SOKO Ampel
Der Fall Deutschland: War die Ampel das Tatwerkzeug? Wer sind die Verdächtigen? Die Anstaltsermittler gehen auf satirische Spurensuche.
Zusammenfassung KI, aus dem Transkript
Die Anstalt untersucht in ihren Episoden die aktuellen politischen Debatten und Krisenlagen Deutschlands durch eine satirische und oft übertriebene Darstellung. Ein zentrales Thema ist die Kritik an der Ampelkoalition und ihren politischen Entscheidungen, insbesondere im Kontext des Heizungsgesetzes und der Energiekrise. Die Satire greift Themen wie Medienmanipulation (durch Algorithmen und Boulevardmedien), Lobbyismus und die Rolle von Interessenvertretungen auf. Die Episode thematisiert die Komplexität von Koalitionsverhandlungen, die Notwendigkeit von Fakten und die Verantwortung der politischen Führung. Die Anstalt stellt die Frage nach der Legitimität von Entscheidungen und die Auswirkungen von kurzsichtiger Politik auf die Gesellschaft.
Transkript 5.740 Wörter
Die Anstalt, ZDF, Max Uthoff, Claus von Wagner. Die Anstalt, ZDF, Max Uthoff, Claus von Wagner. Die Anstalt, ZDF, Max Uthoff, Max Uhtoff, Claus von Wagner Ampel wird noch abschmieren, Ampel Chaos. Dann machen wir hier noch die Eins drauf und die Zwei. Was machen Sie denn da? Wer sind Sie? Schäfer Soko Berlin, mein Kollege. Die Herren und Damen Kommissare auch schon am Tatort. Raus da! Wer ist das Opfer? Deutschland. Wie alt? 75. Verständigen Sie die Angehörigen? Alle 82 Millionen. Aber ich hab den Fall doch schon gelöst. Deutschland wurde von der Ampel erschlagen. Das ist die Talwaffe, das sind die Beweise. Und jetzt hübsch mir hier das Ganze noch ein bisschen auf. Wer ist denn das?
Das ist der Tatort für Unreiniger von der Bildseitung. Ein Grauen, wie die das Opfer zugerichtet haben. Entschuldigen Sie, Sie wissen aber schon, dass Sie hier laufende Ermittlungen stören. Ermittlungen brauchen wir in dem Fall ja eigentlich nicht. Die Sache ist ja offensichtlich klar. Deutschland wurde erledigt von der FDP. Und die Springerpresse verwischt die Spuren. Das wüsste ich aber. Würden Sie jetzt bitte damit aufhören? Ich sag Ihnen, wir geben jetzt gleich die Fahndung für Christian Lindner raus. Wir haben doch nicht noch mal den Tathergang rekonstruiert. Ja, dann fragt's halt mich. Ich bin Augenzeuge. Also gut, dann erzählen Sie mal, was Sie gesehen haben.
Das war ja nichts, das war ja nicht zum Anschauen. Haben Sie jetzt was gesehen oder nicht? Ich habe das gesehen, was in meiner Zeitung stand. Das, was Sie selbst da reingeschrieben haben? Genau, und das war furchtbar. Hier, die Ampel ruiniert unser Land. Chaos-Ampel, Ampel-Wahnsinn, alles da, was Sie brauchen. Sie wollen also andeuten, dass es die Ampel war? Ja, natürlich, weil die ständig auf Grün stand. Das musste früher oder später zum Totalschaden führen. Sagen Sie mal, haben Sie getrunken? Das Ding hat doch immer gelb geblinkt. Und was war mit dem Rot? Viel zu schwach, kaum zu sehen. Sagen Sie, Sie tun ja auch so, als ob das Opfer tot wäre. Ja, ist es ja auch fast.
In jedem Fall ist es schon ganz blau angelaufen. Gut, die AfD-Werte sind zu hoch, und es hat eindeutig BSW, aber trotzdem. Ja, aber wer ist schuld? Die Grünen sind natürlich schuld. Es ist der Wahnsinn, was die alles verbrochen haben. Hier ein Eigenheim-Verbot, hier ein Fleisch-Verbot, Benzin-Verbot und Dackelangst. Das ist doch alles erstunken und erlogen. Aber man würde es den Grünen zutrauen. Danke schön. Wir müssen schon in alle Richtungen ermitteln. Ich mach alles ich. Nein, nein. Wir ermitteln jetzt ganz unvoreingenommen und ganz seriös in alle Richtungen hin zur FDP. Warum war es bei Ihnen denn immer die FDP? Sie haben da was. Weil es immer die FDP war.
Schauen Sie, denselben Tathergang hatten wir doch schon. 66 und 82. Die Wirtschaft abgestürzt, die Regierung kaputt. Und wer war schuld? Die FDP. Ich will das den Leuten gar nicht vorwerfen, wenn du so aufwächst. Attenkoffer, Segelschein, Steuerhinterziehung. Schlimm, ja. Lassen Sie uns gleich die Fahndung für Christian Lindner rausgeben. Nein, wir wissen doch gar nicht, wo der ist. Und der könnte überall sein. Maischberger, Mioska, Lanz. Nein, ich weiß, wo er ist. Ich weiß, wo er ist. Er hat doch gesagt, dass er sich da am wohlsten fühlt. Und wo sitzt ein Christian Lindner, wenn er auf der Straße sitzt? Vorm Borchardt. Ganz genau. Und da habe ich ihn auch orten lassen.
