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Arbeit

Leiharbeit und deren Regelung durch den Europäischen Gerichtshof , Soziale Unsicherheit durch atypische Beschäftigungsverhältnisse, Werkverträge , Druck auf Normalarbeiter , Unsozialheit der SPD , Schulz -Effekt, Schlupflöcher im Gesetz zur Leiharbeit , Aushebelung der Gleichbehandlung von Stammbelegschaft und Leiharbeitern, Grundeinkommen, Rolle der Gewerkschaften angesichts gesunkener Reallöhne in Deutschland, Lohndumping in Europa durch deutsche Konzerne, Gefährdung globaler Wirtschaftskreisläufe durch deutschen Handelsüberschuss

Zusammenfassung KI, aus dem Transkript

Die Episode 'Arbeit' in 'Die Anstalt' kritisiert die Instrumentalisierung von Arbeitskräften durch flexible Beschäftigungsmodelle wie Leiharbeit und Werkverträge. Sie beleuchtet die Ungleichheit und Unsicherheit, die diese Arbeitsverhältnisse für die Betroffenen schaffen, sowie die Aushebelung von Schutzmechanismen durch Gesetzgebung und Tarifverhandlungen. Die Satire thematisiert die Rolle der SPD, die EU und die Auswirkungen globaler Handelspolitik auf deutsche Arbeitsbedingungen und die wachsende soziale Ungleichheit. Die Episode wirft Fragen nach der Legitimität von Flexibilisierung und der Verantwortung von Politik und Wirtschaft auf, um die Interessen der Arbeitnehmer zu schützen. Die Darstellung verdeutlicht die Komplexität der sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen im Kontext des europäischen Arbeitsmarktes.

Transkript 7.100 Wörter

Die Anstalt, ZDF, Max Uthoff, Max Uthoff, Claus von Wagner. Die Anstalt, ZDF, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Claus von Wagner. Die Anstalt, ZDF, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Claus von Wagner. Die Anstalt, ZDF, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff.

Die Anstalt, ZDF, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff, Max Uthoff Ihr habt so einiges erkämpft. Ich bin ganz aufgeregt. 35-Stunden-Woche, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Pausen. Für Pausen muss man erst mal anfangen. Richtig.

Ich bin übrigens der Klaus von ... Ich bin der Wagner. Der Wagner Klaus. Sie kennen mich bestimmt aus dem Fernsehen. Da haben wir so ... Vielleicht fragen Sie sich, warum ich hier bin. Na ja, genau genommen Recherche. Ich interessiere mich jetzt sehr für die Arbeiterklasse, vor allem seitdem sie angefangen hat, rechts zu wählen. Wenn die Arbeiterklasse gewusst hätte, dass du kommst, hätte sie bestimmt anders gewählt. Bitte? Weißt du, wer das Wort Arbeiterklasse kommt? Nein, nein. Von Arbeit! Na ja, man macht sich ja so seine Gedanken. Wegen des Rechtspopulismus. Auch unter Arbeitern. Das ist ja, früher wart ihr mehr links. Also, als ...

Der Didier Erybon hat das wunderbar beschrieben in seinem Buch. Wie die Arbeiterklasse so langsam nach rechts herübergewandert ist. Warten Sie mal, vielleicht finde ich ... Du hast ein Erkenntnis über die deutsche Arbeiterklasse von einem französischen Soziologen? Ja, von Amazon. Das ist toll. Inzwischen, wie billig und schnell die das liefern. Arbeiten kennt der nur aus Büchern. Das ist aber schon ein bisschen eintönig. Na ja. Also, ich würde das ja nicht mein Leben lang machen. Aber das ist noch kein Grund, rechts zu wählen. Ich wäre langsam ein bisschen vorsichtiger mit deinen Vorurteilen über die deutschen Arbeiter. Sorry, sorry. Leberkäschen. Danke, Vegetarier. Achtung, Vorarbeiter.

Morgen, Kollege. Morgen. Ich habe gesagt, morgen, Kollege. Ja, aber wir sind alle Kollegen. Nicht wir sind eine geeinte Arbeiterklasse. Ein neuer. Hör mal zu, es gibt hier genau drei Arbeiterklassen. Ein Grau, die A-Klasse, der Rating, Festangestellter. Dann hier ein Rot, die Frau Hartmann, Leiharbeiterin. Die B-Klasse und du bist die neue C-Klasse. Werkvertrag. Kein Unterschied, wir stehen Seite an Seite am Mann. Doch, 2.700 Euro. Was? Ich kriege 4.000 Euro brutto. Echt? Und du? 2.600. Das ist ja unfair. Ich kriege nur 1.300, aber das muss ein Irrtum sein. Wir machen ja alle das Gleiche. Ich werde mich mal bei der Personalabteilung beschweren. Was sage ich nicht so lustig?

Du bist Werkvertragmann. Du wirst als Sachkosten abgerechnet. Was glaubst du, warum du hier nirgendwo namenstehen hast und hinter diesen Linien stehen musst? Solche Schikanen, dann kriege ich so wenig Geld von Daumler? Du kriegst überhaupt kein Geld von Daumler, sondern von deiner Werkvertragskilche, bei der du angestellt bist. Für diese Firma erstellst du bei Daumler ein Werk. Und wenn wir gerade beim Thema sind. Hü, hü, hü. Was? Hü, hü, hü. Hat er Schmerzi? Du bist bei Daumler fest angestellt und darf dir keine direkte Anweisung geben. Warum nicht? Weil du dann sein Untergebener wärst und im selben Betrieb arbeiten würdest. Aber das mache ich doch. Aber nicht für selbe Geld, Mann.

Du hast offiziell einen eigenen Auftraggeber, du hast hier einen eigenen Arbeitsbereich und stellst ein eigenständiges Werk her. Verstehe, ich bin für diese Firma so was wie ein Künstler. Nein, du sollst diese Dinger da rechts an der Wand tun. Das ist dein Werk. Du bist doch eine Brotlose. Du bist so was wie Van Gogh. Mit dem einzigen Unterschied, dass er uns ein Ohr abgaut. Und jetzt machen wir es egal. Wenn wir egal ist, mache ich erst mal eine künstlerische Pause, bevor ich mein eigenständiges Werk vollende. Du machst jetzt sofort weiter oder ich reiß dir den Pinsel aus, du Kandinsky. War das eine direkte Anweisung?

Du, ich kann auch meinem Chef sagen, dass er deinem Chef sagen soll, dass er dir morgen den Pinsel rausreißen soll, wenn wir morgen eine andere Firma beauftragen, die das Ganze hier schneller machen. Schneller! Komm, schneller! Da bist du bescheuer? Glaubst du, ich arbeite wegen dir schneller? Ich bin festangestellt. Für mich ist kein Problem. Ich komme sogar noch schneller. Du musst natürlich wieder einschneiden beim Vorarbeiter. Tolle Solidarität. Solidarität muss man sich auch leisten können, Herr Festangestellter mit Erfolgszulagen und ich als Leiharbeiterin weiß doch nicht mehr, ob ich nächste Woche überhaupt noch so brav bin.

