Die Anstalts-Testwahl
Bundestagswahlkampf 2025: politische Mitte, warum sehr oft entgegen dem eigenen Wohl gewählt wird, Therapie
Zusammenfassung KI, aus dem Transkript
Der Abschnitt der 'Anstalt' beleuchtet die grotesken und oft widersprüchlichen Vorschläge zur Lösung aktueller politischer und wirtschaftlicher Probleme. Die Debatte dreht sich um die Gestaltung der Migrationspolitik, insbesondere die Idee der 'Remigration', sowie um die Gestaltung der Wirtschaftspolitik, die von einer übertriebenen Fokussierung auf Wirtschaftswachstum und Steuerentlastungen geprägt ist. Die Diskussion beinhaltet auch Kritik an der Industriepolitik und der Rolle des Kapitalmarktes. Zudem werden Themen wie Bürgergeld und die damit verbundenen sozialen Herausforderungen thematisiert, wobei die Argumente oft durch unsinnige Vorschläge und rhetorische Spielchen untergraben werden.
Transkript 5.489 Wörter
Ach, Frau Kühl! Hä? Herr Wopp, was machst denn du hier? Weiß es noch gar nicht, hab zwei Nachrichten für dich. Die erste Nachricht, Max hat sich als engagierter Bürger gezeigt und einen Wahlaufruf für eine Partei gemacht. Und was heißt das? Das heißt, dass er jetzt diese Anstalt vor der Wahl nicht moderieren darf. Das sind nun mal die Regeln. Was machen wir denn jetzt? Die gute Nachricht, ich spring für ihn ein. Und die schlechte? Ich finde, ich sehe überhaupt nicht aus wie Friedrich Merz. Ich kann so nicht arbeiten. Ich auch nicht. Bis gleich. Der Uthoff, echt. Herzlichen Willkommen zur Anstalt 88. Genau 88 Folgen hat es gedauert, bis sich das Land wieder auf den rechten Weg gemacht hat.
Wir legen hier großen Wert auf Timing. Genau wie die CDU. Gleich nach der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus macht Friedrich Merz den rechtsextremen Anstalt. Und das ist es. Und das ist es. Und das ist es. Und das ist es. Der Nationalsozialismus macht Friedrich Merz den rechtsextremen ein Angebot, das sie nicht ablehnen können. Er will gemeinsam mit den Nazis die Grenzen für Geflüchtete schließen und so faktisch das Asylrecht in Deutschland abschaffen. Das Asylrecht, das genau deshalb im Grundgesetz steht, weil für viele die Flucht vor den Nazis damals an geschlossenen Grenzen endete. Merz hat seine Lektion aus der Geschichte gelernt.
Die Wut über Geflüchtete ist der Grund für den Erfolg der AfD. Das ist der Grund für den Erfolg von den Juden, die Ennis der Pegos gemacht hat. Und deswegen muss man natürlich die Rechten bekämpfen, indem man mit Rechten rechte Politik macht. Am ersten Tag will er zur Selbstjustiz schreiten und Geflüchtete an der Grenze stoppen. Entgegen der Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Von, Zitat, irgendwelchen Scheißgerichten will man sich in der Union dabei nicht aufhalten lassen. Zwei Räume, Tipp für die Laden, liebe Zuhause. Morgen die großen Taschen nicht vergessen. Und wenn alle Geflüchteten weg sind, dann verschwindet auch die AfD.
So wie 1945, da gab es nach der Vernichtung der Juden ja auch urplötzlich keine Nazis mehr. Der Holocaust-Überlebende Albrecht Weinberg jedenfalls will nach dieser Woche sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben. Der hat es gut, den Merz nimmt uns so schnell keiner ab. Aber für die Satire brechen natürlich goldene Zeiten an. Das ist ein Mann mit der Impulskontrolle eines Dalmatiners, dem man einen Ball zu wirft. Holt, Friedrich! Geht das mal ein bisschen leiser? Ich muss mich hier konzentrieren. Jetzt haben wir ganz unsere Wählerin vergessen. Ach, Mensch, Frau Schmidt-Miller, vielen Dank noch mal, dass Sie bei unserer Bundestestwahl mitmachen.
Und noch mal, wirklich, lassen Sie sich von uns überhaupt nicht beeinflussen. Nein, das ist hier ganz allein Ihre Wahl. Wir wollen einfach nur das Wahlverhalten verstehen. Um es dann besser beeinflussen zu können. Der traue ich überhaupt nicht über einen Weg. Die letzten Umfragen sahen aus wie in Ungarn. Die kannst du heutzutage gar nicht alleine wählen lassen. Sie wissen schon, dass ich Sie hören kann. Wir sind natürlich alle für diese Wahlergebnisse verantwortlich. Deswegen müssen Sie heute noch ein bisschen üben, damit Sie bei der Bundestagswahl richtig gut abschneiden. Da habe ich direkt mal eine Frage.
Ist es normal, dass die Schnur so kurz ist, dass man mit dem Stift gar nicht bis zur CDU kommt? Ja, kurze Schnüre sind ... Nachhaltig. Genau. Ah ja, hier sind Sprüche in der Kabine. Friedrich, mir graut vor dir. Alice für die Tonne. Oder hier, Robert, willst du mit mir gehen? Frau Kühl, Ihr Ernst? Will er nicht. Ich verschaffe mir jetzt erst mal Wahlfreiheit. So. Das dauert aber auch wieder. Tate Tate Tate Tate Tate Tate Tate Tate Tate Tate Tate Tate Tate Tate Tate Tate Tate Tate ... Tate. Stefanie. Nennennennennenn screwed it up. Sie, ich 생각, hier ist eine geheime Wahl. Nur, wenn Sie nichts zu verbergen haben, haben Sie? Nö! Das dauert. Das dauert.