Schauen Sie, ich habe mich nicht geirrt. Ich gehe ihn am besten gleich holen. Sie bleiben schön hier, um den Lindner kümmere ich mich. Nur weil ich voreingenommen bin und dieser miesen kleinen Bargage-FDP wirklich alles zu... Na, vielleicht sollten Sie das besser machen, oder? Was mache ich denn in der Zwischenzeit? Das, was Sie am besten können. Alles klar. Und das ist noch mal was genau? Sie können sich alle weiteren Ermittlungen sparen. Ich habe hier den Haupt schuldigen. Die Theorie der Bild-Zeitung lautet also, Hannibal Lecter hat die deutsche Wirtschaft ruiniert. Nein, Robert Harbett. Und den bringe ich jetzt in die Sicherheitsverwahrung. Sind Sie noch ganz dicht?
Sie wissen, dass Sie dazu nicht befugt sind. Ich bin von der Abteilung vor Verurteilung. Da war schon immer die Bild-Zeitung zuständig. Was wollte denn überhaupt der Maulkorb? Beißt der neuerdings? Schlimmer, er spricht. Jetzt binden Sie den Mann los. Aber nur auf Ihre Verantwortung. Achtung! Achtung! Das ist jetzt komisch. Der redet sonst andauernd. Sie sind ein blutiger Anfänger. Sie müssen für jeden Verdächtigen erst mal die ideale Verhörsituation schaffen. Schauen Sie, so zum Beispiel. Was soll das sein? Das? Das ist eine Küche. Hi, ich bin Robert. Okay, cool. Herzlich willkommen zu meinem Küchengespräch.
Es ist cool, dass ihr da vorbeikommt, weil ich normale Menschen in Ihren Küchen treffen möchte. Wenn ihr Bock habt, hockt euch einfach zu mir her. Ihr seid offensichtlich Menschen aus dem Volk. Ein Kommissar, wie ich sehe. Cool, cool. Da hat man ja immer was zu tun. Ich kenne das von früher, habe viel TKKG gehört. Du bist offensichtlich von der Bild-Zeitung. Auch sehr spannend. Ich habe selber mal geschrieben, dass ich das ausdenken muss. Und Sie glauben ernsthaft, dass dieses Zeber die deutsche Wirtschaft ruiniert hat? Er hat sie erdrosselt mit seinen bürokratischen Folterwerkzeugen. Zum Beispiel? Das Lieferkettengesetz. Das ist nicht Ihr Ernst. Okay, sorry.
Da muss ich jetzt vielleicht noch mir den Schuh anziehen, auch wenn ich Ihnen nicht ganz zubinde. Also, das Lieferkettengesetz haben wir uns jetzt nicht mit ordentlichem Rum bekleckert. Da habe ich das ganz klar vorgeschlagen. Eine charmante Lösung, wie ich finde. Dass wir jetzt einfach mal eine Kettensäge nehmen und das ganze Ding wegbolzen. Erstens, mit einer Kettensäge können Sie nichts wegbolzen. Zweitens, selbst wenn Sie es könnten, würde es keinen Sinn machen, weil die EU demnächst ein eigenes Lieferkettengesetz vorbereitet. Drittens, haben nicht Sie das Lieferkettengesetz beschlossen, sondern die Große Koalition.
Zweitens ist diese Bürokratie, die Sie wegbolzen wollen, schließlich dazu da, Menschenrechte zu schützen und Kinderarbeit zu verhindern. Da muss man sich ethisch auch mal nackig machen. Da muss man schon fragen, was wiegt schwerer, also Menschenrechte, irgendwo oder Papierkram zu Hause. Da denke ich mir eben, da lohnt es sich doch, die Bürokratie wegzubolzen. Ja, gut. Dann hat er die Wirtschaft nicht mit der Bürokratie ergrosselt, er hat ihr einen Stromschlag verpasst. Der Strompreis ist explodiert, weil er aus der Atomkraft ausgestiegen ist. Also ich finde es toll, wie du dich hier öffnest. Aber ich muss da glaube ich was platzieren.
Also das ist schon, ich meine ganz ehrlich, was habe ich gemacht? Also in der Gaskrise habe ich die Laufzeit der Atomkraftwerke ja quasi verlängert, ja. Und als ich die Dinger dann abgeschalten habe, ist sie auch nicht nach oben gegangen. Ja genau. Ja genau, was? Ja genau, deshalb gibt es jetzt auch diesen Untersuchungsausschuss gegen Sie. Ja genau. Warum eigentlich? Weil der aufdecken soll, dass Sie schon immer gegen Atomkraft waren. Sie wollen einen Untersuchungsausschuss einrichten, um festzustellen, dass der Atomkraftgegner Robert Habeck gegen die Atomkraft war? Also da würde ich mal sagen, toll, toll, toll. Ja genau, und auch ob er deswegen 2022 diesen Energiekollaps ausgelöst hat.
Der ja nie eingetreten ist. Ja, das war sehr verdächtig, das interessiert mich schon sehr. Ja klar, gut, dann hat er halt einfach Deutschland mit dem Heizhammer erschlagen. Also ich sehe, ich habe hier offensichtlich für Unruhe gesorgt. Sorry, da Asche auf meinen Haupt. Also wobei mir leid tut, dass wir für die Asche zunächst mal fossile Brennstoffe auch... Aber wie soll man sonst an Asche kommen? Ich kann mir schlecht eine Solarzelle auf den Kopf setzen. Sorry, sorry. Dieses Gesetz war eine Atombombe für unser Land. Sie wollten ja eine Energiestour einsetzen. Wissen Sie eigentlich, was Ihr Heizungsgesetz und Ihre Wärmepumpen, was das uns kleine Leute kostet? Ja, aber doch nur kurzfristig.
Langfristig ist das Ding doch goldwert. Aus einer Wärmepumpe kommt fünfmal mehr Energie aus, als Sie reinstecken. Bei einer Gastherme, da sind 20% der Wärme für die Katze oder für den Hund oder für den Arsch. Je nachdem, was Sie so zu Hause haben. Also das fand ich jetzt richtig cool kommuniziert. Da kann man schon mal sagen, da ist ein gewisser Professionalität. Ich finde das auch ganz klasse, wie da so Haustierchen mit dabei waren. Das habe ich einfach selber vergessen, diese Energieeffizienz so zu kommunizieren.