Liebe Mitarbeiter, aufgrund der fortgesetzten Anti-Diesel-Propaganda haben wir entschieden, unseren Ausstoß zu senken. Also nicht an Abgasen, an Autos. Vielen Dank für den Einsatz. Leute, ihr wisst, was das heißt. Ja, ich bin entlassen. Nein, wir werden deiner Firma morgen noch keinen Auftrag mehr erteilen. Das ist dasselbe. Nein, wenn wir dich entlassen würden, müssten wir deine Abfindung bezahlen. Du kannst auch gehen. Wie ich? Hör mal, ich arbeite hier seit Jahren. Du kannst mich doch nicht einfach von heute auf morgen entlassen. Ja, deswegen gehst du ja übermorgen. Entschuldigung, so kann man wirklich... Hinter deine Linie? Nein, das werde ich nicht tun. Was?

Mein Solidaradar meldet mir, dass in ihrer Werkshalle Gefühle ausgetreten sind. Was ist da los? Entschuldigung, aber diese Frau Hartmann hier, die hat jahrelang hart gearbeitet für ihre Firma und immer in der Hoffnung, übernommen zu werden. Und in dieser Unsicherheit natürlich keine Familie gegründet, weil man ja nie weiß, ob man nächste Woche noch einen Job hat. Und jetzt wird sie einfach gefeuert. Na, das ist doch der Sinn von Leiharbeit. Hören Sie, wir müssen angesichts der Globalisierung alle sehr flexibel bleiben, wie wahr? Verstehen Sie, wir sind sehr flexibel. Wir sind sehr flexibel. Wir sind sehr flexibel. Wir sind sehr flexibel. Verstehen Sie, wir sind ein atmendes Unternehmen.

Verstehen Sie, wir sind ein atmendes Unternehmen. Das heißt, ich muss Sie jederzeit wieder ausatmen können. Das heißt, ich muss Sie jederzeit wieder ausatmen können. Oder einatmen. Oder dann eben auch wieder ausatmen. Oder dann eben auch wieder ausatmen. Oder dann eben auch wieder ausatmen. Je nach Auftragslage. Was? Das ist doch das unternehmerische Risiko von Ihnen. Das übertragen Sie einfach auf die Leiharbeiter und die leben dann in totaler Unsicherheit. Nicht nur die. Das ist ein festangestellter Mieherrating. Wenn der jederzeit damit rechnen muss, durch eine Billigarbeitskraft wie Sie ersetzt zu werden.

Wenn der jederzeit damit rechnen muss, durch eine Billigarbeitskraft wie Sie ersetzt zu werden. Dann ist er irgendwann motivierter als Macron im Schulunterricht. Dann ist er irgendwann motivierter als Macron im Schulunterricht. Liberté, Egalité, Flexibilité. Liberté, Egalité, Flexibilité. Das ist richtig. Das habe ich gerade gehört. Das ist richtig, oder? Pause! Eine Frage. Der Pausenraum. Wo ist denn der? Der ist nur für Festangestellte. Ich gehe in die Kantine. Dann komme ich da mit. Nein, nicht für Werksverträge. Wo soll ich denn dann hin? Da draußen auf dem Parkplatz. Da ist so ein Strich. Da kann man sich draufstellen. Da kann man sich draufstellen. Ja, jetzt wollen Sie.

Aber als wir früher nach 68 für die Arbeiter auf der Straße gewesen sind und den Arbeitern gesagt haben, wo es langgeht, da haben Sie nicht auf uns gehört. Das war damals in West-Berlin. Das war die Stadt mit der Mauer. Mauer, da träumen heute wieder viele von. Da war West-Berlin damals die einzige Stadt der Welt mit nur einer Himmelsrichtung. Rundherum alles Osten. Da sind wir damals für die Arbeiter auf die Straße gegangen. Da haben die Arbeiter uns gesagt, geht erstmal arbeiten. Wir wollten die Befreiung der Arbeiterklasse, aber die Arbeiter fanden Arbeit klasse. Was sollten wir da machen? Das war schon ein Ding. Jetzt hat natürlich fast jeder einen Job.

Klar, manche haben sogar zwei oder drei. Wir haben den größten Billiglohnsektor in der ganzen EU. Manche glauben, die SPD holt sie da raus. Nein, die SPD hat sie da reingeritten. Denkt bloß nicht, die CDU holt euch da raus, oder die FDP. Da sind ja viele drin, die nach dem Motto von dem alten Rockefeller arbeiten. Wer den ganzen Tag arbeitet, hat überhaupt keine Zeit mehr, Geld zu verdienen. Und der Schäuble freut sich schon auf eure Steuern. Gut, bei der SPD hat sich schon viel getan. Ich war Sigmar Gabriel. Der hat ja auch jetzt ein Kind gekriegt. Man konnte das vorher schon sehen. Da muss man ihm gratulieren.

Das war das erste Mal, dass er was in die Welt gesetzt hat, was Hand und Fuß hatte. Der Gabriel, das war doch toll, wie der gesagt hat, er will Außenminister werden, damit er öfter bei der Familie ist. Vorher hat der Gabriel auf dem Pfosten der SPD oben drauf gesessen, wie ein Korken auf einer geschüttelten Sektflasche. Und dann war er weg. Dann ist die SPD nach oben gegangen. Das war der Schulzeffekt. Aber jeder, der das schon mal bei einer Sektflasche erlebt hat, weiß, was am Ende dabei rauskommt. Eine leere Flasche. Und genauso steht die SPD jetzt da nach den Wahlen. Nordrhein-Westfalen, das ist ja schon traurig.

Die SPD konnte immer eine Sicherheit haben, die Stimmen der Arbeiter an Rhein und Ruhr. Jetzt hat sie nur noch die Ruhr. Also Durchfall. Stimmdurchfall. Das originellste im Wahlkampf im Nordrhein-Westfalen war doch die Werbung von der Partei die Partei. Kraft, nein, danke. Klar, das hat funktioniert. Und jetzt kommt Schulz und verspricht, ihn halte. Jetzt was will er denn machen? Will die Agenda 20-10 mm-weise reformieren? Wer soll denn da drauf reinfallen? Die Agenda-Politik hat die SPD-Wähler fertig gemacht. Und zwar Schritt für Schritt. Hartz I, Hartz II, Hartz III, Hartz IV. Da stand das Elend vor der Tür. Das war der Anfang.

Das war der Anfang von der Arbeiterklasse zur Leiharbeiterklasse. Die SPD kann froh sein, wenn sie überhaupt noch von jemandem gewählt wird. Vor allen Dingen von denen, von denen Schulz immer sagt, die hart arbeiten und sich an die Regeln halten. Das sind genau die Leute, die ihr Leben lang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Und als sie dann gebraucht haben, hat man ihnen gesagt, tut uns leid, du musst jetzt abharzen. Das sind Leute, die ein Leben lang Rente bezahlt haben und jetzt eine Rente haben, von der sie nicht leben können. Das ist das, was die Politiker kackfrech, ja, hätte sie früher ristern sollen. Wo ich mich frage, wie machen die Politiker das?