Die Wähler können sich bei dieser Wahl besonders schwer entscheiden. Oh Gott. Sieht man, würde ich sagen. Was denn? Ich repräsentiere die deutschen Wählerinnen. Noch ein bisschen liberal, erstaunlich öko, extrem konservativ und mittlerweile rechtsextrem. Wo sind die Sozis? Die trage ich drunter. Ich bin mal gespannt, wie es gelaufen ist. Was habt ihr da zusammengewählt? CDU, 30 Prozent, 20 Prozent Rechtsextreme. Frau Müller-Schmidt, das können Sie besser. Versuchen Sie es gleich noch mal. Das Wellen, oder was? Bin ich nicht der Souverän? Ja, schon, aber eben in der Anstattung. Sie wollen mir Ihre politische Richtung unterjubeln. Deswegen gucke ich die Sendung so ungern.
Wir wollen Ihnen nichts unterjubeln, oder, Herr Wobb? Quatsch, bin ich Max Uthoff oder was? Ich sehe nicht aus wie Klaus von Wagner. Wir lassen hier nur die Fakten sprechen. Bevor Sie in die Kabine gehen, stellen wir Ihnen die Steuerpläne der Parteien vor. Aber ohne die Parteien zu nennen. Würden wir das tun, dann wäre es eine klare Wahlempfehlung. Das dürfen wir gar nicht, so kurz vor den Wahlen. Dürfen Sie gar nicht. Aber ohne die Namen zu nennen, wie soll das gehen? Mit Tieren. Gucken Sie mal hier. Das Programm der Spitzmaus. Die möchte alle Tiere im Wald steuerlich gleich entlasten. Dann hätten die meisten davon 2-3 % mehr netto vom Brot.
Außer die Top-Verdiener, die mehr als 250.000 Nüsse verdienen. Die müssen mehr Steuern zahlen. Und die Spitzmaus steht für welche Partei? Das dürfen wir nicht sagen. Nur so viele Nüsse. Das dürfen wir nicht sagen. Nur so viel die Spitzmaus. Hier ist die Parteivorsitzende von der Spitzmaus-Partei Deutschlands. Ja, Mensch, lasst Sie mich raten. Also der SPD. Das haben Sie jetzt gesagt. Ich muss es jetzt schon gesagt haben. Aber der Spitzmaus sieht dem Olaf Scholz schon ein bisschen ähnlich. Das eine ist ein hilfloses kleines Ding und das andere ist eine Spitzmaus. Was haben Sie noch? Dann haben wir hier noch den Habicht. Der Habicht hat ganz ähnliche Steuerpläne. Der ist süß in der Haare.
Beim Habicht eine höhere Entlastung bei Einkommen bis 50.000. Weniger Entlastung beim Einkommen ab 100.000 Nüssen im Jahr. Hat der Habicht bei der Spitzmaus abgeschrieben? Das müssen Sie den Robert fragen. So heißt der Vogel mit Vornamen. Robert Habicht, warum nicht gleich abgeschrieben? Das ist nicht Anna-Lena Bär. Das dritte Tier hat auch ein ähnliches Programm. Aha. Ihen-Spinne. Nee, Ihen-Weberknecht. Der wird auch die mittleren Einkommen entlasten, setzt sich aber weniger stark ein für Arme. Dabei hat er doch selber acht. Also, den Armen macht er Beine. Hören wir noch besser. Kann es sein, dass der Weberknecht seine Partei vor Kurzem erst gegründet hat? Kann sein.
Und die Partei heißt Bündnis starker Weberknecht? Richtig, aber diese drei Tiere wollen geringe und mittlere Einkommen steuerlich besser stellen. Das nächste Tier will eher Reiche noch reicher machen. Der Hund, nein, der Nerz. Lassen Sie mich raten, der heißt mit Vornamen Friedrich. Möglich? Immer schön neutral bleiben. Auch Sie als Zuschauer wollen wir nicht so viel Reaktion haben. Schauen Sie bitte nur auf die Zahlen. Was sehen Sie? Je mehr man verdient, desto mehr wird man entlastet. Erstaunlich. Was sehen Sie? Was sehen Sie? Je mehr man verdient, desto mehr wird man entlastet. Erstaunlich. Trotzdem wählen ihn nicht nur die Reichen, sondern jeder dritte Waldbewohner.
Weil das Stimmtvieh zu selten in die Waldprogramme schaut. Wir waren uns einig, dass Beschimpfung der Waldberechtigten uns nicht weiterführt. Die glauben, dass der Nerz Ahnung von Wirtschaft hat, weil sie Wirtschaftskompetenz mit Wirtschaftsnähe verwechseln. Und diesen Steuerplänen auch Sie nicht. Woher wissen Sie, wie hoch mein Einkommen ist? Sie sind Durchschnittsdeutsch. Sie haben ein Durchschnittseinkommen von 43.750 Nüssen im Jahr. Das stimmt, da bietet mir der Nerz wenig. Aber es gibt ja nicht nur vier Parteien. Nee, wir hätten da auch noch den Wolf und die Hyäne. Die Darstellung von FDP und AfD ist aber ein Fall für den Rundfunkrat. Moment, warum stehen die für Raubtierkapitalismus?
