Konflikte im Nahen und Mittleren Osten
Fluchtursachen, Kriege in Syrien , Libyen und Irak , Gegenthese des MIT zur UN-Untersuchung zum Einsatz chemischer Waffen in Ghuta , Bayerische Flüchtlingspolitik, US-Außenpolitik, Moderate Rebellen , „Wirtschaftsflüchtlinge“, Belastungsgrenzen („Das Boot ist voll“), Bündnis 90/Die Grünen , Freiwillige Helfer, Medienberichterstattung, Empathie , Fremde und eigene Bedürfnisse , Asylrechtsverschärfung, Soziale Medien, Ängste , Das Fremde , Quantenquarks
Zusammenfassung KI, aus dem Transkript
Die ZDF-Satire 'Die Anstalt' analysiert die komplexen Ursachen und Folgen der aktuellen Flüchtlingskrise, insbesondere im Kontext von Syrien, Libyen und Irak. Die Episode kritisiert die unzureichende politische Reaktion, die von Angst, Ausgrenzung und einer verzerrten Wahrnehmung der Realität geprägt ist. Durch den Einsatz von Metaphern wie der 'Boot'-Metapher und der Quantenphysik wird die Unvorhersehbarkeit politischer Entscheidungen und die Notwendigkeit kritischen Denkens hervorgehoben. Die Satire wirft zudem Fragen nach der Verantwortung von Politik, Medien und der Gesellschaft im Umgang mit globalen Krisen auf und thematisiert dabei die Instrumentalisierung von Ängsten und die Verbreitung von Propaganda.
Transkript 6.194 Wörter
Und, was läuft? Flüchtlinge. Die laufen ja zur Zeit oft. Ja, ja. Irgendwann ist dann ja auch mal voll hier. Im Moment ist ja noch Platz. Warum macht denn keiner was? Die kommen ja immer noch. Was soll man denn machen? Die sind halt unterwegs. Also, mich hat keiner gefragt, ob die alle kommen dürfen. Ja, hätten sie dich vorher anrufen sollen? Unsere Tochter sagt auch immer Bescheid, wenn sie unterwegs ist. Die kommen aus Syrien. Ach. Der Hans-Werner-Sinn hat gesagt, wir müssen die Renten kürzen. Wegen der Flüchtlinge, weil wir zu viele sind. Aber wir haben doch bisher die Renten immer gekürzt, weil wir zu wenige sind. Ja, ja. Sind wir jetzt zu viele oder zu wenige?
Na, die werden schon wissen, was sie tun. Können die nicht mal was anderes bringen als Flüchtlinge? Na, was sollen die denn machen? Die sind jetzt halt da. Ich muss nicht unbedingt Fernsehen. Aber die müssen unbedingt flüchten. Aber doch nicht zur besten Sendezeit. Nun, lass die doch flüchten. Im Nahen Osten ist Krieg. Da kann man doch nicht flüchten. Im Nahen Osten ist Krieg. Damit muss man sich auseinandersetzen. Ich lasse mir vom Nahen Osten nicht vorschreiben, mit was ich mich auseinanderzusetzen habe. Das nächste Mal wähle ich den Seehofer. Wie kommst du denn jetzt da drauf? Na, der macht wenigstens was. Was macht der denn? Er hat gesagt, er will was machen. Dass nicht so viele kommen.
Der Seehofer hat eine Lösung für den Syrien-Konflikt? Nee. Aber die Merkel sagt immer nur, wir schaffen das. Und der Seehofer? Der sagt, wir schaffen das nicht. Und deswegen wähle ich den. Nun, der geht nicht mehr. Der Fernseher? Der Flüchtling? Oh! Oh! Ah! Danke schön. Vielen Dank. Sehr geehrte Damen und Herren... Alle Menschen haben Angst vor dem Fremden, vielleicht weil sie auch schon seit Jahren mit dem verheiratet sind, aber auch im politischen Kabarett ist es Zeit, und ich weiß, dass es für viele jetzt ein bisschen ungemütlich, sich unbequemen Wahrheiten zu stellen.
Ich finde, es macht einfach keinen Sinn, in dieser Zeit jeden, der Zweifel an der herrschenden Politik äußert, in die rechte Ecke zu stellen, zumal die rechte Ecke aus allen Nähten zu platzen droht. Und auch die beste Pointe kann nicht über die tatsächlichen Verhältnisse hinwegtäuschen. Verhältnisse, die einem Angst machen können und die im Spiegel folgendermaßen beschrieben werden. Bei den Bundesbürgern macht sich zunehmend Angst breit, dass diejenigen, die nun Woche für Woche zu Tausenden mühelos über die Grenze kommen, das Sozialsystem sprengen und den Wohnungs- und Arbeitsmarkt zum Kollabieren bringen. Nach vorsichtigen Schätzungen werden 1,5 Millionen erwartet.
Viele fragen sich, wieso kommen die noch? Wissen die nicht, dass wir keine Wohnungen und Stellen haben? In Stuttgart brannten Gegner ein Übergangsquartier bis auf die Grundmauer nieder. Täglich Schlägereien in Notquartieren, drangvolle Enge in Turnhallen und Kasernen. Frauen werden sexuell belästigt. Und deswegen kommt Gerd Stille, Bürgermeister im niedersächsischen Rodenberg, zu dem Schluss. Wir halten dieser Belastung nicht mehr stand und er äußert im Namen vieler die Hoffnung, hoffentlich wird die Mauer bald wieder dicht gemacht. Der Artikel stammt aus dem Februar 1990 und behandelt den Ansturm der DDR-Bürger auf Westdeutschland. Tja und deswegen... Entschuldigung, das ist...
Entschuldigung, vielen Dank, das wird peinlich. Deswegen liebe Außengrenzer und Ausgrenzer, liebe Hetzer und Schwetzer, Werte, Wertegemeinschaft, macht euch bitte mal locker. Selbst wenn wir alle Flüchtlinge, alle 60 Millionen Flüchtlinge weltweit in Deutschland aufnehmen, haben wir noch nicht die Bevölkerungsdichte von Holland. Und niemand von uns stört sich daran, dass da die Bevölkerung dicht ist. Und liebe besorgte Bürger in Dresden, beschwert euch bitte nicht darüber, dass ihr nicht wahrgenommen werdet. Nicht wahr, wenn in Berlin 250.000 Menschen gegen TTIP demonstrieren, dann ist das den meisten Zeitungen nur eine Randnotiz wert.
