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Weihnachten, aber normal

Sind Gendern, vegane Wurst und Klimaschutz schuld am Erstarken der radikalen Rechten? Die Anstalt geht auf eine vorweihnachtliche Suche nach Ursache und Wirkung des weltweiten Rechtsrucks.

Zusammenfassung KI, aus dem Transkript

Die Anstalt untersucht die Ursachen des Rechtsrucks in Deutschland durch die satirische Darstellung verschiedener politischer Strömungen und Ideologien. Der Fokus liegt auf der Instrumentalisierung von Themen wie Migration, Moralvorstellungen und kulturellen Debatten zur Polarisierung der Gesellschaft. Die Satire kritisiert die vermeintliche Manipulation durch politische Eliten und die Rolle von populistischen Bewegungen wie der AfD. Die Episode thematisiert die Versuche, die öffentliche Meinung durch gezielte Provokationen und die Übernahme von rhetorischen Mitteln zu beeinflussen. Letztlich wird die Frage nach der Verantwortung der Bürger und der Medien für die Entwicklung der politischen Landschaft gestellt.

Beschreibung ZDF

Sind Gendern, vegane Wurst und Klimaschutz schuld am Erstarken der radikalen Rechten? "Die Anstalt" geht auf eine vorweihnachtliche Suche nach Ursache und Wirkung des Rechtsrucks in Deutschland.

Transkript 6.104 Wörter

Die Anstalt, ZDF, Max Uthoff, Claus von Wagner. Das ist der schönste Schützglockenklang in der Ferne. Über uns leuchten Sterne. Ach, das hab ich so schön gesungen, das könnte ich mir stundenlang anhören. Aber, Freunde, wir haben Arbeit. Weihnachtszeit, das ist ja gezwungenermaßen Plätzchenzeit. Und das Schöne in Bayern können wir Traditionen kreuzen. Die bayerische und die christliche Tradition. Deswegen hab ich mir hier ein Rezept rausgesucht von Fleischsternchen. Da gibt's natürlich einen kleinen Profi-Tipp auch. Einmal den Puderzucker ersetzen mit süßem Senf. Schmeckt total lecker. Großartig. Jesus, hör auf mit dem Schmalen. Gott, bitte. Wir sind 20 Minuten zu spät.

Ich sag immer, das kommt immer davon, wenn man mit dem Lastenfahrer durch die Raschauer will. Vor Weihnachten bin ich total traditionell. Ich bin mit dem Esel unterwegs. Die halten mich für einen ganz normalen Spinner. Was nervt, ist, dass wir immer Kleingeld in meinen Kaffeebecher schmeißen können. Und, was gibt's? Wir müssen reden. Wir haben immer mehr Ehrjahr mit deinem Bodenpersonal. Bitte, was meinst du? Wie es ist mit der Nächstenliebe, das hat auch seine Grenzen. Langsam, gell? Nächstenliebe, das ist mein Unix-Selling-Point. Nächstenliebe, das ist eine schöne Sache. Hab ich auch schon mal gemacht. Aber deine Angestellten übertreiben es bitterlich.

Allein in Berlin-Brandenburg, 85 Fälle von Kirchenasyl. Jetzt muss man das mal so bedachten. Diese Geflüchteten sind nur unsere Nächsten, weil wir ihnen Unterschlupf gewähren. Wenn wir sagen, wir lassen keinen mehr rein, dann sind sie nicht mehr unsere Nächsten, sondern die übernächsten. Die muss man im Prinzip auch nicht mehr lieben. Dir ist schon klar, dass mein Prinzip der Liebe eher universell angelegt ist. Ich will nicht um heißen Brei rum reden. Die Leute finden dich einfach zu moralisch. Bin ich nicht. Du bist auch zu bevormundend. Bin ich gar nicht. Du sollst das nicht. Welches Gebot meinst du? Du sollst nicht töten? Es ist natürlich zynisch.

Aber du sollst überlegen, ob deine Performance zeitgemäß ist. Pass mal auf, meine Botschaft ist zeitlos. Die geht immer. Da bin ich anderer Meinung. Fragst du dich nicht auch, warum nicht? Immer mehr Leute treten aus deiner Partei aus. Das liegt nicht nur an dem Missbrauchsskandal. Ich hab gehört, danach sind Tausende zum Islam konvertiert. Das ist vielleicht der Gag, der in der Heudeshow funktioniert. Aber nicht bei mir. Jetzt habe ich den irrischen Vertretern angedeutet. Das, was wir am wenigsten brauchen können, ist die Einmischung der Kirchen in die Tagespolitik. Und darauf hinzuweisen, dass wir vom Staat viel Geld für die Kirchen zahlen. Und dass das nicht immer so bleiben muss.

Du hast sie erpresst. Erpressung ist ein unschönes Wort. Wie würdest du das nennen? Erpressung, weil ich mag unschöne Wörter. Die Zeiten sind hart. Die Leute wenden sich den Rechtsextremisten zu. Jede weitere Bevormundung wird als unerträgliche Zumutung von den Kirchen. Deswegen brauchen wir moralisch ein bisschen Beinfreiheit. Soll ich die Gebote umformulieren? Du sollst kein Fleisch essen. Du sollst als Ministerpräsident kein Fleisch essen. Du sollst dich als Ministerpräsident beim Fleischessen nicht filmen lassen. And so on. Die Gags kann man machen, habe ich auch schon gemacht. Kann man aber auch mal den großen Analytiker untersuchen. Der hat das ganz auf den Punkt gebracht.

Der hat gesagt, den Trampismus gäbe es ohne den Wokenschmarrn nicht. Und da stimme ich einfach zu. Du bist zu vogue, schau ich mal an. Wie du rumläufst, ist ja auch schon wie Fat Raid aus. Wenn wir als Christen mit dir mitgehen sollen, brauchen wir ein bisschen Makeover. Sorry, what? Ich sage mal, ich brauche so einen Messias. Ich sage dir, wie das geht. Ich mache es so, dass ich den Leuten weiß mache, dass ich einer von ihnen bin. Das mache ich, indem ich sie teilhaben lasse an meinem Leben, an dem, was ich so mache, an dem, was ich esse. Wunderbar. Hauptsache, ich habe mein super Buch veröffentlicht über meine Lieblingsrezepte. Hashtag Söderist. Was soll ich jetzt machen?

