerurlaub buchen, die Wettergarantie. Also, die können daheim natürlich nur mit Urlaubsdestinationen Eindruck schinden, wo es verlässlich regnet. Und, ja, es ist dann wirklich gesagt, ja, ich hab gehört bei euch, Riyadh gell, Sommer, Sonne, Sonne, Sonne. Wir waren ja jeden zweiten Tag waschelnass, aber muss man sich leisten können. Und, wie gesagt, es ist, ja, es ist wirklich was fürs Auge. Es ist wirklich pittoresk.

Du siehst Männer mit Kuffias oder jägergrünen Lodenhüten, die Frauen mit schwarzen Neacups, aber auch durchaus den traditionellen lila gemäschten Strähnchen, Frisuren der Salzburger Frau. Es ist ein Fest fürs Auge. Und das Beste daran, an Zell am See, wo man wirklich mit offenem Mund zum ersten Mal davor steht, ist, in Zell am See muss sich niemand um Toleranz bemühen. Da muss sich niemand durchringen, da muss sich niemand zusammenreißen. Das geht dort von Zell. Die einen bringen Geld mit, die anderen wollen es haben. Fertig. So einfach könnte es sein. Es ist natürlich nicht flächendeckend aufs Asylwesen umlegbar. Finanziell.

Aber auch, und ich glaub, da muss man den Mut zur Ehrlichkeit haben, es ist auch Tatsache, meine Damen und Herren, nicht jeder Asylant ist pittoresk. Und gleichzeitig schauen aber praktisch alle so aus, dass du sofort siehst, der ist von wo. Das heißt, bis auf Weiteres bleibt das ganz große Thema der Gegenwart Integration. Und der Schlüsselbegriff in der Integration ist natürlich, das wissen wir alle, Bildung, Bildung, Bildung, Bildung. Und es ist ganz wichtig, gerade jetzt, wo diese ganzen Syrer bereits im Land sind, wo man immer wieder lesen konnte, da sind angeblich Ärzte dabei, Rechtsanwälte, Informatiker, Universitätsprofessoren, denen muss man jetzt diese Bildungsangebote machen.

Fortbildung, Weiterbildung, Umschulungsmaßnahmen, wenn wir die jetzt alle rechtzeitig noch umlernen, auf Hilfsarbeiter, Regalbetreuer, Pflegeberufe jeder Art, Taxifahrer, Kebabschneider. Ja, es wäre damit doch bereits einiges für den sozialen Frieden getan. Es wäre auch das Entstehen dieser hässlichen Neiddebatten wahrscheinlich präventiv unterbunden. Und das wäre vielleicht wirklich auch ein ganz wichtiger Schritt, um eben den Populismus zu bekämpfen, damit der Populismus nicht weiterhin die Ängste der besorgten Bürger für seine niedrigen Zwecke instrumentalisieren kann. In diesem Sinne packen wir's an. Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, ich bitte um Aufnahmsamkeit für das Ergebnis.

Das kann ja wohl nicht sein. Ich wähle jetzt seit 20 Jahren SPD, und wenn ich mir meine Renteninfo so anschaue, war vielleicht doch nicht die richtige Wahl. Ach, kommen Sie, so schlimm ist es nicht, sagen Sie mal her. Na ja, aber das ist ja nicht der Endbetrag, den Sie bekommen. Ach so, da bin ich ja beruhigt. Ja, genau, da geht ja noch was weg. Was soll denn der Endbetrag? Ich kriege ja ohnehin nur ungefähr so um die 1.200 Euro. Ja, minus Krankenversicherungsbeitrag, minus Pflegeversicherungsbeitrag, minus Rentenbesteuerung und minus Rentendämpfungsfaktor. Ach, und was bleibt dann am Ende für mich noch übrig? Ja, etwa 948 Euro.