Wenn aber ein Zehntel davon bei euch am Montagabend seinen Kleinmut Gassi führt, dann reicht das zum Aufmacher in den großen Tageszeitungen. Und etwas Grundsätzliches zur Wertediskussion. Alle Werte, die wir brauchen, stehen im Grundgesetz und man muss das nach diesem Wochenende in Köln besonders betonen im Strafgesetzbuch. Mehr brauchen wir nicht. Und am Schluss noch ein ganz kleiner Tipp für die Neuankömmlinge in diesem Land. Wenn sie bald mal wieder mit dem Schwachsinn einer deutschen Leitkultur behelligt werden, dann merken sie sich dafür doch einfach die goldene Regel, den kleinsten gemeinsamen Nenner, auf den alle Deutschen ihre Kultur am liebsten reduzieren.
Und der lautet, es ist immer Goethe, niemals Goebbels, gell? Nein, ich schaff das nicht, ich hab Angst. Schauen Sie, deswegen sind Sie ja hier bei unserem Seminar Angstfrei an die Grenzen gehen, dem Training für die verängstigte deutsche Gesellschaft. Auf geht's. Zu einem Schritt noch. Sie sind ja nicht allein. Wir sitzen alle zusammen. Wir werden alle untergehen. Hören Sie, wir rudern über den kleinen Hesse-Lohrsee. Also, wir sitzen alle zusammen in einem Boot. Das ist der Armender von den Grünen. Ich hab's ja gar nicht bemerkt. Ja, das hören wir Grüne im Moment öfters. Jetzt ist aber das Boot bereits voll. Nein, wir haben Platz für eine Menge Leute. Sehen Sie? Gar kein Problem.
Das zu beurteilen ist allein meine Angelegenheit. Alles fährt jetzt auf mein Kommando. Ich sage, diese Aufgabe ist nicht zu schaffen. Herr Seehofer, wir wollten das Ganze ein bisschen positiver angehen. Wir sind hier, um Ängste zu schüren, zu überwinden. Ich würde sagen, Leinen los, los geht's. Halt, Halt, Halt. Butzko von Die Welt im Zeitspiegel. Ach, die Fresse. Was für ein wunderschönes Bild. Ganz Deutschland packt mit an. Herr Seehofer, wie schaffen Sie das nur? Wir schaffen das gar nicht. Das ist das reinste Himmelfahrtskommando hier. Entschuldigung, das ist der Klein Hesseloer See, okay? Und nicht das Mittelmeer.
Das ist Kurs A, leichter Wellengang, kreuzende Enden, maximale Tiefe von 1,80 Meter. 1,80 Meter, seid ihr wahnsinnig? Dieses Boot hält diese Belastung auf Dauer nicht mehr aus. Willkommenskultur in Deutschland ist die Luft schon raus. Was, wir verlieren Luft? Nein. Haben wir ein Luch im Boot? Nein. Dann sehen Sie, diese Frau hat doch Angst. Woher kommt diese Angst? Vielleicht von ihren Schlagzeilen. Sagen Sie doch auch mal was. Wir Grünen sind der Meinung, man muss sich der Realität stellen. Oh, ist das wackelig. Wollen wir nicht doch lieber umkehren? Sie haben doch gesagt, wir schaukeln die Sache schon. Ja, aber da fahren wir ja noch nicht auf Hoher See. Was?
Wir sind zwei Meter vom Ufer weg. So, jetzt nimmt jeder seinen Paddel und dann geht's los. Alle mir nach. Ich halte das ganz klar für einen Fehler. Gehen Sie mal her. Herr Seehofer, Sie können doch nicht auf dem Wasser laufen. Ich bin Christ, Sozialer. Sei mal froh, dass die Moslems das nicht können. Kommen Sie sofort zurück ins Boot. Nichts da. Ich schnappe mir jetzt eine Freiwillige. Sollte die doch meine Ängste überwinden. Sie sehen wahnsinnig freiwillig aus. Kommen Sie einmal mit. Sie können doch nicht freiwillig ihre Aufgabe übertragen. Natürlich, die kann das, die macht das schon. Sagen Sie, was machen Sie eigentlich so?
Mein Name ist Irina Wittmann und ich arbeite ehrenamtlich in einer Flüchtlingsunterkunft in München. Entschuldigung, muss diese Frau unbedingt mit ins Boot? Die sich freiwillig machen immer so schlechtes Gewissen. Halten Sie sich zurück. Das ist ja der reinste Pull-Faktor. Wenn Sie so weitermachen, schaffen wir es vielleicht noch. Die Welle der Hilfsbereitschaft ist groß. Doch wie lange geht das noch gut? Sie hat doch gerade erst angefangen zu rudern. Ja, lassen Sie mich Ihnen mal helfen. Was machen Sie jetzt? Wir müssen aufhören zu rudern, damit diese Frau nicht überfordert ist. Das ist reine Notwehr. Deutschland am Ende seiner Möglichkeiten. Das ist doch vollkommener Unsinn.
Das ist kein Unsinn. Das steht hier schwarz auf weiß. Ja, weil Sie es da gerade hingeschrieben haben. Stehen Sie sich mal der Realität nicht wahr? Und ich warne Sie, da draußen gibt es Wellen, die sind 60 Meter hoch. Das ist der Klein Hesselower See. Die Wellen sind nicht 60 Meter hoch. Aus meiner Perspektive schon. Und man wird ja wohl noch sagen dürfen, dass unser Boot 60 Meter hohe Wellen nicht schafft. Okay, das stimmt aber. Die Wellen sind nicht 60 Meter hoch. Die wichtigste Aufgabe ist es jetzt festzulegen, wie hoch die Welle maximal sein darf. Das ist nicht die wichtigste Aufgabe im Moment. Können Sie 60 Meter hohe Wellen zu 100 Prozent ausschließen?