Weniger Entlastung für die unteren Einkommen, maximale Entlastung für die Reichen. Wenn Ihnen das zu reiserisch ist, können wir auch was Glitschiges nehmen. Was Schleimiges, was Allgelates. Der Blocksfisch und der Nacktmull. Meine Güte, das Tier sieht ja aus wie ein ... Ein Tier haben wir noch. Das Rotkehlchen. Oh. Oh, das Rotkehlchen. Oha! Das entlastet die mittleren und unteren Einkommen noch viel mehr als alle anderen Tiere. Und mich mit über 5 Prozent. Sogar Einkommen bis 100.000 Nüsse werden vom Rotkehlchen stärker entlastet als vom Nerz. Das nützt 90 Prozent der Tiere im Wald. Aber nicht allen. Einkommen ab 150.000 will das Rotkehlchen stark besteuern. Warum beunruhigt Sie das?
Das ist dreimal mehr als Sie verdienen. Ich habe das Gefühl, dass der Nacktmull und der Nerz besser mit Geld umgehen können. Hat das Rotkehlchen sein Programm gegenfinanziert? Das Rotkehlchen bringt dem Waldstaat am meisten Geld, während der Nerz und die Pimmeltiere den Waldhaushalt futtern. Wie macht das Rotkehlchen das? Die meisten müssten weniger Steuern zahlen. Trotzdem hätte der Staat mehr Geld. Dealt ihr Vögelchen mit Heroin? Nein, es besteuert auch die Vermögen. Aber diese Darstellung ist schon sehr einseitig. Die Zahlen sind ja auch sehr einseitig. Woher haben Sie denn die Zahlen? Vom ZEW-Mannheim. Das Zentrum für europäische Waldforschung. Wer finanziert die?
Die Rotbarsch-Luxemburg-Stiftung? Die Schwaben. Das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung wird größtenteils vom Land Baden-Württemberg finanziert. Aus ökonomischer Sicht müssten die meisten Waldbewohner das Rotkehlchen wählen. Ha, ha, ha! Behalten Sie diesen luziden Gedanken in Ihrem Kopf! Tragen Sie diese objektiven Erkenntnisse! Husch, husch, husch! In die Wahlkabine! Versuchen Sie es erneut! Wow! So macht man das. So macht man das ausgewogen, sachlich, neutral, aber mit Haltung. Dann sieht das Ergebnis eben auch so aus. Oh! Gucken wir mal. Was zum ... Das ist ja null Veränderung. Haben Sie uns zugehört? Sie wählen mehrheitlich Parteien, von denen Sie Steuerpläne nicht profitieren.
Ja, aber was ist, wenn ich mal reich werde? Sie verdienen 50.000 Euro im Jahr. Sie haben wahrscheinlich ihren ersten Karriere-Schritt und mit der Auswahl Ihrer Eltern komplett versemmelt. Sie werden nicht reich. Sie werden auch nicht durch meine Wahlentscheidungen meine Zukunft verbauen. Dieses Wahlverhalten ist doch rational nicht mehr zu erklären. Sie brauchen mal wieder Hilfe von einem Therapeuten. Aber nicht ich, Sie! Die Wählerin verweigert sich den Fakten und wird gegen ihre eigenen Interessen. Haben Sie die Wählerin mal gefragt, was sie selber will? Wir haben mir doch erklärt, was sie will. Da geht's ja schon los. Herr Wopp, bei Ihnen immer noch starke Züge von satirischer Hybris.
Nach wie vor. Und Frau Kühl, das sieht mir aus nach Moralherpes. Moment mal, das stimmt doch gar nicht. Wer, wenn nicht wir, wird mutig und selbstlos die Stimme erheben für die Sorgen und Nöte dieser ... ... geschundenen Durchschnittskreatur. Sorry, ihr Satire-Clowns. Habt ihr mal ins Politbarometer geguckt? Geld ist nicht mein größtes Problem, sondern Migration. Ich glaube nicht, dass Ihr Rotkälche mir dabei helfen kann. 63 % von mir wünschen sich Abweisung an der Grenze. Deswegen wählen Sie rechts? Hä? Ich bin nicht rechts, ich bin Mitte. Interessant. Sie halten sich für die Mitte. Ja. Wollen wir da gemeinsam in die Vergangenheit schauen? Das ist gut.
Was waren Ihre wichtigsten Einflüsse in Ihrer Jugend? Backstreet Boys und Bärensensauer Apfel. Warum? Nein. Nicht so weit. Das war zu weit in die Vergangenheit. Im Jahr 2020 lag die politische Mitte hier. Am Boden. Ich würde gerne eine Aufstellung machen. Wie eine Familienaufstellung mit Parteien zum Thema Migration. Frau Kühl, da bräuchte ich Sie als die SPD. Langweilig. Und die Grünen. Oh, der Robert. Sie stellen sich richtig, links der Mitte. Herr Wobb, Sie wären für mich die CDU. Gut. Was macht man nicht, um die Wählerin zu verschrecken? Rechts der Mitte. Ich kenne mich schon mit Leuten aus, die eine verschobene Wahrnehmung der Realität haben. Also übernehme ich die ... Buh. Na? Buh.