Ich dachte ja, ich habe nur vergessen zu kommunizieren, dass wir eigentlich Leuten, die sich nicht einfach mal so eine Wärmepumpe leisten können, als Staat quasi finanziell unter die Arme greifen wollten. Wieso haben Sie denn damals niemals kommuniziert, dass der Staat die Heizungsrenovierung je nach Einkommen mit bis zu 70% fördert? Das frage ich mich selber. Ach nee, wirklich, das mache ich jetzt. Ich frage mich jetzt das selber. Du, Robert, hi, hier ist der Robert. Hi Robert, ist ja lustig, wir haben denselben Namen. Ja, klasse. Du Robert, eine Frage. Warum hast du damals das Förderkonzept nicht so breit öffentlich aufgestellt?
Hattest du das Förderkonzept jetzt mal Butter bei die Fische nicht anständig durchgerechnet? Doch, doch, ich hatte extra einen Taschenrechner mit Solarenergie, also es war voll legit. Gut, aber ich wollte das nicht so breit treten, weil ich wusste, dass innerhalb der Koalition die SPD eigentlich dagegen war. Aber ich verstehe, du wolltest also nicht, dass die Ampel etwas verspricht, was sie am Ende nicht halten kann. Ja, genau, das wäre ja medial eine Katastrophe gewesen. Aber die Ampel wäre mir ja ganz blöd dargestanden. Tja, und so bist dann quasi nur du blöd dargestanden. Ja, das war so quasi der Kompromiss. Robert, ich dank dir für deine Offenheit. Ja, das ist schön.
Aber alles war auch nicht gestritten. Jetzt haben wir es doch. Es war der Habeck in der Küche Ja, und Sie haben den Fall gelöst. Bis auf ein kleines Detail. Das Heizgesetz heißt eigentlich Gebäudeenergiegesetz. Ach so, na gut. Und das Gebäudeenergiegesetz stammt ja ursprünglich von der CDU. Ach so, na gut. Es war also nicht Habeck, der uns ursprünglich die Ölkessel rausreißen wollte, sondern der damalige Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Ach so, aber das ist jetzt wirklich bloß ein Detail. Und es gab schon zur Zeit der Großen Koalition ein Heizverbot für 30 Jahre alte Ölheizkessel, nicht wahr? Das hat der Habeck ja eigentlich nur eins zu eins so von der GroKo übernommen.
Ja, gut, das war Copy und Paste, sorry. Und es gab damals auch schon ein Einbauverbot für neue Ölheizungen. Haben Sie sich überhaupt jemals schon mal selber was ausgedacht? Gott sei Dank regiert uns bald wieder das Original. Schon klar, die CDU will dann das Heizgesetz komplett abschaffen. Ja, genau. Ja, aber gut, dann müssen Sie die Renovierung auch komplett zahlen. Ja, genau. Sparen will die Förderung komplett streichen. Das wird dann richtig teuer für mich. Und die CDU will dann alles regeln über einen noch weiter steigenden CO2-Preis. Das heißt, das wird dann für mich ja noch teurer.
Was glauben Sie, warum jetzt hier, also hier dieser Zentralverband von Sanitär, Heizung und Klima, die gewarnt haben, die CDU, die gesagt haben, ihr könnt das nicht machen, ihr müsst das Gesetz beibehalten? Ja, der Verband deutscher Ingenieure hat angesichts von Spahns Äußerungen mehr technisch- wissenschaftlichen Sachverstand gefordert. Ja, und der Chef von einem Heizelektronikhersteller, Stiebel Eltron, der hat der Politik einen ganz, wie ich finde, poetischen Rat mitgegeben, der hat ganz klar gesagt und deutlich macht keinen Scheiß. Gut, manchmal sind die Erwartungen an die Politik auch überzogen. Ja, stimmt. Wollen Sie damit sagen, das Heizungsgesetz war gut?
Sagen wir so, selbst Unternehmen, die auch Öl- und Gasheizungen verkaufen, sagen, dass die Abschaffung des Gesetzes einen funktionierenden Markt mutwillig beschädigen würde. Ja, aber er hat sich doch dafür entschuldigt. Ja, sorry for sorry. Ich bin mal gespannt, was ihr von der Bildzeitung mit dem Spahn macht, wenn der mal Wirtschaftsminister wäre und sich dann einen Scheiß kümmert um die steigenden Gas- und Ölpreise oder um die Renovierungskosten. Wie da wohl die Schlagzeilen aussehen? Ich seh schon richtig vor mir, der Spahnwahn. So verheizt Jens unser Geld. Oder die letzte Ölung, Spinner-Span dreht durch. Oder wo geheizt wird, da fallen Späne.
Sorry, aber der hat ja nun mal überhaupt keinen Sinn gemacht. Das hat bei uns noch nie jemand gestört. Ich bin gar nicht so wie sie meinen, Wissen Sie, ich bin gar nicht so. Nicht so, wie Sie meinen. Ich bin gar nicht so ein skrupelloses, sensationsgeiles, rechtes Arschloch. Nein! Mir geht's einfach darum, ganz ehrlich dafür zu stehen, wofür ich bezahlt werde. Und mich haben schon viele bezahlt. Ja! Vor der Bild-Zeitung war ich bei der Taz. Das glaubst du mir jetzt nicht. Das glaubt mir kein Mensch. Glaubt mir das. Natürlich, wenn damals ein Text bei mir bestellt wurde gegen Nazis, gegen Merkel, gegen Stoiber, da war ich die linksfasifteste Socke der Nation.