Das ist das, was ein Rentner nach 35 durchschnittlichen Einzahlungsjahren bei uns hat. Das ist ja knapp an der Armutsgrenze. Das ist die Rente, die Sie 1998 gewählt haben. Hab ich gar nicht. Ich hab Gerhard Schröder gewählt. Und zwar, weil die CDU die Rente gekürzt hat und ich eine Alternative wollte. Ja, das war doch die Alternative, dass dann die SPD die Renten gekürzt hat. So um die 30 Prozent bis heute. Wie soll ich denn davon bitte meinen Lebensstandard sichern? Wenn Ihnen die Rente zu niedrig ist, vielleicht ist dann Ihr Lebensstandard zu hoch. Die Chefin, meine Chefin, Frau Dr. Brugger. Chefin, was machen Sie denn da? Ich finanziere die Hälfte Ihrer Rente.

Sie zahlen rund 9 Prozent vom Lohn, und ich zahle noch mal genauso viel obendrauf. Das ist so nett von Ihnen. Aber trotzdem ist ja meine Rente irgendwie zu niedrig. Ja, Sie wollten ja so eine niedrige Rente. Was wollte ich? Na ja, Sie wollten zumindest, dass die Rentenbeiträge nicht mehr steigen. Wollte ich das? Ja, sehen Sie, je höher Ihr Beitrag wird, desto höher wird ja auch mein Arbeitgeberbeitrag für Sie. Und dann wird mir Ihr Arbeitsplatz zu teuer. Und Sie wollten doch Ihren Arbeitsplatz nicht verlieren. Nein, das wollte ich nicht. Ja, sehen Sie, Sie wollten also eine niedrige Rente. Ich wollte eine Rente in Würde. Ja, kann man da ja gar nichts machen.

Na ja, da kann man vielleicht schon was machen. Ich würde sagen, wir machen eine zweite Säule auf. Willkommen bei der Riester-Rente. Das ist toll, das ist die zweite Säule. Damit können Sie die Kürzungen aus der ersten Säule wieder ausgleichen. Und zwar mit der Privatvorsorge. Nur 4 Prozent von Ihrem Lohn, und Sie sind dabei. Das mache ich doch, das mache ich doch. Ich meine, meine Chefin wird ja sicherlich noch einen Teil mit beitragen. Was? Oh, die Säule ist exklusiv für Sie. Aber der Staat zahlt ja noch etwas obendrauf. Wie, von meinem Geld? Nee, von Steuern. Sag ich doch, von meinem Geld. Ah ja. Ja, aber, äh, äh... Ja, Moment. Vielleicht...

Das heißt, bei dieser Säule, zwei, ja, da muss ich mir also alles ganz alleine erarbeiten. Nein. Nein, nicht alleine. Ihr Geld arbeitet für Sie. Mit Zins und Zinseszins sind bis zu 700 Euro Zusatzrente möglich. Donnerwetter. Hören Sie mal, das sind ja nur 70 Euro. Tja, Ihr Geld hat schlecht gearbeitet. Was? Hören Sie mal, das ist doch eine Frechheit. Nein, nein, nein. Das können Sie jetzt aber der Demokratie nicht vorwerfen. Nicht, dass Sie schlecht investiert haben. Das ist Ihre Privat-Sorge. Ich meine, Privatvorsorge. Wieso? Was heißt denn Privat? Sie haben noch gesagt, ich muss zusätzlich vorsorgen. Nein, nein, nein, nein. Ich habe gesagt, Sie müssen das freiwillig machen.

Und was soll denn das? Bei Säule 1 zahle ich 9%. Nein, nein, Moment. Sie müssen diese Rente natürlich komplett versteuern. Deswegen sind Ihre Beiträge auch stabil. Was heißt stabil? Bei Säule 1, die war zahl ich 9%. Bei Säule 2, 4%. Das sind stabile 13%. Und damit ja wohl mehr als vorher. Ja. Moment, weniger. Aber Sie kriegen ja auch eine kleine Rente. Andersrum. Kompliziert. Sagen Sie mal, Sie haben doch gesagt, dass die Säule 1 dazu da ist, da Säule 2 dazu da ist, die Verluste von Säule 1 auszugleichen. Habe ich? Ja. Ach so. Und um die Verluste von Säule 2 auszugleichen, da eröffnen wir Säule Nummer 3. Willkommen bei der Betriebsrente. Chefin, was machen Sie denn da, Chefin? Ja.