Dann übernehme ich die AfD hier. My heart goes out to you. Frau Müller-Schmidt, wo sehen Sie sich da jetzt? Ich bin die Mitte. Da ist links was, da ist rechts was. Ich bin unangreifbar. Wofür steht diese Mitte? Mit Blick auf Migration. Wofür stehe ich eigentlich beim Thema Migration? Zwischen Merkels, wir schaffen das. Mit Obergrenze und Asylzentren an der EU-Außengrenze kriegen wir das hin. Da würden wir von den Grünen nie mitgehen. Und wir von der SPD vielleicht später. Sie sind mit da sehr weit rechts. Das ist mir zu radikal. Die AfD fordert Zurückweisung an der Grenze, Familiennachzug streichen und konsequent abschieben. Das hatten wir vor vier Jahren in unserem Programm stehen.
2020 habe ich ganz andere Probleme. Wo ist meine Maske? Richtig, die Maske. Bis Anfang 2023 war die Zahl der Menschen, die Migration für das größte Problem hielten, bei 10 %. Aber dann kam der Ukraine-Krieg und wir von der AfD. Wir spielten auf der Klaviatur der sozialen Medien die Melodie der Überforderung. Wir müssen was tun gegen Massenvergewaltigung, gegen Mörderkurs, gegen Migranten. Das habe ich auch gehört. Wo wollen Sie hin? Zu ihm klingt alles bedrohlich. Das ist falsch. Es gibt bei Straftaten doppelt so viele deutsche Tatverdächtige wie ausländische. Aber in den Medien höre ich was anderes.
In den Medien werden ausländische Tatverdächtige bis zu fünfmal häufiger genannt als deutsche. Sie sind elfmal krimineller. Man kann ja gar nicht mehr den Fernseher anmachen, ohne dass Migranten einen Furcht und Schrecken versetzen. Moderatoren aus Südtirol, die ins deutsche Fernsehen flüchten. Das ist grauenhaft. Sie machen sich Sorgen. Kein Wunder bei den Paschas, die uns die Zahnarztermine wegnehmen. Entschuldigung, was machen Sie da? Ich nehme die Sorgen der Bürgerinnen wahr und ernst. Obwohl die Realität nichts für diese Gefühle hergibt. Sie auch langsam. Ich bin immer da, wo die Mitte ist. War ich nicht da drüben? Die Mitte ist immer da, wo wir sind. Und Sie?
2024 waren 42% der Bevölkerung der Meinung, dass Migration das größte Problem ist. Wir sind nur mal eine Volkspartei. Wo fängt Volkspartei an? Bei 16 oder 17 %? Immer da, wo die Umfragewerte sind. Deswegen sind wir jetzt auch für mehr Abschiebungen, für Drittstaatenregelungen und für Asylverfahren an der EU-Außengrenze. Ach du Scheiße! Was ist denn jetzt los? Mein Parteivorsitzender fordert nicht die Ausrufung in einer Notlage, weil Ihrem Kanzler das Land entglitten ist. Karin Mioska fragt, wie wird Deutschland wieder sicher? Wieder sicher? Deutschland ist so sicher wie noch nie. Es gibt immer weniger Mord und Totschlag. Das Maß ist voll. Wir brauchen Zurückweisung an der Grenze.
Inhaftierung von allen Ausreisepflichtigen. Und sofortigen Stopp des Familiennachzugs. Ich hoffe, dass Sie ganz hier vorbeikommen würden. Wir haben nichts mit Ihnen zu tun. Ich stehe hier nur, um Sie überflüssig zu machen. Als Angebot der politischen Mitte. Ja, das ist ja klar. Aber Sie merken schon, je mehr Sie der AfD hinterher rennen, umso schwächer werden Sie. Der Deutsche hat einen Sinn für Wertarbeit. Der wird immer das Original wählen. Ich bin Macher. Ein richtiger Nachmacher. Sie laufen mir doch nach. Ich bin bereit, mit Ihnen zu reden, worauf Sie stehen. Solange Sie nicht auf Ihnen stehen. Warum sind wir jetzt alle hier? Weil ich mich um Ihre Ängste kümmere.
Ich fühle mich so emotional aufgewühlt, dass mir jede sinnlose Maßnahme gegen Migranten Sicherheit verschafft. Aber mir wäre es lieber, wenn Sie das machen. Ich? Ich bin von rechtsextremer Politik, aber nicht von rechtsextremen Parteien. Moment mal, ich bin nicht rechtsextrem. Die Mitte liegt immer noch da hinten. Wir sind alle ganz schön weit gekommen. Wollen Sie nicht vielleicht umdrehen? Ich weiß nicht. Das kommt mir schon sehr weit links vor. Ich bin noch die Mitte. Das ist eine Frage der Perspektive. Ich war jetzt aufschlussreich. Für wen? Für uns alle. Wir sehen, warum wir stehen, wo wir stehen. Sie können gehen in die Wahlkabine. Nehmen Sie das mit, was Sie gesehen haben.
Was Sie betrifft, wundert mich nicht, warum Sie stehen, wo Sie stehen. Fühlen Sie vielleicht mal in sich rein, warum Ihnen der Kuss vorhin auch ganz gut gefallen hat. Warte. Am ehesten frage ich mich, warum Sie so weit gekommen sind. Vielleicht gehen Sie da auch mal in sich und denken darüber nach. Ich frage Ihre Vorgesetzten. Ich rufe bei Herrn Scholz und Herrn Habeck an. Herr Habeck, wir müssen mal reden. Es geht im ZDF um Ihre Positionierung. Das sind ernste Dinge. Es ist zu spät. Wir haben das veranschaulicht mit so einer Parteiaufstellung. Das ist peinlich. Das war in der Anstalt. Das stört mich daran. Mich übrigens auch. Trotzdem weiß ich, wo wir stehen.