Ein Kabarettist, der damals was werden wollte, der hat meine Texte geklaut. Ich nenne jetzt bewusst keine Namen wie Schramm, Pisspass, Priol, alles von mir. Freude! Ja, aber ganz ruhig, ganz ruhig, ganz ruhig. Ich hab dann nachgedacht, ich hab nachgedacht. Über 30 Jahre immer die gleiche linke Haltung, das ist ja keine Demokratie. Demokratie ist Vielfalt. Und Vielfalt beginnt in einem selber. Das ist wie bei einem Menschen, der über 60 Jahre als Vegetarier gelebt hat und dann plötzlich auf seinen letzten Metern ganz viel Fleisch essen muss, um im Durchschnitt noch als normaler Mensch zu sterben. Ja! Und dafür braucht's Opferbereitschaft und Nimmerqualitäten. Und die hab ich natürlich.
Von Kindesbeinen an hab ich die. Wissen Sie, wenn damals ein Kind bei den anderen nicht wirklich beliebt war, dann hat man es beim Fußballspielen ins Tor gestellt. Und für mich hat man damals sogar eine eigene Rolle gefunden. Ich war das Tor! Ja, ja! Und von da bin ich losgezogen, hinaus in die Welt, um die Vielfalt zu leben. Und was, bitteschön, ist denn die Bildzeitung sonst als gelebte Vielfalt? Wir sind kein Gesinnungsblatt, schon lang nicht mehr. Wir werden von einem Algorithmus gesteuert. Ja, was Klicks bringt, ist die Wahrheit. Wenn der demokratisch mündige Deutsche öfter auf Katzenbilder wie auf Messerstecher klicken würde, dann wäre die Bildzeitung ein Sammelheft für Tierbilder.
Ja, natürlich, ja, gerne. Ich freu mich. Das sind nicht wir. Das sind Sie da draußen, die diese Zeitung machen. Aber wenn ich mich mal wieder richtig linksversicht fühlen will, dann schau ich mir Nios an. Nios. Kennen Sie Nios? Dieser neue Sender ist das. Da heißen die Fachreporter für Politik, weil die Hartmann und Gloria Vollfürstin von Turn und Tax ist. Ja, das ist Journalismus für Leute, denen Hubert Aiwanger zu intellektuell ist. Ja, und Peter Hahn nicht so weit links. Und dieser Sender wird übrigens gesteuert von ehemaligen Bildkollegen. Die sind aus der Bildzeitung ausgestiegen. Und warum? Denen war die Bild zu vogue. Aber ich hab Angst vor der Zukunft. KI, künstliche Intelligenz.
Ich hab erst gestern Chat-GTB gefragt. Hallo, G, wir duzen uns. Hallo, G, ich bin Bildjournalist. Und ich würde gerne wissen, warum ich ein moralisches Vorbild bin. Und dann sagt er zu mir, ich red nicht mit Arschlöchern. Ich muss sagen, wenn sich die KI in diese Richtung weiterentwickelt, dann seh ich schwarz für meinen Beruf. Schauen Sie, Frau Kollegin, mir ist der Fall nicht brutal genug. Dann schalten Sie doch mal ins Fernsehen an. Es ist voll von brutalen Morden. Kein Land zeigt im Fernsehen mehr Morde als wir. Morden im Norden, Morden im Süden, Morden im Sauerland, Morden auf Rügen, Morden in Venedig, Morden in Buxtehude, Morde von vorn, Morde von hinten.
Soko Duisburg, Soko Passau, Soko Mainz, Mord an Bord, Tod im Boot, Leiche in der Eiche, Polizeiruf Passau, Polizeiruf Pinneberg. Dazwischen Tagesthemen mit Morden in der Ukraine, in Nahost und Afrika. Dann Tatort Münster, Tatort Köln, Tatort Kiel, erwirkt in Essen, stranguliert in Starnberg, gelüncht in München, gehäutet auf Husum, eingekocht in Esslingen, Hexelkiller, Todesschredder, Kundeskunst. Ich gehe jetzt den Linden aufnehmen. Und zwar allein. So, dann wollen wir mal. Name? Schönen Abend, Frau Mioska. Das finde ich schon diesen Beginn, einen schlechten Scherz. Da können Sie vielleicht in einer Redaktionskonferenz reissieren, aber nicht bei einem Christian Lindner. Christian Lindner.
Familienstand? Ich bin hier, um über Deutschland zu sprechen, und nicht darüber, dass ich verheiratet bin. Verheiratet. Kinder? Der erste Impuls ist gesetzt. Die erste Phase ist abgeschlossen. Was jetzt stattfindet, findet auf Mitarbeiterebene statt. Da habe ich keine Kenntnisse. Was Ihre Kollegen von den Medien berichten, ist in drei Monaten B-Day. Frau Kollegin, ich würde ihn jetzt schon festnehmen. Ich bitte Sie, dass Sie Ihrer Regie sagen, dass das kein Verhör ist. Was glauben Sie, warum Sie hier sind? Ich bin hier, um dem Land Rede und Antwort zu stehen. Dann mal los. Die Aufnahme läuft. Meine Damen und Herren, ich möchte Ihnen sagen, ich bin heute hier, um zu gestehen.
Ich gestehe, ich bin schuldig. Großartig. Frau Kollegin, nehmen Sie ihn fest, dann machen wir Feierabend. Schuldig, mich für mein Land geopfert zu haben. Das sage ich nicht, um von Ihnen an dieser Stelle einen großen Applaus zu bekommen. Ich bedanke mich bei meinen Parteikollegen. Mit wem redet er? Herr Lindner, wir sind hier nicht in einem Fernsehstudio. Ich war oft genug in dieser Lage. Das werde ich wohl selbst beurteilen können. Wie groß ist Ihre Verantwortung, Herr Lindner? Ich habe das schon öfter gesagt. Ich übernehme selbstverständlich die Gesamtverantwortung. Damit meine Mitarbeiter die Einzelverantwortung übernehmen und zurücktreten können. Was ich zu Recht bedaure.