Soll ich ein Kochbuch schreiben? Christ frisst oder was? Hier ist schon klar, dass das Buch über meine Geschichte, das ist ein Long-Seller. Das ist eine Weile her, was ich jetzt möchte. Kurz vor deinem Geburtstag, dass du deine Geschichte mal modernisierst, dass du die Geschichte mal so erzählst, dass du die Leute mitnimmst, ein bisschen realistischer. Das ist doch schmarrn. Gut, passen wir auf, können das auch anders. Dann machen wir das Ganze ohne deine frohe Botschaft. Das ist die Söder Union. Und ich sag dir, das reicht manchen. Und noch eine Sache. Es gibt schon Unternehmer, die möchten den Ostermontag als Feierag streichen. An Ostern bin ich wieder auch verstanden.

Da muss man auch drüber sprechen. Wer außer dir braucht 3 Tage zum Aufstehen? Das ist ein schlechtes Beispiel für die Gen Z. Euch ist schon klar, dass ich am Freitag vorher nicht bei der Afterwork-Party übertrieben hab. Ich möcht ganz klar, dass du deine Geschichte von deinem Geburt, dass du die anders erzählst, nicht so hypermoralisch. Du meinst also, dass wenn ich meine Geschichte im Original erzähle, dass das die Leute moralisch überfordert und sie deswegen nach einfachen Lösungen eher der AfD entgegenstreben? Das ist 100% meine Meinung. Dann erzähl ich meine Weihnachtsgeschichte jetzt mal neu. Das ist eine gute Sache. Eine Frage noch. Was hast du vergessen? Frohe Weihnachten.

Ist das wieder der Pulli mit deinem Gesicht drauf? In Bayern ist das ein Klassiker. Da frier in meiner Kutte lieber den Arsch ab. So. Ich sag mal, ich darf dran gehören. Machen wir das heut? Erzähl mir die Weihnachtsgeschichte. Leute, alle auf Position. Seid ihr soweit? Maria, schau aus. Miau! Maria! Was? Zu früh? Ach so. Josef, kannst du deinen Text? Ho, ho, ho! Falsch! Ich fang immer so an. 30 Jahre Santa Claus kriegst du aus dem Mann nicht raus. So wird das nix, Freunde. Aber gut, davon suchen wir's. Ich geh jetzt in die Regie. Seid ihr soweit? Gut, alles klar. Dann würd ich jetzt mal sagen. Alle auf Position. Und bitte. Komm, Maria. Ich hab's im Gespür. Zur Herberge führt diese Tür.

Ich hoffe, ein freies Bett ist nah. Mit Hebamme und PDA? Wir suchen jetzt schon seit drei Tagen. Da hilft doch nicht ein lautes Klagen. Bis jetzt war halt kein Zimmer frei. Vielleicht liegt's an deiner Reimerei? Der nächste hat bestimmt ein Herz. Da steht sein Name. Friedrich Merz. So. Wer klopft mit an? Ein armer Weib mit ihrem Mann. Wir sind zwar nicht aus Nazareth. Doch suchen wir ein Gästebett. Josef. Da haben Sie sich verklopft. Deutschland hat keinen Platz mehr für Migranten, die in unsere Sozialsysteme einwandern wollen. So hört in welcher Not wir sind. Die Frau kriegt bald ihr erstes Kind. Prost, Mahlzeit. Noch so ein kleiner Pascha. Wie soll er denn heißen? Äh, Jesus.

Wissen Sie, was ich hübsch finde? Carsten. Na, na, bitte jetzt. Wir bleiben schon bei Jesus, gell? Friedrich, nicht improvisieren. Das geht bei dir immer in die Hosen. Also gut, zurück im Text. Ich sag's mal in Ihrer Sprache, damit Sie's verstehen können. Ja. Ich sag's mal in Ihrer Sprache, damit Sie's verstehen. Das Volk hat Friedrich Merz gewählt, damit er die Migranten quält. Wir sind ja nicht freiwillig hier, sondern weil Kaiser Augustus das Gebot ausgab, uns schätzen zu lassen. Ich schätze, Sie sind drei zu viel. Nur kurz gebären. Deal? Jungen Mann, wenn Sie noch einmal reimen, hole ich Charlotte. Na gut, dann spare ich mir jetzt diesen Reim. Nur leider können wir nicht mehr ...

Wo ist es schöner als hier? Ich war neulich in Brasilien. In Belem. Und ich kann Ihnen sagen ... Ich kann Ihnen sagen, da will man nur noch weg. Genau, genau. Wir kommen ja auch aus Belem. Schlimm, schlimm. Kurz danach war ich in Luanda. Versuchen Sie da mal ein anstündiges Brot am Frühstücksbuffet zu finden. Auch schlimm. Ich bin geordnet, alle Säuglinge töten zu lassen. Jede Region hat ihre Herausforderungen. Dann würde ich mal sagen, das war's nicht wahr. Ich muss zurück die Vanille-Kipferl rufen. Moment! Wir haben eine Aufnahmezusage der deutschen Bundesregierung. Wir sind ehemalige Ortskräfte aus Afghanistan. Was ist das denn jetzt, Jesus? Eben waren es noch Maria und Josef.

Jetzt sind es Ortskräfte aus Afghanistan. Da versuchen doch offensichtlich Friedrich, hör zu. Maria und Josef stehen nur symbolisch für Geflüchtete. Wir erzählen die Weihnachtsgeschichte aber nicht vogue. Deswegen bist du der Wirt. Na gut. Hier sind 2500 Euro. Was? Sie zahlen uns 2500 Euro, damit wir bei Ihnen übernachten? Das gibt eine Spitzenbewertung bei GebärBnB. Das gebe ich Ihnen, wenn Sie zurückgehen nach Afghanistan. Dazu gibt es vor Ort noch eine Starthilfe für Familien. Starthilfe? Mir platzt die Fruchtblase. Aber nicht vor meiner Fußmatte. Das ist offizielle Regierungspolitik. Mit diesem Geld wollen wir uns von unserem Aufnahmeversprechen erlösen.