Die nehmen uns was weg und geben uns das Gefühl, wir bekämen was Neues Schickes. Und dann werden die wieder gewählt. Wo ich mich dann immer frage, wie funktioniert Politik überhaupt? Das kann einem ja keiner so richtig erklären. Der Einzige, der es mir mal erklärt hat, das ist eine alte Pfeife von der SPD. Die ist schon tot. Die SPD ist ja auch tot. Das war Herbert Wehner. Und das sind halt die Entscheidungen, die anschließend gegen ihn getroffen werden. Da ist mir zum ersten Mal ein bisschen klar geworden, wie Politik funktioniert. Politik ist die Kunst, den Wähler so über den Tisch zu ziehen, dass die dabei entstehende Reibungshitze als Nestwärme rüberkommt. Herr Zwetschke. Herr Zwetschke.

Was machen Sie hier? Der Papierkorb ist schon gelehrt worden. Ja, wahrscheinlich von irgendeinem armen Leiharbeiter. Seitdem ich in diesem Werk arbeite, wird mir überhaupt erst klar, ich dachte, das wäre ein Randphänomen mit der Leiharbeit. Aber schauen Sie sich mal diese Zahlen an. Gucken Sie mal. In Deutschland gibt es über eine Million Leiharbeiter. Oder Zeitarbeiter, wie ihr seit kurzem im Moment, weil es besser klingt. Hier wahrscheinlich genauso viel Werksverträge. Jetzt passen Sie auf. In der Metallindustrie ist inzwischen jeder dritte Arbeitsplatz ein prekärer Billigjob. Wir haben eben großen Bedarf an vorübergehender Arbeitskraft. Die war wegen der Auftragsspitze.

Aber manche sind jahrelang Leiharbeiter. Wir sind halt dauernd Spitze. Darf ich Ihnen ein Zitat? Vor Jahren wurden die Leiharbeiter noch zur Abdeckung von Auftragsspitzen eingestellt. Mittlerweile werden sie eingestellt, um in den Betrieben Lohndumping zu betreiben. Sie kommen mit Ihrer Aufregung ja viel zu spät. Wir haben ja jetzt mit einem neuen Gesetz zur Leiharbeit diesen Missbrauch einen Riegel vorgeschoben. Wir? Schreibt jetzt die Automobilindustrie auch schon die Gesetze zur Leiharbeit selbst? Natürlich nicht. Wir haben dem Gesetzgeber lediglich unter einen Sachverstand geliehen.

Meines Wissens hat der Personalverstand von Daimler gesagt, wenn dieses Gesetz zur Einschnürung ihrer Flexibilität führt, dann gehen Sie ins Ausland. Für mich klang das wie eine Erpressung. Das ist eine Sachinformation für den Gesetzgeber. Nicht, dass der mühsam Regeln erarbeitet für eine Branche, die am Ende gar nicht mehr hier ist. Also verstehe, die Branche ist noch hier. Das heißt, von dem Gesetz ist nichts mehr übrig. Ach Unsinn. Schauen Sie dieses neue Gesetz. Sorgt doch dafür, dass Leiharbeiter eben nicht mehr Arbeiter zweiter Klasse sind. Ich zeige Ihnen mal die Auswirkungen des Leiharbeitsgesetzes auf die Leiharbeiter. Schauen Sie mal die grauen Figuren.

Das sind die Festangestellten, die Stammbelegschaften. Und die roten, das sind die Leiharbeiter. Das neue Leiharbeitsgesetz sorgt dafür, dass Leiharbeiter und Stammbelegschaft auf einer Stufe stehen. Es verhindert zu niedriger Löhne und es garantiert Equal Pay. Also gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Toll, nicht? Nein. Warum kriegen die Leiharbeiter nicht mehr Geld als die Festangestellten? Nein. Ja, was? Sie meinen das ernst? Natürlich meine ich das ernst. Schauen Sie mal, Sie haben doch kurzfristig Auftragsspitzen. Die muss Ihnen doch kurzfristig jemand abarbeiten. Ja, dringend. Und wenn Sie dringend kurzfristig verreisen müssen, dann ist Ihr Flugticket ja auch teurer.

Also erstens benutze ich den Privatjet. Und zweitens ist das außerordentlich zydisch. Es geht hier schließlich um Mensch. Den Sie weniger... In Frankreich ist es zum Beispiel so, da kriegen die Leiharbeiter 10% mehr Lohn als Prämie für ihre Flexibilität. Ja, aber da wird der Macron jetzt mal ordentlich durchkirchern. Wie war das richtige Wort dafür? Reformieren. Mehr als Equal Pay ist nicht drin. Aber was ich nicht verstehe, in dem Gesetz heißt das Equal Pay gibt es erst nach 9 Monaten Arbeitszeit. Ja, selbstverständlich. Das ist der natürliche Zyklus. 9 Monate braucht ein Leiharbeiter um den geholfenen Zellhaufen zum vollständig ausgebildeten Arbeitnehmer heranzureifen.

Schade nur, dass sich von der Leihemutter möglichst früh abgetrieben werden. Ganz viele Leiharbeiter, hier 50% der Leiharbeiter, die arbeiten bis zu 3 Monaten. Nur bis zu 3 Monaten. Ja, für die gilt kein Equal Pay. Leider. Leider. Ein weiteres Viertel der Leiharbeiter, die arbeiten zwischen 3 und 9 Monaten. Und die geringe auch keine gleiche Bezahlung. Schade. Das heißt, 3 Viertel der gesamten Leiharbeiter, die haben überhaupt nichts von ihrem schönen neuen Gesetz. Ja, weil Equal Pay nur gilt für Leute, die im Betrieb sind, länger als 9 Monate. Es sei denn, Arbeitgeber und Gewerkschaft haben etwas anderes ausgehandelt. Was? Schauen Sie das neue Leiharbeitsgesetz.

Das kann ja durch Tarifverträge nach oben. Schauen wir mal. Nein. Herr Zwetschke, eine Öffnung nach unten ist ein Loch. Das heißt, die Tarifpartner, die haben das Gesetz nicht geöffnet, sondern durchlöchert. Na, die fallen unter das Gesetz. Nein, die fallen unter das Gesetz. Na, das sage ich doch. Aber schauen Sie, die werden ja vom Tarifvertrag aufgefangen. Wenn Arbeitgeber und Gewerkschaft das vereinbaren, dann kann das gleiche Lohn auch erst nach 15 Monaten geben. Moment, nach Gesetz gibt es doch den gleichen Lohn nach 9 Monaten. Und jetzt haben die Gewerkschaften was verhandelt, dass die Leiharbeiter ihren gleichen Lohn später kriegen.