Zu 100 Prozent natürlich nicht, aber es kommt jetzt die Riesenwelle. Entschuldigung. Entschuldigung. Ich hab ja nichts gegen Wasser, wissen Sie. Aber ich will heute nicht nass werden. Deutschland in Angst. Wer steuert das Boot? Das kann ich Ihnen schon sagen, wer das im Moment steuert. Das kleine Zündlein an der Waage da vorne. Hier, das ist Ihre Chance. Das Bundesrat. Was? Ich bin jetzt am Steuer? Jetzt wird sich zeigen, ob Sie das Zeug zum Steuermann haben. Volle Kraft. Zurück. Hören Sie nicht auf ihn. Sie müssen Kurs halten. Sie haben es in der Hand. Ich würde ja gerne, aber meine Überzeugungen sind zu schwach. Sie kann nicht mehr. Sie können nicht mehr. Sie haben doch gar nichts gemacht.
Sie hat sich hier den Arsch aufgerissen. Ja, die hat gut rudern. Sie muss ja auch nicht reden. Bis Sie dann freiwillig überfordert sind, wenn Sie alle nicht mithelfen mitzurudern. Ja, aber ich meine, ich kann nicht mehr sitzen. Wissen Sie, ich hätte gerne Kissen. Wir haben jetzt kein Kissen. Deutschland an der Belastungskränze. Das sage ich doch schon die ganze Zeit. Jetzt reicht es mir aber. Wissen Sie was? Von Freiwilligen lasse ich mir ja sagen, wo die Belastungskränze ist. Von euch hier nicht. Sie sitzt in einem Boot mit Schwimmwesten, in einem sicheren Boot und jammert von Belastungskränzen. Wissen Sie, was Belastungskränzen sind?
Wenn Menschen aus dem Flüchtlingslager fliehen, weil sie sich entscheiden mussten, oh, verhungern unsere Kinder oder essen wir die Katzen. Sehen Sie, Ihre Belastungskränze, die beginnt schon da, wenn Sie sich nur ausmalen müssen, dass das Leid anderer Menschen vielleicht ihren Alltag tangiert. Oh, der Turnunterricht fällt aus, weil müssen ja Menschen überleben. Oder meine Lieblingsangst, unsere armen, schönen, deutschen, gleichberechtigten Frauen. Da waren die Menschen noch nicht mal bei uns. Da haben die Konservativen schon aufgejault. Wir wollen aber keine Religion der Frauen nichts zu sagen haben. Und dann haben die erst gemerkt, Mensch, wir sind ja schon katholisch.
Wissen Sie immer, diese ganze... Hauptsache die eigenen Ängste. Dieser Egoismus schützt mich so an. UNHCR, die Flüchtlingshilfe, hat seit Jahren nicht gebeten. Sie haben gebettelt, gefleht. Uns geht das Geld aus für die Flüchtlingslager. Zum Beispiel in Jordanien oder in und um Syrien. Diese Menschen haben nichts zu essen. Wir brauchen Geld. Weltgemeinschaft hat nicht hingehört. Jetzt kamen diese Flüchtlinge zu uns, weil sie nichts mehr zu essen hatten. Jetzt hat man reagiert. Zu spät, zu wenig. 7 Milliarden Dollar fehlen, damit die Menschen da in Syrien und um Syrien herum über den Winter kommen. Das ist aktuelle Weltpolitik.
7 Milliarden Dollar aufzutreiben für Menschen, die unschuldig auf der Flucht sind. Das schaffen wir nicht. Aber Hunderte von Milliarden, um Banken zu retten, die auf dem Rücken der Allgemeinheit fiese Geschäfte gemacht haben. Das geht an einem Wochenende. Und das muss man doch auf einer mal sagen. Das heißt, wenn die Menschen zu uns kommen, das schaffen wir nicht. Aber die Menschen abzuweisen, da können wir nicht genug Anstrengung rein. Da Grenzzäune ziehen und Patrouillenboote, Transitionen, irgendwelche scharfe Munitionen, das schaffen wir.
Wisst ihr, wenn jemand zu mir sagt, wir können Deutschland nur mit diesen Mitteln bewahren, dann muss man sich doch mal fragen, was genau bewahren wir damit eigentlich? Und wisst ihr, warum es sich so komisch anfühlt, derzeit hier zu leben? Weil man das Gefühl hat oder man merkt, dass das Recht, die eigenen Grenzen mit Stacheldrähten zu ummanteln und abzuregeln, eigentlich nur auf einer einzigen Begründung fußt, dass wir zuerst da waren. Was hat er denn? Die Stimmung ist gekippt. Das ist doch schon seit langem meine Rede. Ja, aber so ganz unrecht hat er ja nun nicht. Komm, auf die dunkle Seite. Ja, Vater! Und? Können Sie sonst noch was? Also außer helfen? Nein? Dann ist die Story jetzt durch.
Ist hier meine lieben Freunde der Nacht? Ist hier meine lieben Freunde der Nacht? Wir schaffen das schon, gell? Wenn man da ganz sicher, freilich, ohne Empathie wird's nicht gehen, gell? Wisst ihr, was das ist, Empathie? Das ist, wenn man weiß, wie es dem anderen geht, obwohl man ihn nicht kennt. So ist es. Ja, das ist ja kein Wunder, dass einer wie der Horst Seehofer keine Empathie hat für so einen Flüchtling. Das ist ja klar. Der hat höchstens Empathie für sich selbst und bei so viele Selbste. Da hat der genug zu tun, gell? Aber wisst ihr, Freunde, wir dürfen uns von so jemanden nicht durcheinander bringen. Der Horst Seehofer, das ist ein Politiker, der muss laut sein.