Sie sind beide so weit nach rechts gewandert, dass sich sogar die Mitte verschoben hat. Das haben alle gesehen. Sollten Demokraten nicht tun. Das ist ein Versäumnis von Union und SPD. SPD war es nicht. Mir passiert nie ein Fehler. Ich bin kadellos. Kein Schuldding. Wir brauchen Antworten, die uns weiterbringen. Antworten, die andere nicht so geben. Ihre absolute Kernkompetenz. Das klingt ironisch oder zynisch. Dann zeigen Sie mir Ihre Kernkompetenz. Machen wir das jetzt? Wie soll es weitergehen mit unserem Land? Können wir uns auf die verlassen, die da regieren? Sie gehen in der Frage davon aus, dass andere diesen Job machen. Während ich meine Worte fahre. Okay, Sie machen ernst.
Sie wollen den Job. Es gab hier noch keinen grünen Kanzler. Eine Frage interessiert mich. Wenn Sie so weit mit nach rechts rücken, könnten Sie richtig autoritär auftreten? Man brullt nach rum und klappt alles. Das reicht nicht, da gehen andere weiter. Allein mit der Körpersprache. Oh, Moment. Da ist kein Tabu von unserer Seite. Das wäre nur nachgemacht. Denken Sie sich eine eigene Geste aus. So. Es haut mich nicht vom Hocker. Das war mühsam. Das war ein Anfang. Auch diesmal war es kein erfreuliches Gespräch. Ich danke Ihnen. Tschüss. So. Fertig. Ja. Da bin ich gespannt. Das ist unverändert. Genau wie vorher. Frau Müller-Schmidt, ich versuche, mich in Sie hineinzuversetzen.
Ich verstehe, was Ihnen vorgeht. Ich stoße an meine Grenzen. Warum? Ich mache mir Sorgen. Frau Weidel macht Ihnen keine Sorgen? So gefährlich kann sie nicht sein, wenn das Öffentlich-Rechtliche sie in ihre Sendung einlädt. Im Umkehrschluss käme sie Ihnen gefährlicher vor, wenn die Öffentlich-Rechtlichen sie weniger einladen würden. Die neue WDR-Intendantin fordert jenseits des Wahlkampfes mehr Mut im Fernsehen im Umgang mit der AfD. Das klingt gut. Das heißt weniger Einladungen. Nee, mehr Einladungen. Inwiefern ist das eine mutige Haltung gegenüber der AfD? Dass man Alice Weidel als Teil des Bildungsauftrags sieht, das ist schon sehr mutig. Hä? Guten Abend. Frau Weidel, ich grüße Sie. Hallo.
Wie geht es Ihnen? Sie hören mir nicht zu, Herr Blöomsgaar. Aber Sie haben noch gar nichts gesagt. Ich habe Hallo gesagt und sofort unterbrechen Sie mich. Das machen Sie nicht mit den Vertretern der Altparteien. Wenn ich Hallo fertig bin, entscheide immer noch ich, Herr Blöomsgaar, und ich nicht die links-grün versiffte Medienblase. Alles andere wäre Betrug am Wähler. Frau Weidel ... Schon wieder. Sie haben mich zum dritten Mal unterbrochen, obwohl ich gar nichts zu sagen habe. Ich habe Sie nicht unterbrochen, das ist Fakt. Ich habe da alternative Fakten. Frau Weidel ... ... nichts. Wenn Sie nichts sagen wollten, konnte ich Sie nicht unterbrechen. Lassen Sie mich ausreden.
Aber Sie haben nichts gesagt. Dann lassen Sie mich nicht ausspeigen. Ich habe Ihnen zum zweiten Mal erklärt, dass ich Ihnen erklärt habe, was ich sagen will. Was denn? Darf ich es Ihnen jetzt endlich erklären? Was? Ich erkläre es Ihnen gerne noch einmal. Hitler. Warum sagen Sie jetzt Hitler? Das habe ich mit Hitler zu tun. Das ist doch nur ein Versuch, die AfD auszugrenzen und in einen Topf mit den Kommunisten zu werfen. Aber ... Hitler war doch kein Kommunist. Das ist falsch. Nein, das ist richtig. Das entspricht nicht der Realität. Herr Blöomsgaar, ich lasse mich nicht von Ihrer Realität unterbrechen. Da wedelt der Hund mit dem Schwanz. Aber wedelt nicht der Hund mit dem Schwanz?
Womit Ihr Schwanz wedelt, Herr Blomps, ist mir egal. Ich möchte nur noch mal klarstellen, dass es falsch ist, dass Hitler Kommunist war. Ach, und was ist in Ihrer Welt noch alles falsch? Boris Becker war kein Professor für angewandte Philosophie. Robert Habeck war nicht der Friseur von Marga Tonica. Friedrich Merz war nicht Gitarrist bei den Sex Pistols. Alles falsch, alles falsch, ja? Das können Sie morgen im Faktencheck nachlesen. Noch mal zurück zu Hitler. Na, endlich. Hitler und Stalin waren Brüder im Geiste. Also quasi die Gebrüdergrimmen des 20. Jahrhunderts. Nur mit Lippenbusch. Ihr Porno-Baiken, Suppensieb. Suppen ... Die haben Sie sich jetzt selbst eingebrockt.