Aber ich dachte, man braucht Gewerkschaften, um gemeinsam mehr zu erreichen? Na ja, für die Stammbelegschaft. Okay. Sagen wir mal so, irgendwann ist die Leiharbeit ja vorbei. Weil man ist ja nicht ewig Leiharbeiter. Eine Leiharbeitsstelle muss ja nach 18 Monaten laut Gesetz in eine feste Arbeitsstelle umgewandelt werden. Ja. Es sei denn, der Arbeitgeber ist nicht im Tarifverbund, dann kann er Leiharbeiter auch bis zu 24 Monate ausleihen. Aber wenn der Tarifverbund noch geht, dann muss nach 18 Monaten da eine feste Stelle her. Ja, natürlich. Es sei denn, Arbeitgeber und Gewerkschaft einigen sich darauf, die Leiharbeit auch bis zu 48 Monate auszudehnen. 48 Monate Leiharbeit?

So blöd, wenn die Gewerkschaften ja nicht sein. Doch. Vielen Dank. IG Metall und die Arbeitgeber haben sich schon darauf geeinigt, 48 Monate Leiharbeit zuzulassen. 4 Jahre Leiharbeit. Ja, aber keine Sorge. Das ist ja keine feste Obergrenze. Unter Umständen... Jetzt haben Sie doch wieder eine 2-Klassen-Gesellschaft hergestellt. Irgendwann muss doch eine Leiharbeitsstelle aber in eine feste Stelle umgewandelt werden. Nein. Sie müssen als Arbeitgeber nur darauf achten, dass die Leiharbeitsstelle später nach 18 Monaten mit einem neuen Leiharbeiter besetzt wird. Irgendwas mit dem alten Leiharbeiter? Der muss 3 Monate Pause machen. Dann kann er sogar an seiner alten Stelle wieder eingesetzt werden.

Mit dem alten Gehalt? Nein, das ist ja ein Einsteiger. Das ist jetzt ein Einstiegsgehalt. Tolles Gesetz. Die meisten Leiharbeiter werden von diesem Gesetz gar nicht erfasst. Die, die erfasst werden, kommen unter die Räder. Es ist kein Gesetz, es ist ein Auffahrunfall. Aber es ist wohl kein Wunder. Nein, das ist kein Wunder, meine Damen und Herren. Das ist ein Wunder, meine Damen und Herren. Wenn man immer wieder Parteien will, wie die SPD, die links blinken und dann doch nach rechts fahren. Ich dachte, der Schulz wird mit dem Zug. Ich habe ein Zitat.

Was wir in Deutschland bisher als Missbrauch bezeichnet haben, wird durch das neue Gesetz salonfähig gemacht, meine Damen und Herren, von der Regierungskoalition. Das ist von Andrea Nahles. Die ist sieben Jahre alt. Kein Wunder, dass Sie immer Pippi Langstrumpf singen. Die Rede. Andrea Nahles war damals noch in der Opposition. Frau von der Leyen hat ein Gesetz zur Leiharbeit vorgestellt. Und Frau Nahles hat dieses Gesetz in der Luft zerrissen. Ein Gesetz, das in einigen Punkten besser wäre, als das Gesetz, was Frau Nahles jetzt verabschiedet hat. Ja, das ist typisch SPD. Das organisierte Versprechen, sage ich immer. Fui. Wissen Sie was? Warum hacken Sie so auf der SPD herum?

Wahrscheinlich wegen dieses Zitats von Frau Nahles, die gesagt hat, dass die Konzernlobby ihren Gesetzentwurf kleingehäckselt hätte. Na, das kann ja nicht stimmen. Schauen Sie, wir sind Metaller. Wir häckseln ja nicht. Wir schreddern. Danke. Entschuldigung. Eine Frage. Ich habe eine Frage. Ich habe eine Frage. Ich habe eine Frage. Ich habe eine Frage. Eine Frage. Können Sie mir das beantworten, warum immer wieder Menschen sich freiwillig als Leih- oder Zeitarbeiter sich für dieses zynische Spiel zur Verfügung stellen? Freiwillig ist gut. Wenn wir das nicht machen, dann kürzen uns das Arbeitsamt Hartz IV. Jetzt habe ich Hartz IV verstanden. Fordern und Gewinne fördern.

Gäbs ein Grundeinkommen, hätte dieses zynische System keine Chance. Schön, dass es einige schon kennen, für die es nicht kennen. Ich möchte es kurz erläutern. Grundeinkommen hat nichts mit Kommunismus zu tun. Das ist eigentlich merkwürdig, oder? Die Leute verwechseln mittlerweile Kapitalismus mit Demokratie. Aber Grundeinkommen hat nichts mit Kommunismus zu tun, wenn man die Staatsfinanzen aufbauen kann. Wenn man Volkswirtschaftslehre studiert hat, kriegt man das gleichberecht mit anderen Modellen beigebracht. Und funktioniert wie folgt. Jeder Bürger des Staates bekommt ca. 1.500 Euro im Monat. Alles, was er verdient, kommt obendrauf. Das kriegen die ersten Schnappatmungen so.

Wie soll man das denn finanzieren? Wo soll das ganze schöne Geld herkommen? Das ist immer der erste Gedanke. Kein Mensch fragt sich, was würde das Positives bewirken? Ich glaube, es würde den Konkurrenzdruck aufnehmen. Dann hätten die Leute auch wieder Zeit, sich zu entschuldigen, wenn sie einen anrempeln. Oder Danke zu sagen, wenn man die Tür aufhält. Im Konkurrenzdruck kommt da keiner zu, Zeit ist Geld. Also alles Fragen, die man mal stellen könnte, auch warum wird welche Arbeit wie bewertet? Warum verdient ein Fußballer das 100-fach einer Krankenschwester? Der tut nix, der will nur spielen. Das sind alles Fragen, die man stellen könnte.

Aber die Frage ist immer nur, wie soll man das finanzieren? Ich kann Sie beruhigen, das ist total finanzierbar. Das haben viele kluge Leute schon durchgerechnet. Unter anderem ich in meinem Studium. Ein kleines Beispiel von vielen, wo Geld herkommen könnte. Es ist ja z.B.

so, alle Behörden, Beamten und Angestellten, die sich bisher mit der Prüfung von Bedürftigen in der Verwaltung von Geld herkommen, die sich mit der Verwaltung von Geld herkommen, die sich mit der Verwaltung von Geld herkommen, die sich bisher mit der Prüfung von Bedürftigen in der Verwaltung von Geld herkommen, die sich mit der Prüfung von Bedürftigen in der Verwaltung von Geld herkommen, die sich mit der Prüfung von Bedürftigen und Schikane von Arbeitslosen beschäftigen, die werden überflüssig. Das setzt sehr viele Gelder und noch mehr Humanität frei. Das gucken mich einige an nach dem Motte, okay, vielleicht ist das finanzierbar? Ich kann mir das nicht vorstellen, wie soll das gehen?