Das ist halt einmal so. Und wie sagt der Tibeter, der Baum, der fällt, macht Krach. Der Wald wächst leise. Und es ist halt einmal, die Welt verändert sich. Das kann man nicht ändern. Schon allein ist es nicht wegen der Evolution. Zuerst war der Aufrecht gegangen, dann kam die Vernunft. Und jetzt kommt halt die Empathie. Und wenn jetzt einer wie der Orban, der ungarische Präsident, wenn der jetzt sagt, er pocht auf sein Recht, sich nicht verändern zu wollen, kann froh sein, dass er nicht im Parallelurtikum gelebt hat, weil er immer noch auf war. Was mein ich? Ui, ui, ui, ui, ui, ui, ui, ui, ui, ui, ui, ui, ui, ui, ui. Hopsala. Jetzt bin ich wieder da.
Der Tibeter sagt ja auch, wir sind alle eins. Ja, das wissen Sie so, wir sind alle in Verbindung. Und das nicht erst seit dem Internet, liebe Freunde. Ich brauch halt kein Internet, schon lang nicht mehr. Oh, das ist gut, sehr her. Das ist ein Zufall. Ich brauch halt nicht, aber ich hab ja kein Handy. Alles weg, alles weg, liebe Freunde, wirklich. Weil ich's nicht brauch, schau her, Beispiel. Da war ich letztes Mal unterwegs in meinem Stammstöbel. Wieso? Das ist ein Stammstöbel. Das ist ein Stöbel, wo wir öfters als siebenmal in der Woche reingehen. Und dann bin ich auf dem Weg und plötzlich, ohne dass ich das wollte, geh ich in die andere Richtung und geh in ein Stöbel, wo ich noch nie war.
Wieso? Und da sitzt dann mein alter Freund, der Fritz. Den hab ich seit 20 Jahren nicht gesehen. Und der hat schon zwei Bier bestellt. Er hat gesagt, er hat schon das Gefühl gehabt, dass ich komme. Das ist kein Zufall, liebe Freunde. Das ist, weil wir alle verbunden sind. Weil wir sind in Wirklichkeit alle Quacks, wir sind Quantenquacks. Kennen Sie euch ja aus mit der Quantenphysik? Ich erkläre euch jetzt mal, jetzt passen wir auf, liebe Freunde. Ganz einfach. Also, das ist Materie. Du bist Materie, wir sind alle Materie. Und in dieser Materie, da sind jetzt so ganz kleine... kleine Quantenquacks. Und was machen jetzt diese Quanten? Was machen die?
Verhalten sich entweder jetzt wie Wellen, oder mal wie Teilchen, oder mal wie Schwanger. Das kommt ganz darauf an, ob man sie beobachtet oder nicht. Jetzt werdet ihr wahrscheinlich fragen, ja, was machen dann diese Quanten, wenn man sie nicht beobachtet? Das weiß man eben nicht. Das ist der Zusammenhang, verstehst du? Die Quanten verhalten sich je nachdem, ob man sie beobachtet und wer sie beobachtet. Das ist das Relativ vom Relativ und der Relativität. Seht ihr, da hängen wir alle zusammen. Das ist es so. So ist es, liebe Freunde. Die Welt ist nicht so, wie sie ist. Ihr meinten immer, die Welt ist, wie sie ist. Und hier schaut sie euch an, das ist nicht so. Die Welt ist so, wie ihr sie seht.
Ich will sagen, wenn wir nicht wüssten, dass es Deppen gibt, dann gabs es nicht. Ja, von Wagt, ne? Geht es Ihnen gut? Was machen Sie denn da? Ich beobachte dieses Gutachten. Ach so, na klar. Warum? Sie haben die Frau doch gehört, damit es existiert. Die Bundesregierung tut so, als gäbe es dieses Gutachten zum Asylrecht nicht. Na ja, die können halt nicht jeden Schlaumeier ernst nehmen. Das sind Vorschläge vom Rat für Migration, den besten Experten auf diesem Gebiet. Das sind Vorschläge vom Rat für Migration, den besten Experten auf diesem Gebiet. Fast nichts davon haben wir im neuen Asylrecht umgesetzt. Jetzt übertreiben Sie wieder was? Wir geben Flüchtlinge wieder Sachleistungen.
Obwohl der Rat ganz klar sagt, es ist bürokratischer. Wir bringen die Flüchtlinge nicht in Privatruhen und Wohnungen unter. Obwohl es hier heißt, es wäre billiger. Wir sperren Traumatisierte noch länger in die Lager ein, dass auch der Friedfertigste irgendwann einen Lagerkoller kriegt, sodass wir sagen können, schau, die Flüchtlinge machen wieder Probleme. Schauen Sie, es gibt Leute, die sich auskennen, und es gibt Leute, die machen Gesetze. Warum? Warum machen eigentlich nicht die Leute, die sich auskennen, die Gesetze? Gute Frage. Ich glaube, weil Fachleute, die behandeln Probleme, Politiker behandeln Stimmungen.
Man macht also eine Stimmung, und diese Stimmung wird dann irgendwann zur Realität. Und dieser Realität muss man sich dann beugen, und dann ist man auch regierungsfähig. Sie kommen uns ja gerade recht. Wieso? Wir Grüne sind große Befürworter von Flüchtlingen. Ihr hätte es verhindern können, die Verschärfung vom Asylrecht im Bundesrat. Aber nein, dank euch haben wir jetzt so sichere Herkunftsländer wie Kosovo, Albanien, Montenegro. Ja und? Da war es für Schwule, Roma und Sinti bis jetzt nicht so sicher. Was ist denn da passiert? Na, die haben halt einen Sprung in der Sicherheit gemacht. Alle gleichzeitig, oder was? Ja, das war ein Domino-Effekt. Ah, weil sie umgefallen sind.
Hatten wir diesen Domino-Effekt nicht schon vor einem Jahr bei Mazedonien, Bosnien und Serbien? Ja gut, da sind wir auch umgefallen. Also ich meine, die sind jetzt auch sicherer. Ach, und wenn Frau Merkel noch ein bisschen Geld in die Hand nimmt, dann wird doch die Türkei zum sicheren Herkunftsland. Ja. Wenn man nicht gerade kurdischer Abstammung ist, was? Sagen Sie, kann man das vielleicht so sagen, dass je voller die Turnhallen werden, desto sicherer werden die Länder um uns herum? Das könnte man so sagen, klingt aber nicht so gut. Sehen Sie mal, durch uns Grüne bekommen die Kommunen jetzt Milliarden an Flüchtlingshilfe. Ach, kommen Sie, das Geld hätten Sie das sowieso bekommen.