Gut, dass ich Sie sehe. Übrigens der Versicherungsfuzzi da drüben von der Privatvorsorge. Der hat mich so knallhart über den Tisch gezogen. So was würde ich nie machen. Ja, ich weiß, ich weiß. Sagen Sie mal, Betriebsrente, Chefin. Heißt das, dass mir da der Betrieb eine Rente zahlt? Nee, da zahlen Sie dem Betrieb 4% von Ihrem Lohn. Das ist Ihre betriebliche Altersvorsorge. Und was gibt mir der Betrieb? Der Betrieb, ja, der Betrieb. Der gibt Ihnen, was gibt Ihnen der Betrieb? Das hier. Ja. Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Das ist doch wieder nur so eine Privatvorsorge. Ja, aber sie kommt von mir. Das ist doch viel vertrauenswürdiger. Ja, schon.

Schon, Chefin, aber ich meine, der Prospekt ist doch der gleiche. Aber der Staat verzichtet jetzt auf Krankenversicherungsbeiträge und Steuern, die Sie und Sie, also beide, auf Ihren Lohn quasi zahlen müssten. Das müssen Sie machen. Also gut, dann mache ich das, nicht wahr? Ja. Was gibt es denn da am Ende so für mich an Rente raus? Da kriegen Sie das hier. Ah, das ist aber doch nicht wahr. Was machen Sie denn da? Na ja, Krankenversicherungsbeiträge und Steuern einziehen. Aber Sie haben doch gesagt, Sie verzichten drauf. Ja, bei der Vorsorge, nicht bei der Rente. Ja, Moment, so. Was soll das jetzt?

Sie müssen natürlich noch die Krankenversicherungsbeiträge nachzahlen, die ich nicht zahlen musste, weil sie betrieblich vorgesorgt haben. Ja, also, wieso soll ich die denn zahlen? Oh, da war ein Finanzierungsloch bei der Versicherung und da haben wir demokratisch beschlossen, dass Sie das füllen wollen. Nochmal, warum ich? Na ja, weil Sie weniger Widerstand leisten. Hören Sie mal zu, ja. Meine Rente wird ja immer weniger. Ich zahle ständig ein hier. Säule 3 sollte die Verluste von Säule 2 ausgleichen, die ja nur dazu da war, die Verluste von Säule 1 auszugleichen. Ja, und deswegen haben wir jetzt eine vierte Säule für Sie. Nein, nein, nein. Willkommen bei der Nahles-Rente. Ach, Stefan.

Sehen Sie, diese vierte Säule ist dazu da, die dritte Säule ein bisschen zu stützen. Das nennt sich Betriebsrenten-Stärkungsgesetz. Das müsste irgendwo im Bundestag gerade unterwegs sein. Ich glaube, es ist kurz vorm Auswurf. Ja, ich bin auch kurz vorm Auswurf. Ja, sehen Sie. Sehen Sie, nein, nein. Also, das ist ja jetzt kein Wetter. Sie haben einen großen Vorteil. Na, warte. Sehen Sie, bei Säule 3, da konnte Ihre Chefin Beiträge, die sie gespart hat, wegen Ihnen ja noch in die eigene Tasche stecken. Aber das, das geht jetzt nicht mehr. Ach so, lassen Sie mich raten. So viel Großzügigkeit hat natürlich Ihren Preis, was? Natürlich.