Das war auch eine hübsche Weihnachtsgeschichte. Wir haben an der Seite der Bundeswehr für Sie gegen die Taliban gekämpft. Wir haben unser Leben riskiert. Ich vermisse bei Ihnen jede Spur Dankbarkeit. Die Bundeswehr bietet Ihnen Geld an. Die anderen haben nur einen Brief von Dobrindt bekommen, dass Sie das Hotel in Pakistan verlassen sollen, in dem wir Sie untergebracht haben. Es gibt kein politisches Interesse mehr an Ihrer Aufnahme. Warum zerstören Sie wissentlich das Leben Hunderter Familien und schicken Sie zurück in eine ungewisse Zukunft? Was meine Frau sagen möchte, selbstverständlich nehmen wir Ihr Angebot gerne an. Spinnst du? Ich werde da vielleicht gefoltert.

Aber mit 2500 Euro, Maria. Da dürfen Frauen nicht mehr öffentlich ihre Stimme erheben. Sie werden als Braut verkauft. Sie finden keinen Arzt mehr. Deswegen haben diese Frauen Anspruch auf Asyl in der EU. Aber Ihr Mann ist ja keine Frau. Und den wollen Sie ja wohl nicht im Stich lassen. Ich rate Ihnen, entscheiden Sie sich für die Liebe. Das Aufnahmeverfahren ist sowieso zu Jahresende abgeschlossen. Wenn Sie mich fragen, ja. Und wenn ich ein Verwaltungsgericht frage? Fragen Sie lieber mich. Sie haben diese Familien angelogen? Nein. Angela hat das Versprechen gegeben. Wir haben es nur gebrochen. Wer sich so wenig für Geld nimmt wie du, der hat die westlichen Werte eh nicht verstanden.

Josef, ich erkenne dich nicht wieder. Sehr gut. Genau so weitermachen, Judas. Und wie man dran denken muss. Die Mädchen müssen nur Mitleid haben, mit denen die ankommen, sondern auch mit denen, die schon da sind. Die haben auch Sorgen. Charlotte und ich wissen immer noch nicht, wo wir dieses Jahr die Weihnachtsgans bestellen. Der muss doch wissen, wer da so reinkommt. Ich weiß ja auch nicht, wer da bei Ihnen rauskommt. Wir wollen keine Islamisten im Land. Fritz? Tag Taliban. Der leitet das afghanische Generalkonsulat in Bonn. Dass wir den reinlassen, war die Bedingung dafür, dass wir weiter nach Afghanistan abschieben können.

Sie holen Islamisten ins Land, um die Opfer von Islamismus wieder loszuwerden? Ja, das war ein richtig gutes Geschäft. Wir haben 2 Taliban-Diplomaten ins Land gelassen. Dafür konnten wir 81 Menschen nach Afghanistan abschieben. Ich bestehe auf Kokosmakronen. Das sind übrigens Landsleute von Ihnen. Das sind afghanische Ortskräfte? Ja, Maria, Josef und der kleine Karsten kommt gleich. Du kannst mir die Daten von denen geben. Wir kümmern uns dann drum. Alles klar, das ist sehr freundlich von Ihnen. Josef, ich glaube, wir gehen dann mal lieber. Ja, gut. Wobei, geh doch schon mal vor. Ich glaube, ich ... Das glaube ich jetzt wohl nicht. Schockierend, so schnell ist man alleinerziehend.

Na ja, war eh nicht der Vater. Ja, kommen Sie ruhig rein. Die Tür ist offen. Wie? Rein kommen? Einfach so? Na ja, wir haben genug Kartoffelsuppe für alle. Aber wir kennen uns doch gar nicht. Glauben Sie mir? Sie kennen mich. Ja. Leute, was macht die denn da? Wollen Sie schon mal vorgehen? Das ist aber nett. Vielen Dank. Gerne. Die macht mir meine ganze Inszenierung kaputt. Ich bin gleich wieder da. Merkel muss weg. Das ist doch nicht zu fassen. Angela, wir haben doch gesagt, dass du aus der Inszenierung raus bist. Du spielst keine Rolle mehr. Ich hab die Frau überhaupt reingelassen. Aber ich kann die arme Frau nicht vor der Tür stehen lassen.

Du musst begreifen, unser Herz ist leider weit, aber unsere Möglichkeiten sind zum Glück begrenzt. An den Bibelferst kann ich mich gar nicht erinnern. Das ist aus dem Gaukevangelium. Nimm dir doch mal ein Beispiel. An der evangelischen Kirche hat gerade 100.000 Euro gegeben für die afghanischen Ortskräfte, damit sie gegenüber Deutschland ihre Rechte einklagen können. Und jetzt lass ich mich mal was sagen, aus dem Angela-Evangelium, wir schaffen das. Das ist doch genau die Ursünde, mit der du die AfD überhaupt erst möglich gemacht hast. Du hast doch nicht alle Dornen in der Krone. Ich soll mich versündigt haben gegenüber der christlichen Union mit zu viel Christlichkeit. Definiere Christ...

Was ich sagen will, ist, die Leute wollen weniger Original-Jesus. Ich bin denen irgendwie zu anstrengend. Irgendwie komm ich den Leuten so vor wie eine Mischung aus Sarah Bosetti und Robert Habeck. Das ist unglaublich. In der Union gibt es gerade eine Initiative. Die heißt Kompass Mitte auf das C kommt es an. Die wollen wieder mehr Jesus. Das hat mir der Söder ganz anders erzählt. Warst du wieder bei Markus? Ja, nur ganz kurz wegen dem Weihnachtsgeschenk. Aber den hässlichen Pulli hast du schon zweimal. Hey, das ist ein Klassiker in Bayern. Du! Der Söder sagt, die CDU, die Union muss insgesamt wieder konservativer werden. Als Antwort auf den Erfolg der Rechten.