Und Sie haben dafür die Asylrechtsverschärfung durchgehen lassen. Na ja gut, das ist halt ausgewogene Politik. Ausgewogen, weil sich Menschlichkeit und Unmenschlichkeit hier die Waage halten. Also unsere Parteichefin, Frau Simone Peter, hat gesagt, wir stimmen zu, aber wir bleiben unseren Überzeugungen treu. Toll. Das heißt, Ihre Handlungen haben mit Ihren Überzeugungen nichts mehr zu tun. Ja gut, wir können das halt trennen. Eine Frage hätte ich schon. Macht Ihre Basis das einfach so mit? Nein, vielleicht. Ja, aber vorher rebelliert Sie. Wissen Sie, Sie brauchen eine rebellierende Basis. Denn nur so täuschen Sie eine echte und lebendige Partei vor. Es darf sich halt nur nichts verändern.
Mal unter uns. Wie läuft sowas denn intern ab? Also, erst rufen wir die Claudia an. Und dann rufen wir den Volker an. Und dann rufen wir den Jürgen an, weil deren Karriere ist ja vorbei. Den kann nichts mehr passieren. Die wollen nur noch spielen. Und die halten halt in der Öffentlichkeit die grüne Gesinnung hoch und erkretscht man im Bundesrat die Hand. Für die Verschärfung. Sie machen eigentlich nur noch dasselbe wie die Union. Ja, aber mit schlechtem Gewissen. Vielen Dank. Als ich klein war, habe... Was? Moment, ich habe gedacht, das ist hier eine seriöse Kabarett-Sendung hier. Oh, kann ich auch das Niveau, das geht. Ich habe damit kein Problem. Ich komme aus dem Ruhrgebiet.
Wir sind direkt, wir können damit umgehen. Ich mag das nicht, wenn man so um den heißen Brei rumredet. Das finde ich furchtbar. Wenn du so jemanden fragst, willst du noch einen Kaffee? Sag doch ja, du Arschloch. Steh mir doch nicht meine Zeit. Was soll das? Guck mal, im Moment, das ist eine so bekloppte Zeit, die Wahrheit sagen. Aber das ist nicht so einfach. Gerade in der Zeit der viralen Medien, so Facebook und Twitter, da posten Leute Sachen ohne überhaupt nur einen Moment drüber nachzudenken. Und dann entstehen diese Shitstorms, diese Hassmails und so weiter. Das ist furchtbar. Warum? Weil wir damit nicht umgehen können. Wir sind einfach noch nicht so weit.
Auf der einen Seite wollen wir nicht überwacht werden. Wir wollen nicht die Vorratszeitenspeicherung. Aber wir wollen die virale Aufmerksamkeit. Warum lese ich denn sonst solche Einträge bei Twitter wie Ich will nicht, dass jeder gleich weiß, wo ich bin. Schöne Grüße aus Unterschleißheim. So was liest man. Warum gibt es Menschen, die ihr Essen fotografieren und die Fotos von dem Essen dann bei Facebook reinstellen? Warum machen das denn? Ich meine, ich sehe das jeden Tag. Es gibt Menschen, die fotografieren. Ich bin ja froh, dass sie es vor dem Essen fotografieren und nicht hinterher. Jetzt mal ehrlich, hat man früher sein Essen fotografiert und das anderen Leuten gezeigt? Nein.
Da hätte man erst mal den Film vollkriegen müssen. 36 Bilder, wisst ihr noch? Das hätte gedauert. Das muss ich den jungen Menschen mal erklären. Da hätte man dann die Kamera aufmachen müssen. Hätte den Film rausgenommen, wäre damit zu Fotopost gegangen. Hätte den Film abgegeben und keine drei Monate später. Hätte man seine Abzüge bekommen. Damit wärst du doch auch nicht zu deinen Arbeitskollegen gegangen. Hättest gesagt, guck mal Klaus hier. Sauerbraten mit Rotkohl von vor drei Wochen. Schau mal, schau mal. Oh, gefällt mir. Das hätten wir nicht gemacht. Das ist so bescheuert, was wir machen. Es ist so blöd. Oder hier. Wir wissen gar nicht.
Neulich war ich im Supermarkt, hatte so eine Dose Pfirsiche in der Hand. Ja, ich esse Pfirsiche gerne aus der Dose. Ich mag das einfach nicht, wenn die frisch sind. Ja, lange studiert. Da war aber kein Preis dran, kein Etikett. Da bin ich zu einer Verkäuferin gegangen. Hab ganz freundlich gefragt, Entschuldigung, können Sie mir sagen, was die Pfirsiche kosten? Da pumpt die mich an vor versammelter Mannschaft. Das weiß ich auch nicht auswendig. Ich bin nicht von der NASA. Ja, es hat auch einen kleinen Moment bei mir gedauert, bis mir klar wurde, dass sie die NSA meint. Aber ist ja nicht schlimm. NASA ist ja nur ein Buchstabe. Was soll der Geiz? Ich kaufe einen A.
Die NASA, die haben Satelliten im Weltall. Die gucken von oben, was die Pfirsiche bei Rewe kosten. Ich bin ja froh, dass sie nicht NSU gesagt hat. Aber so ist es doch. Das geht doch bei einem Namen. Da sind wir doch angekommen. Wer zahlt dann am Ende die Rechnung? Der kleine Mann. Ich. Es ist Wahnsinn. Ich bitte euch, wenn ihr irgendwo was teilt, postet oder verlinkt, macht euch bitte Gedanken, ob das wirklich nötig ist. Checkt eure Quellen, überprüft eure Daten. Fangt selbstständig an zu denken. Lauft nicht irgendwelchen Leuten hinterher. Schaltet einfach euer Gehirn ein. Und glaubt nicht immer alles, was man euch sagt. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
Ich bin Hannes Bender, der größte Komiker der Welt. Was sagen Sie? Okay. Die waren doch bis jetzt gemäßigt. Was wollen die jetzt? Jihad? Einen lokalen Jihad? Ja gut, sollen mitmachen. Alles klar. Gott, Syrien. Absolut kein Plan, diese Leute. Was wollen Sie? Herr Botschafter, habe die Ehre. Wagener, mein Name. Ich bin der bayerische Außenminister. Bitte? Der Horst hat gesagt, die Turnhallen sind voll, also machen wir jetzt auch Außenpolitik. Wie bitte? Ich soll bis zur Klausursitzung am Freitag den Syrien-Konflikt beenden. Sie sind ja dann doch durchaus invol... Wir hätten einen Vorschlag. Vier Jahre Bürgerkrieg, ein gutes Dutzend Kriegsparteien.