Das sind doch alles Märchen. Ich will Ihnen ein Märchen erzählen. Die CDU und das böse Windrad. Gibt es das? Unterbrechen Sie mich nicht. Die CDU holzt im Märchenwald der Gebrüdergrimmen die Großmutter ab und bindet Rotkäppchen an eine Windmühle der Schande. Nieder damit, nieder nieder! Ich ... Ich kann Ihnen nicht ganz folgen. Immer mehr folgen der AfD und die anderen holen wir ab. Hänsel und Gretel werden aus dem Wald gedrängt und gezwungen, Tofu zu essen und zu spielen. Und was ist mit den Hirschen? Was ist mit den Hirschen, den Dinosauriern, den Rehen? Diese Fachkräfte verlassen den Wald. Die ... Die Rehe verlassen den Wald?
Ja, und wenn es dann Remigration heißen soll, dann heißt es eben Remigration! Das war doch gar nicht meine Frage. Jetzt haben Sie auch noch gepupst. Habe ich nicht. Doch, Sie haben gepupst. Das sind Flatterwinde. Damit kann man eine Industrienation wie Deutschland nicht mit Energie versorgen. Jeder weiß, dass das Wetter nicht vom Klima gemacht wird, sondern von Frau Holle. Das müssen die Menschen wissen. Halt! Halt! Halt! Das müssen die Menschen wissen. Heil, Holle! Aber ... Schwarz-Rot-Gold ist die Haselnuss, meine Freunde. Und blau, blau, blau blüht der Enzian. Ich sehe was, was du nicht siehst. Und das ist blau. Wir versprechen das Blaue vom Himmel.
Und die CDU klaut unsere wunderbaren Parteibogramme. Lassen Sie sich nur vom Original belügen. Blu-Ko-Rastaho, Bluetooth. Alles blau. Blues Brothers. Colgate-Gel. Die WC-Ente. Blau. Die WC-Ente. Das ist gelebter Umweltschutz. Und kein grün-versifter Froschreiniger. Warum muss man Frösche überhaupt reinigen? Die glänzen doch auch so. Soll ich Ihnen sagen, was wir tun, wenn wir ans Ruder kommen? Dann fahren wir übern See. Dann stellen wir dieses Land wieder vom Kopf auf die Füße. Wie die Bremer Stadtmusikanten. Aber nur mit Eseln. Lassen Sie mich ausreden. Lassen Sie mich bitte mal ausreden. Lassen Sie mich ausreden. Das Land, das muss mit Zahlen operiert werden. Und nicht von Syrern.
Die deutschen Grenzen sind nicht ausreden. Das Land, das muss mit Zahlen operiert werden. Und nicht von Syrern. Die deutschen Grenzen sind nicht ausreden. Die deutschen Grenzen sind nicht ausreden. Die deutschen Grenzen sind nicht ausreden. Das ist seriöse Energiepolitik. Weg mit linker Ideologie. Denn wir sind keine ... Lassen Sie mich ausreden. Denn wir sind Märchenerzähler. Und keine Kinderbuchautoren. Das war's schon. Guten Abend. So, Frau Müller-Schmidt. Sie haben sich das Interview aufmerksam angesehen. Was sagen Sie dazu jetzt? Mir ist wirklich einiges klar geworden. Deswegen habe ich mich schon während des Interviews entschieden. Gut. Jetzt bin ich gespannt. Wieder unverändert.
AfD immer noch 20 Prozent. Frau Müller-Schmidt, warum? Ich fand es halt undemnlich. Ich fand es halt undemnlich. Ich fand es halt undemnlich, dass man die ständig unterbrochen hat. Es reicht jetzt! Mann! Entschuldigung. Ich brauche vielleicht auch selber irgendwann Therapie. Herr Bock. Herr Bock. Lassen Sie uns noch mal, Herr Bock. Ich fasse das. Ich fasse das vielleicht noch mal kurz zusammen. Die Wähler interessieren sich nicht für eine Steuerpolitik, die ihnen etwas nützt. Sie hören eher auf ihre Gefühle als auf Fakten. Sie lassen sich auch nicht vom Gesicht des Rechtsextremismus abschrecken. Und es ist uns nicht gelungen, die CDU zu entzaubern.
Dann fürchte ich, muss die CDU das eben selbst machen. Ihr habt es schon mal gesagt. Den März mache ich euch nicht. Kein Problem. Hab ich schon gelöst. Meine Damen und Herren, Ladies and Gentlemen, begrüßen Sie mit mir Ihren zukünftigen Bundeskanzler Friedrich Merz! Friedrich! Friedrich! Friedrich! Friedrich! Friedrich! Friedrich! Friedrich! Friedrich! Friedrich! Friedrich! Friedrich Merz! Merz! Hallo, Carsten. Hallo, Friedrich. Hallo, Carsten. Herr Merz, Herr Linnemann, herzlich willkommen in der Anstalt. Wir platzen ja hier förmlich vor Neugier. Was ist die Agenda 2030? Das ist ein wirtschaftliches, ein Wohstandsversprechen. Mein Wirtschaftsprogramm. Und es ist so genial, Friedrich.
Es ist wirklich unfassbar genial, wenn Sie sich das noch mal anschauen. Das heißt, Agenda und dann plus eine Jahreszahl. Das ist großartig und das gab es noch nie. Doch! Natürlich. Machen Sie jetzt einen auf Gerhard Schröder. Gerhard Schröder hat mit seiner Agenda Deutschland gerettet, allerdings auch seine eigene Partei ruiniert. Wir sind da schon einen Schritt weiter. Ja. Sie wollen also auch Deutschland ruinieren? Die Wirtschaft stagniert. Wir müssen unser Land wieder vom Kopf auf die Füße stellen. Carsten. Ja. Andersrum. Andersrum. Vom Kopf auf die Füße. So ist es. Das sagt Alice Weidel ja auch immer. Die Menschen tun sich ja zunehmend schwer, dann müssen sie sich etwas mehr anstrengen.