Der Söder ist ja auch nicht die hältste Leona im Wurstsalat. Die Union hat sich gegründet als Lehre aus der Nazizeit. Als dezidiert christliche Partei. Und nicht als konservative Partei. Die Konservativen waren die Steigbügelhalter der Nazis. Und jetzt wollen du und diese fränkische Rostbratwurst gegenüber den neuen Nazis weniger Christlichkeit. Ja, ist doch logisch, oder? Wenn man Steigbügelhalter werden will. Die Wissenschaft sagt uns eines ganz klar. Alles, was du hier probierst, hilft nur der AfD. Wissenschaft! Die hat immer schon an mir gezweifelt. Sogar schon an meiner Geburt. Du bist wieder zurück zu deiner Kartoffelsuppe. Lieber Kartoffelsuppe als Politik für Kartoffeln.

Entschuldigung. Ich störe nur ungern, aber ich habe das Gefühl, es geht los. Hine, bring mich zum Stall. Oder soll ich den Heiland in ihrem Vorgarten zu Welt bringen? Vielleicht eine Krippe? Sie schaffen das. Natürlich, wir haben ja schon eine Krippe. Und zwar was für eine. Schau dir das an, Maria. Das ist doch keine Krippe. Wo sind denn Ochs und Esel? Da, auf dem Grill. Sorry, der Söder hat noch nicht gefrühstückt. Magst du auch einen Pult? Soll ich jetzt hier im Kastenstand abferkeln? Vielleicht einen Wurf produzieren? Es wären gleich mehrere Jesuse. Wie heißt das? Jesen? Es kann nur einen geben. Das ist furchtbar hier. Ich kann so keinen Religionsgründer zu Welt bringen.

Wir machen hier kein bayerisches Bio-Bauern-Bullerbü mit freilaufenden Viechern. Die klassische Krippe ist das Einfallstor für links-grüne Ideologien wie Tierwohl und Öko. Oink zusammen. Ich gebe hier wirklich gern die Sau für euch. Apropos Tierwohl. Ich lebe auf einer Fläche von 22 DIN A4-Blättern, um zu fressen, zu schlafen und mich zu bewegen. Mir steht am Zuchtschwein mit 200 Kilo nicht zu. Das ist ein Sem-Pick. Pick? Wegen Schweine sau lustig mach ich, oder? So gut wird's jetzt auch wieder nicht. Aber ich bin für euch die Vorstufe zum Prosciutto. Was soll man erwarten von einem Landwirtschaftsminister, der auch der schwarze Metzger genannt wird?

Genau das, was man von dem Alois Rainer erwarten durfte. Dass er die Tierschutzgesetze Aber der Özdemir wollte die Qualzucht verbieten und das Schwanzkopieren bei Lämmern und schärfere Vorschriften bei dem Anbinden von Rindern. Und das kommt jetzt alles nicht? Bei den Bauern kommt auch vieles nicht. Z.B. schärfere Kontrollen bei der Nitratbelastung oder Zulassung von Pestiziden. Ja, das ist brutal. Der tierfreundliche Umbau von Stellen kommt jetzt auch nicht. Der war vorgesehen auf 1,5 Mrd. Nur aufs Tierwohl, total egoistisch. Aber wir müssen aufs Bauernwohl schauen. Deswegen subventionieren wir den Agrardiesel. Sonst Bauer, Traktor, Protest, AfD.

Was passiert denn, wenn ich dir 4 Platten mehr zur Verfügung stelle? Dann schießt der Bratwurstpreis 3,10 Cent in die Höhe. Dann wählen die Leute AfD. Wollt ihr das? Die kämpft nämlich noch für Schnitzel. Der Fleischfresser schützt dann die CSU. Die krosse Schnitzelunion. Hinzu kommt, ich tue euch gar nicht gut. Ihr esst 3-mal so viel Fleisch wie gesundheitlich empfohlen. Bis auf den Söder, der isst 14-mal so viel. Dabei gibt es so leckeres Tofu. Oder schmeckt es euch nur, wenn jemand dafür stirbt? Ich bin auch für dich gestorben. Ja, aber nur vorübergehend. Sarah, ich hätte nie gedacht, dass ich das mal zu dir sage. Aber du bist einfach zu billig.

Das liegt daran, dass die Mehrwertsteuer auf pflanzliche Ersatzprodukte immer noch bei 19 % liegt. Für Fleischprodukte zahlt man nur 7 %. Das wollte der Östli mehr auch ändern. Und die Zukunftskommission Landwirtschaft auch. Danke für eure links-grünen Ideologien. Gott sei Dank hat Alois Rainer schon ein Schnitzelmachtwort gesprochen. Ich möchte, dass das genauso auf meinem Grabstein steht. Hier liegt das Opfer eines Schnitzelmachtwortes. Das ist selber schuld, wenn du so lecker bist. Erst kommt der Aufschnitt, dann die Moral. Ich hab's verstanden, Leute, Tierschutz steht im Grundgesetz. Du meinst wahrscheinlich Grundgesetz. Haltet das Schwein! Pass auf, Maria, cool bleiben.

Atmen, atmen, atmen, atmen. Und dann pressen, genau wie beim Presstag. Pressen ist nicht so anstrengend. Es gibt schon gute Gründe, warum erwachsene Söhne bei der eigenen Burt nicht dabei sind. Wo gehst du hin? Ich geh nach Oberammergau. Aber Maria, Mariah, Carrie, trag aus. Ich meine, trag's nicht vor den Leuten aus. Wenn das Fleisch teurer wird, dann wählen die Leute AfD. Ich muss ganz ehrlich sagen, von mir aus sollen die Leute AfD wählen. Aber doch nicht aus solchen Scheißgründen. Fällt euch da nichts Besseres ein? Mir schreiben sogar wirklich viele Leute, du bist der beste Grund, die AfD zu wählen. Ich fühle mich geschmeichelt, aber wie traurig ist das bitte?