Schade, dass Sie ständig nur über dieses D-Day-Papier sprechen, aber nicht über Inhalte. Ich wollte mit Ihnen über Ihre Verantwortung an der wirtschaftlichen Situation Deutschlands reden. Lassen Sie uns das tun. Lassen Sie uns über mein Wirtschaftswendepapier sprechen. Eine Wirtschaftswende hin zu mehr Wohlstand. Wirtschaftsende Deutschland. Könnten Sie das vielleicht in ein paar Sätzen zusammenfassen? Frau Illner, dieses Papier zur Wirtschaftswende ist viel zu komplex, um es hier in ganz dürren Worten zusammenzufassen. Mehr Marktwirtschaft, weniger Bürokratie und Steuersenkung. Wie haben Sie das geschafft? Magie! Reine Magie, Sie schreiben immer das Gleiche.
Sie vergessen immer dasselbe, nämlich die Realität. Alles, was um Deutschland herum passiert, selbst wenn Ihre Vorschläge umgesetzt werden würden, gibt es trotzdem noch einen Krieg in Europa. Die Chinesen und Amerikaner würden unsere Produkte nicht kaufen. Das deutsche Exportmodell ist am Arsch. Daran ändern Sie nichts, wenn Sie drei Verwaltungsvorschriften streichen. Also, Lorenzo, ich möchte Ihnen da ganz klar antworten. Und nicht ausweichen. Ich habe das Gefühl, dass wir alles spüren, dass es gut wäre, an dieser Stelle über das D-Day-Papier zu sprechen. Kommen Sie, lassen Sie uns das gleich verhaften. Nein, wofür denn? Die Blockadehaltung seines Vereins reicht doch als Haftgrund aus.
Hier, Kindergrundsicherung, Tempolimit. Aus für klimaschädliche Subventionen. Also, meine Damen und Herren, ich möchte den Moment nutzen, um klar zu sagen, ich gebe zu, ich habe blockiert. Damit wir als Land weiterkommen. Kommen Sie, kommen Sie, jetzt. Nehmen wir doch nur einmal das Heizungsgesetz. Das war derart schlecht konstruiert. Ich musste es aus einer staatsbürgerlichen Verpflichtung heraus blockieren. Das ist interessant, dass Sie das sagen. Ich hab dazu was. 2020 soll jede neu eingebaute Heizung auf der Basis von 65 % erneuerbarer Energien betrieben werden. Können Sie diese Forderung unterschreiben? Frau Maischberger, natürlich kann ich das nicht. Komisch.
Der Satz ist aus der Koalitionsvereinbarung der Ampel von 2021 und trägt Ihre Unterschrift. Ja, sehen Sie, das ist der Grund, warum ich es auch nicht noch einmal unterschreiben kann. Sie haben 2021 einer Regelung zugestimmt, gegen die Sie 2023 öffentlich sturmgelaufen sind? Lassen Sie mich doch mal ausreden. Irgendjemand musste 2023 Herrn Habecks Gesetz technologieoffen gestalten. Warum haben Sie dem Gesetzesvorhaben 2022 ein zweites Mal zugestimmt, sogar in einer verschärften Fassung, nach der viel früher keine neuen Öl- und Gasheizungen von 2022, da wollten wir alle, weg von Putins Gas. 2023 wollte ich weg von Olafs Ampel.
Sehen Sie, wir als FDP haben immer gesagt, pauschale Verbote, das ist nicht unser Ding. Wir stehen für Technologieoffenheit. Aber die gab es doch von Anfang an. Habecks Entwurf von 2022 sah vor, dass man mit der Wärmepumpe, mit Biomasse, mit Solarthermie, mit Wasserstoff oder anderen grünen Gasen heizen kann. Das ist richtig. Aber wenn Öffentlichkeit und Medien es nicht transportiert bekommen, dass wir für etwas votieren, was es schon gibt, dann ist das nicht Aufgabe von Christian Lindner, alle anderen darauf hinzuweisen. Kommen Sie jetzt verhaften. Im Koalitionsausschuss am 28.
März 2023, nachdem die Bild-Habecks-Gesetzesentwurf veröffentlicht hat, haben Sie dem Gesetzesvorhaben zum dritten Mal zugestimmt. Ja, das ist richtig. Dann hat das Kabinett das Gesetz beschlossen. Und das war Ihre vierte Zustimmung. Ja, sehen Sie, auch das ist richtig. Aber noch mal vier Wochen später hat mein damaliger Generalsekretär, Gottabin Selig, hätte ich jetzt beinahe gesagt, einen erheblichen Änderungsbedarf festgestellt. Und festgestellt, dass wir im Grunde ein neues Gesetz bräuchten. Nachdem Sie viermal zugestimmt haben. Ja, sehen Sie, bei meiner vierten Zustimmung haben Sie ein Faktennotiz verfasst mit einem erhöhten Änderungsbedarf.
An einem Gesetz, das Sie zu diesem Zeitpunkt in der Bild als pragmatisch und technologieoffen gelobt haben? Ja, und zwar obwohl es das zu diesem Zeitpunkt schon immer war. Kommen Sie jetzt, bitte. Gleich. Sehen Sie an, das hätten wir es doch nicht geschafft. Nur so konnten wir es schaffen, das Einbauverbot von Öl- und Gasheizungen nach hinten zu verschieben. Ein Bauverbot, dass Sie 22 selber nach vorne gezogen haben? Exakt, jetzt haben Sie es verstanden. Und dann haben Sie dem Gesetz zum fünften Mal zugestimmt? Weil es dann eben technologieoffen war. Wir als FDP, uns ist sehr wichtig, dass Wasserstoff quasi als Energieträger der Zukunft nicht vergessen wird.