Aber andereseits, kleine, rote Haare, Frau würden Sie ja nicht kackendreist anlögen. Aber gut, immerhin sind wir in der Anstalt. Die Idee muss doch verrückt sein. Wenn doch jeder 1500 Euro kriegt, dann geht doch keiner mehr arbeiten. Das ist immer der zweite Gedanke, dann geht keiner mehr arbeiten. Deswegen hat man ganz, ganz viele Umfragen gemacht. Man hat die Menschen auf der Straße gefragt, wenn sie 1500 Euro im Monat bekämen, würden sie weiter arbeiten gehen? 80 Prozent der Menschen haben gesagt, sie würden weiter arbeiten gehen. Dann hat man exakt die gleichen Menschen gefragt, ob sie glauben, dass ihr Nachbar weiter arbeiten gehen würde.

Wie viel Prozent hat gesagt, ihr Nachbar geht nicht weiter arbeiten? 80 Prozent natürlich. Ja klar, so ist er, der Mensch von sich denkt er gut, vom anderen denkt er schlecht. Ja, ich bin der Held der Arbeit, aber mein Nachbar, das ist eine faule Sau. Dabei heißt es hier schön von sich auf andere schließen. Der Mensch an sich möchte doch arbeiten. Der Mensch an sich möchte was sinnvolles aus seinem Leben machen. Gut außer Banker, Lobbyisten und Heidi Klum. Und das beste Konzept im Leben, um glücklich zu werden, ist, doch stellen Sie sich die Frage, wenn ich mir um Geld keine Gedanken machen müsste, womit würde ich mich dann beschäftigen?

Also ich zum Beispiel, wenn ich nicht Kabarettistin wäre, ich wäre Restaurant-Testerin. Und mit dem Grundeinkommen könnten Sie sich diese Frage stellen. Sie könnten sich die Frage stellen, wenn ich mir um Geld keine Gedanken machen müsste, womit würde ich mich beschäftigen? Sie könnten ganz frei überlegen, was sind Ihre Stärken, wo liegen Ihre Interessen, was sind Ihre Talente? Sie können die Frage auch umformulieren. Sie können sich auch mal fragen, wenn ich keine Angst hätte, womit würde ich mich dann beschäftigen? Und wenn ihn vielleicht über Pfingsten, da sollen ja schon ganz andere erleuchtet worden sein, was einfällt, dann wäre am besten auch ohne Grundeinkommen.

Sie machen das auch jetzt schon. Ich weiß, es kostet Mut und Kraft sein Leben zu ändern, aber wie viel Mut und Kraft muss es kosten sein Leben lang? Unglücklich zu sein. Ich werde ja auch oft gefragt, woher ich denn den Mut und die Kraft hatte, meine Stelle als Diplom Volkswündin bei der Sparkasse aufzugeben, ausgerechnet um Künstlerin zu werden. Das war ein lebenslanger Job und ein festes Einkommen. Und ob ich denn jetzt für meinen Job als Künstlerin leben könnte? Erstens, ja, das kann ich. Ja, Sie haben es bezahlt. Vielen Dank. Und zweitens hat mich vorher nie jemand gefragt, ob ich denn mit meinem Job leben kann.

Man muss ja nicht nur mit, man muss ja nicht nur von, man muss auch mit einem Job leben können. Und wenn Sie das nicht überzeugt, ich habe ein Argument, da kommen Sie nicht dran vorbei. Denn überlegen Sie mal mit so einem Grundeinkommen. Da wäre zum Beispiel Adolf Hitler maler geblieben. Man kann schon sagen, ich denke, ich habe relativ gut dargelegt, wie viele der Gewinne Ihres Unternehmens Sie eigentlich durch Lohndumping erwirtschaftet haben. Herr Zwetschger? Haben Sie was gesagt? Ich habe Ihnen zehn Minuten lang einen Vortrag, okay, kurze Version dieses Vortrags. Das ist die Lohnentwicklung in den Industriestaaten seit 2000. Nehmen wir mal ein Beispiel. Norwegen, Löhne plus 25,1 Prozent.

Ja, kein Wunder, die haben Geld, nicht wahr? Wegen dem Öl. Okay, Irland, Lohnentwicklung plus 15,2 Prozent. Die haben Geld wegen dem Apple. Okay, Schweiz, nicht? Hier wo haben wir die Schweiz, da ist die Schweiz plus 9,3 Prozent. Die haben Geld wegen dem Geld. Okay. Und wenn wir jetzt ganz unten in der Liste schauen, letzte Position, Deutschland, minus 4,5 Prozent Lohn. Na, hören Sie mal auf, diese Lohnentwicklung geht ja nur bis zum Jahr 2010. Wie war es seit 2010? Haben wir ja jedes Jahr den Lohn um ein bis anderthalb Prozent gesteigert. Finden Sie das nicht ein bisschen mickrig angesichts der Tatsache, wie sehr die Gewinne der Unternehmen gestiegen sind? Die wollen höhere Löhne? Ja.

Dafür bin ich gar nicht zuständig, nicht wahr? Dann müssen Sie ins Gewerkschaftspiro. Ah, okay, Entschuldigung. Wo ist das? Da unten. Was sieht Sie denn da unten? Wir verhandeln. Ja, wenn ich mich bücke, sogar auf Augenhöhe. Entschuldigung, eine Frage. Das ist eine Frage, die ihr vielleicht nicht hören wollt, aber ganz ehrlich, warum? Warum sitzt ihr im Büro vom Klassenfeind? Also wir sind eher als gleichberechtigte Tarifpartner in einem betrieblichen Bündnis für Arbeit. Eher ein Bündnis für Armut? Minus 4,5 Prozent, mit was seid ihr damals in die Verhandlung gegangen? Mit minus 1 Prozent? Hey, wir Metalle haben immer gute als Tarifabschlüsse rausgehauen, ja? Mag ja sein.

Von denen immer weniger Leute was haben, weil es so viel Leiharbeit gibt und nicht mal 30 Prozent der Betriebe zahlen überhaupt noch nach Tarif. Naja, wir sind schließlich in einem internationalen Wettbewerb. Ich dachte, ihr steht für internationale Solidarität. Ja, am 1. Mai, aber dann bergtags. Okay. Außerdem wollen wir mithilfe der großen Koalition wieder mehr Betriebe dazu kriegen, den Tarifverträgen beizutreten. Da ist sogar die CDU dafür. Natürlich ist die CDU dafür, weil sie weiß, dass man mit so Tarifverträgen diesen gesetzlichen Mindeststandard nach unten korrigieren kann. Nicht, die Parteien bohren Löcher in die Gesetze. Aber wir dürfen bestimmen wie tief. Ja, ja.

Und immer dann denken, ein Tarifvertrag ist immer noch besser als nichts. Nee, nichts wäre besser gewesen. Zumindest in dem Fall beim Leiharbeit. Bis das neue Leiharbeitsgesetz gekommen ist, da hätte die einfach keinen Tarifvertrag gehabt, hätte das Gesetz gegolten, gleicher Lohn für gleiche Arbeit ab dem ersten Tag. Das hätten wir nicht machen können. Wieso? Wieso? Denken Sie doch mal nach. Wenn die Arbeiter mehr Geld bekommen würden aufgrund eines Gesetzes und nicht wegen der Gewerkschaften, ja, wer braucht dann Gewerkschaften noch? Na, Sie, um mit unserer Hilfe die Tarife nach unten zu drücken. Ja, das ist doch wahr.