Eine kluge, charismatische, unvergleichbar schöne Frau, der zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens völlig zu Recht die Massen zujubeln. Aber muss ich deshalb gleich euer ganzes Handeln bestimmen? Ich weiß, ihr tut das nicht für mich, ihr tut es gegen mich. Aber ihr tut es immer noch meinetwegen. Ich bin euer dagegen. Ausländer sind euer dagegen. Menschenwürde ist euer dagegen. Aber fragt ihr euch nie, wofür ihr die AfD wählt? Ich bin für andere Dinge ein guter Grund. Ich bin ein guter Grund, um meine Klamotten anzugucken und sich zu fragen, sah sie in dem Schweinekostüm nicht besser aus? Aber ich kann doch nicht der beste Grund sein, um die AfD zu wählen.

Nicht zuletzt, weil es dafür so viele Gründe gibt. Gender, Lastenräder, Migration, Wärmepumpen. Alles Gründe, die besser sind als ich. Aber immer noch sehr schlechte Gründe. Wenn man die AfD wählt, weil man glaubt, kriegt man ja nicht, was man will. Man kriegt höchstens noch ein bisschen mehr Stau auf dem Weg zur Arbeit, weil dann ja noch mehr Leute Auto fahren. Wenn man die AfD wählt, weil man will, dass sich die deutsche Heimat nie wieder verändert, dann kriegt man nicht, was man will. Veränderung ist das einzig Beständige auf dieser Welt. Wenn man die AfD wählt, weil man es denen da oben mal so richtig zeigen will, dann kriegt man nicht, was man will.

Eigentlich bin ich beim Aufmischen der Mächtigen ja voll dabei. Wenn man Macht hat, geht meist eine so symbiotische Beziehung mit ihr ein, dass er sie nie wieder loslassen will. Es ist also schon gut, die Sessel mächtiger Menschen mit einer Rodeo-Funktion auszustatten. Aber wenn man deshalb die AfD wählt, dann gibt man die Macht halt denen, die sie nur nutzen, um das Leben für alle schlechter zu machen. Außer für sich selbst natürlich und für Putin vielleicht. Lasst euch doch nicht mit diesen billigen Kampfthemen abspeisen. Wenn du zum Beispiel willst, dass der Fachkräftemangel in Deutschland noch krasser wird, dann ist die AfD deine Partei. Dann kriegst du mit der AfD, was du willst.

Wenn du willst, dass Geringverdiener noch weniger Geld bekommen und den Reichen dafür Steuergeschenke im dreistelligen Milliardenbereich gemacht werden, dann ist die AfD deine Partei. Wenn du willst, dass Arbeitnehmer keine Gewerkschaften und weniger Streikrecht haben, dann ist die AfD deine Partei. Wenn du die AfD schon bei Kindern verstärkt, weil sie später in die Kita kommen, dann ist die AfD deine Partei. Wenn du Frauen hast, dann ist die AfD deine Partei. Wenn du dich selbst hast und deshalb jeden Tag Alice Weidel in den Nachrichten sehen willst, dann ist die AfD deine Partei.

Wenn du außerdem deine eigenen Kinder hast und willst, dass sie in einer Welt voller Hungersnöte und Hitzewellen leben, dann ist die AfD deine Partei. Das alles kriegst du nämlich, wenn du die AfD wählst. Natürlich ... Und natürlich kannst du auch denken, die Bosetti ist eine elende Zwangsgebührenschlampe, die mein Geld bestimmt an Asylanten verfüttert und deshalb wähle ich jetzt die AfD. Und ja, ich bin dann erschüttert. Aber die ganze andere Scheiße, die kriegst du halt trotzdem mit dazu, ob du willst oder nicht. Also von mir aus, wähl die AfD. Aber bitte aus den richtigen Gründen. Wenn du Deutschland hast, dann ist die AfD deine Partei. Das ist ganz schlecht hier.

Da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem. Und sie sprachen, wir haben einen Stern gesehen und sind gekommen, ihn anzubieten. Den Stern muss ich rausstreichen. Das ist genau der Genderquatsch, das muss weg da hin. Heilland! Who the fuck? Ah, die Alice. Weidel von mir. So, ja. Sehr schön. Ja, wie ich höre, bist du auf dem rechten Weg. Jesus, aber normal. Das gefällt mir. Nein, nein, nein. Moment, da haben Sie was völlig falsch verstanden. Nix da normal. Ich bin da runter. Offensichtlich überfordert es die Leute. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Das ist ja kaum zu schaffen. Vor allem, wenn du dich so geil findest wie der Markus. Nächstenliebe ist doch Schwachsinn.

Es ist eine Zumutung. Es überfordert die Menschen und dann werden sie wütend. Und das finden wir wunderbar. Ganz wunderbar. Wieso ist es wunderbar? Hören Sie mir nicht zu. Weil Sie dann mittendrin sind in unserem Gesellschaftsspiel. Ich ärgere dich. Ich ärgere dich über Multikulti, über Cancel Culture, über Tofu Terror, über Klimeisterie. Der große Familienhass von 8 bis 88. 88? Darf ich da mitspielen? Ich bin Jahrgang Null. Gen Zero. Spannend. Um was geht es bei dem Spiel? Polarisierung. Haben Sie das nicht gelesen? Wir sind in den Spielregeln. Was ist das? Das ist das Strategiepapier der AfD-Bundestagsfraktion.

Derzeit verläuft die Polarisierung in Deutschland allzu oft zwischen den AfD-Wählern und allen anderen. Das ist die Brandmauer, die Demokratie schützt. Die muss weg. Die Mauer muss weg. Die muss nämlich da rüber. Damit sich ein bürgerlich-konservatives Lager und ein sich radikalisierendes linkes Lager gegenüberstehen. Für was soll das gut sein? Für ein gemeinsames Ziel. Alles ins Kanzleramt. Auch witzig. Er kann lesen. Ein Wunder. Wie wollen Sie die Brandmauer versetzen? Indem wir Kulturkampf machen. Gemeinsam mit den Konservativen gegen die linken Wurken. So spalten wir schwarz-rot und stärken die AfD. Herr Schmand, das ist eine falsche Strategie.