Wissen Sie, wer dafür gesorgt hat, dass der private Haushalt nicht verwendet werden kann? Wie viel Zeit haben Sie? Ich muss etwas nachdenken. Die FDP hat mit der Ampel dafür gesorgt, dass es nur ein Wasserstoffnetz für die Industrie geben wird. Aber natürlich, Herr Lanz, sehen Sie. Es ist natürlich ganz Wasserstoffheizungen. Das ist eine theoretische Möglichkeit. Aber sie ist doch in der Praxis viel zu teuer. Sie haben diesen ganzen Blockadescheiß nur veranstaltet wegen einer theoretischen Möglichkeit für eine technologieoffene Heizung. Wir verhaften ihn einfach, und Sie regen Sie nicht weiter auf. Schließlich haben wir ein Gesetz, das sogar von den Heizverbänden als sinnvoll erachtet wird.
Da wird es Sie sicher interessieren. Das sollte die FDP wieder in Regierungsverantwortung treten, wie dieses Heizungsgesetz sofort abschaffen werden. Das war ein sehr amüsantes Gespräch. Frau Lanz, Herr Maischberger, vielen Dank. Meine Damen und Herren, vielen Dank. Wissen Sie, wie gut es tut, an dieser Stelle Applaus zu erhalten? Meine Damen und Herren, auch Sie an den Gräten, schalten Sie nächste Woche wieder ein. Egal wo, ich werde da sein. Danke. Ich habe es verdient. Sie klatschen sehr. Das macht alles keinen Sinn. Doch, doch, das macht schon Sinn, Frau Kollegin. Lobby-Control hat es doch erklärt. Wer hat während der Ampel die Heizungsgesetze torpediert? Die FDP.
Ganz genau, und zwar zusammen mit der Bild-Zeitung. Wem gehört die Bild-Zeitung? Springer. Was hat der Springer-Chef, der damalige Töpfner, dem damaligen Bild-Chef geschrieben? Ganz genau. Der Zusatz lautet, wenn sie besonders stark ist, kann sie so autoritär auftreten, dass sie die Ampel platzen lässt. Wer ist der größte Investor von Springer? KKR. Ganz genau, einer der größten Finanzinvestoren der Welt. Worin investieren die gerne mal? In Öl- und Gasfirmen. Richtig. Denen habe ich Heizungsgesetze gar nicht gefallen. Die hat die Vorstandsriege von KKR in den letzten Jahren viel Geld zukommen lassen. Letzte Woche mal noch mal einen Batzen. Der FDP.
Ganz genau, die daraufhin die Heizungsgesetze torpediert haben. Verstehen Sie, das Ganze macht schon Sinn. Ich würde sagen, wir verhaften die Bagage jetzt einfach. Nein, das ist eine wunderschöne Indizienkette, reicht aber leider nicht für eine Verurteilung. Warum denn nicht? Meines Wissens hat der Lindner ja nicht alleine gehandelt. Das kann ich mir nicht erinnern. Er auch nicht. Ach, der. Herr Scholz? Ja? Sie wissen, warum Sie hier sind? Nö. Ist Ihnen bekannt, dass Sie Regierungschef sind? Ja. Was haben Sie denn da auf dem Kopf? Ein Bundesverbarett? Sind Sie jetzt doch für Tauhurs? Nö. Ah, ich verstehe. Sie hoffen, dass der Wähler Ihre Beliebtheit mit der von Pistorius verwechselt.
Ganz genau. Könnte das klappen? Nö. Mist. Herr Scholz, die deutsche Wirtschaft liegt am Boden. Sie gelten als dringend tatverdächtig. Ich frage Sie jetzt einfach ganz direkt. Sind Sie für diese Krise verantwortlich? Nö. Jetzt machen Sie doch endlich den Mund auf! Ihr Partner hat übrigens schon gestanden. Wenn ich ehrlich bin, hört er gar nicht mehr auf damit. Ja, was ist denn? Sie? Ich würde gerne auf was gestehen. Kommen Sie doch rein. Tschüss. Ja, also, ich wollte zugeben ... Ich wollte zugeben, ich war das vielleicht nicht ganz allein. Ich hatte einen Partner in Kreim. Denen könnte man durchaus als meinen Vorgesetzten bezeichnen. Ist dieser Mann im Raum? Nö. Ach, Olaf!
Sie weiß doch ganz genau, was ich dich meine. Setzen Sie sich. Okay, cool, vielen Dank. Das ist ein Küchentisch. Herr Scholz, waren Sie zur Tatzeit im Kanzleramt? Ja. Dann gestehen Sie doch einfach. Das hier ist auch Ihre Bilanz. Nö. Ja, da muss ich den Kanzler auch schon mal in Schutz nehmen. Die Stagnation, die wir hier sehen, die hat ja schon früher angefangen. 2018. Und das war ja quasi die Vorgängerregierung. Interessant. Und wo war Herr Scholz denn zu diesem Zeitpunkt? Das ist ganz interessant. Herr Scholz war quasi in der Vorgängerregierung. Aha. Sie haben Deutschland also schon einmal in den Abgrund gestoßen? Nö. Also, er hatte recht. Sehen Sie, dieser Abgrund, das war ja Corona. Ja.