Glaubt sich ja bloß, in der Fußgängerzone zu stehen mit dem Schild, kommt in die Gewerkschaft, geht es euch schlechter? Weißt du überhaupt, wann unser letzter Arbeitskampf gewesen ist? Das war 1984, da haben wir die 35-Stunden-Woche durchgesetzt. Mit einem betrieblichen Bündnis. Nee, 57.000 Leute haben gleichzeitig die Arbeit niedergelegt. Wir haben uns mit unseren Forderungen vor die Werkstufe hingestellt. Cool. Und wer hat dann gearbeitet? Niemand, das war doch der Trick. Sagen wir mal, waren die Arbeitgeber nicht sauer? Aber deswegen haben sie ja überhaupt auf uns gehört. Das tun sie heute doch auch, nicht wahr? Haben Sie was gesagt? Siehste, der interessiert Sie überhaupt nicht für uns.

Wir müssen uns mal wieder wehren. Ja, genau. Und ich fange an. Ich streike. Ich streike, Herr Zwetske. Hören Sie das? Ich streike. Und zwar jetzt, sofort. Ja, das können Sie natürlich gerne tun. Ich war, aber nun sind Sie ja bei einer Werkvertragsfirma angestellt. Das heißt, Ihr Streik geht bei Däumler glatt ins Leere. Aber die Leiharbeiterinnen und die Leiharbeiter, die können streiken. Du, die sind ja bei einer Leiharbeitsfirma angestellt. Die können Sie auch streiken, nur vielleicht nicht unbedingt in meinem Büro. Dann muss die Stammbelägschaft ran. Ja, wir streiken. Ja, Völker hört die Signale auf zum Letzen. Was denn? Ich habe mich schon lange nicht mehr so jugend gefühlt. Anruf.

Die Werkverträge haben ja gar kein Streikrecht. Ach so? Ja, und außen sind ja die Leiharbeiter als Puffer für die Stammbelägschaft in schweren Zeiten ja auch gar nicht so schlecht. Ah ja, ein Puff für die Belägschaft, das ist ja auch... Komm, machen wir weiter. Ja, du hast eine Sekse? Ich habe eine Sekse. Okay, deswegen müssen Sie als Arbeiter keine Angst mehr haben. Zumindest nicht vor dem Zwergerlaufstand am Kindertisch. Aber es gibt da tatsächlich etwas, das könnte ziemlich gefährlich werden. Schauen Sie mal, es gibt da eine EU-Richtlinie zur Leiharbeit. Zeigen Sie mal. Sehr unangenehm.

Oh, nach der müssen Leiharbeiter und Festangestellte im Grundsatz gleich behandelt und gleich bezahlt werden. Ja, und wenn jetzt mehrere Leiharbeiter nicht aufgrund dieser Richtlinie vor dem Europäischen Gerichtshof klagen würden, dann, Gott sei Dank, konnten wir bis jetzt noch jeden Leiharbeiter von einer Klage vor dem EuGH abhalten. Ja, mit Argumenten. Ja, und mit Zahlen. Mit welchen Zahlen? Na, den Zahlen auf diesen Geldschein. Okay, nur mal angenommen. Einige Leiharbeiter würden ihr Schweigegeld nicht annehmen, sondern sich stattdessen, sagen wir mal so, melden bei einem, sagen wir mal, bekannten Arbeitsrechtsprofessor, Professor Wolfgang Deubler. Deubler? Deubler. So.

Und die melden sich bei dem, der organisiert dann eine Klage vor dem EuGH, dem Europäischen Gerichtshof. Dann könnte man doch dieses Konstrukt des Lohndumpings ein für alle mal in Riegel vorschieben. Um Himmels willen nicht auszudenken. Aber, Gott sei Dank, kennt ja niemand die E-Mail-Adresse dieses Professors. In der Tat. Gott sei Dank kennt ja niemand diese E-Mail-Adresse. Sonst würden sich ja viele Leiharbeiter unter dieser Adresse melden. Grundgütiger. Ich möchte mir das gar nicht ausmachen. Ja. Die SPD, die SPD, SPD. Oder? SPD, SPD. Wirklich ein Trauerspiel. Ich meine, Zeit für mehr Gerechtigkeit. Damit gemäht man doch gar keine Wahl. Gerechtigkeit. Sicherheit. Darum geht es. Sicherheit.

Aber nicht soziale Sicherheit. Ja, innere Sicherheit. Die CSU muss sich vor der AfD bestimmt keine Sorgen machen. Dabei sagen selbst höchste Vertreter der Kirchen, die Flüchtlingspolitik der CSU ist nicht christlich. Nicht christlich. Damit kommt Seehofer nicht in den Himmel. Ja, wenn der klopft, sagt der Petrus, du kommst ja nicht rein. Wenn die Seehofer fragen, wieso? Wenn der Petrus sagt, naja, seitdem Franz Josef Strauß hier ist, haben wir für Bayerische Ministerpräsidenten eine Obergrenze eingeführt. Ja, aber Sie wissen ja, wie es ist. Wenn das eben das Mama Arsch ist, dann ist es einfach ein Problem. Türkei, bestes Beispiel. Türkei.

2,2 Millionen weniger deutscher Besucher erleben die Vielfalt. Das ist das Slogan der türkischen Tourismusindustrie. Erlebe die Vielfalt. Dabei man gradet, ist es eine Einladung, es ist eine Drohung. Schon der Wahlkampf hat tiefe Narben hinterlassen. Viele Leute haben ja gesagt, wie kommt Türken überhaupt auf die hier bei uns in Deutschland Wahlkampf zu machen? Wir Deutschen machen doch keinen Wahlkampf in der Türkei. Schade eigentlich, oder? Stellt mir lustig vor, oder? So ein NPD-Stand vor der Blauen Moschee in Istanbul. Und dann haben noch noch 63 Prozent Erdogan gewählt. 63 Prozent. Wobei das einem nicht ausstaut.

Da habe ich mich als toleranter Menschenfreund jahrelang gefragt, wie schaffen wir es, damit sich die Ausländer in Deutschland so ein bisschen wohler fühlen. Ich muss ehrlich sein, auf die Todesstrafe wäre ich nicht gekommen. Sie müssen wissen, ein Kumpel von mir ist original Türkenwälder. Also halb Türke, halb Odenwälder. Und ich habe ihn mal gefragt, jetzt mal ernsthaft, wer wählt denn diesen Erdogan? Waren es die Abgängten, die sozial Benachteiligten, die sich ökonomisch nicht partizipieren können? Waren es die Heimatlosen, die Entwurzelten, die sie sehen nach Identität in einer globalisierten Zeit? Waren es die Gestrigen, die Transitionisten, verkommen in überholten Denkstrukturen?