Vorher musste ich Ihnen natürlich einen festen Betrag als Betriebsrente garantieren. Und das müssen Sie jetzt nicht mehr, was? Sehen Sie es doch mal positiv. Sie haben ja jetzt nicht nur eine Zusatzrente, sondern eben auch zusätzliches Risiko. Was reden Sie da für ein Unseher? Ich zahle doch immer nur ein, da zahle ich ein und da und da. Das sind doch Perlen vor die Säulen bei mir. Wenn ich immer weniger habe, dann muss doch irgendwer immer mehr haben, oder? Natürlich. Die Versicherungen, sehen Sie, Sie kreieren Arbeitsplätze. Ach, bei den Leuten, die mich dann hinterher übers Uhr hauen? Bei Leuten, die ihr Geld anlegen. Und das ist zurzeit gar nicht so einfach.

Da sind die eben froh, wenn der Staat ihnen mal unter die Arme greift, zum Beispiel mit ... Ach, Privatisierungen von Autobahnen, bei denen dann ich mit meiner Maut die Gewinne der Versicherungskonzerne finanziere. So langsam begreifen Sie unser System. Entschuldigung, ist das dieses berühmte deutsche Säulen-Modell? Oh ja, ja. Sekunde. Ich will Sie nicht stören, aber wenn ich Sie schon darauf ... Stimmt das wirklich, ich hab da nachgeschaut, dass Sie nach 35 Beitragsjahren als Durchschnittsverdiener mit so knapp 1000 Euro brutto in Rente gehen? Ja, wieso? Entschuldigung, ich darf ein kurzer Foto von Ihnen machen. Das glaubt ... Was soll das? Das ist nachher so ...

Das ist sehr lieb, sonst glaubt mir das zu Hause niemand. Wieso? Was kriegen Sie denn für eine gesetzliche Rente? In Österreich für 35 Jahre Durchschnitt und wir werden so bei 2000 brutto sein. Was? Der kriegt doppelt so viel Rente wie ich? Was haben Sie denn in Österreich gemacht? Macht in dem Sinn ... nichts. Ach so. Meinen Sie damit, Sie haben sich die anderen Säulen einfach gespart? Ja, die erste war noch gut so weit. Wir haben dann doch das Geld eher für die Renten ausgegeben und nicht so für die Säulen in dem Sinn. Also, komm. Schauen Sie mir das mal an. Na ja, Moment. So einfach ist es nicht.

Sie dürfen ihn natürlich niemals fragen, was er für Beiträge von seinem Lohn zuschießen muss, um überhaupt so eine Luxusrente zu erhalten. Wie hoch ist denn Ihr Arbeitnehmerbeitrag? Das muss ich bei uns nachschauen, aber ... Ja, da sind nix Falsches. 10,25% sind es doch. Das sind ja nur 0,9% mehr als bei mir. Und dafür hat er 100% mehr Rente. Ja, aber wahrscheinlich mit einem verheerenden Einfluss auf die Arbeitsplätze. Er ist schließlich Wirtschaftsflüchtling in Deutschland. Na ja, ich bin eigentlich auf Urlaub. Ich bin ein bisschen kulturhistorisch interessiert. Da hab ich mir gedacht, diese berühmte deutsche Rentenruine, das muss man mal sehen haben. Das ist schon ... Ah, okay. Ah.

Wären Sie so lieb, hätten Sie von mir ein Foto machen mit der ... Ja, das wär ... Geschleicht! Biste! Da kriegst du bei uns keine Bargenehmigung. Nein, aber Respekt, das ist so praktisch. Das ist euer Agropolis. Das gefällt mir an die Deutschen. Die Deutschen, diese Opferbereitschaft, dass die ganze Generation freiwillig verarmen für einen Zweck. Aber dass dann eben am Schluss steht, das ... Ich mein, so was! Ich mein, das gibt's ja nicht! Entschuldigung, aber eine Frage noch, wenn ich Sie da hab. Stimmt das wirklich das Wort von sämtlichen Industrienationen bei den Niedriglohnbeschäftigten, dass Deutschland tatsächlich die zweitniedrigste Rente weltweit hat? Vor Mexiko immerhin. Das ist ...