Wir kämpfen gegen Wugnis, damit wir Ihnen die Positionen wegnehmen und dadurch die AfD schwächen. Wir spielen gegen Sie, glaube ich. Glauben ist wichtig, gerade für Sie. Hauptsache, Sie spielen mit. Wir sind nur Figuren auf Ihrem Spielbrett. Sobald Sie bei unserem Kulturkampf mitspielen. Das ist voll fies. Was kann ich dafür, dass wir eine langfristige Strategie haben und Sie nur Markus Söder? Das läuft seit längerer Zeit nach Ihrem Plan. Schauen Sie mal, wie weit wir gekommen sind. So sah das vor 20 Jahren aus. Das war früher eine Welt ohne AfD. Das war recht schön. Damals waren die Rechtsextremen eine winzige Minderheit. Gucken Sie mal, wie süß. Wir waren politisch isoliert.

Wie sind Sie da rausgekommen? Es gab einen Systemkritiker, der in den 20er-Jahren im Gefängnis ein sehr kluges Buch geschrieben hat. Jetzt habe ich Sie. Haben Sie gerade gesagt, Ich spreche von Antonio Gramsci, einem Kommunisten, der von Mussolini eingesperrt wurde. Warum bedienen Sie sich eines linken Theoretikers? Die Linken tun es nicht. Gramsci sagt, um dauerhaft politische Macht zu erringen, braucht es im vorpolitischen Raum kulturelle Hegemonie. Was? Das kommt davon, wenn man direkt nach der Geburt in die Krippe gesteckt wird. Ich sage es mal in Ihrer Sprache. Wir müssen die Köpfe und Herzen der Menschen erobern. Das macht der Markus genauso.

Der tut immer so, als ob er einer von den Normalen wäre. Indem er den Leuten zeigt, was er in sich reinstopft. Lustiges Deutschland. Wir machen den Leuten mit Kulturkampf Appetit auf rechte Inhalte, die der Algorithmus hochkocht und auch für die Mitte serviert. Was gibt's zum Mittag? Schmackhafte Ideen. Gramsci sagt, man muss Ideen produzieren, die die Zustimmung der Unterdrückten finden. Wo wollen Sie die Unterdrückten nehmen? Die AfD macht keine Politik für Arbeiter. Das ist kein Loser, sondern Kulturkampf für die Normalen. Wir geben der Mehrheit das Gefühl, unterdrückt zu werden. Der Kulturkampf, von dem immer die Rede ist, was ist das genau?

Kulturkampf ist unsere Strategie, an die Macht zu kommen. Wir schnappen uns Begriffe und Themen und blasen sie riesig auf zu Kampfbegriffen. Gender Wahn, Klimahysterie, Hypermoral. Das sind eigentlich linke Anliegen. Gender-Gaga reden sich alle erst auf, seit wir Mobil machen. Wir machen aus allen gesellschaftlichen Fragen eine Bedrohung für die normale Mehrheit. Und was ist normal? Das bestimmen wir. Lust auf ein Spielchen? Ja ... Da brechen Sie mich nicht. Sie suchen sich gesellschaftsrelevante Themen aus. Ich übersetze die in Kulturkampf. Zu viel Fleisch ist schädlich fürs Klima. Die Gutmenschen wollen uns das Schnitzel wegnehmen.

Politisch Verfolgte haben in Deutschland ein Recht auf Osyl. Multikulti-Spinner holen alimentierte Messermänner. Minderheiten sollten sprachlich nicht diskriminiert werden. Die Vokersprachpolizei will uns einen Maulkorb verpassen. Jetzt mache ich mal ein Beispiel aus dem Privaten. Mal schauen, ob das da auch klappt. Wenn ich es eilig habe, gehe ich gerne mal übers Wasser. Bärzige Männer aus dem Nahen Osten treten in deutschen Freiwäldern die Badeordnung mit Füßen! Respekt! Ich verwandle Wasser in Wein. Sie verwandeln berechtigte Anliegen in einen bösartigen Angriff auf die Lebensweise der Normalen. Finden Sie es normal, übers Wasser zu gehen? Ja, ich schon.

Ihre Strategie ist, die Normalen sollen Angst haben. Wenn sich alle ins Hemd machen, dann sind wir für euch da. Als einzige Schutzmacht gegen den gefährlichen Wahnsinn der radikalen linken Übermacht. Linken Übermacht? Die linken Parteien wirken nicht gerade furchteinflößt. Was ist denn da passiert? Indem wir gerade darüber gesprochen haben, haben wir die Linken zu einem Riesenschreckgespenst aufgeblasen. Jetzt hat die Mitte mehr Angst vor Linken und Minderheiten als vor uns. Obwohl wir gesichert rechtsextrem sind. Und das wirkt? Angst wirkt immer. Rechtsextreme Positionen wirken immer normaler. Schauen Sie mal, wie nah sich die CDU schon an uns ran gekuschelt hat.

Inzwischen wäre die Hälfte der Bundesbürger bereit, AfD zu wählen. Was will man denn hier, um den Status quo zu verteidigen? Status quo? Was hab ich zu denen gehettpingt? Rockin' all over the world! I likey, I likey, I likey, I likey, I likey, I likey, I likey. Das ist widerlich. Sie sind ja infantiler als Copala. Schauen Sie sich das an, da stehen wieder Typen aus dem Nahen Osten rum und verschandeln das Spallbild. Nein, nein, bitte, das ist ein klassisches Element im Krippenspiel. Das muss schon sein. Das sind nur meine Patenonkel, die bringen mir jedes Jahr Geschenke. Meistens dasselbe, immer Möhre, Möhre, Möhre.