Aber wir müssen in diesem Land mehr Arbeit leisten. Mehr. So ist es. Mehr und mehr und mehr und mehr. Viele Frauen würden liebend gerne mehr arbeiten, aber 60 % sind in Teilzeit. Das ist ein Rekordwert. Die meisten davon, weil sie keine Betreuungsplätze finden. Diese Frauen, von denen Sie eben gesprochen haben, werden sehr bald sehr glücklich sein. Wir haben für alles eine Lösung. Carsten, bitte hit it. Das ist aber eine sehr kleine Kita. Sie missverstehen das. Das ist wieder genial. Du hast ja die Zeit erfunden. Carsten, das ist eine Stech-Uhr. Ach so. Wir wollen die Überstunden-Zuschläge komplett steuerfrei stellen.
Also für Leute, die Vollzeit arbeiten und viel verdienen, lohnt es sich, noch mehr zu arbeiten. Genial. Das nützt den Frauen nichts. Der Mann kommt gar nicht mehr nach Hause. Überstunden sind das große Geheimnis von glücklichen Ehen. Fragen Sie Charlotte. Herr Merz, Sie wollen die Zukunft der Exportnation Deutschland sichern. Die Exporte nach China gehen stark zurück. Auf unserem wichtigsten Absatzmarkt sind die Automobilverkäufe regelrecht eingebrochen. Die chinesischen Ausfuhren explodieren. Europa wird von E-Autos aus China regelrecht überschwemmt. Was wollen Sie dagegen tun? Das ist einfach. Musik Mein Gott, das ist schon wieder so genial. Friedrich, was ist das? Das ist ein Verbrenner.
Ach so. Wir fordern weg mit dem Verbrennerverbot in der EU. Sie wollen den Rückstand bei der E-Mobilität aufholen, indem Sie weiter Verbrenner fahren? In die Zukunft mit Ideen aus der Vergangenheit. Die grünen Elektrolerche steuern unser Autoland in den Abgrund. Nein, Herr Merz, das Autoland Deutschland ist in Gefahr. In China fahren fast die Hälfte aller Neuwagen elektrisch. Was wollen Sie dagegen tun? Deswegen fokussieren wir uns auf unsere Stärken. Auf Oldtimer? In China kollabieren die, Herr Merz. Schauen Sie mal, das ist eine Momentaufnahme. Die Zukunft liegt in der Vergangenheit. Und unterbrechen Sie mich nicht andauernd. Kleines Beispiel. Donald Trump fördert nicht mehr die E-Autos.
Das ist unsere Chance. Fuel, baby, Fuel! Herr Merz, wissen Sie, was Donald Trump noch stoppen will? Die Einfuhr von deutschen Autos. Was wollen Sie dagegen tun? Frau Kühl, ganz klar, einfach weiter für den Freihandel sein. Ohne Handelspartner? Wenn sich Ihre Frau von Ihnen scheiden lässt, können Sie die Beziehung nicht weiterführen. Ich denke, das sieht Charlotte genauso. Dazu wird es nicht kommen. So hot wie Robert Habeck bin ich alle mal. Stimmt. Ich kann das überweiststellen, was ich hier live in Künzelsau formuliert habe. Lassen Sie sich von diesen schönen Bildern nicht irritieren. Ich richte mich an die Damen und an die Frauen hier im Haus.
Derjenige, der im Unterhemd in der Küche sitzt, mag ein sympathischer Kerl sein. Von Wirtschaftspolitik hat er keine Ahnung. Keine Ahnung! Sind Sie da ganz sicher? Natürlich. Ich kann beim besten Willen keine Wirtschaftskompetenz entdecken. Leider. Sie haben also Wirtschaftskompetenz, weil Sie kein so sympathischer Kerl sind. Robert Habeck ist eine Gefahr für den Kapitalmarkt. Jedes Jahr wandern wegen ihm 100 Mrd. Kröten ins Ausland. Zum Beispiel deshalb, weil die USA und China gezielt mit Steuergeldinvestoren anlocken, um die Zukunftstechnologie zu fördern.
Unternehmen in Deutschland investieren viel weniger und verpassen den Anschluss bei der Chip-Produktion, bei der Batterietechnologie, bei E-Autos. Aber nicht mehr lange. Wir haben da ein Gegenkonzept, eine Gegenstrategie. Carsten, hit it one more time! Wie gut! Das ist praktisch, damit kann man alles nass machen. Dieses Gartenzubehör symbolisiert eine große Steuerentlastung. Sie verteilen also Geld mit der Gießkanne. Aber alles fördern ist keine Strategie. Industriepolitik heißt ja, bestimmte Industrien fördern. Deswegen lehnen wir eine Industriepolitik ab. Das kann der Markt selber regeln. Wir wollen die Politik wissen, welche Industrie welche Zukunft hat. Genau, wir wissen es nicht!
Team Merz! Das Institut für Wirtschaft hat im Auftrag der Unternehmen ihre Gießkanne berechnet. Die bringt 0,1 %, Herr Merz, da wächst gar nichts. Was glauben Sie? Wir glauben, zusammen mit unserer Steuerentlastung wird mehr Wachstum. 10 %, das gab es zuletzt 1955. Das war ein besonders gutes Jahr. Das war das Geburtsjahr von Friedrich Merz! Warum sollte die Wirtschaft so stark wachsen? Das kann ich Ihnen sagen. Wir brauchen über die Jahre so viel Wachstum, um die Löcher zu stopfen, um die Wirtschaft erfolgreich hineingewonnen zu haben. Sie müssen das vom Ende her denken. Nicht wie dieser Waschbär vom Wattenmeer.