Ja, mag sein, aber er glaubt, es waren die Vollidioten. Habe ich natürlich gesagt, Mensch, das kannst du doch so nicht sagen. Doch, das kann er sagen. Er meint damit, diese Typen immer sagen, wir brauchen Erdogan. Erdogan gibt uns den Stolz, wieder ein Türke zu sein. Entschuldigung, er ist ein stolzer Türke. Dafür braucht er nicht diese Knalltüte. Wo sind wir denn? Wir Türken haben die Dampfturbine erfunden. Wir haben die Grundlagen für eine modernen Astronomie gelegt und geholfen mitzulegen. Wir haben Mathematiker. Wir haben Quantenphysiker. Erst vor zwei Jahren hat ein Türke Assis Sanjar den Nobelpreis für Kini bekommen.

Den Nobelpreis für Kini für seine Forschung an Reparaturmechanismen der DNA. Reparatur der DNA. So sau geil. Auch wenn es natürlich für Erdogan natürlich zu spät kommt, schon klar. Da habe ich gesagt, was, das sagst du als Türke? Da hat er gesagt, klar, natürlich, wir müssen endlich verstehen, die Welt teilt sich nicht ein in Türken und Deutsche, in Muslimen und Christen, in Araber und Europäer. Idiot oder Vollidiot? Das ist die Frage. Ja, aber ich persönlich finde halt auch, jeder muss sich um seine eigenen Vollidioten kümmern. So ein tolles Image hat unsere Staatsform bei vielen Deutschen auch nicht. Demokratiemüdigkeit. Viele Deutsche sind heute demokratiemüde.

Ich denke immer, wer müde ist, der muss mal Urlaub machen. Da würde die Türkei gerade ganz gut passen. Oder noch besser, Saudi-Arabien, ein wunderschönes Land, wo die ganzen Demokratiemüden mal so eine wunderschöne Alternative zur freiheitlichen Demokratie erfahren können. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des östlichen Fundamentalismus. Erleben Sie religiöses Mittelalter in futuristischen Shopping-Malls. Erleben Sie das prickelnde Gefühl von Peitsch und Parfüm auf der eigenen Haut. Sie werden feststellen, eine Hinrichtung ist kein Grund, einen Kopf zu verlieren. Hören Sie mal, Sie, Herr, das ist ja auch wurscht. Schauen Sie mal, wegen Ihrer Tabelle vorhin.

Sie haben das ja völlig von der falschen Seite aufgezogen. Schauen Sie, so wird ja ein Schuh draus. Bei den Löhnen sind wir vielleicht Verlierer, aber nennen Sie es Lohnkosten. Und wir Deutschen sind ganz klar Sieger. Wir produzieren billig, verkaufen viel ins Ausland. Deswegen sind wir Exportgewinner. Gewonnen. Wir haben gewonnen. Ja, ja. Nur ist Handel kein Fußballspiel. Da geht's nicht ums Gewinnen. Natürlich. Wir haben mehr Schüsse als die anderen. Also mehr Überschüsse. Wir bringen beim Gegner mehr Waren unter als der bei uns. Beim Welthandel geht's nicht um Gewinnen und Verlieren. Ja, warum denn dann? Wir stehen doch schließlich im internationalen Wettbewerb.

Richtig, mit unseren Handelsgegnern. Das heißt Handelspartner. Richtig. Handelspartner. Ein Partner, den bekämpft man nicht, den will man auch nicht besiegen. Sie kennen meine Frau nicht. Keinen Sie mal zu. Das ist wirklich albern. Das ist wirklich albern.avingsof hurry, warte. Beim Handel, da geht es um geben und nehmen, da spielt man zusammen. Sie wollen meiner Frau einen Ball zu spielen das halte ich für diesen Genesis. So, merken Sie nicht, dass dieses Fußballbild nicht stimmt. Sie brauchen beim Handel ein Gegenüber, damit Sie überhaupt Erfolg haben können. Na natürlich brauche ich ein Gegenüber, um ihn zu besiegen. Das ist ja wie im Kindergarten hier. Wisst ihr was? Kommen Sie mal mit.

Was? Wohin denn? In den Kindergarten. In Ihren Betriebskindergarten. Was? Hören Sie mal. Ich bin der CEO. Einer der größten Automobil-Konzerne der Welt. Was bitte soll ich Ihnen? Eine Wippe! Eine Wippe! Wer oben ist, wer zuerst oben ist, hat gewonnen. Oh, verdammt. Sehen Sie? Sie brauchen einen Gegenüber, damit das Ganze überhaupt funktioniert. Wie beim Welthandel. So, jetzt machen wir mal ein Beispiel. Nehmen wir mal an, Sie sind Deutschland. Und ich bin so. Machen wir mal. Ihr Handelspartner. Die EU. Und dann fangen wir an zu handeln. Und los! Ach, das ist schwer mit Ihnen einzusteigen in den Handel. Okay. Und los! Gewonnen! Verdammt. Gewonnen! Verdammt. Gewonnen!

Sehen Sie, so funktioniert Handel und am besten ist es, wenn das im Gleichgewicht ist, dann kann man nämlich von ... Sehen Sie, von Augenhöhe zu Augenhöhe auch die Waren austauschen. Ja, das würde ich sagen. Machen wir mal. Schön. Sehen Sie? Und jetzt zeige ich Ihnen mal, wie Welthandel aus meiner Sicht funktioniert. Hallo, Sie. Sie da. Ja. Was machen Sie überhaupt noch hier? Meine Leiharbeitsfirma hat mich als Putzfrau hier in den Kindergarten ... Erzwetschke, was machen Sie denn auf dieser Kinderwippe? Ich sitze auf einer Auftragsspitze. Keine Ahnung, vom Welthandel, die Frauen, geben Sie mir mal die Container da, nicht wahr?

So, ich hätte da ein paar fantastische deutsche Automobile im Angebot. Großartige Technik, nicht wahr? Und dann noch ein paar deutsche Maschinen, besonders günstig zurzeit, nicht wahr? Möchten Sie vielleicht noch einen SUV? Nein, vielen Dank, vielen Dank. Jetzt müssen Sie mir erst mal was abkaufen, damit ich wieder Geld habe, um Ihnen wieder was abkaufen zu können. Was wollen Sie von mir? Was sind Metall, Computer? Sehen Sie, wir Deutschen halten Importe eher für ein Zeichen von Schwelke. Vielleicht noch einen Lastwagen? Nein, nein. Kann ich Ihnen nicht was anbieten? Also sagen wir mal, Oliven, Lebensmittel, Wein? Lebensfreude? Ich bin Deutscher, was soll ich damit? Okay.

Okay, dann können Sie mal schieben. So funktioniert das nicht. Dann müssen Sie... Dann können Sie... Überlegen Sie doch mal genau. Gibt es denn nicht irgendwas, was Ihnen Freude machen könnte? Doch, von hier oben auf Sie runterzuschauen. Möchten Sie vielleicht noch ein paar medizinische Geräte? Das war absolute Spitzenqualität. Ah gut, die sind allerdings wirklich gut, aber bei mir ist das Geld ein bisschen knapp und ich kann... Gar kein Problem. Wir leihen Ihnen was. Ach, das ist sehr freundlich. Danke schön. Gut, dann nehme ich diese medizinischen Geräte, bitte. Na sehen Sie, das ist doch eine tolle Anschaffung. Danke schön. So, vielleicht noch eine SUV? Nein, nein, vielen Dank.