Ja, aber ... Ihr habt ja Wahlkampf, gell? Was redet ihr da grad so von den Themen? Schulz. Schulz. So, jetzt reicht's. Ich fordere den Anschluss an Österreich! Oh! Ich will Ihnen nichts ausreden, aber das bedeutet Anschluss an die österreichische Fußballnationalmannschaft. Oh, das stimmt. Also gut, ich fordere nur den Anschluss ans österreichische Rentensystem. Jetzt, Zeit wird's. Was soll denn das? Also, das ist doch nicht zu fassen. Direktor? Direktor? Die Maschine ist kaputt! Oh, das sieht mir nach Reformstau aus. Was? Wieso so ein Reformstau? Wieso das denn? Ich meine, an einer guten gesetzlichen Rente. Da muss doch jeder Interesse haben!

Überlegen Sie mal, wer hier drin kümmert sich denn um Ihre gesetzliche Rente? Das sind doch Abgeordnete, Professoren und Beamte. Und was kriegen die alle zusammen? Nicht. Eine gesetzliche Rente? Genau. Die kriegen eine Pension, die ist doppelt so hoch wie die gesetzlichen Renten. Die haben schon ihren eigenen Anschluss an Österreich. Das heißt, in Deutschland kürzen also ausschließlich Menschen die gesetzliche Rente, die von diesen Kürzungen gar nicht betroffen sind. Da muss man... Da muss man doch mal was machen! Da muss man was machen. Ja, normalerweise würde ich auch sagen, gehen Sie wählen. Aber in dem Fall hat der Souverän gegen die Demokratie keine Chance. Das war die Anstattung!

Halt, halt, halt! Moment mal! So können wir doch nicht aufhören! Entschuldigung. Man muss doch schon mal wissen, wann man verloren hat. Hören Sie mal! Hören Sie mal! Hören Sie mal! Hören Sie mal! Hören Sie mal! Hören Sie mal! Hören Sie mal! Hören Sie mal! Hören Sie mal! Hören Sie mal! Hören Sie mal! Wir zahlen inzwischen... Wir müssten inzwischen 20 Prozent zusätzlich einzahlen. Nur um die Kürzungen der Rente in den letzten Jahren auszugleichen. Warum stecken wir denn nicht alles einfach in die gesetzliche Rente? Ja, das habe ich Ihnen doch erklärt, warum mir das politisch nicht geht, ne? Politisch nicht. Aber Sie zu Hause, jeder von Ihnen, kann sich seine gesetzliche Rente selbst erhöhen.

Das ist jetzt ein Witz, ne? Sie kennen mich. Mache ich Witze? Keine guten. Eben. Sie machen Folgendes. Sie melden sich bei Ihrer Rentenversicherung, wenn Sie 50 sind. Und dann sagen Sie, Sie möchten gerne früher in Rente gehen. Das gibt Abschläge bei der Rente, aber die können Sie ausgleichen durch zusätzliche Zahlungen. Kurz bevor Sie 63 sind, rufen Sie bei der Rentenversicherung an und sagen, ich habe es mir anders überlegt. Ich mache doch weiter bis 67. Die dann zusätzlich eingezahlten Beiträge sind dann nicht weg, sondern erhöhen dann Ihre gesetzliche Rente. Machen Sie das. Im Moment machen es nur 1000 Menschen in Deutschland.

Und lassen Sie sich von der Rentenversicherung nicht abwimmeln. Die wollen das nämlich nicht. Machen Sie es, denn die gesetzliche Rente ist im Moment und auf absehbare Zeit die lukrativste Altersvorsorge. Darf ich jetzt? Jetzt dürfen Sie. Bei uns hier drinnen war es ganz heiter. Da draußen, das Theater, das geht weiter. Man verkauft Autobahnen und Renten ans Kapital für Dividenden. Und wenn verkauft sind alle Sachen, heißt es von der Politik, da lässt sich nichts mehr machen. Und während der Demokratie noch nachgesonnen, hat der Ausverkauf schon längst begonnen. Das war die Anstalt. Heute mit Rachel Kroger, Arthur Karim, Thomas Maurer. Vielen Dank.

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