Ihnen ist klar, wenn die Wirtschaft bis 2029 um 10 % wachsen soll, müssten 7,5 Mio. Menschen zuwandern. Das ist richtig viel, Migration. Genau, Migration! Carsten! Find ich doof! So haben wir nicht noch andere Probleme. Ich hätte noch ganz viele Lösungen. Gerne. Sie brauchen 600 Mrd. für Infrastruktur, Klimawandel, und 40 Mrd. für Verteidigung. Sie haben aber gerade 100 Mrd. durch Ihre Steuerreform verschenkt. Das geht doch nur, wenn man die Schuldenbremse verschrottet. Aber nicht auf Kosten unserer Kinder, niemals! Wir machen das so. Wie immer, Carsten, beat it! Oh, nein! Der Bürgergeld-Empfänger als Prügelknabe! Genau, wir schaffen das Bürgergeld ab. Das ist doch schon beim Existenzminimum.
Aber wir können denen die Leistung kürzen, die sich weigern, eine Arbeit anzunehmen. Da bekommen wir einige Milliarden hinein, die wir in die Verteidigung stecken können. Das ist schon wieder so genial, Friedrich. Aber es gibt doch nur 14.000 Totalverweiger. Selbst wenn Sie die auf Null setzen, sind das 95 Mio. Davon kriegen Sie gerade mal einen halben Euro weiter. Ich will aber diese 10 Mrd. sparen. Dann werden wir eben 1,4 Mio. erwerbsfähige Betriebe in die Verteidigung stecken können. Dann werden wir eben 1,4 Mio. erwerbsfähige Bürgergeld-Empfänger in die Verteidigung stecken können. Es gibt keinen einzigen Grund, warum die nicht arbeiten sollten.
Ich habe einen, weil die arbeiten, aber so wenig verdienen, dass sie mit Bürgergeld aufstocken. Gut, das ist nur ein Grund. Ich habe noch einen, weil sie in Sprachkursen sitzen. Einen habe ich noch, weil die Unternehmen sie nicht wollen. Die sind schwer vermittelbar. Dann muss man sie eben zwingen. Arbeitspflicht, Verbrenner, Gießkanne, das ist doch kein Programm für einen Kanzler. Sie machen Deutschland zum Industriemuseum. Aber er tut wenigstens was. Aber seine Antworten passen überhaupt nicht zu dem Problem. Und ich habe noch sehr viel mehr im Köcher. Warten Sie ab, sind Sie dahinten? Ja. Antworten Sie. Lauter. Hallo. Klopf, klopf, klopf.
Wir werden den Familiennachzug für Geflüchtete aufheben. Sie wollen Anschläge verhindern, indem Sie Menschen, die schon total isoliert sind, langfristig von ihren Familien fernhalten? Jeder Geflüchtete weniger ist ein großer Erfolg im Kampf für eine irreguläre Migration. Diese Menschen würden regulär einreisen. Die würden gewissen Checks unterzogen, die tragen zur Integration bei. Das habe ich so noch nie gehört. Haben Sie es gehört? Die Leute wollen es nicht mehr hören. Nein, nein. Was ich eigentlich meine ... Machen Sie sich keine Gedanken. Ich weiß, Sie stehen zu 66 %, das weiß ich aus den Umfragen, hundertprozentig zu meinem 5-Punkte-Plan. Wir wollen die nächste Grenze dicht machen.
Das geht überhaupt nicht. Die ist fast 4.000 km lang. Wie will er die dicht kriegen? Will er alle 10 m einen Bundespolizisten aufstellen? Notfalls verkürzen wir die Grenze. Niemand soll behaupten, wir hätten die Absicht, eine Mauer zu bauen. Das klingt schon ein bisschen nach DDR. Nein, nein. Dann verhaften wir alle Ausreisepflichtigen. Über 40.000. Wir haben nur Platz für 800. Das klingt furchtbar. Kann man da keine Unterkünfte bauen? Das würde Milliarden kosten. Das könnten wir beim Klimaschutz abzweigen. Klimaschutz ist etwas, was die Leute nicht mehr hören können. Von mir haben Sie das noch nie gehört. Dann passen Sie auf, was ich Ihnen sage. Hören Sie zu, was ich sage.
Dann wissen Sie auch, was Sie nicht hören wollen. Machen Sie Werbung für Fachoberschulen? Das heißt Fritz oder stirb. Genau. Fritz oder stirb! Fritz oder stirb! Fritz oder stirb! Fritz oder stirb! Friedrich, du wehnerst mich immer mehr an Trump. Ja, aber ich bin besser als Trump. Trump hat nur ein Attentat überlebt. Ich habe die Ära Merkel überlebt. Und zwar warum? Damit ich Deutschland wieder groß machen kann. Wählen Sie mich endlich. Die Mehrheit der Deutschen steht hinter seinem Vorschlag. Aber die Mehrheit will auch Dinge wie eine Vermögenssteuer und ein Tempolimit. Ich kann leider nichts hören. Wählen Sie mich einfach. Jetzt bin ich gespannt. Was? Herr von Wagner, Ernst?
Das war die Anstalt. Mit Luisa Charlotte Schulz, Echo Meinicke, Matthias Renger. Und Timo Wopf. Und natürlich mit Maike Kühl.
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