Was jetzt noch gefehlt hat, ist ein Friedensvorschlag. Die Einmischung Bayerns. Das hast du auch gesagt. Sehen Sie, der Vorschlag geht eigentlich immer, ist im Prinzip unser Lieblings... Grenzen dicht. Also bloß halt in dem Fall von Syrien für Waffen. Das ist doch kein Plan. Einer nicht. Haben Sie einen besseren, vielleicht? Ja, wir haben einen großen Plan für den ganzen Nahen Osten. Es geht um den Regime-Change. Schauen Sie, in Syrien arbeiten wir schon seit Jahren erfolgreich daran, das Regime zu destabilisieren. Wir haben in den letzten Jahren jedes Jahr eine Milliarde in das Training und die Bewaffnung von Rebellen gesteckt. Eine Milli... Das ist so eine Art Ausbildungsinitiative. Okay.
Jetzt ist ja so, Ihre mühsamen, ausgebildeten Nachwuchskräfte werden ja jetzt vom Putin bombardiert. Ja, das gefährdet unseren Krieg. Immer in Frieden. Genau, und der Putin, der bombardiert ja in Einladung vom Assad-Regime, also in Einklang mit dem Völkerrecht, wohingegen Ihr Regime-Change mit Hilfe der Rebellen ist eigentlich eine Sauerei von dem Völkerrecht. Schauen Sie, das Völkerrecht ist eine wichtige Orientierungshilfe für andere Länder. Wir orientieren uns mehr an dem, was... Ja, mehr an dem, was... Wir orientieren uns mehr an dem, was wir wollen, also was das syrische Volk will. Genau. Und das syrische Volk will Assad weghaben. Jetzt ist das so.
Es gibt ja ernstzunehmende Umfragen, die durchaus sagen, dass es einen großen Teil des syrischen Volkes gibt, der bis heute hinter Assad steht. Ist das nicht interessant? Nein. Und dass es vielleicht daran liegen könnte, dass Syrien also nicht nur eine brutale Diktatur ist, sondern eben auch ein Land war, in dem, ich zitiere, ein Land war mit relativ guter medizinischer Versorgung, einem relativ hohen Bildungsgrad, relativ guten Frauenrechten. Das finde ich auch nicht interessant. Nein. Schauen Sie, Assad hat Giftgas eingesetzt. Giftgas. Gegen seine eigene Bevölkerung. Ja, das ist ja auch entsetzlich sein Einsatz. Und es ist ja auch bewiesen, dass es Assad war, gell?
Ja, natürlich, sonst hätte Präsident Obama das ja nicht öffentlich gesagt. Ja, genau, genau. Jetzt ist es so. Ihr amerikanisches MIT, das... Das Messezentrum. Massachusetts Institute of Technology, eine der führenden Elite-Universitäten. Ja, genau, die habe ich hier wirklich bezweifeln, nämlich die von Obama verbreitete... Wem glauben Sie mehr, einer Elite-Universität oder dem amerikanischen Präsidenten? Dem amerikanischen Präsidenten glaube ich. Schauen Sie, mit dem Einsatz von Giftgas steht Assad in einer Linie mit Saddam Hussein und mit Hitler. Und Sie können mit Hitler nicht reden. Nein, das kann man nicht. Deswegen waren wir gezwungen, die Rebellen in Syrien zu bewaffen.
Direkt oder auch indirekt. Und dann sind Sie da auch gelandet, die Waffen. Zum Beispiel bei der Islamischen Front oder bei der IS. Oder bei der Freien Syrischen Armee. Okay, das ist klar. Was hätten Sie sonst auch machen sollen als bewaffnen? Woher kamen denn die Waffen für diese? Viele Waffen kamen über die Türkei oder über die Rebellen aus Libyen. Gaddafi hatte die da noch liegen lassen. Gaddafi, genau. Den haben Sie ja 2011 zusammen mit der NATO stürzen, helfen lassen müssen. Gaddafi hatte den Arabischen Frühling gewaltsam unterdrückt. Genau, er war örsinnig. Hitler. Wenn Sie das sagen. Jetzt ist es nur so. Es gibt eine Untersuchung an der Uni Harvard.
Die beruft sich auf die UN und Amnesty International. Und die sagt, dass die Gewalt in den großen Städten ursprünglich von den Protestierenden ausgegangen ist. Und die Armee von Gaddafi, Zitat, nie wahllos Zivilisten angegriffen hat, wie es die westlichen Medien behauptet haben. Den glauben Sie mehr, einer Elite-Uni, der UN, Amnesty oder den westlichen Medien? Dem amerikanischen Präsidenten. Was wollen Sie? Wir haben in Libyen Menschenleben gerettet. Genau. Bis auf die 10.000 Toten nach der Intervention. Bitte? 50.000 Opfer eines Krieges, der allein aus dem Ziel, solche Opfer zu verhindern, seine Legitimation zu beziehen, vorgab. Der Satz ist nicht von Ihnen, oder?