Aber dass es danach nicht mehr aufwärts ging? Ja, das war ganz klar Putin. Und dass wir von dem abhängig waren? Das war ganz klar die Vorgängerregierung. Also doch wieder der Olaf. Das ist ... Sorry. Sorry, Olaf. Kannst du mir verzeihen? Nö. Und Sie? Trifft überhaupt keine Schuld? Ja, ich bin auch selbstkritisch. Ist klar. Also ich frage mich schon, warum hat Putin nicht zu Merkels Amtszeit angegriffen, sondern erst als ich für Jasmine war? Ja, stimmt. Das ist interessant. Aber auf viele Bürger wirken Sie ziemlich abschreckend. Warum nicht auch auf Putin? Ja. Also ich kann nur vermuten, manche sagen, das hier ist kein Marschflugkörper.
Wobei manche Wähler Ihnen durchaus sagen, ich wäre eine Granate. Sorry. Sorry, das war jetzt ... Das ist nicht okay. Und das vielleicht nur die hohen Arme. Kommt rein. Das ist schön. Kennen Sie diese Kurve? Ja, klar, das sind meine Beliebtheitswerte. Fast. Das sind die Gaspreise im ersten Halbjahr 22, nachdem Putin den Hahn abgedreht hatte. Das ist natürlich nicht so sexy. Die Bürger hatten im Sommer 22 Angst vor explodierenden Heizkosten. Was haben Sie gegen die Gaspreise getan? Nichts. Weil wir schon was getan hatten. Es spricht. Wir hatten miteinander zwei Entlastungspakete geschnürt. Danach haben wir zwei Entlastungspakete geschnürt. Dann haben wir zwei Entlastungspakete geschnürt.
Dann haben wir zwei Entlastungspakete geschnürt. Dann haben wir zwei Entlastungspakete geschnürt. Danach ging es mit dem Land wieder aufwärts. Zwei ganze Sätze am Stück? Ist hier irgendwo ein Telekom da? Nö. Von welcher Kurve sprechen Sie denn? Meinen Sie diese? Ja. Da ging es ganz klar aufwärts. Das sind die Umfragewerte der AfD. Das sind die der SPD. Rechtsextreme haben immer Zulauf, wenn Staaten in unsicheren Zeiten zu wenig tun. Wenn Staaten in unsicheren Zeiten zu wenig tun. Ich habe es dir gesagt, Olaf, wir müssen mehr machen. Ich habe es dir gesagt, Olaf, wir müssen mehr machen. Wir hätten so eine Preisbremse reinhauen sollen. Nö. Jetzt geht das wieder los.
Er hat ja recht, was er sagen will. Was können wir nicht machen? Das hätte ihm Christian nicht gefallen. Christian mag das nicht so, wenn man mit den Preisen im freien Markt rumhantiert. Wenn man mit den Preisen im freien Markt rumhantiert. Der sagt, die Preise im freien Markt, die würden die Wahrheit sagen. Im Gegensatz zum Christian? Was war denn die Wahrheit der Preise? Die Wahrheit war, Heiz mit Scheiß-Säuer-Lasses. Die Wahrheit war, Heiz mit Scheiß-Säuer-Lasses. Die Wahrheit war, Heiz mit Scheiß-Säuer-Lasses. Aber der Christian war ja nicht Kanzler, oder? Aber der Christian war ja nicht Kanzler, oder? Nö. Trotzdem hat der bestimmt ... Das ist eine gute demokratische Tradition.
Das ist eine gute demokratische Tradition. Wir haben einen Kompromiss gefunden. Olaf hat eine Kommission eingesetzt. Eine Preisbremse sollte die ausarbeiten. Worin bestand der Kompromiss? Wir haben Experten gefunden, die keine Preisbremse wollten. Wir haben keine ... Wir haben schon eine Preisbremse gemacht. Für den Verbraucher. Aber leider nicht für die Industrie. Seit wann interessierst du dich als Grüner für die Wirtschaft? Olaf, ich bin ein Wirtschaftsmäßler. Ach ja. Ich hätte natürlich auch eine größere Idee gehabt. Ich hätte gerne ein anderes Strompreiskonzept gemacht. Wo der Strompreis nicht mehr abhängt vom hohen Gaspreis. Aber?
Ich bin ja nicht nur bekannt für meine neuen Ideen, sondern auch dafür, dass ich sie nicht umsetze. Ja. Im Gegensatz zum Lindner. Der hat keine neuen Ideen, aber die setzt er konsequent um. Ja, cool. Herr Scholz, kennen Sie dieses Zitat? Eine Strompreisbremse wäre ökonomisch falsch, fiskalisch unsolide und würde falsche Anreize setzen. Ein schuldenfinanziertes Strohfeuer. Gut, da brauchen Sie gar nicht weiterlesen. Das ist der Christian. Nö, ist von mir. Olaf, mir kraut vor dir. Ja. Warum redet ein SPD-Kanzler wie ein FDP-Finanzminister, anstatt die Krise zu bekämpfen? Weil die Krise 2023 beendet war. Wie das? Ganz einfach, wir hatten Sie für beendet erklärt.
Wir hatten gesagt, Deutschland hat genug mehr Ausgaben gehabt, und wir kehren jetzt wieder zur fiskalpolitischen Normalität zurück. Aber die Krise war schon noch da. Oh ja. Warum wollten Sie die Krise nicht mehr Krise nennen? Nun hätte ich die Krise genannt, dann hätte ich viel Geld für Krisenbekämpfung ausgeben müssen. Dann hätten Sie eben viel Geld ausgegeben. Tja, aber das hätte dem Christian nicht gefallen. Der wollte wieder eine Normalisierung der Finanzpolitik. Er hat die ganze Zeit geschimpft, die Schuldenbremse umgehen und so. Aber da war doch gar nichts normal. Das konnte jeder sehen. Die Reallöhne waren um über 4 % gesunken.