Können Sie nicht einfach mal Ihren Arbeiter jetzt zunächst mal ein bisschen mehr Geld geben, damit die im Prinzip bei uns dann ein bisschen was wieder abkaufen können? Ich könnte Ihnen noch weniger Lohn geben, dann könnte ich noch billiger produzieren und dafür noch mehr Sachen ins Ausland verkaufen. Na, jetzt wie wär's? Noch ein Lastwagen? Nein, nein, nein! Bitte, ich kann nicht mehr. Verdammt, mein Weltmeistertitel ist in Gefahr. Was können wir denn da machen, Frau Leiharbeiterin? Vielleicht geht es äh... Richtig, wenn Sie gehen. Sie sind gefeuert. Machen Sie jetzt den Ausgang. Was? Da gucken Sie nicht so mitleidig.

Wenn Sie mir mehr abkaufen würden, dann könnte ich Sie vielleicht weiter beschäftigen. Was? Jetzt bin ich schuld? Da bin ich vielleicht schuld, dass Sie nicht hochkommen? Ja, weil Sie zu viel zu billig verkauft haben, was Sie nur geschafft haben, weil Sie Ihren Arbeitern Löhne zahlen von den, die nicht leben können. Ach, das ist doch Unsinn. Wir Deutschen, wir stehen... Hören Sie sich das an. Alles ökonomisch. Wir Deutschen, wir stellen Qualitätsprodukte her. Die muss man einfach haben. Wir können an den Überschüssen überhaupt nichts ändern. Damals Agenda 2010, die Löhne gesenkt, dann sind die Überschüsse nicht gestiegen. Da haben Sie ja am Export auch was drehen können.

Ich lasse mich nicht belehren von jemandem, der so über seine Verhältnisse lebt. Schauen Sie mal, was Sie alles für Sachen haben. Hören Sie? Das sind alles Sachen, die ich Ihnen abgekauft habe. Ja, und deswegen sind Sie jetzt völlig verschuldet, nicht wahr? EU! EU! EU! EU! EU! Was ist denn Deutschland? Ja. Hat wieder jemand drei Euro zu viel ausgegeben? Ja. Da, mein Gegenüber. Total verschuldet, nicht wahr? Unglaublich, so was. Was? Ein blauer Brief für mich? Was soll das denn jetzt? Ja, Ihre Überschüsse haben die Grenze von 6 Prozent über... ...getroffen und jetzt müssen Sie nach den EU-Regeln ein Gleichgewicht zwischen Import und Export anstreben.

Also, hören Sie mal, ich bezahle den ganzen Laden hier. Ich lasse mich doch nicht von einer EU-Politesse maßregeln. Der hat gegen die Regeln verstoßen. Ja, ich habe auch gegen die Regeln verstoßen. Ich habe auch über... Aber Sie, schauen Sie mal, Sie haben mit Ihren Überschüssen eben auch gegen EU-Regeln verstoßen. Sie wollen das doch nicht auf eine Stufe stellen. Und ob ich das will? Schauen Sie mal, Ihre Überschüsse sind meine Schulden. Ich bin unten, weil Sie oben sind. Das ist doch Unsinn. Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun. Das sieht man doch. Kann bitte irgendjemand diesem Idioten ein bisschen Ökonomie erklären? Jetzt, jetzt werden Sie sich aber umschauen.

Pass auf, Deutschland. Es ist Zeit für Martin. Sehr gut, sehr gut. Erklären Sie ihm gleich mal, was Sie von den Überschüssen halten. Und dann sagen Sie ihm, wie unsolidarisch er sich gegenüber seinen europäischen Handelspartnern verhält. Am besten nicht sagen, was ich letzte Woche vor den Arbeitgebern gesagt habe. Ah ja, nur zu. Ich will Kanzler werden. Nein, nein, das andere. Ich halte die Kritik an den deutschen Hans-Blands-Überschüssen für falsch. Wir sind erfolgreich und werden uns weiterhin bleiben. Meine Antwort auf die Vorwürfe der deutschen Hans-Blands-Überschüsse sind, ist, wir werden noch stärker werden. Was? Brav, Martin. Da, ein Leckerli. Ein Keks, ein Keks.

Bitte, gibt es irgendjemand, der den da von oben runterholen kann? Oh, Monsieur Macron. Monsieur le Président. Woran haben Sie mich erkannt? An Ihrer Frau. Glückwunsch, übrigens. Ich habe gehört, dass Sie jetzt auch den Franzosen so einen ordentlichen Niedriglohnsektor verpassen wollen. Na, wie war das richtige Wort? Dass Sie reformieren wollen. Oui, Deutschland ist für uns eine große Vorbild. Wir werden nun die Löhne senken, damit unsere Produkte bildungsloser werden. Damit unsere Produkte billiger werden und wir mehr exportieren können. Ah, wunderbar. Moment mal, soll das heißen? Sie wollen uns keine Waren mehr abkaufen? Allo, ja. Ich finde Ihre Überschüsse nicht mehr tragbar.

Ja, da sagen Sie was. Kommen Sie bitte, irgendjemand von uns müssen doch jetzt irgendwas abkaufen. Was, ich soll es mir besser gehen lassen, damit es euch besser geht? Das können Sie vergessen. Zum Beispiel hier Champagner oder so was. Die Lebensfreude kommt nicht in Frage. Wissen Sie was? Sie müssen uns jetzt bitte etwas abkaufen, weil sonst sind wir irgendwann pleite. Und weniger Konkurrenz? Hören Sie, wenn wir abstürzen, dann stürzen Sie auch ab. Nein, klar, nein. So läuft das nicht. Sie haben überhaupt keine Ahnung von Wirtschaft. Warum ist das nur so schwer, jemand, der glaubt, gewonnen zu haben, zu erklären, dass er einen Fehler gemacht hat?

Verdammt, setzen Sie sich sofort in den Baum drauf! Vergessen Sie sich. Keine Chance. Sie setzen sich jetzt sofort wieder da oben drauf. Was wollen Sie denn ohne mich machen? Wissen Sie, was wir ohne Sie machen? Konsumieren. Champagner? Oh, sehr gerne. Ich würde sagen, Champagner für alle! Moment mal, Moment mal! Champagner, den habe ich meinen Arbeitgeber vom Mund abgespart. Jawoll! Jawoll! Jawoll! Wunderbar! Einen aber noch! Einen aber noch! Champagner für alle! Lassen Sie es sich gut gehen, meine Damen und Herren! So! Das war die Anstalt! Heute mit Philipp Weber! Anni Hartmann! Und Arnold Rading! Lassen Sie es sich gut gehen! Heute mit Lassen Sie es sich gut gehen über den Sommer!

Vielleicht eine kleine Investition! Vielen Dank.

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