Der Satz ist nicht von Ihnen, oder? Der Satz ist nicht von Ihnen, oder? Der Satz ist nicht von Ihnen, oder? Der Satz ist nicht von Ihnen, oder? Dem habe ich von einem Strafrechtsprofessor aus der Zeit. Wem glauben Sie mehr, der Zeit oder den amerikanischen Präsidenten? Da muss ich erst meinen Anwalt fragen. Ich weiß überhaupt nicht ... Ich weiß überhaupt nicht, was Sie wollen. Ich weiß überhaupt nicht, was Sie wollen. Gaddafi ist doch weg. Gott sei Dank. Jetzt ist er so. In weiten Teilen der hohe Bildungsgrad. In Libyen die gute medizinische Versorgung, die Rechte der Frauen. Irgendjemand muss eben Opfer bringen für einen erfolgreichen Regime-Change. Wir regierten erfolgreich im Bürgerkrieg.
Schauen wir mal nach. Im Wesentlichen radikale Islamisten und der IS. Hoppala, wie ist denn der da hingekommen? Aus dem Irak. Was war jetzt da noch mal ... Wir. Der Irak war der erste Baustein unseres großen Plan. Ich habe da notiert, der Irak war ursprünglich ein relativ hoher Bildungsstand, relativ gute medizinische Versorgung und so etwas ähnliches wie Frauenrechte. Dann haben Sie gesagt, der Hussein ist ein ... Hitler. Dann Regime-Change. Dann eben Bürgerkrieg, dann Chaos und irgendwann ... Hoppala, IS. Dann haben Sie gesagt, das ist eine Entstehung des IS-Anlass. Nein, nein, nein. Jetzt ist es nur so.
Nach dem Einmarsch in den Irak haben Sie die Wirtschaft zerstört und Hunderttausende von Soldaten entlassen aus der Armee. Wir sind keine Unmenschen. Wir haben diesen Menschen eine Staatshilfe gelassen. Die Waffen. Sie haben Hunderttausende wütende junge Männer mit Waffen sich selbst überlassen. Gab es da viele Kindergärten? Nein. Können Sie nachvollziehen, dass ... Lassen wir den Einfluss von Irak und Saudi-Arabien vielleicht beiseite. Können Sie verstehen, dass es den Eindruck erweckt, dass Ihre Regime-Changes etwas vorm Chaos führen? Ist es nicht interessant, dass Syrien, Irak, Libyen ... Diese Menschen liegen bei uns in den Turnhallen.
Sie vergessen, dass all das Teil eines großen Plans ist. Das vergisst man bei Ihnen häufig. In diesem großen Plan, kürzer und prägnanter, zusammengefasst als General Wesley Clark, ein amerikanischer General- und NATO-Oberbefehlshaber im Kosovo-Krieg. Hören Sie hin. Wir haben die Entscheidung gemacht, dass wir mit Irak kämpfen. Das war am 20. September. Ich sagte, dass wir mit Irak kämpfen. Warum? Er sagte, ich weiß es nicht. Er sagte, ich denke, es ist so, dass wir nicht wissen, was zu tun haben mit Terroristen, aber wir haben eine gute Militärin, und wir können die Regime herunternehmen. Also kam ich ein paar Wochen später zurück, und damals haben wir eine Bombe in Afghanistan.
Ich sagte, ob wir mit Irak noch kämpfen? Er sagte, es ist schlimmer als das. Er rief auf sein Desk und holte ein Stück Papier. Er sagte, ich habe es gerade von oben hergebracht. Das heißt, ich war heute im Offizier-Sekretariat. Er sagte, das ist eine Memo, die beschreibt, wie wir in fünf Jahren sieben Länder ausbreiten, mit Irak, Syrien, Libyen, Libyen, Somalien, Sudan und mit Iran ausbreiten. Hey. Das ist doch kein Plan. Wozu brauchen Sie einen Plan, wenn Sie gutes Militär haben? Und wenn Ihnen das nicht passt, dann können wir uns gerne zurückziehen. Putin macht die Arbeit ganz genauso gut. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag. Jetzt ist das so. Schauen Sie.
Wir haben den Syrien-Konflikt. Keine Aussicht auf Frieden, weil man ja nicht redet mit Assad. Sein Einsatz war 2013 von den Giftgaswaffen. Seitdem haben wir gesagt, er ist Hettler. Ihr MIT hat doch gesagt, dass die Darstellung von Obama falsch war, dass es Assad gewesen sein kann. Dass von den Truppen in seinem Team, von den Soldaten, das Giftgas übergeschossen worden ist. Was wollen Sie damit andeuten? Nein, nichts. Es ist nur so. Schauen Sie. Was, wenn es nicht so sein kann, wie es immer erzählt wird. Man hat vom MIT physikalisch ausgerechnet, die Trägerrakete hatte eine Reichweite von maximal zwei Kilometer. Zwei Kilometer. Jetzt die Stellung des Assad-Regimes waren hier.
Für diesen speziellen Angriff, um den es geht. Sie waren zu weit weg. President Obama hat in einer Rede vor der UN-Generalversammlung gesagt, dass es eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes ist, wenn man annimmt, irgendjemand anders als das Assad-Regime hätte die Raketen abgefeuert. Obama beruft sich doch auch auf einen UN-Bericht, der nicht mehr gewesen ist. Wollen Sie damit andeuten, dass der Friedensnobelpreisträger ... Meinen Sie, den Friedensnobelpreisträger, der gerade den anderen Friedensnobelpreisträger namens Ärzte ohne Grenzen hat bombardieren lassen in Kundus?
Ein Kriegsverbrechen, bei dem in einem Krankenhaus Menschen in der Intensivstation bei lebendigem Leib verbrannt sind? Bayern. Sie sind in Süden Deutschlands mit guter medizinischer Versorgung und einem hohen Bildungsgrad an der Gleichstellung der Frau, deren ... deren politische Führer immer wieder sagen, dass es rechts von Ihnen keine Partei geben darf? Wissen Sie was, ähm ... Ich sage, dem heißt es einfach ... Außenpolitik, das ist ... Das ist was für Profis. Applaus Ein Wort, das wir immer wieder hören, ist das Wort Wirtschaftsflüchtling. Dieses Wort wird mitunter von Leuten in den Mund genommen, die von Wirtschaft so viel Ahnung haben über den englischen Königstron.