Ich hab's geraucht, ich hab's gegurgelt, ich hab's mir reingerieben, nur noch nicht als Zäpfchen. Hauptsache ich dieses Jahr mal was anderes. Feinsten Kakao bring ich dir als Gabe, gesammelt von Kindern. Denn wie schade, einig waren sich Konservativen und Rechten. Man darf jetzt wieder Kinder knechten. Von mir gibt's Fast Fashion für die Wegwerfgesellschaft, die jedes Problem mit einem Scheck aus der Welt schafft. Man sollte nicht auf EU-Anstand wetten. Was kümmern Europa die Lieferketten? Ich bring dir funkelnder Diamanten für die knöchelnden Finger von stinkreichen Tanten. Am Heiligen Abend bei Raclette und Wein bließt leise das restliche Blut ums Stein. Ja, Spinne, Moment mal.

Wir wollten doch weniger vogue sein, um die AfD zu schwächen. Das ist das Ergebnis, wenn auf EU-Ebene Rechtsextreme mit Konservativen zusammenarbeiten. Scheiss, Frau Höfeinett, das ist nicht mehr mein Weihnachten. AfD wirkt. Warum rutschen denn immer mehr rechtsextreme Positionen in die Mitte? Weil immer mehr prominente Köpfe der Mitte unsere Talking Points übernehmen und damit normalisieren. In der Politik, in Talkshows, im Kabarett. Warum machen die bei dem Kulturkampf mit? Weil unsere Erzählungen den Privilegierten die Möglichkeit geben, das Außenseiter und Rebell zu inszenieren. Polarisierungsunternehmer, ein sehr lukratives Geschäft. Sehen wir das erste Opfer Richard David Precht.

Jemanden zu canceln, ist für mich Faschismus. Shitstorm ist ein modernes Wort für Progrome. Sprich der von sich selbst? Die sprechen immer von sich selbst. Der wird brutal verfolgt. Von wem wird er verfolgt? Hören Sie mir nicht zu. Dann erzählts Ihnen mir noch mal der Dieter. Man hat das Gefühl, dass hier eine machtvolle kleine Elite versucht zu steuern gegen einen Großteil der Bevölkerung. Das ist zutiefst antidemokratisch, was sich da tut. Das stellt unsere Demokratie infrage. Wie kann ich noch freie Wahlen veranstalten, wenn die Information offensichtlich angstgesteuert, dass die Politik einseitig ist? Er hat eine öffentlich-rechtliche Rundfunk unreformierbar.

Das ist komplett gekippt in dem Wahlkampf. Das ist eine rot-rot-rot-grüne Propagandamaschine. Und wer war der, Jamann de Pulli? Das war Ulf Broschert, der Herausgeber der Welt, die bei Axel Springer erscheint, einem der größten Verlage Europas. Moment, der fühlt sich machtlos. Ich bin Libertäre in Deutschland, 0,2 Prozent. Ich bin die kleinste, fragilste Minderheit in ganz Prenzlauer Berg. Sagen Sie, diese Typen würden doch nie AfD wählen, oder? Nein, aber die sorgen für die nötige Akzeptanz meiner Partei und somit für das Ende der Brandmauer. Dann sind das keine extremen Rechten, sondern ... ... viel besser. Das sind nützliche Idioten. Herr Poschert?

Wenn ich das schon höre, Wort zum Sonntag. Das ist ein linker Worklife-Quark. Das brachten diese überfaulten und unterforderten Gesellschaften keine Dienstleistung. Das kennen die Zuschauer hier nicht. Dann reden wir über die christlichen Werte, die in der Politik vermeintlich fehlen. Diese pseudoprogressiven Rebellionsdarsteller, die heute den Geist von Jesus Christus evozieren, ignorieren, dass wir wieder in alttestamentarischen Zeiten leben. Nur Gottes Plagen sind nicht mehr frische Heuschrecken und Zeuchen, sondern Reicheneck, Habeck und die Anstalt. Dieses ... ... Zwangsgebührenfinanzierte Kirchentags-Gefräumel verweigert sich der Tatsache, dass Jesus heute anders drauf wäre.

Der wäre genervt von linken Vokisten, die das Bio-Hähnchen-Kräht sich dreimal verleugnen. Auch ein Messias kann lernen. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich war ja auch mal bescheuert links. Aber der Jesus hört gar nicht bei der CDU oder CSU. Er ist hartkollaboral und natürlich bei der FDP. Klar, der war ja immer für Minderheiten. Jesus wird nicht Brot vermehren, sondern Bitcoin. Jesus, der wird doch heute nicht mal sagen ... Der wird doch heute nicht mal sagen, seelig sind die geistig armen, denn ihr ist das Reich der Himmel. Seelig sind die himmlig reichen, denn sie finanzieren die armen Geister. Scheiß auf Weihrauch und Mürre, ich nehm das Gold. Ich bin ja für Freiheit.

Ich weiß, jetzt springen Dinkel, Dörte und Leinsam-Länder im Kreis. Aber ich spreche nur das aus, was die Mehrheit der Deutschen oder der Knute der political correctness nicht mehr rausbekommt. Dafür werde ich von Salonlinken ans Kreuz der Herrschenden-Meinungs-Diktatur genagelt. So gesehen bin ich so ne Art heutiger Jesus. Nur ich bräuchte keine drei Tage zur Auferstehung. Ich war fast wieder im Büro, fast zum Lachen, wie hier im ZDF christliche Werte hochgehalten werden. Wo sonst ein aufgekleidter Atheismus auf dem Tisch enttanz.

Aber zunächst muss man der Anstalt gratulieren, dass sie es geschafft haben, mit ihrer ideologisch durchdrängenden Komik-Simulation überhaupt ein Publikum zu generieren. Sie sind in weiten Teilen Underperformer aus dem linksradikalen Milieu. Die lassen sich da eine Selbstvergewisserungsmesse lesen, während sie sich mit Biohafer-Milch ihre Latte Macchiatus anrühren. Aber am schlimmsten sind die Satiriker-Innen. Vor der Kamera, hinter der Fassade dieser Shitshow zwischen Boulevardtheater und Perückenfetischismus zeigt der linkswoke Meinungshegemon seine verschlagene Fresse.