So stark wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Weil die Preise explodiert sind. Und das hatte ja Folgen. Guck mal, Olaf, lustig. Da hat die AfD die SPD überholt. Puh. Um die gestiegenen Kosten auszugleichen, hätten Sie den Mindestlohn auf 15 Euro anheben müssen. Das habe ich ja auch gefordert. Aber leider zu spät im Wahlkampf. Und deshalb wurde der Mindestlohn nur auf 12,82 Euro angehoben. Das habe ich bedauert. Das war die Empfehlung der Mindestlohn-Kommission. Die hätten Sie überstimmen können. Das habe ich gelassen. Lassen Sie mich raten. Wegen dem Christian. Ja. Ihnen ist klar, dass Sie sich schuldig gemacht haben. Und zwar der Beihilfe zum Christian.
Das ist ein Kapitalverbrechen. Krass. Und jetzt? Sie haben die Wirtschaft ruiniert. Sie haben die eigene Partei ruiniert. Sie haben die AfD großgemacht. Das reicht für die Staatsanwaltschaft. Ich bin hier fertig. Die vier Jahre in der Opposition sitzen hier auf einer Arschbacke ab. Ich plädiere hier schon auf ... Gibt es eine Strafmilderung? Ich meine, 16 Jahre Stilstand. Die kriegst du ja nicht mit drei Jahren Blockade wieder flott. Oh. Äh ... Ja? Wer ist am Tatort? Ich komme. Entschuldigen Sie mich. Ja, okay. Tschau. Tja. Olaf. Wir hätten mehr machen sollen. Ich habe einen Doppelwumms gemacht. Ja, schon. Aber technisch war der Doppelwumms kleiner als der einfache Corona-Wumms.
Wumms ist Wumms. Ja, aber es war auch kein Wumms. Das war ein Wümschen. Das müssen wir uns ehrlich machen. Wir müssen zugeben, wir haben zu spät gewumst. Wir haben zu wenig gewumst. Und wir haben zu früh aufgehört zu wumsen. Das war unterlassene Wummsleistung. Wir haben zu wenig Wumms gewumst. Bitte. Sei still. Soll es für wen signieren? Schreib es doch bitte für Friedrich. Also für den Friedrich? Ja. Schreibe eine kleine Wippung rein. Wer so weit gekommen ist, muss ja über Eigenschaften verfügen, die ihn befähigen. Ist das eine Ermutigung oder eine Beleidigung? Ja, ganz genau. Was ist denn hier schon wieder los? Ah, ganz klar. Klassisch. Die Täterin kehrt immer zum Tatort zurück.
Sie haben doch immer gesagt, das war die FDP. Aber die arbeitet ja nie alleine. Frau Merkel. Ein Moment bitte. Soko Berlin. Sehr gut. Dann schreibe ich wohl für die liebe Soko. Darf ich Sie was fragen? Sie ist sehr nahe. Ach, ja. Aber unter mir ging es ihm noch besser. Würden Sie dazu Aussagen machen? Nein, das brauche ich nicht. Das habe ich schon. Macht 30 Euro. Scherz, 42 Euro. Oh, das sind ja 736 Seiten. Passen Sie auf, Kollegin. Ich habe gehört, das soll wahnsinnig dröge sein. So schlimm wird es schon nicht sein. Wenn Sie eine Kurzfassung brauchen. Ich habe 16 Jahre nichts falsch gemacht. Sie haben also keine Fehler begangen, Frau Merkel? Doch.
Ich habe reingeschrieben, ich habe viel zu wenig Urlaub gemacht. Ich bitte Sie. Deutschland, das Opfer ist auch deswegen so schwach. Weil Sie 16 Jahre lang bei den entscheidenden Fragen die Raute in den Schoß gelegt haben. Das war doch keine Regierung. Das war unterlassene Hilfeleistung. Hören Sie mal auf die Flitzpiepe. Ich habe das Land besen rein und in gutem Zustand hinterlassen. Die Leute haben geschrieben, top e-Bayer, gerne wieder. Sie haben das Land an vielen Stellen verrotten lassen und dann eine Schuldenbremse eingeführt, sodass es jetzt nicht mehr repariert werden kann. Sie haben Christian Lindner doch praktisch die Tatwaffe in die Hand gedrückt.
Hören Sie, ich konnte ja nicht ahnen, dass irgendjemand Christian Lindner das Finanzministerium gibt. Ich habe dem Olaf immer gesagt, Olaf, wenn du einen Finanzminister willst, der dir nicht gefährlich wird, dann nimmst du einen, der ein bisschen dümmer ist als du. Aber war Olaf Scholz nicht eher? Ganz genau. Dann kommen wir jetzt zum schönsten Teil meinem Termin zur Lesung meines Buches. Halt. Stopp. Oh, bitte. Eine absolute Lieblingsstelle. Ein absolutes Highlight. Die Routinen meiner Kanzlerschaft. Seite 339. Aus dem Kapitel Deutschland Dienen.
Wenn wir es nicht ausdrücklich anders erwähnen, handelt es sich um Termine, die jeweils einmal im Jahr oder im Durchschnitt alle zwei Jahre stattfanden. Der Familienverband e.V., Evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie e.V., Familienbund der Katholiken e.V., Verband Alleinerziehender Mütter und Väter e.V., Verband binationaler Familien und Partnerschaften e.V. Ausschüsse. Besuche im Auswärtigen Ausschuss und mindestens einmal im Jahr im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union des Deutschen Bundestages. Besuchergruppe aus dem Wahlkreis. Michi Altinger. Empfang im Bundeskanzleramt Bundestags. Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisation e.V.
Treffen mit dem Vorstand der Arbeitergemeinschaft von rund 120 Mitgliedsorientationen. Weihnachten. Bundesländer Abendessen mit den Ministerpräsidenten der CDU regierten Länder jeweils Donnerstags am Vorabend der Sitzungen des Bundesrats. Besucht der Sommerfeste der Bundesländer in ihren Landesvertretungen in Berlin.
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