Nah dran, aber nicht erfasst. Denn das wird man ja wohl noch mal fragen dürfen, wer ist ein Wirtschaftsflüchtling? Warum nennen wir zum Beispiel einen Unternehmer, der seine Produktion aus Profitgründen ins Ausland verlagert? Warum nennen wir so jemanden nicht einen Wirtschaftsflüchtling? Oder ... Oder einen Automobilkonzern, der aus den gleichen Profitgründen seine Abgaswerte manipuliert? Lange haben wir uns gefragt, was ist eine Vorstandssitzung bei VW? Jetzt wissen wir ein Treffen des organisierten Verbrechens. Erst der Ausschuss im Puff und dann ein Auspuff mit Schoß. Weshalb ja auch der Nachfolger für Martin Winterkorn die Einrichtungen erfüllen musste.
Gesetzestreue, Unbestechlichkeit und eine langjährige Erfahrung in Leitender Funktion in der Automobilbranche. Mit dem Auffinden des Bernsteinzimmers wird zu einem früheren Zeitpunkt gerechnet. Martin Winterkorn braucht sich keine Sorgen zu machen. Er übernimmt demnächst den Vorsitz vom DFB und Sepp Blatter wird Chef vom Berliner Großflughafen. Die müssen dafür entschädigt werden. Das Blöde ist nur, die Kunden von VW sitzen in den Autos. Wir anderen alle müssten wegen verpesteter Atemluft noch mehr Schadensersatz bekommen. Die Asthmatiker, Allergiker, kleine Kinder. Wo ist Gesundheitsminister Gröhe, wenn man ihn braucht? Nun ...
Vielleicht bei einer der vielen staatlichen Messstationen, die über dem Land aufgestellt sind und die wegen der Feinstaubbelastung längst herausgefunden hatten, dass die Ergebnisse bei diesen Abgastests nicht stimmen können. Reaktion unserer Kanzlerin. Höchstpersönlich hat sie sich gegen strengere Grenzwerte für Autoabgase eingesetzt. Aber nicht alles, um von der BMW-Familie Quandt eine Parteispende über 600.000 Euro zu erhalten. Vielleicht ... Vielleicht sollte die Merkel einen Bismarckhering essen, damit wenigstens ihr Magen öfter mal was von einem Kanzler hat. In den letzten Jahren verfolgt Merkels Politik ein Ziel. Exportweltmeister.
Dieses Ziel ist ursächlich mitverantwortlich für die Griechenland-Krise, für die Flüchtlingskrise. Und jetzt gerät VW seit Dank mit der Autobranche der größte Exportsektor auch noch in eine Krise. Oder wie wir das alles wunderbar zusammenfassen können. Der Boomerang, den wir vor einiger Zeit in die Luft und bis der zurückkehrt und uns um die Ohren fliegt, machen all die Krisen gerade Folgendes. Sie präsentieren uns schon mal die Rechnung. Sie präsentieren uns die Rechnung für unseren Lebensstil. Und wer diese Rechnung nicht begleichen will, der ist ein Zechpreller. Der flieht auch. Und zwar vor den Gesetzen der Ökonomie.
Der schmeißt eine Lokalrunde nach der anderen und will die Kneipe verlassen, ohne den Deckel zu bezahlen. Applaus Na, hat es, Sam? Sie sehen abgekämpft aus. Was soll ich machen? Alle Partner, die ich mir ausgesucht habe, haben mich im Laufe der Jahre betrogen. Tja, vielleicht sind Ihre Ansprüche zu hoch. Ach, komm, Sie, ich will doch nur eine skrupellose Drecksau mit demokratischem Herzen. Sie meinen einen moderaten Rebell? Ja. Sollen wir mal schauen, was wir tun können. Herzlich willkommen bei Herzblatt. Der Show, in der einsame Gruß möchte den Rebell ihres Herzens finden können. Oder kurz, Power sucht Sau.
So, Uncle Sam, wir haben aus Tausenden von Rebellen diejenigen ausgesucht, die vielleicht zu Ihnen passen könnten. Bitte Ihre Fragen. Rebell 1, würdest du für mich kämpfen? Ich bin vom Arar Ash-Asham. Ich will Assad gewaltsam stürzen und kämpfe für einen islamischen Gottesstaat. Das klingt nicht ganz so, als ich will. Rebell 2, was ist mit dir? Ich bin von al-Nusra. Ich will Assad gewaltsam stürzen und kämpfe für einen islamischen Gottesstaat. Das klingt schon viel besser. Was ist mit dir, Rebell 3? Ich bin vom IS. Ich will Assad gewaltsam stürzen und kämpfe für einen islamischen Gottesstaat. Das klingt schon ganz anders. Eine relativ komplexe Gemengelage. Das klingt schon ganz anders.
Also, wer soll dein Herzblatt sein? Ist es Rebell 1, der gemeinsam mit Rebell 2 und Rebell 3 gegen Assad kämpft, manchmal aber auch gemeinsam mit Rebell 2 gegen Rebell 3 loszieht? Oder ist es Rebell 2, der, wenn er nicht gerade Rebell 3 attackiert, gemeinsam mit Rebell 1 und Rebell 3 Assad angreift? Oder ist es Rebell 3, der im Allgemeinen mit Rebell 1 und Rebell 3 angreift, manchmal aber auch mit Assad gemeinsame Sache gegen Rebell 1 und Rebell 2 macht, wenn er nicht gerade von Putin bombardiert wird? So, jetzt musst du dich entscheiden. Ja, das ist ganz klar. Das ist ganz klar. Wie wollen Sie es lösen? Ganz einfach. Ich mache es so, wie ich es immer mache. Wunderbar. Hervorragend.
Und dann sage ich, das ist Ihr Herzblatt. Musik Dann schauen wir mal. Vielen Dank. Dann schauen wir noch mal, wo es für euch beiden hingeht. Dann gehen wir mit dem Herzblatt-Hubschrauber in die Luft. Das war die Anstalt. Heute mit Martin Kacke, Luise Kinzea und Hannah Splendor. Und wir bedanken uns bei unserer freibigen Helferin Serena Wittmann. Und wir bedanken uns bei Tom, Ibrahim und Adnan. Danke schön. Musik Applaus Vielen Dank. Vielen Dank.
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