Abgeheiftete Schmierenkommendanten aus dem maximal irrelevanten Kabarettbetrieb, die nur mit dem Defibrillator der Kultursubvention am Leben gehalten werden. Ich find's besonders verstörend, wie dieser selbstbesoffene Schmalspurschegevarer Max Uthoff immer wieder mit dem erhobenen Zeigefinger dieser kabarettistischen Kriegsverletzung auf die Prostata-Massage verpasst. Das ist die große Hafenrundfahrt für vom Zeitgeist Betroffene. Noch schlimmer ist nur dieser Herr von Wagner, dieser Peter Pan auf Ritalin, der mit äußerlicher Schluffigkeit den Bodenständigen markiert, dem aber durch diese zauselige Gesichtsbehaarung die innere Verwahrungsung ins Gesicht geschrieben ist.

Da sieht man Adelfahramt nicht nur monetär, aber auch als E-Tüpfelchen-Inn hat man natürlich diese Maike Kühl, die anschaulich zeigt, dass Schauspielunterrichten nur ein links-grün-fassives Navigationsgerät ins Woke-Frauen-Quotendiktat ist. Gute Fahrt, Frau Kühl. Aber hey, Glückwunsch, Anstalt. Das Shitbürgertum hat seine Hofnachden gefunden. Macht nur so weiter, ihr werdet schon sehen, wohin das führt. Ja, jetzt hab ich aber langsam wirklich die Schnauze voll. Was nehmen sich denn christliche Parteien in diesem Land inzwischen in meinem Namen raus? Die Junge Union entblödet sich nicht, so etwas wie eine Hymnenpflicht bei Zeugnisübergabe zu fordern.

Und die unsägliche Christina Schröder möchte Menschen mit Behinderung die persönliche Assistenz streichen, weil sie ein würdevolles System haben, für Menschen, die nicht so viel Glück gehabt haben, wie sie selbst für zu teuer hält. Und wir reißen nachts im Schlaf siebenjährige Mädchen raus aus ihrem Zimmer und dann schieben wir sie nach Nigeria ab, in einem Land, in dem sie noch nie waren. Das kann doch alles nicht wahr sein, jetzt reicht's aber! Na, na, Papa, jetzt nicht! Ich schreib gleich eine neue Bergpredigt, noch gesalzener, noch schärfer als die letzte. Das ist Krach, und dann werd ich ... Ah, zu fix! Zu spät! Als sie aber das Volk sah, ging sie auf einen Berg.

Und sie tat ihren Mund auf, leerte sie und sprach. Lasst mich aussprechen! Sie haben noch gar nichts gesagt! Das ist mir egal, ich sag trotzdem, dass ich aussprechen will. Selig sind die, die da geistig arm sind Und so regiert die AfD schon jetzt das Himmelreich Und siehe da, der Himmel ward blau Und so werdet auch ihr euer blaues Wunder erleben Denn der Mensch kommt von Gott und die AfD von Storch Sag mal, das ist jetzt aber nicht Jesus, oder? Ich glaub nicht, nee. Aber immerhin meine Frau da vorne. Selig sei die AfD, denn sie ist wie eine Kirche stets gen Osten gewandt Wer hat Wärmepumpe, der ist des höllischen Feuers schuldig.

Wer aber vom Bevölkerungsaustausch spricht, der soll Vorsitzender der Generation Deutschland werden. Ist das die Bergpredige? Ich bin spät. Ja, ist eher so eine schlechte Coverband. Alles Quark, ich hab da alternative Evangelien. Und wenn dir jemand die Ukraine hinhält, gib ihm auch Estland, Lettland und Litauen. Wir haben immer noch nichts gesagt. Ich lasse mich in meinem Hass nicht von eurer Liebe unterbrechen. Nächtenliebe, ist doch auch nur ein organisierter Linksextremismus. Und wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, aber selbst eine Frau ist, ist deswegen nicht queer. Alles andere wäre bescheuerte Genderideologie. Langsam will ich was sagen.

Denn Wasser zu Wein zu wandeln, ist ein Wunder. Ein höchsteres Wunder ist, aus Scheiße ein Parteiprogramm zu machen. Lasst mich nicht auskredigen! Die Herren sprachen, nimm dein Bett und wandle, denn keine ausländischen Pflegekräfte sind mehr da. Es begab sich, dass ein Bedürftiger kam. Geh hin und leck mich am Arsch! Ich hab meine Meinung geändert. Es muss nicht auf jeder Bühne eine Frau stehen. Und so setzte sich die Herrin zum Abendmahl und teilt ihr Schnitzel in zwei Hälften. Die eine Hälfte aß sie selbst, die andere Hälfte auch. Denn ich kann euch sagen, ich lasse mir mein Schnitzel nicht wegnehmen. Niemand geht an mein Schnitzel. Yippie-aye, Schweinebacke, was bedeuten diese Worte?

Keine Sau, wohl aber heißt es, weniger Migration. Unsere Schulter mussten uns nicht vergeben. Schuld haben eh immer die anderen. Wer noch einen Asylsuchenden findet, der werfe den ersten Stein. Und für die, die an der Himmelstür rufen, Süßes oder Saures, ich geb euch Saures. Also singe ich das hohle Lied der Liebe. Santa Maria, ich hab meine Sinne verloren. Der Herr ist mein Höcke, sing halleluja. Fürchtet euch, denn ich bin mit euch, mein Name werde geheiligt. Mein Reich komme, rabemmel, rabammel, rabumm, bumm, bumm. Das ist doch ... Hör auf! Das kann man doch nicht beklatschen lassen, das kann man doch nicht so stehen lassen. Jesus, tu noch mal was. Ein Wunder. Auf geht's, Papa. Aber ...

aber sie ist ja immer noch da. Cool. Cool down. Wunder brauchen halt eine gewisse Zeit. Kommt schon. Halleluja, halleluja, halleluja. Was ist das? Ein AfD-Verbotverfahren. Scheiße! Halleluja! Das war die Onstyle-Folgen des Pfarrer-Bundes, und Tobias Mann. Danke schön. Copyright MDR 2021

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